Das Vorlesungsverzeichnis des ZMI
Medienbezogene Lehrangebote Sommersemester 2013
Das ZMI bündelt medienbezogene und mediengestützte Lehrangebote der JLU. Weitere Informationen und Kommentare zu den angebotenen Veranstaltungen finden Sie im
- Sektion II: Medien und Didaktik
- Web 2.0 im DaF-Unterricht
- Dramentheorie
- Theoriegeschichte des Dramas 1956
- Medien und Methoden rund um den PC-Einsatz
- Stolpersteine in Gießen – Entwicklung und praktische Erprobung eines multi-medialen Erinnerungsganges
- Medien im Historischen Lernen
- Der Dienst an der Literatur – Das Berufsbild des Lektors
- Das historische Jugendbuch im projektorientierten Unterricht
- Historische Romane als Medien im historischen Lernen
- Das historische im historischen Jugendroman
- Audiovisuelle Texte: Methoden und Ziele der Film- und Fernsehanalyse
- Digitale Medien in der politischen Bildung
- Grammatikvermittlung mit digitalen Medien
- Sektion III: Educational Linguistics
- Sektion IV: Medien und Geschichte
- MA-Doppelseminar: Publizistische Textsorten/Praxis des Zeitungsjournalismus
- Dramentheorie
- Theoriegeschichte des Dramas 1956
- Representando Sujetos Coloniales: Cultura Visual e Identidad en Hispanoamérica Colonial.
- „Wer erschoss Kennedy?“ – Historische Krimis schreiben
- Körper im Blick. Sport und Medien seit dem 19. Jahrhundert
- Fernsehgeschichte(n). Historiographie eines Leitmediums
- Geschichteschreiben in der Presse
- Journalismus im Zeitalter der Extreme (1914 – 1989)
- Siamesische Zwillinge? Das Verhältnis von Journalismus und Öffentlichkeits-arbeit
- Schreibwerkstatt: So verfasst man knackige Schlagzeilen und Texte, die jeder versteht…
- Radiobeitrag „Geschichte“
- Fernsehwerkstatt
- Fotos für die Presse
- Der Dienst an der Literatur – Das Berufsbild des Lektors
- Das historische im historischen Jugendroman
- Archive als Hüter historischer Quellen
- Film im Nationalsozialismus. Nationalsozialismus im Film
- Film im Nationalsozialismus. Nationalsozialismus im Film. Proseminar zur Ver-tiefung der Vorlesung
- Filmische Geschichtsschreibung
- Rezeptionsgeschichten
- Sektion V: Kunst und Medien
- Interdisziplinäre Lehrveranstaltungen
- Grundlagen
Sektion II: Medien und Didaktik
Web 2.0 im DaF-Unterricht
Katrin Biebighäuser – Institut für GermanistikSeminar
Hauptstudium / Master
Do 10 – 12
Phil. I, B 26
Beginn: 18. April 2013
In diesem Seminar werden wir uns mit dem Einsatz von Web 2.0-Anwendungen im Fremdsprachenunterricht auseinandersetzen. Mit Web 2.0 werden Internetanwen-dungen bezeichnet, die es den Nutzern erlauben, Inhalte selbst zu gestalten und im Internet bereit zu stellen. Thematisiert werden verschiedene Web 2.0-Anwendungen wie Wikis, Podcasts und Weblogs. Diese werden zunächst theoretisch diskutiert und anschließend hinsichtlich ihres Einsatzes im Fremdsprachenunterricht selbst erprobt.
Dramentheorie
Dr. Kai Bremer – Institut für Germanistik(Pro-) Seminar
Di 10 – 12
Phil. I, B 128
Beginn: 16. April 2013
Im Seminar werden zentrale Texte der Dramentheorie von Aristoteles bis in die Ge-genwart gelesen und diskutiert. Ergänzend werden einschlägige Dramen gelesen und auf die Theorien bezogen.
Theoriegeschichte des Dramas 1956
Dr. Kai Bremer – Institut für Germanistik(Haupt-) Seminar
Di 14 – 16
Phil. I, B 128
Beginn: 16. April 2013
Im Mittelpunkt steht die Auseinandersetzung mit zentralen dramentheoretischen Texten seit Peter Szondis "Theorie des modernen Dramas". Ausgehend von dieser Studie werden zudem wichtige Stationen des Dramas bis in die Gegenwart erörtert.
Medien und Methoden rund um den PC-Einsatz
Thomas Huber – Didaktik der GeschichteProseminar
Grund- und Hauptstudium
Fr 14 - 16
Phil. I, C 30
Beginn: 19. April 2013
Die Inhalte des Seminares orientieren sich am Einsatz "neuer" Medien und am Ein-satz PC-basierender Methoden. Hierbei soll auch das interaktive Whiteboard als Medium zur praktischen Anwendung im Geschichtsunterricht genutzt werden. Der Ablauf des Seminares ist weitestgehend praxisorientiert angelegt.
Stolpersteine in Gießen – Entwicklung und praktische Erprobung eines multi-medialen Erinnerungsganges
Sabine Nowack – Didaktik der GeschichteProseminar
Grund- und Hauptstudium
Mi 14 – 16 (acht Einzeltermine)
Phil. I, C 214
Beginn: 17. April 2013
Medien im Historischen Lernen
Prof. Dr. Vadim Oswalt – Didaktik der GeschichteVorlesung
Grundstudium
Mi 10 – 12
Phil. I, A1
Beginn: 17. April 2013
Der Dienst an der Literatur – Das Berufsbild des Lektors
Dr. Alexander Roesler (S. Fischer Verlag Frankfurt) und Michael Bartel – Institut für GermanistikPraxisseminar
Bachelor
Di 16 - 18
Phil. I, B128
Das Seminar ist als „double-feature“ konzipiert und nähert sich dem Medium Sach-buch aus zwei verschiedenen Richtungen: einer Außen- und einer Innenperspektive. Dr. Alexander Roesler, Lektor der Reihe Wissenschaft beim S. Fischer Verlag, stellt den Entstehungsprozess eines Sachbuchs aus der Perspektive des Verlages vor. Dabei stehen folgende Aspekte im Fokus: Zielgruppendefinition, Themenfestlegung, AutorInnensuche sowie -betreuung, Honorarverhandlung, Zusammenarbeit mit ÜbersetzerInnen, Lektorat, Erstellung von Druckvorstufen und Verlagslogistik. In den Veranstaltungen, die von Michael Bartel geleitet werden, liegt der Fokus auf der Lektüre ausgewählter Sachbuchtexte, die im Rahmen der Reihe S. Fischer Wissenschaft erschienen sind und einen Einblick in die aktuelle Debatte der Kulturwissenschaften in Deutschland bieten. Hierbei wird immer wieder die Frage nach dem Spannungsfeld zwischen Sachbuch, Fachbuch, literarischer Non-Fiction und Belletristik thematisiert. Ausgewählte metatheoretische Ansätze zum Akt des Lektorierens bilden die Klam-mer für die Lektüresitzungen.
