Das Vorlesungsverzeichnis des ZMI


Medienbezogene Lehrangebote Sommersemester 2012
Das ZMI bündelt medienbezogene und mediengestützte Lehrangebote der JLU. Weitere Informationen und Kommentare zu den angebotenen Veranstaltungen finden Sie im pdf iconkommentierten Vorlesungsverzeichnis des ZMI.

  1. Sektion I: E-Business / Politics / Government
    1. Medienrecht
    2. Presidential Politics and the 2012 U.S. Elections
  2. Sektion II: Medien und Didaktik
    1. Lehrmaterialerstellung im Web 2.0
    2. Sprachtechnologien und –ressourcen in E-Learning und Fremdsprachenlernen
    3. Lessing
    4. Multimedia im Schulsport
    5. Apperative Medienpraxis
    6. Schule in der Mediengesellschaft
    7. Aufnahme von Instrumenten am Computer
    8. Musik und Computer
    9. Der Computer im Musikunterricht
    10. Tonstudiotechnik in Theorie und Praxis
  3. Sektion III: Educational Linguistics
    1. Sprachtechnologien und –ressourcen in E-Learning und Fremdsprachenlernen
    2. Textdesign und Multimodalität
    3. Opening the Black Box of the Brain: Investigating language processing
  4. Sektion IV: Medien und Geschichte
    1. Musik im Trickfilm und ihre Vermarktung
    2. Sound
    3. Körper – Medien – Musik
    4. Historische Reportagen aus Hessens Geschichte
    5. Geschichtsdarstellungen in populären Geschichtsmagazinen
    6. Geschichte des Journalismus
    7. Das Interview
    8. Kolloquium zur Neueren und Mediengeschichte
    9. Reportagen aus der Weimarer Republik
    10. Medien der Außenpolitik im globalen Kalten Krieg
    11. Historikerkontroversen im 19. und 20. Jahrhundert
    12. Radiomagazin „Geschichte“
    13. Medienereignisse im 19. und 20. Jahrhundert
    14. Journalistisches Schreiben
    15. Einfluss und Rolle der Medien im globalen Fußballspiel
    16. Law and Literature
    17. Presidential Biographies and Self-Fashionings
    18. Presidential Politics and the 2012 U.S. Elections
    19. Fotos für die Presse
    20. Der Holocaust im Fernsehen
    21. Bibelübersetzungen vor Luther
  5. Sektion V: Kunst und Medien
    1. Theaterkritik
    2. Heiner Müller
    3. Lessing
    4. Literaturkritik
    5. Musik im Trickfilm und ihre Vermarktung
    6. Sound
    7. Dub
    8. Körper – Medien – Musik
    9. Bibelübersetzungen vor Luther
  6. Interdisziplinäre Lehrveranstaltungen
    1. Musik im Trickfilm und ihre Vermarktung
    2. Sound
    3. Dub
    4. Körper – Medien – Musik
    5. Kulttexte der Phantastik
    6. Zwischen Information und Unterhaltung? Journalistische Textsorten und er-folgreiche Geschäftsführung einer Tageszeitung
    7. Opening the Black Box of the Brain: Investigating language processing
    8. Presidential Biographies and Self-Fashionings
    9. Dickens and Politics
    10. Law and Literature
    11. Presidential Politics and the 2012 U.S. Elections
  7. Grundlagen
    1. Apperative Medienpraxis
    2. Empirische Forschungsmethoden I
    3. Mediensozialisation
    4. Medienkulturanalyse
    5. Aufnahme von Instrumenten am Computer (Kurs A und B)
    6. Musik und Computer (Kurs A und B)
    7. Empirische Forschungsmethoden II
    8. Einfluss und Rolle der Medien im globalen Fußballspiel
    9. Einführung in die Videoproduktion (Kamera, Recorder, Schnittgeräte)
    10. Tonstudiotechnik in Theorie und Praxis






Sektion I: E-Business / Politics / Government


Medienrecht

Martin Eifert – Professur für Öffentliches Recht
Vorlesung
Grund- und Hauptstudium / Bachelor und Master
Do 10 – 12
Campus Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, HS 021 (Haus 68)
Beginn: Erste Semesterwoche
Überblick über das Medienrecht.