Das historische Jugendbuch im projektorientierten Unterricht
Rita Rohrbach – Didaktik der GeschichteProseminar
Grund- und Hauptstudium
Mo 18 – 20
Phil. I, C 214
Beginn: 15. April 2013
Der Geschichtslesesommer steht in diesem Jahr unter dem Thema "Revolution" und hat die Themenschwerpunkte Vormärz in Hessen, Georg Büchner sowie die Gießener Auswanderergesellschaft. Dazu werden in diesem Seminar drei Bücher vorgestellt und zwei von Studierenden erarbeitete Unterrichtseinheiten überprüft.
Die Bücher "Georg B" und "Warten auf die Flut" werden für den schulischen Ge-brauch in der Sekundarstufe I erarbeitet. Die Lesung "Georg B" wird von den Studierenden gemeinsam mit einem Schauspieler gestaltet.
Historische Romane als Medien im historischen Lernen
Monika Rox-Helmer – Didaktik der GeschichteProseminar
Grundstudium
Mo 18 - 20
Phil. I, C 29
Beginn: 15. April 2013
Historische Jugendromane sind ein wenig bekanntes und bislang zu wenig genutztes Medium für historisches Lernen. Sie bieten aber viele Möglichkeiten, historische Lernprozesse auf unterschiedlichen Ebenen anzustoßen oder zu vertiefen. Dieses Medien- und Methodenseminar soll das didaktische Potential ausgewählter Romane ergründen und Einsatzmethoden im Geschichtsunterricht oder im fächerübergreifenden Unterricht entwickeln.
Integraler Bestandteil des Seminars ist der diesjährige Geschichtslesesommer mit drei Lesungen aus historischen Jugendromanen und Werkstattgesprächen mit den Autoren zum Themenbereich "Georg Büchner, Revolution und Auswanderung".
Das historische im historischen Jugendroman
Dr. Jeannette van Laak – Didaktik der GeschichteHauptseminar
Hauptstudium
Mo 18 - 20
Phil. I, C 30
Beginn: 15. April 2013
Das Hauptseminar "Das Historische im historischen Jugendroman" untersucht, wel-che historischen Diskurse wir in ausgewählten historischen Jugendromanen wiederfinden und welche nicht berücksichtigt werden. Damit wollen wir der Frage nachgehen, wie sehr sich Historiographie und Geschichtskultur gegenseitig beeinflussen und worauf künftige Lehrerinnen und Lehrer vorbereitet sein sollten, wollen sie künftig mit historischen Jugendromanen im Geschichtsunterricht arbeiten.
Die zu lesenden Jugendromane sind: "Georg B.", "1848" von Klaus Kordon und Rolf Schmidts "Warten auf die Flut". Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind aufgefordert, auch eigene Vorschläge von historischen Jugendromane zu unterbreiten, die das Thema " Büchner - Revolution - Auswanderung" berühren.
Audiovisuelle Texte: Methoden und Ziele der Film- und Fernsehanalyse
Dr. Martin Wachtel – Institut für GermanistikSeminar
Hauptstudium
Mo 18 - 20
Phil. I, B 106
Das Seminar befasst sich zunächst mit grundlegenden Fragen der Filmtheorie und der Filmanalyse. Anschließend werden Kategorien zur Analyse audiovisueller Texte anhand exemplarischer Filmanalysen vorgestellt und erprobt. Auf dieser Grundlage wird dann die Frage behandelt, ob und wie die schulische Beschäftigung mit Filmen dazu beitragen kann, die Medienkompetenz von Schülern (Medienkritik, Medienkunde, Mediennutzung und Mediengestaltung) zu verbessern. Zu ausgewählten Themen können die Seminarteilnehmer/innen kleine Unterrichtsvorhaben entwerfen.
Digitale Medien in der politischen Bildung
Anika Wagner – Didaktik der SozialwissenschaftenSeminar
Grund- und Hauptstudium
Do 16 – 20 (14-tägig)
Phil. II, E 201b
Beginn: 25. April 2013
Grammatikvermittlung mit digitalen Medien
Tamara Zeyer – Institut für GermanistikSeminar
Hauptstudium / Master
Fr 10 – 12
Phil. I, B 26
Beginn: 19. April 2013
Die zunehmende Medialisierung der Arbeitswelt und des Alltags schaffen neue Darstellungsformate, verändern unsere medialen Gewohnheiten und bestimmen den Stellenwert der Medien neu. Das trifft auch auf die Fremdsprachendidaktik zu. In den letzten Jahren wurden auch für den DaF-Unterricht zahlreiche computergestütze Angebote für die Grammatikvermittlung erstellt.
Im Rahmen des Seminars wird die theoretische Basis zur Grammatikvermittlung mit digitalen Technologien im Hinblick auf die Praxis diskutiert. Die Evaluation von be-reits existierenden Angeboten (sowohl zum Selbstlernen als auch für den Präsenzunterricht), das Ausprobieren von Tools zur Erstellung von Online-Übungen und die Entwicklung von Unterrichtskonzepten mit dem Einsatz von digitalen Medien stehen dabei im Mittelpunkt.
Sektion III: Educational Linguistics
Web 2.0 im DaF-Unterricht
Katrin Biebighäuser – Institut für GermanistikSeminar
Hauptstudium / Master
Do 10 – 12
Phil. I, B 26
Beginn: 18. April 2013
In diesem Seminar werden wir uns mit dem Einsatz von Web 2.0-Anwendungen im Fremdsprachenunterricht auseinandersetzen. Mit Web 2.0 werden Internetanwen-dungen bezeichnet, die es den Nutzern erlauben, Inhalte selbst zu gestalten und im Internet bereit zu stellen. Thematisiert werden verschiedene Web 2.0-Anwendungen wie Wikis, Podcasts und Weblogs. Diese werden zunächst theoretisch diskutiert und anschließend hinsichtlich ihres Einsatzes im Fremdsprachenunterricht selbst erprobt.
Text- und Korpustechnologie I
Dipl.-Inf. Frank Binder – Institut für GermanistikSeminar
Master
Mo 14 – 16
Phil. I, B 26
Beginn: 15. April 2013
In diesem Seminar beschäftigen wir uns intensiver mit Herausforderungen und Herangehensweisen bei der Strukturierung, Auswertung und dem Einsatz annotierter Texte sowie dem Aufbau und der Auswertung eigener Korpora. Wir werden dafür sowohl theoretische Grundlagen der Informationsmodellierung studieren als auch Standardsoftware im Bereich Text- und Korpustechnologie praktisch einsetzen.
Diskursanalyse (Portugiesisch)
Prof. Joachim Born – Institut für RomanistikSeminar
Bachelor/Master, Grund- und Hauptstudium
Di 12 - 14
Phil. II, G 110e
Beginn: 16. April 2013
Sprachkontakte Spanisch-Englisch
Prof. Joachim Born – Institut für RomanistikSeminar
Bachelor/Master, Grund- und Hauptstudium
Mi 12 - 14
Phil. II, G 110e
Beginn: 17. April 2013
Wortbildung
Prof. Joachim Born – Institut für RomanistikSeminar
Bachelor/Master, Grund- und Hauptstudium
Di 16 - 18
Phil. II, G 110e
Beginn: 16. April 2013
Zielgruppenorientierte Textgestaltung
Prof. Thomas Gloning – Institut für GermanistikSeminar
Hauptstudium
Mi 10 – 12
Grammatikvermittlung mit digitalen Medien
Tamara Zeyer – Institut für GermanistikSeminar
Hauptstudium / Master
Fr 10 – 12
Phil. I, B 26
Beginn: 19. April 2013
Die zunehmende Medialisierung der Arbeitswelt und des Alltags schaffen neue Darstellungsformate, verändern unsere medialen Gewohnheiten und bestimmen den Stellenwert der Medien neu. Das trifft auch auf die Fremdsprachendidaktik zu. In den letzten Jahren wurden auch für den DaF-Unterricht zahlreiche computergestütze Angebote für die Grammatikvermittlung erstellt.
Im Rahmen des Seminars wird die theoretische Basis zur Grammatikvermittlung mit digitalen Technologien im Hinblick auf die Praxis diskutiert. Die Evaluation von be-reits existierenden Angeboten (sowohl zum Selbstlernen als auch für den Präsenzunterricht), das Ausprobieren von Tools zur Erstellung von Online-Übungen und die Entwicklung von Unterrichtskonzepten mit dem Einsatz von digitalen Medien stehen dabei im Mittelpunkt.
Sektion IV: Medien und Geschichte
MA-Doppelseminar: Publizistische Textsorten/Praxis des Zeitungsjournalismus
Dr. Norman Ächtler – Institut für GermanistikSeminar
Master
Mi 16 – 18 und diverse Einzeltermine
Ort: siehe eVV
Das Doppelseminar gliedert sich nach seinen theoretischen und praktischen Antei-len. Das wöchentlich stattfindende Seminar widmet sich der Geschichte, Theorie und Praxis publizistischer Textsorten wie Bericht, Reportage, Kommentar und den feuilletonistischen Textsorten. An Beispielen aus der aktuellen Presselandschaft werden typische Strukturmerkmale analysiert und das Verhältnis von Form und Inhalt erörtert. Die erworbenen Kenntnisse und Kompetenzen werden von den Teilnehmern in eigenen Arbeiten erprobt und zur Diskussion gestellt. Das obligatorische Praxisseminar wird in Zusammenarbeit mit der Gießener Allgemeinen Zeitung durchgeführt. Die Teilnehmer durchlaufen während des Semesters in Form von mehreren eintägigen Kurzpraktika die wichtigsten Abteilungen des Verlagsbetriebs von der Druckerei bis zur Redaktion. Die gewonnenen Einblicke in die Produktionsprozesse werden in Praktikumsberichten reflektiert. Am Semesterende steht eine gemeinsame Redaktionssitzung mit Mitarbeitern der GAZ, in der die gewonnenen theoretischen wie praktischen Erkenntnisse der Teilnehmer diskutiert werden. Ziel ist außerdem die inhaltliche Mitgestaltung einer Sommerausgabe der GAZ. Beide Seminare sind komplementär zueinander konzipiert. Die Teilnahme sowohl am Theorie- wie Praxisteil ist deshalb verpflichtend.
Dramentheorie
Dr. Kai Bremer – Institut für Germanistik(Pro-) Seminar
Di 10 – 12
Phil. I, B 128
Beginn: 16. April 2013
Im Seminar werden zentrale Texte der Dramentheorie von Aristoteles bis in die Ge-genwart gelesen und diskutiert. Ergänzend werden einschlägige Dramen gelesen und auf die Theorien bezogen.
Theoriegeschichte des Dramas 1956
Dr. Kai Bremer – Institut für Germanistik(Haupt-) Seminar
Di 14 – 16
Phil. I, B 128
Beginn: 16. April 2013
Im Mittelpunkt steht die Auseinandersetzung mit zentralen dramentheoretischen Texten seit Peter Szondis "Theorie des modernen Dramas". Ausgehend von dieser Studie werden zudem wichtige Stationen des Dramas bis in die Gegenwart erörtert.
Representando Sujetos Coloniales: Cultura Visual e Identidad en Hispanoamérica Colonial.
Esther Cristina Cabrera Lema – Institut für RomanistikSeminar
Bachelor / Master
Mo 12 – 14
Phil. II, A 109 (oder G 04, steht noch nicht genau fest)
Beginn: 15. April 2013
„Wer erschoss Kennedy?“ – Historische Krimis schreiben
Dr. Karsten Eichner – Historisches InstitutÜbung
Grundstudium / Bachelor
Blockveranstaltung (jeweils Sa 10 – 13:30 Uhr) 27.04., 04.05., 18.05., 01.06., 15.06., 29.06.
Phil. I, C 214
Beginn: 27.04.2013
Wer erschoss Kennedy wirklich? Wieso musste Uwe Barschel sterben? Weshalb stürzte Rudolf Diesel unbemerkt über Bord? Und warum erlag Richard Wagner so plötzlich einem Herzanfall? Die Übung bietet eine Einführung in das Schreiben von (Kurz-)Krimis – anhand von mysteriösen Todesfällen prominenter Persönlichkeiten der Geschichte.
Körper im Blick. Sport und Medien seit dem 19. Jahrhundert
Dr. Eva Maria Gajek – Historisches InstitutHauptseminar
Hauptstudium / Master
Di 16 - 18
Phil. I, C 214
Beginn: 16.04.2013
Sport und Massenmedien haben eine fast symbiotische Beziehung. Ihre gesellschaftliche Durchsetzung gestaltete sich nicht nur zeitlich parallel, sondern ihre Entwicklung beeinflusste sich wechselseitig. Das Seminar geht diesem Entstehungsprozess nach und blickt bis ins 19. Jahrhundert zurück. Hierbei rückt vor allem der Weg der SportjournalistInnen vom Außenseiter zum Aufsteiger der Redaktionen von Zeitungen, Radio und Fernsehen in den Blick. Zudem widmet sich das Seminar den Inhalten und Aufladungen der Sportberichterstattung: Sendeformaten und Berichterstattungsmustern sollen genauso nachgegangen werden wie politischen Indienstnahmen, Propagierungen von Körperidealen und Rollenbildern. Schließlich ist das Ziel des Seminars, das Verhältnis von Sport und Medien seit dem 19. Jahrhundert zu diskutieren und Fragen aktueller Entwicklungen zu problematisieren.
Einführende Literatur:
• Jürgen Schwier; Thorsten Schauerte, Soziologie des Mediensports, Köln 2008.
• Holger Schramm, Die Rezeption des Sports in den Medien, Köln 2004.
• John Slater, The relationships between the Massmedia and the Olympic Games, in: Robert K. Barney; Stephen R. Wenn, Scott G. Martyn (Hg.), Selling the five rings: The international Olympic Committee and the rise of the Olym-pic commercialism, Salt Lake City 2002, S. 49-68.
Fernsehgeschichte(n). Historiographie eines Leitmediums
Dr. Eva Maria Gajek – Historisches InstitutHauptseminar
Hauptstudium / Master
Di 12 - 14
Phil. I, C 214
Beginn: 16.04.2013
Das Fernsehen verliert zurzeit an Zuschauern. Das Internetzeitalter und vor allem You-Tube machen dem etablierten Medium zunehmend Konkurrenz. Schlagwörter wie „Generation Internet“ und „Crossmedia“ rütteln an der etablierten Medienland-schaft. Gleichzeitig diskutieren Medien und Öffentlichkeit im 50-Jubiläumsjahr des ZDF eifrig über die Rundfunkgebühren der öffentlich-rechtlichen Sender. Diese aktuellen Entwicklungen geben Anlass, einen Blick zurück zu werfen: Das Seminar widmet sich der Historiographie des Leitmediums, fragt nach seiner technischen Entwicklung und Durchsetzung in den 1950er Jahren, nach Fernsehklassikern und Sendeformaten. Dabei soll nicht nur ein Blick auf die deutsche Entwicklung (Bundesrepublik und DDR) gerichtet, sondern Fragen von internationalen Transfers gestellt werden. Darüber hinaus beschäftigt sich das Seminar mit den FernsehzuschauerInnen, FernsehkritikerInnen, FernsehtheoretikerInnen und Fernsehästhetiken, um schließlich auch abschließend die Frage nach der Zukunft des Leitmediums zu diskutieren.