Presidential Politics and the 2012 U.S. Elections

Prof. Greta Olson – Institut für Anglistik
Vorlesung
Bachelor / Master
Do 14 - 16
Phil. I, A 2
Beginn: 12.04.2012
This interactive lecture series covers the history of the U.S. American presidency in order to offer a better understanding of central issues in the 2012 elections. The central Constitutional premise of establishing a balance of powers will be reviewed as will the continuing struggles between the executive and legislative branches of government. Looking at the history of the presidency, particularly in the post-WW II period, will allow us to grapple with some of the central issues that will influence the 2012 campaigns. These include the economy and unemployment, political divisiveness and a polarity of attitudes concerning social issues such as health care, homosexual marriage, and abortion. Our texts will include the Constitution, historical writings, presidential autobiographies, web sites, and attack ads. Thus a further concern will be to better understand how the presidency has been mediated in the past and today.



Sektion II: Medien und Didaktik


Lehrmaterialerstellung im Web 2.0

Katrin Biebighäuser – Institut für Germanistik
Seminar
Hauptstudium / Master
Do 10 – 12
Phil. I, B 26
Beginn: 12. April 2012
In diesem Seminar werden Sie sich zunächst theoretisch mit den verschiedenen Medien des Web 2.0, Aufgabengestaltung und dem aufgabenorientierten Fremdsprachenlernen sowie dem Thema Lehrmaterialanalyse beschäftigen. Im Anschluss daran werden Sie selbst in Gruppen Lehrmaterial im Web 2.0 erstellen, im Seminar vorstellen und überarbeiten.

Sprachtechnologien und –ressourcen in E-Learning und Fremdsprachenlernen

Frank Binder – Institut für Germanistik
Seminar
Master
Mo 14 – 16
Phil. I, B 26
Beginn: 16. April 2012
In diesem Seminar widmen wir uns dem computergestützten Fremdsprachenlernen (copmuter-assisted language learning, CALL) als Schnittstelle zwischen Computer-linguistik, Sprachtechnologie, E-Learning und Fremdsprachenlernen. Neben über-greifenden Themen wie Qualitätssicherung und Vorgehensmodellen werden wir untersuchen, wie computerlinguistische Verfahren in Bereichen des CALL eingesetzt werden können. Anhand der Lektüre werden die damit verbundenen Forschungsfragen erörtert sowie Anwendungskonzepte und Prototypen diskutiert und konzipiert. Dabei werden auch Lernerkorpora, ICALL sowie Ansätze zur automatischen Analyse von Lernersprache betrachtet.

Lessing

Kai Bremer – Institut für Germanistik
Seminar
Bachelor
Di 10 – 12
Rath 109/110
Beginn: 10. April 2012
Lessing ist der 'Vorklassiker' der bis heute im Lehrplan ein 'Klassiker' ist. Unter deut-licher Berücksichtigung des hessischen Lehrplans werden wir uns seinen Werken nähern und Präsentationsformen für den Unterricht ausprobieren und erörtern.

Multimedia im Schulsport

Dr. Marco Danisch - Institut für Sportwissenschaft
Seminar
Grund- und Hauptstudium
Di 8 - 10
Kugelberg MFG & Spielhalle
In diesem Seminar geht es um die praxisbezogenen Einsatzmöglichkeiten multi-medialer Anwendungen im Sportunterricht. Neben der kritischen Betrachtung der hierzu bestehenden Potenziale und Risiken (Theoretischer Anteil) sollen in Klein gruppen anhand ausgewählter Themenstellungen praxisbezogene Unterrichtmög-lichkeiten exemplarisch vorgestellt, aufgezeichnet und in Form von Videopodcasts dokumentiert werden. (Praktischer Anteil). Diese werden zum abschließenden Termin innerhalb der Seminargruppe vorgestellt und in gemeinschaftlicher Form bewertet.