Einführende Literatur/Website:
• Kurt Hickethier, Geschichte des deutschen Fernsehens, Stuttgart 1998.
• Rüdiger Steinmetz; Reinhold Viehoff, Deutsche Fernsehen Ost. Eine Pro-grammgeschichte des DDR-Fernsehens, Berlin 2008.
• Pierre Bourdieu: Über das Fernsehen. Suhrkamp, Frankfurt 1998.
• http://www.tvhistory.tv/
Geschichteschreiben in der Presse
Christoph Hilgert M.A. – Historisches InstitutProseminar
Grundstudium / Bachelor
Mi 10 – 12
Rathenaustraße 8, Seminarraum 108
Beginn: 17.04.2013
Gemeinhin beobachten und beschreiben Journalisten die Gegenwart. Und doch finden sich auch in tagesaktuell berichtenden Zeitungen und Zeitschriften regelmäßig Verweise auf die Geschichte sowie Artikel über historische Ereignisse, Prozesse und Personen oder über Formen gegenwärtiger Geschichts- und Erinnerungskultur. Dabei werden nicht nur einzelne Erkenntnisse der Geschichtswissenschaft einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht; bisweilen schreiben Journalisten auch selbst Geschichte, indem sie in Archiven recherchieren, Zeitzeugen befragen und neue Perspektiven auf die Vergangenheit gewinnen. Populäre Geschichtsdarstellungen erweisen sich überdies seit einigen Jahren als publizistisch und ökonomisch erfolgreiches Spartenangebot. Das Proseminar betrachtet unterschiedliche Formen des printmedialen Umgangs mit Geschichte. Dabei ist von besonderem Interesse, wie historische Themen für (interessierte) Laien aufbereitet werden. Praktische Übungen dienen dazu, die gewonnenen Erkenntnisse zu vertiefen.
Literatur:
- Arnold, Klaus/Hömberg, Walter/Kinnebrock, Susanne (Hrsg.): Geschichtsjournalis-mus: Zwischen Information und Inszenierung, Berlin u.a. 2010.
- Hardtwig, Wolfgang (Hrsg.): Geschichte für Leser: populäre Geschichtsschreibung in Deutschland im 20. Jahrhundert, Stuttgart 2005.
- Spieß, Christian: Zeitgeschichte in populären Geschichtsmagazinen, in: Popp, Susanne et al. (Hrsg.): Zeitgeschichte - Medien - Historische Bildung, Göttingen 2010 (= Beihefte zur Zeitschrift für Geschichtsdidaktik; 2), S. 61–76.
- Aktuelle Ausgaben populärwissenschaftlicher Geschichtsmagazine wie DAMALS, GEO Epoche, G/Geschichte, PM History, ZEIT Geschichte, SPIEGEL Geschichte, Zeitungszeugen, usw.
Journalismus im Zeitalter der Extreme (1914 – 1989)
Christoph Hilgert M.A. – Historisches InstitutProseminar
Grundstudium / Bachelor
Di 10 – 12
Phil. I, C 214
Beginn: 16.04.2013
Der 2012 verstorbene britische Historiker Eric Hobsbawm hat das „kurze“ 20. Jahr-hundert ebenso eingängig wie pathetisch als „Zeitalter der Extreme“ charakterisiert. Das Proseminar betrachtet die Geschichte des Journalismus in dieser ereignis- und konfliktreichen Zeitspanne zwischen Erstem Weltkrieg und Mauerfall. Im Fokus ste-hen dabei der Wandel der gesellschaftlichen Rolle des Journalismus sowie die Auswirkungen der politischen Polarisierung, der Medialisierung, der Kommerzialisierung sowie der technischen Entwicklung auf das journalistische Handwerk in Deutschland und anderen Staaten.
Literatur:
- Dussel, Konrad: Deutsche Tagespresse im 19. und 20. Jahrhundert, 2., erw. Aufl., Berlin u.a. 2001.
- Hobsbawm, Eric J.: Das Zeitalter der Extreme. Weltgeschichte des 20. Jahrhun-derts. Aus dem Englischen von Yvonne Badal, 11. Aufl., München 2012.
- Stöber, Rudolf: Deutsche Pressegeschichte. Konstanz 2005.
- Wilke, Jürgen: Massenmedien und Journalismus in Geschichte und Gegenwart, Bremen 2009.
- Zimmermann, Clemens (Hrsg.): Politischer Journalismus, Öffentlichkeiten und Me-dien im 19. und 20. Jahrhundert, Ostfildern 2006 ( = Schriften der Siebenpfeiffer-Stiftung e.V.; Bd. 8)
Siamesische Zwillinge? Das Verhältnis von Journalismus und Öffentlichkeits-arbeit
Christoph Hilgert M.A. – Historisches InstitutProseminar
Grundstudium / Bachelor
Di 14 – 16
Phil. I, C 214
Beginn: 16.04.2013
Das Verhältnis von Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit ist traditionell ebenso eng wie spannungsreich. Während es die Aufgabe der PR ist, bestimmten Unternehmen, Personen, Produkten oder Ideen in der (Medien-)Öffentlichkeit zu einem positiven Image zu verhelfen, sind Journalisten dazu verpflichtet, der Gesellschaft möglichst objektiv und umfassend über relevante Neuigkeiten zu berichten. Das Proseminar geht den unterschiedlichen Zielsetzungen, Erscheinungsformen und Methoden, aber auch der wechselseitigen Abhängigkeit von Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit sowohl theoretisch, als auch praktisch nach.
Literatur:
- Brauer, Gernot: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Ein Handbuch, Konstanz 2005.
- Faulstich, Werner: Grundwissen Öffentlichkeitsarbeit, München 2001.
- Hoffjann, Olaf: Journalismus und Public Relations. Ein Theorieentwurf der Intersystembeziehungen in sozialen Konflikten, 2., erw. Aufl., Wiesbaden 2007.
- Kunczik, Michael: Public Relations. Konzepte und Theorien, 5., überarb. u. erw. Aufl., Köln et al. 2010.
Schreibwerkstatt: So verfasst man knackige Schlagzeilen und Texte, die jeder versteht…
Damian Imöhl – Historisches InstitutÜbung
Grund- und Hauptstudium / Bachelor und Master
Blockveranstaltung (18.04. 12 – 14 Uhr, 18.05., 23.05., 08.06. und 13.06. jeweils 10 – 16 Uhr)
Rathenaustraße 8, Raum 401
Beginn: 18.04.2013
Egal, wie man zum "Boulevard" steht: die Schreibe ist berühmt wie berüchtigt. Im Seminar sollen die Teilnehmer nach einer Einführung und der Erörterung von Grundlagen bei vielen praktischen Simulationen lernen, wie eine hohe Textqualität erreicht werden kann, die in allen Genres weiterhilft. Kann man die knackige, kurz-knappe und schnarrende Schreibe lernen? Kurzum: Es geht sehr in den Alltag und die Praxis der Journalistenarbeit auf dem "Boulevard". Die Teilnehmer sollten offen, aufgeschlossen, mutig und flexibel sein. Zum Programm gehört auch eine Exkursion in eine Boulevard-Redaktion. Die Vermittlung von Hospitanzen wird bei Talent in Aussicht gestellt. Der Dozent war langjähriger Chefreporter und Redaktionsleiter bei BILD und BILD.de und ist heute stellvertretender Chefredakteur des EXPRESS in Köln.
Radiobeitrag „Geschichte“
Volker Kinkel M.A. – Historisches InstitutÜbung
Grund- und Hauptstudium / Bachelor und Master
Mo 16 - 18
Phil. I, C 214
Beginn: 15.04.2013
„Beiträge“ sind eine informative Grundform des Mediums Radio. Während der Übung sollen alle Studierenden einen Beitrag mit geschichtlichem Inhalt produzieren. Dabei sollen gleichzeitig die Grundlagen des Mediums Radio vermittelt werden. Dazu werden die Rahmenbedingungen, die Rezeptionssituation und die Zielgruppenausrichtung analysiert. Außerdem werden die gängigsten anderen journalistischen Beitragsformen behandelt.
Die Übung richtet sich im "Projektmodul I: Quellenarbeit und Berufspraxis" auch an Master-Studierende, sofern diese nicht Ihren BA in Fachjournalistik Geschichte ge-macht haben und an Studierende, die Fachjournalistik im BA studiert, die Übung aber noch nicht besucht haben.
Literatur:
- Arnold, Bernd-Peter: ABC des Hörfunks, 2. Auflage, Konstanz 1999 (Reihe prakti-scher Journalismus Bd. 14)
- La Roche, Walther von; Buchholz, Axel: Radio Journalismus. Ein Handbuch für Ausbildung und Praxis im Hörfunk, 8. Auflage, München 2004
- Wachtel, Stefan: Sprechen und Moderieren in Hörfunk und Fernsehen, 3. Auflage, Konstanz 1998 (Reihe praktischer Journalismus Bd. 23)
Fernsehwerkstatt
Jana Kremin – Historisches InstitutÜbung
Grund- und Hauptstudium / Bachelor und Master
Do 18 - 20
Phil. I, C 214
Beginn: 18.04.2013
Die Fernsehwerkstatt dient dazu, dass Studierende erste Erfahrungen in der Produktion von Fernsehbeiträgen sammeln können. Und das nicht nur in der Theorie, denn die Teilnehmer erstellen im Laufe des Seminars ihren eigenen Fernsehbeitrag. Alle Beiträge werden dann in einem 20-minütigen Magazin-Format zusammengefügt. Dabei übernehmen die Studierenden alle Aufgaben von der redaktionellen Planung über die Recherche und Dreh bis hin zu Schnitt, Moderation und Aufzeichnung der Sendung. Sie werden unter anderem in das notwendige Bilddenken und die dramaturgische Gestaltung für die Produktion von Fernsehbeiträgen eingeführt, beschäftigen sich mit Recherche- und Interviewmethoden und dem Schreiben von Texten für einen solchen Beitrag. Kompakte Einführungen in die Kamera- und Schnitt-Technik werden in das Seminar integriert.
Literatur:
• Gerhart Schult/Axel Buchholz (Hrsg.): Fernseh-Journalismus, München 2011.
• Marie Lampert/Rolf Wespe: Storytelling für Journalisten, Konstanz 2011.
• Peter Kerstan: Der journalistische Film – Bild, Sprache und Gestaltung, Frankfurt am Main 2000.
• Stefan Wachtel: Schreiben fürs Hören, Konstanz 2000.
• Martin Ordolff/Stefan Wachtel: Texten für TV. Ein Leitfaden für verständliche Fernsehbeiträge, Konstanz 2009.
Fotos für die Presse
Günter Osterloh – Historisches InstitutÜbung
Fr 16 - 18
Phil. I, C 214
Beginn: 19.04.2013
Das heute bei Tageszeitungen, Magazinen, Zeitschriften und Broschüren „modulare Layout“ mit Text, Foto und Grafik verlangt auch von Text-Journalisten, dass sie mit Bildern umgehen können, um erfolgreich zu arbeiten. Ziel dieses Seminars ist es, den Studierenden zu vermitteln, wie sie Fotos von allgemeinem Interesse – also Bilder, die für Veröffentlichungen benötigt werden – fundiert und damit sicher beurteilen können. Die systematische Schulung des Sehens, d. h. kennen zu lernen, wie wir unsere Umwelt wahrnehmen (physiologisch – psychologisch) und wie die Abbildungen, also die Fotos von der Umwelt, vom Betrachter „gelesen“ und gedeutet werden, steht immer im Mittelpunkt aller Ausführungen und Übungen.
Auch wenn das Erlernen einer Bild-Analysetechnik den eigentlichen Schwerpunkt dieses Seminars bildet, um das Beurteilungsvermögen für Motive und Fotos zu schärfen, kommt die für das Fotografieren nötige Theorie (physikalisch, chemisch, elektronisch) und deren Umsetzung durch Übungen in der Praxis nicht zu kurz.
Literatur:
• Ernst A. Weber, Sehen – Gestalten und Fotografieren, Basel 1990
• Chr.-M. Pohlert, Bilder in der Zeitung, München 1999
• G. Osterloh, Leica M – Hohe Schule der Kleinbildfotografie, Frankfurt a.M. 2002
• Fotos für die Presse: Bildaufbau – Bildaussage – Qualitätskriterien Die we-sentlichen Grundlagen © Günter Osterloh 2008 (Begleitmaterial für die Teil-nehmer)
Der Dienst an der Literatur – Das Berufsbild des Lektors
Dr. Alexander Roesler (S. Fischer Verlag Frankfurt) und Michael Bartel – Institut für GermanistikPraxisseminar
Bachelor
Di 16 - 18
Phil. I, B128
Das Seminar ist als „double-feature“ konzipiert und nähert sich dem Medium Sach-buch aus zwei verschiedenen Richtungen: einer Außen- und einer Innenperspektive. Dr. Alexander Roesler, Lektor der Reihe Wissenschaft beim S. Fischer Verlag, stellt den Entstehungsprozess eines Sachbuchs aus der Perspektive des Verlages vor. Dabei stehen folgende Aspekte im Fokus: Zielgruppendefinition, Themenfestlegung, AutorInnensuche sowie -betreuung, Honorarverhandlung, Zusammenarbeit mit ÜbersetzerInnen, Lektorat, Erstellung von Druckvorstufen und Verlagslogistik. In den Veranstaltungen, die von Michael Bartel geleitet werden, liegt der Fokus auf der Lektüre ausgewählter Sachbuchtexte, die im Rahmen der Reihe S. Fischer Wissenschaft erschienen sind und einen Einblick in die aktuelle Debatte der Kulturwissenschaften in Deutschland bieten. Hierbei wird immer wieder die Frage nach dem Spannungsfeld zwischen Sachbuch, Fachbuch, literarischer Non-Fiction und Belletristik thematisiert. Ausgewählte metatheoretische Ansätze zum Akt des Lektorierens bilden die Klam-mer für die Lektüresitzungen.