Apperative Medienpraxis

Dr. André Doehring – Institut für Musikwissenschaft
Seminar
Grundstudium / Bachelor / Master
Fr 12 – 14
Phil. II, D 07
Zum Thema: Die Beherrschung des Umgangs mit Geräten zum (Re-)Produzieren von Medien ist für Musikpädagogen von elementarer Bedeutung. Ob der Anschluss eines mp3-Players und (welchen?) Mikrofons an ein Mischpult oder die Verkabelung von Beatbox und Controller mit dem Laptop – eine medienpraktische Grundkompetenz erlaubt, die musikpädagogische Praxis erheblich zu verbreitern und an aktuelle Produktionsweisen (nicht nur!) populärer Musik anzupassen. Im Seminar werden verschiedene Felder vorgestellt und erprobt.
Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Regelmäßige und aktive Teilnahme, Prä-sentation von Arbeitsergebnissen; Näheres in der Veranstaltung.
Teilnahmevoraussetzungen: Keine.

Schule in der Mediengesellschaft

Michaela Goll – Institut für Soziologie
Seminar
Hauptstudium
Fr 8 - 10
Phil. II, Haus E
Beginn: 13. April 2012
In dieser Veranstaltung geht es darum aufzuzeigen, welche Bedeutung Medien in unserer Gesellschaft haben, wie sich das derzeitige Medienverhalten von Kindern und Jugendlichen charakterisieren lässt, inwiefern geschlechtsspezifische Differenzen in Nutzung und Aneignung festzustellen sind, wie soziale Kontextbedingungen – Peers, Familie, Alter, Bildungsstand – die Mediensozialisation beeinflussen, welcher Stellenwert Medienerziehung in Familie und Schule zukommt und wo im Bereich der Medienaneignung und Medienwirkung gesellschaftliche Konfliktfelder liegen.

Aufnahme von Instrumenten am Computer

Hans-Karl Kroll – Institut für Musikwissenschaft
Seminar
Grundstudium / Bachelor
Fr 8 – 10 / 10 - 12
Phil. II, D 029
Zum Thema: Arbeiten mit Cubase SX . Bearbeiten von Loops, Midi und Audio. Ein-satz von Plugins und VST Instrumenten. Mix, Mastermix. Übersicht über Musikpro-gramme und PC Hardware.
Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Regelmäßige Teilnahme sowie das Erstel-len verschiedener Musiktitel am PC.
Teilnahmevoraussetzungen: Grundkenntnisse am PC.

Musik und Computer

Hans-Karl Kroll – Institut für Musikwissenschaft
Seminar
Grundstudium / Bachelor
Do 10 – 12 / 14 - 16
Phil. II, D 029
Zum Thema: Arbeiten mit Cubase SX . Bearbeiten von Loops, Midi und Audio. Ein-satz von Plugins und VST Instrumenten. Mix, Mastermix. Übersicht über Musikpro-gramme und PC Hardware.
Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Regelmäßige Teilnahme sowie das Erstel-len verschiedener Musiktitel am PC.
Teilnahmevoraussetzungen: Grundkenntnisse am PC.

Der Computer im Musikunterricht

Dr. Ulrike Wingenbach – Institut für Musikwissenschaft
Seminar
Grundstudium / Bachelor / Master
Mo 12 - 14
Phil. II, D 09
Der Einsatz des Computers wird für den Musikunterricht heute immer vielfältiger und wichtiger. Noten können mittels Computerprogrammen gelernt werden, Schülern nehmen problemlos eigene Musik auf und bearbeitet diese oder sammeln Informationen zu Komponisten oder Musikwerken aus dem Internet. Die Chancen eines sinnvollen Computereinsatzes im Musikunterricht sind beträchtlich und überaus spannend und können zu einem kreativen Umgang mit Musik anregen. Einige dieser Möglichkeiten sollen in diesem fachdidaktischen Seminar vorgestellt und ausgesuchte Ideen praktisch umgesetzt werden.
Literatur:
Jank, Birgit (2008). Chancen für einen lebendigen Musikunterricht, in: Musikforum 3/2008, S. 29-32.
Joswowitz, Gerald (2003). Computer und Musikunterricht. Kassel (Gustav Bosse).
Kaiser, Heinrich und Stefan Pleß (2000). Der Computer als Arbeitsgerät für den Mu-siklehrer. In: Computer und Musikunterricht. Sonderheft Praxis des Musikunterrichts. Seelze (Lugert), S. 4-12.
Klein, Martin (2010). Einsatzmöglichkeiten des PC im Musikunterricht. Fachdidakti-sche Überlegungen und Unterrichtsbeispiele für den Einsatz des Computers im Mu-sikunterricht der Volksschule. Saarbrücken (VDM Verlag Dr. Müller)
Roth, Jochen (2006). „Click to learn…“ Umgangsweisen mit computerbasierten Ler-numgebungen zum Erwerb musikalischer Kompetenz. In: Knolle, Nils. Lehr- und Lernmittelforschung in der Musikpädagogik. Essen (Die Blaue Eule), S. 253-268.