Das historische im historischen Jugendroman
Dr. Jeannette van Laak – Didaktik der GeschichteHauptseminar
Hauptstudium
Mo 18 - 20
Phil. I, C 30
Beginn: 15. April 2013
Das Hauptseminar "Das Historische im historischen Jugendroman" untersucht, wel-che historischen Diskurse wir in ausgewählten historischen Jugendromanen wiederfinden und welche nicht berücksichtigt werden. Damit wollen wir der Frage nachgehen, wie sehr sich Historiographie und Geschichtskultur gegenseitig beeinflussen und worauf künftige Lehrerinnen und Lehrer vorbereitet sein sollten, wollen sie künftig mit historischen Jugendromanen im Geschichtsunterricht arbeiten.
Die zu lesenden Jugendromane sind: "Georg B.", "1848" von Klaus Kordon und Rolf Schmidts "Warten auf die Flut". Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind aufgefordert, auch eigene Vorschläge von historischen Jugendromane zu unterbreiten, die das Thema " Büchner - Revolution - Auswanderung" berühren.
Archive als Hüter historischer Quellen
Prof. Dirk van Laak – Historisches InstitutÜbung
Hauptstudium / Master
Mo 16 – 18
Phil. I, C 3
Beginn: 15.04.2013
Die Übung richtet sich an fortgeschrittene Studierende, die sich über einen der we-sentlichsten Faktoren der historischen Forschung eingehender orientieren wollen. Archive beherbergen nicht nur den „Stoff“, aus dem geschichtliche Kenntnis und Erkenntnis erwächst. Oft besitzen sowohl die Institutionen, als auch die in ihr aufbewahrten Überlieferungsbestände eine facettenreiche Geschichte. Beidem soll hier ebenso nachgegangen werden wie den jüngeren Erweiterungen des Begriffs „Archiv“ in den Wissens- und Medienwissenschaften. Die Übung setzt engagierte Mitarbeit sowie die Bereitschaft zur Lektüre und ggf. zu Besuchen „vor Ort“ voraus.
Film im Nationalsozialismus. Nationalsozialismus im Film
Prof. Ulrike Weckel – Historisches InstitutVorlesung
Bachelor
Mo 12 – 14
Phil. I, A 3
Beginn: 15.04.2013
Die Zeit des Nationalsozialismus ist eine der historisch am besten erforschten Epo-chen. Noch erheblich bekannter als durch die historische Forschung und ihre immer weiter ausdifferenzierten Erkenntnisse ist die Epoche den allermeisten Nachgeborenen allerdings durch die unüberschaubare Menge an Filmbildern. In der Vorlesung werden wir uns einerseits mit Filmen aus der NS-Zeit selbst beschäftigen, etwa mit der berühmten Inszenierung von „Führer“ und „Volksgemeinschaft“ in Triumph des Willens, aber auch mit heute weniger bekannten Propagandafilmen sowie mit demonstrativ unpolitischen Unterhaltungsfilmen, und wir werden uns anschauen, wie (und mit welchem Effekt) solche Filmaufnahmen in späteren Dokumentationen weiterverwendet wurden. Außer mit Dokumentarfilmen, die Material unterschiedlicher Provenienz mischen, widmet sich die Vorlesung aber auch nachträglich erfundenen Bildern vom NS: realistisch gemeinten Spielfilmen mit reenactment historischer Personen und Ereignisse, fiktiven Filmerzählungen, satirischen, verfremdenden und deutenden Annäherungen an die Epoche. Ziel ist es, besser zu verstehen, wie Filme funktionieren und ihre mehrdeutigen Botschaften transportieren, in der Hoffnung damit zugleich mehr über den NS und seine Nachgeschichte zu begreifen.
Einführende Literatur:
Sonja M. Schultz, Der Nationalsozialismus im Film. Von Triumph des Willens bis Inglorious Basterds, Berlin 2012.
Film im Nationalsozialismus. Nationalsozialismus im Film. Proseminar zur Ver-tiefung der Vorlesung
Prof. Ulrike Weckel – Historisches InstitutProseminar
Bachelor
Di 12 – 14
Phil. I, C 27
Beginn: 16.04.2013
In diesem Proseminar, das nur in Kombination mit der Vorlesung besucht werden kann, soll der Stoff der Vorlesung durch begleitende eigene Lektüre, durch eigenes Filme-Schauen und -Analysieren sowie durch gemeinsame Diskussionen vertieft werden.
Einführende Literatur:
Sonja M. Schultz, Der Nationalsozialismus im Film. Von Triumph des Willens bis Inglorious Basterds, Berlin 2012.
Filmische Geschichtsschreibung
Prof. Ulrike Weckel – Historisches InstitutHauptseminar
Di 16 – 18
Phil. I, C 3
Beginn: 16.04.2013
Viele HistorikerInnen zeigen sich höchst skeptisch gegenüber Geschichtsdarstellungen im (Spiel-)Film. Lassen wir den naiven Einwand, es sei doch vieles ganz anders und alles viel komplexer gewesen, einmal beiseite, so bleiben die ernst zu nehmenden Bedenken, dass filmische Repräsentationen vergangene Begebenheiten vereindeutigen und mit der gewählten Version eine visuelle Überzeugungskraft erzielen, die es dem Publikum schwer macht, sich die in Frage stehenden historischen Begebenheiten und Personen noch anders vorzustellen. Anhand ausgewählter Beispiele werden wir in diesem Seminar untersuchen, wie Filme Realismuseffekte erzielen, und uns dann Filmen zuwenden, die mit unterschiedlichen filmischen Mitteln versuchen, der Suggestivkraft des Mediums zu entgehen. Was gilt in diesen Filmen jeweils als Geschichte, so werden wir fragen, wie wird sie inszeniert und was vermag die Darstellung beim Rezipienten zu bewirken?
Einführende Literatur:
André Bazin, Ontologie des photographischen Bildes, in: ders: Was ist Film?, hg. v. Robert Fischer, berlin 2004, S. 33-42.
Natalie Z. Davis, “Any Resemblance to Persons Living or Dead”: Film and the Chal-lenge of Authenticity, in: The Yale Review 76.4 (1987), S. 457-482.
Robert A. Rosenstone, History on Film/Film on History, Harlow 2006.
Rezeptionsgeschichten
Prof. Ulrike Weckel – Historisches InstitutHauptseminar
Do 14 – 16
Phil. I, C 3
Beginn: 18.04.2013
Sektion V: Kunst und Medien
Dramentheorie
Dr. Kai Bremer – Institut für Germanistik(Pro-) Seminar
Di 10 – 12
Phil. I, B 128
Beginn: 16. April 2013
Im Seminar werden zentrale Texte der Dramentheorie von Aristoteles bis in die Ge-genwart gelesen und diskutiert. Ergänzend werden einschlägige Dramen gelesen und auf die Theorien bezogen.