Tonstudiotechnik in Theorie und Praxis

Georg Wissner M.A. – Institut für Musikwissenschaft
Proseminar / Seminar
Hauptstudium / Bachelor / Master
Fr 8 - 10
Phil. II, D 019
Im Blockseminar „Tonstudiotechnik in Theorie und Praxis“ sollen zu Beginn die physikalischen, psychologischen und technischen Grundlagen der Akustik aufgearbeitet werden und ein Einblick in die Möglichkeiten der Schallerzeugung, Schallausbreitung sowie Schallwahrnehmung und -Wirkung erarbeitet werden. Anschließend sollen unterschiedliche Eigenschaften von Mikrofonen, deren Verwendung hinsichtlich der Aufnahme unterschiedlicher Instrumente und Aufnahmesituationen sowie weitere Möglichkeiten der Aufnahme analoger und digitaler Signalquellen im Fokus stehen. Darüber hinaus sind Aufbau, Arbeitsweise und Technik im Tonstudio Inhalte des Seminars. Dabei spielen sowohl das Mischpult, digitale Schnittstellen, Aufnahmesoftware (Cubase, Logic) als auch der Einsatz von Signalprozessoren für Dynamik-, Frequenz- oder Effektbearbeitung und deren praktischer Einsatz in modernen Musikproduktionen eine Rolle. Abschließend soll in einer konkreten Situation eine musikalische Darbietung aufgenommen und abgemischt werden.
Literatur
  • Dickreiter, Michael (2008): Handuch der Tonstudiotechnik. 7., 2 Bände. München: Saur
  • 16. Raffaseder, Hannes (2010): Audiodesign. München: Hanser.
  • Görne, Thomas (2004): Mikrofone in Theorie und Praxis. 7. Aufl. Aachen: Elektor-Verl.
  • Bremm, Peter (2004): Das digitale Tonstudio. Praktische Hilfe zur digitalen Tonstu-diotechnik: PPVMedien.
  • Kuttruff, Heinrich (2004): Akustik. Eine Einführung. Stuttgart: Hirzel.
  • Hall, Donald E.; Goebel, Johannes (2003): Musikalische Akustik. Ein Handbuch. 2. Aufl. Mainz: Schott.
Voraussetzungen für den Scheinerwerb:
Teilnahme: Regelmäßige Teilnahme, aktive Mitarbeit, Mitarbeit an abschließender Produktion
Leistungsschein: Referat und schriftliche Ausarbeitung, Mitarbeit an abschließender Produktion
Teilnahmevoraussetzungen: Keine



Sektion III: Educational Linguistics


Sprachtechnologien und –ressourcen in E-Learning und Fremdsprachenlernen

Frank Binder – Institut für Germanistik
Seminar
Master
Mo 14 – 16
Phil. I, B 26
Beginn: 16. April 2012
In diesem Seminar widmen wir uns dem computergestützten Fremdsprachenlernen (copmuter-assisted language learning, CALL) als Schnittstelle zwischen Computer-linguistik, Sprachtechnologie, E-Learning und Fremdsprachenlernen. Neben über-greifenden Themen wie Qualitätssicherung und Vorgehensmodellen werden wir untersuchen, wie computerlinguistische Verfahren in Bereichen des CALL eingesetzt werden können. Anhand der Lektüre werden die damit verbundenen Forschungsfragen erörtert sowie Anwendungskonzepte und Prototypen diskutiert und konzipiert. Dabei werden auch Lernerkorpora, ICALL sowie Ansätze zur automatischen Analyse von Lernersprache betrachtet.