Theoriegeschichte des Dramas 1956
Dr. Kai Bremer – Institut für Germanistik(Haupt-) Seminar
Di 14 – 16
Phil. I, B 128
Beginn: 16. April 2013
Im Mittelpunkt steht die Auseinandersetzung mit zentralen dramentheoretischen Texten seit Peter Szondis "Theorie des modernen Dramas". Ausgehend von dieser Studie werden zudem wichtige Stationen des Dramas bis in die Gegenwart erörtert.
Vom Geräusch zum Feature
Helge Heynold (hr2 Kultur) und Michael Bartel – Institut für GermanistikPraxisseminar
Bachelor
Blockseminar (Fr. 3. Mai, 12 – 18, Mo. 6. Mai 10 – 18, Fr. 14. Juni, 12 – 18)
Phil. I, B128
Das Feature als journalistische Darstellungsform gilt als Königsdisziplin des Hör-funks. Es vereint den bewussten Einsatz von O-Tönen, Geräuschen und (Klang-) Atmosphären. Insbesondere den Geräuschen und sogenannten „Atmos“, die in journalistischen Darstellungsformen spielerisch mit O-Tönen verwoben werden, kommen wichtige dramaturgische und stilistische Funktionen zu. Ziel des Blockseminars ist es, ein medial und hörästhetisch bewusstes Verständnis über die Mittel und Möglichkeiten für den Einsatz von „Atmos“ und Geräuschen im Rundfunk zu entwickeln. Dazu wird das Themenfeld sowohl theoretisch als auch praktisch fokussiert. Es besteht die Möglichkeit das Seminar mit einer eigenständig konzipierten Audioproduktion abzuschließen.
Das Blockseminar ist als „Double Feature“ konzipiert. Die Veranstaltung wird von einem Experten aus der Praxis und einem Lehrenden (Michael Bartel) der JLU geleitet. Mit Helge Heynold (Producer, Hörspielautor, Wortredakteur beim Hessischen Rundfunk) konnte ein etablierter und anerkannter Praktiker gewonnen werden.
Teilnahmevoraussetzungen: Praktische Erfahrungen mit Audioschnittsoftware, Auf-nahmetechnik oder bereits absolvierte Hörfunkpraktika sind von Vorteil.
Representando Sujetos Coloniales: Cultura Visual e Identidad en Hispanoamérica Colonial.
Esther Cristina Cabrera Lema – Institut für RomanistikSeminar
Bachelor / Master
Mo 12 – 14
Phil. II, A 109 (oder G 04, steht noch nicht genau fest)
Beginn: 15. April 2013
Der Dienst an der Literatur – Das Berufsbild des Lektors
Dr. Alexander Roesler (S. Fischer Verlag Frankfurt) und Michael Bartel – Institut für GermanistikPraxisseminar
Bachelor
Di 16 - 18
Phil. I, B128
Das Seminar ist als „double-feature“ konzipiert und nähert sich dem Medium Sach-buch aus zwei verschiedenen Richtungen: einer Außen- und einer Innenperspektive. Dr. Alexander Roesler, Lektor der Reihe Wissenschaft beim S. Fischer Verlag, stellt den Entstehungsprozess eines Sachbuchs aus der Perspektive des Verlages vor. Dabei stehen folgende Aspekte im Fokus: Zielgruppendefinition, Themenfestlegung, AutorInnensuche sowie -betreuung, Honorarverhandlung, Zusammenarbeit mit ÜbersetzerInnen, Lektorat, Erstellung von Druckvorstufen und Verlagslogistik. In den Veranstaltungen, die von Michael Bartel geleitet werden, liegt der Fokus auf der Lektüre ausgewählter Sachbuchtexte, die im Rahmen der Reihe S. Fischer Wissenschaft erschienen sind und einen Einblick in die aktuelle Debatte der Kulturwissenschaften in Deutschland bieten. Hierbei wird immer wieder die Frage nach dem Spannungsfeld zwischen Sachbuch, Fachbuch, literarischer Non-Fiction und Belletristik thematisiert. Ausgewählte metatheoretische Ansätze zum Akt des Lektorierens bilden die Klam-mer für die Lektüresitzungen.
Interdisziplinäre Lehrveranstaltungen
MA-Doppelseminar: Publizistische Textsorten/Praxis des Zeitungsjournalismus
Dr. Norman Ächtler – Institut für GermanistikSeminar
Master
Mi 16 – 18 und diverse Einzeltermine
Ort: siehe eVV
Das Doppelseminar gliedert sich nach seinen theoretischen und praktischen Antei-len. Das wöchentlich stattfindende Seminar widmet sich der Geschichte, Theorie und Praxis publizistischer Textsorten wie Bericht, Reportage, Kommentar und den feuilletonistischen Textsorten. An Beispielen aus der aktuellen Presselandschaft werden typische Strukturmerkmale analysiert und das Verhältnis von Form und Inhalt erörtert. Die erworbenen Kenntnisse und Kompetenzen werden von den Teilnehmern in eigenen Arbeiten erprobt und zur Diskussion gestellt. Das obligatorische Praxisseminar wird in Zusammenarbeit mit der Gießener Allgemeinen Zeitung durchgeführt. Die Teilnehmer durchlaufen während des Semesters in Form von mehreren eintägigen Kurzpraktika die wichtigsten Abteilungen des Verlagsbetriebs von der Druckerei bis zur Redaktion. Die gewonnenen Einblicke in die Produktionsprozesse werden in Praktikumsberichten reflektiert. Am Semesterende steht eine gemeinsame Redaktionssitzung mit Mitarbeitern der GAZ, in der die gewonnenen theoretischen wie praktischen Erkenntnisse der Teilnehmer diskutiert werden. Ziel ist außerdem die inhaltliche Mitgestaltung einer Sommerausgabe der GAZ. Beide Seminare sind komplementär zueinander konzipiert. Die Teilnahme sowohl am Theorie- wie Praxisteil ist deshalb verpflichtend.
Text- und Korpustechnologie I
Dipl.-Inf. Frank Binder – Institut für GermanistikSeminar
Master
Mo 14 – 16
Phil. I, B 26
Beginn: 15. April 2013
In diesem Seminar beschäftigen wir uns intensiver mit Herausforderungen und Herangehensweisen bei der Strukturierung, Auswertung und dem Einsatz annotierter Texte sowie dem Aufbau und der Auswertung eigener Korpora. Wir werden dafür sowohl theoretische Grundlagen der Informationsmodellierung studieren als auch Standardsoftware im Bereich Text- und Korpustechnologie praktisch einsetzen.
Multimodale Textangebote: gedruckt und digital
Vera Ermakova – Institut für GermanistikSeminar
Grund- und Hauptstudium / Bachelor und Master
Blockveranstaltung, erste Sitzung am 17. April 2013 um 8:00 Uhr
Phil. I, B 24
Beginn: 17. April 2013
„All texts are multimodal. […] Any form of text analysis which ignores this will not be able to account for all the meanings expressed in texts.“, postulierten Kress und van Leeuwen (1998, 186) im Rahmen der Diskussion um die Multimodalität. Seit ca. fünfzehn Jahren beschäftigt sich nun die Sprach- und Medienwissenschaft mit dem Phänomen und dem Begriff der Multimodalität, was verdeutlicht – es besteht nach wie vor großes Interesse an diesem Gegenstand.