Textdesign und Multimodalität

Thomas Gloning – Institut für Germanistik
Seminar
Mi 10 – 12
Phil. I, B 106

Opening the Black Box of the Brain: Investigating language processing

Prof. Susanne Göpferich – Institut für Anglistik
Hauptseminar
Bachelor / Master
Di 14 – 16
Raum 115 und PC-Raum 117 (ZfbK, Karl-Glöckner-Str. 5A)
The course will be taught in English.
How can we gain insights into what happens in a reader's mind while reading a text, in a writer's mind while producing a text or in a translator's mind while transferring a text from one language to another? What are the differences in the cognitive pro-cesses between novices and experts who perform these tasks? This seminar famil-iarizes its participants with research methods that can be applied to answer these questions. These methods include think-aloud, dialogue protocols and retrospective interviews, screen recording, keystroke logging and eye-tracking. Apart from the ad-vantages and disadvantages these methods of data collection have, the documenta-tion, transcription and publication of process data in electronic media, approaches of data analysis and interpretation, process models and a selection of studies conduct-ed using these methods will be discussed.
Reading: A 'Semesterapparat' will be available on closed reserve in the main library. An electronic 'Semesterapparat', a detailed bibliography as well as training material will be provided in Stud.IP.
Registration: By FlexNow and Stud.IP.
Prerequisites: Students of modularized programs (BA, modularisiertes Lehramt): successful completion of the 'Basismodul English Linguistics'; students of modular-ized MA: no pre-requisites; students of non-modularized programs: Zwischenprüfung or Vordiplom.
Credit:
Ungraded: Regular attendance, oral presentation and active participation
Graded:
BA/MA: In addition to the above, a written assignment (term paper/project descrip-tion; deadline: 15 September, 2012)
L3: In addition to the above, a written exam (45 Minutes on 10 July, 2012)



Sektion IV: Medien und Geschichte


Musik im Trickfilm und ihre Vermarktung

Prof. Claudia Bullerjahn – Institut für Musikwissenschaft
Seminar
Grund- und Hauptstudium / Bachelor und Master
Di 10 – 12
Phil. II, D 07
Zum Thema: Trickfilme werden auf der ganzen Welt produziert und ihnen gemein-sam ist die bedeutende Rolle von Musik und Geräuschen. Musik hat dabei nicht nur die Aufgabe, Defizite im Vergleich zum Realfilm auszugleichen und Komik zu stei-gern, sondern ist darüber hinaus für die häufig wie Filmmusicals gestalteten Trickfil-me ein zusätzlicher Vermarktungsgegenstand. Behandelt werden im Seminar sowohl frühe Trickfilme mit häufig klassischer Musik (z.B. Die Abenteuer des Prinzen Achmed, Fantasia) und bedeutende Trickfilmkomponisten wie Carl Stalling als auch Musik in Disneys wie Broadwaymusicals gestalteten Trickfilmen (z.B. The little Mermaid, The Lion King), Tim Burtons animierten Gothic-Horror Musicalkomödien, Yellow Submarine der Beatles, japanischen Kinderfernsehserien und Animes, The Simpsons und neueren Trickfilmen (z.B. Shrek, Ice Age, Happy Feet). Außerdem geht es allgemein um die Vermarktung populärer Filmmusik und ausgewählte empirische Studien zur Wirkung von Musik in Animationsfilmen.
Literatur: Brosius, Hans-Bernd & Kepplinger, Hans Mathias (1991): Der Einfluß von Musik auf die Wahrnehmung und Interpretation einer symbolisierten Filmhandlung. In: Rundfunk und Fernsehen, 39. Jg., H. 4, S. 487–505; Brysch, Klemens/Bullerjahn, Claudia/Haug, Tanja (1999): Musik im japanischen Trickfilm am Beispiel AKIRA. In: H. Krah, E. Pabst & W. Struck (Hg.), FFK 11: Dokumentation des 11. Film- und Fernsehwissenschaftliches Kolloquium an der Christian-Albrecht-Universität Kiel, Oktober 1998. Hamburg, S. 166–174; Bullerjahn, Claudia (2009): Von Hollywoods Studiosystem zur Vermarktung populärer Kinohits. In: C. Bullerjahn & W. Löffler (Hg.), Musik und Ökonomie. Finanzieren und Vermarkten von und mit Hilfe von Musik – Musikästhetisches und musikpädagogisches Haushalten. Hildesheim, S. 299–350; Cook, Nicholas (1998): Disney’s Dream: The Rite of Spring Sequence from ‘Fantasia’. In: Ders., Analysing Musical Multimedia. Oxford und New York, S. 174–214; Cooke, Mervyn (2008): Animation. In: Ders., A History of Film Music. New York, S. 287–308; Coyle, Rebecca (Hg.) (2010): Drawn to Sound: Animation Film Music and Sonicity. London; Emons, Hans (2005): Von Mäusen und Menschen – Klassische Musik im Zeichentrickfilm und in der Computeranimation. In: Ders., Für Auge und Ohr: Musik als Film. Berlin, S. 82–111; Goldmark, Daniel (2005): Tunes for ‘Toons. Music and the Hollywood Cartoon. Berkeley/Los Angeles/London; Goldmark, Daniel & Taylor, Yuval (Hg.) (2002) The Cartoon Music Book. Chicago; Grant, Barry Keith (2006): Jazz, Ideology and the animated Cartoon. In: I. Conrich & E. Tincknell (Hg.), Film’s Musical Moments. Edinburgh, S. 17–27; Hill, Michael (1998): Life in the bush: the orchestration of nature in Australian animated feature films. In: R. Coyle (Hg.), Screen Scores. Studies in Contemporary Australien Film Music. Sydney, S. 164–179; Lissa, Zofia (1965): Die Musik in Zeichen- und Trickfilmen/Das Komische in der Filmmusik. In: Dies., Ästhetik der Filmmusik. Berlin, S. 339–352; Marshall, Sandra K. & Cohen, Annabel J. (1988): Effects of Musical Soundtracks on Attitudes toward Animated Geometric Figures. In: Music Perception, Bd. 6, Nr. 1, S. 95–112; Smith, Jeff (1998): The Sounds of Commerce. Marketing Popular Film Music. New York; Thiel, Wolfgang (1976): Musik im Trickfilm. In: Musik und Gesellschaft, 26. Jg., November, S. 663–669.
Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Anforderungen für 03 BA Mus 21, 03 BA Mus 24, 05-BA-ATW-Muw-17, 03 MA Mus 01, 03 MA Mus 09, 03 MA Mus 10, 05-MA-ATW-Muw-07b: Teilnahmeschein bei regelmäßiger Teilnahme und aktiver Mitarbeit, Leistungsschein bei zusätzlichem Referat mit schriftlicher Ausarbeitung oder Hausarbeit; Anforderungen für 03 Ma AMW 13 und 03 MA GK 07: neben regelmäßi-ger Teilnahme und aktiver Mitarbeit begleitendes Forschungsprojekt, das schriftlich dokumentiert und mündlich präsentiert wird
Teilnahmevoraussetzungen: keine