Das Seminar widmet sich den gedruckten und digitalen multimodalen Kommunikati-onsangeboten, in denen unterschiedliche Modalitäten Text, Bild, Ikons, typografische und grafische Elemente wie Linien, Kästchen, Farbe zusammenwirken. Es wird vor allem um das Verstehen von multimodalen Kommunikationsangebote, deren Aufbau, theoretischen Hintergrund und theoretische Grundannahmen sowie Grundlagen der Multimodalitätsforschung gehen. Thematisch werden multimodale Kommunikationsangebote mit Bezug zum Reisen, Sport und andren Themen behandelt.
Representando Sujetos Coloniales: Cultura Visual e Identidad en Hispanoamérica Colonial.
Esther Cristina Cabrera Lema – Institut für RomanistikSeminar
Bachelor / Master
Mo 12 – 14
Phil. II, A 109 (oder G 04, steht noch nicht genau fest)
Beginn: 15. April 2013
Medializing Law
Prof. Greta Olson – Institut für AnglistikHauptseminar
Master
Mi 16 – 18
Phil. I, B 410
Beginn: 17. April 2013
Richard Sherwin, amongst others, has argued that the nature of legal practice itself has changed through alterations in the media. For instance, in what is known as the CSI effect jurors increasingly expect to be presented with scientific evidence about the perpetrator of a crime that can be proven incontrovertibly. Second, US lawyers make greater use of visual and multi-medial platforms to present evidence in court and respond to their being filmed in the courtroom by behaving in increasingly small-screen appropriate ways. Third, those who are involved in law enforcement are influenced by and respond to mass communication representations of their work.
This course examines interactions between film and television media and the law. While we will focus primarily on US American culture and, for instance, the effects of the filming of the OJ Simpson trial on cultural politics, we shall also take note of how American genres such as the courtroom reality show, Judge Judy (1996 – ) have influenced German series such a Richterin Barbara Salesch (1999 – 2012). Our central focus will be on determining how and to what degree media influences our conceptions of law, justice, and legal culture.
Gendering Television Series
Prof. Greta Olson – Institut für AnglistikHauptseminar
Master
Mo 18 - 20
Phil. I, B 410
Beginn: 15. April 2013
Television critic Emily Nussbaum has argued that the majority of acclaimed cable-series are “about patriarchal subculture.” Dramas such as The Sopranos and Mad Men represent “multi-character exploration[s] of a closed, often violent hierarchical system,” in which viewers learn “what it means to be excluded from power: to be a woman, or a bastard, or a ‘half man’” (The New Yorker, May 7, 2012).
Bearing this quote in mind, we will examine the gender work performed in recent, highly acclaimed cable series, including The Sopranos, Breaking Bad, and Girls. Participants will be invited to transfer insights from the analyses of gender and formal elements in these texts to other television series.
Grundlagen
Multimodale Textangebote: gedruckt und digital
Vera Ermakova – Institut für GermanistikSeminar
Grund- und Hauptstudium / Bachelor und Master
Blockveranstaltung, erste Sitzung am 17. April 2013 um 8:00 Uhr
Phil. I, B 24
Beginn: 17. April 2013
„All texts are multimodal. […] Any form of text analysis which ignores this will not be able to account for all the meanings expressed in texts.“, postulierten Kress und van Leeuwen (1998, 186) im Rahmen der Diskussion um die Multimodalität. Seit ca. fünfzehn Jahren beschäftigt sich nun die Sprach- und Medienwissenschaft mit dem Phänomen und dem Begriff der Multimodalität, was verdeutlicht – es besteht nach wie vor großes Interesse an diesem Gegenstand.
Das Seminar widmet sich den gedruckten und digitalen multimodalen Kommunikati-onsangeboten, in denen unterschiedliche Modalitäten Text, Bild, Ikons, typografische und grafische Elemente wie Linien, Kästchen, Farbe zusammenwirken. Es wird vor allem um das Verstehen von multimodalen Kommunikationsangebote, deren Aufbau, theoretischen Hintergrund und theoretische Grundannahmen sowie Grundlagen der Multimodalitätsforschung gehen. Thematisch werden multimodale Kommunikationsangebote mit Bezug zum Reisen, Sport und andren Themen behandelt.
Zielgruppenorientierte Textgestaltung
Prof. Thomas Gloning – Institut für GermanistikSeminar
Hauptstudium
Mi 10 – 12
Mediensozialisation
Dr. Michaela Goll – Institut für SoziologieSeminar
Hauptstudium / Lehramt
Fr 8 – 10 (Kurs 1) oder
Fr 10 – 12 (Kurs 2)
Phil. II, Haus E
Beginn: 19. April 2013
In dieser Veranstaltung geht es darum aufzuzeigen, welche Bedeutung Medien in unserer Gesellschaft haben, wie sich das derzeitige Medienverhalten von Kindern und Jugendlichen charakterisieren lässt, inwiefern geschlechtsspezifische Differenzen in Nutzung und Aneignung festzustellen sind, wie soziale Kontextbedingungen – Peers, Familie, Alter, Bildungsstand – die Mediensozialisation beeinflussen, welcher Stellenwert Medienerziehung in Familie und Schule zukommt und wo im Bereich der Medienaneignung und Medienwirkung gesellschaftliche Konfliktfelder liegen.
„Ich poste also bin ich“ – Analysen zu sozialen Netzwerkseiten
Dr. Michaela Goll – Institut für SoziologieSeminar
Hauptstudium / Bachelor
Do 10 – 12
Phil. II, Haus E
Beginn: 18. April 2013
In der Veranstaltung wird es anhand empirischer Untersuchungen aus dem Bereich Kultursoziologie, Ethnologie und Techniksoziologie darum gehen, wie soziale Netz-werkseiten a la Facebook, StudiVZ & Co. Beziehungen, Netzwerke bzw. ganz allge-mein Kommunikations- und Interaktionsstrukturen verändern. Wir wollen uns dabei u.a. mit folgenden Fragen auseinandersetzen: Inwiefern soll Facebook das Führen von Beziehungen erleichtern? Kann man nur Bekanntschaften pflegen oder auch Lebenspartner finden? Wie verändern sich unsere Einstellungen zur Privatsphäre, unsere Formen von Selbstdarstellung und damit auch unser Selbstverständnis? Welche Normen kennt Facebook? Welche medialen Vergleiche bieten sich zur Einordnung der neuen Interaktionsformen an? Gibt es einen geschlechtsspezifischen Zugang zu sozialen Netzwerken, und was machen im Übrigen Senioren/-innen darin? Da viele ihr digitales Leben und das damit verbundene ständige Verfügbar-Machen als Stress wahrnehmen, beschäftigen wir uns u.a. auch damit, ob man Netz „gemeinsam einsam“ ist, was in Zeiten von Facebook & Co. postfamiliale Familien und/oder Helicopter-Eltern ausmacht usw.
Einführung in die Erforschung von Online-Kommunikation
Jagoda Motowidlo – Institut für SoziologieSeminar
Bachelor
Do 14 - 16
Ort: steht noch nicht fest, siehe eVV
Beginn: 18. April 2013
Einführung in die Videoproduktion (Kamera, Recorder, Schnittgeräte)
Dipl. Ing. Peter Reisinger – ZIL, Referat Medien- und TextwissenschaftenÜbung
Zeit nach Vereinbarung
Ort siehe Aushang
zuletzt bearbeitet: [|profil.btrebitz],
05.06.2012 um 14:06 Uhr