Sound

Prof. Claudia Bullerjahn – Institut für Musikwissenschaft
Seminar
Grund- und Hauptstudium / Bachelor und Master
Do 8 – 10
Phil. II, D 07
Zum Thema: Sound bzw. Klang(farbe) ist ein zentrales Merkmal der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts. Besonders deutlich wird dies bei ästhetischen Grenzüber-schreitungen zwischen Musik und Bildender Kunst, der Klangkunst bzw. Sound Art, und in angewandten Bereichen wie dem Sound Design bzw. der Produktion funktionaler und funktioneller Klänge. Zudem versuchen sich seit einigen Jahren die sog. Sound Studies als neuer wissenschaftlicher Forschungszweig zu etablieren. Das Seminar vermittelt Informationen zu kulturgeschichtlichen und musikpsychologischen Grundlagen, urbanen Soundscapes, theoretischen Konzeptionen der Sound Studies, exemplarischen Künstlern und Werken der Klangkunst und Sound Art, ausgewählten Klangmaschinen sowie Beispielen von Sound Design im Film, akustischen Produktdesign und speziell Sound-Engineering im Automobilbereich.
Literatur: Behrens, R./Büsser, M./Ullmaier, J. (Hg.): Testcard Nr.3: Sound. Ventil Ver-lag 1996; Daniels, D./Naumann, S. (Hg.): See this Sound. Audiovisuology. Essays, Histories and Theories of Audiovisual Media and Art: 2. Köln 2011; Flückiger, B.: Sound Design: Die virtuelle Klangwelt des Films. Marburg 2007; Friedrich, M.: Urba-ne Klänge: Popmusik und Imagination der Stadt. Bielefeld 2010; Fuchs, M.: Sinn und Sound. Berlin 2010; Genuit, K. (Hg.): Sound-Engineering im Automobilbereich: Methoden zur Messung und Auswertung von Geräuschen und Schwingungen. Berlin/Heidelberg 2010; Gethmann, D. (Hg.) Klangmaschinen zwischen Experiment und Medientechnik. Bielefeld 2010; Helms, D./Phleps, Th. (Hg.): Sound and the City: Populäre Musik im urbanen Kontext. Bielefeld 2007; Phleps, Th./Appen, R. von (Hg.): Pop Sounds. Klangtexturen in der Pop- und Rockmusik. Basics – Stories – Tracks. Bielefeld. 2003; la Motte-Haber, H. de (Hg.): Klangkunst: Tönende Objekte und klingende Räume (= Handbuch der Musik im 20. Jahrhundert 12). Laaber 1999; la Motte-Haber, H. de/ Osterwold, M./Weckwerth, G. (Hg.): sonambiente berlin 2006: klang kunst sound art. Heidelberg 2006; Lensing, J.U.: Sound-Design – Sound-Montage – Soundtrack-Komposition: Über die Gestaltung von Filmton. Berlin 2009; Liedtke, R.: Die Vertreibung der Stille: Leben mit der akustischen Umweltverschmutzung. Vollst. überarb. Neuausg. München 2004; Rainer, C./Rollig, St./Daniels, D./Ammer, M.(Hg.): See this Sound. Versprechungen von Bild und Ton. Köln 2010; Schafer, R.M.: Die Ordnung der Klänge: Eine Kulturgeschichte des Hörens. Mainz 2010; Schulze, H. (Hg.): Sound Studies (Vol. 1): Traditionen – Methoden – Desiderate. Eine Einführung. Bielefeld 2008; Segeberg, H./Schätzlein, F. (Hg.): Sound. Zur Technologie und Ästhetik des Akustischen in den Medien. Marburg 2005; Spehr, G. (Hg.): Funktionale Klänge: Hörbare Daten, klingende Geräte und gestaltete Hörerfahrungen. Bielefeld 2009; Tadday, U. (Hg.) Klangkunst. edition text + kritik 2008; Thurmann-Jajes, A./Breitsameter, S./Pauleit, W. (Hg.): Sound Art : zwischen Avantgarde und Popkultur (= Schriftenreihe für Künstlerpublikationen 3). Salon Verlag 2006.
Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Anforderungen für 03 BA Mus 10, 03 BA Mus 21, 03 BA Mus 23, 03 BA Mus 24, 05-BA-ATW-Muw-17, 03 MA Mus 01, 03 MA Mus 05, 03 MA Mus 06, 05-MA-ATW-Muw-07b sowie Lehramt- u. Psychologiestudie-rende: Teilnahmeschein bei regelmäßiger Teilnahme und aktiver Mitarbeit, Leis-tungsschein bei zusätzlichem Referat mit schriftlicher Ausarbeitung oder Hausarbeit; Anforderungen für 03 Ba MW 08 u. 03 MA Mus 07 LV 2: neben regelmäßiger Teilnahme und aktiver Mitarbeit begleitendes Forschungsprojekt, das schriftlich dokumentiert und mündlich präsentiert wird.
Teilnahmevoraussetzungen: Möglichst abgeschlossenes Grundstudium.

Körper – Medien – Musik

Dr. Stefan Drees – Institut für Musikwissenschaft
Seminar
Grund- und Hauptstudium / Bachelor und Master
Di 12 – 14
Phil. II, D 07
Zum Thema: Seit den 1950er Jahren ist in intermedialen Kunstformen wie Happening und Performance, aber auch in der komponierten Musik ein verstärktes Interesse am menschlichen Körper zu beobachten. Das Seminar fragt nach den ästhetischen und gesellschaftlichen Voraussetzungen entsprechender Kunstformen sowie nach dem jeweils zugrunde liegenden Körperverständnis. Thematisiert werden dabei u.a. der Umgang mit der Stimme bei Performerinnen wie Meredith Monik, Laurie Anderson und Cathy Berberian, die zum Teil auf der umfassenden Nutzung von audiovisuellen Medien basierende künstlerische Zusammenarbeit von Nam June Paik und Charlotte Moorman sowie teils musiktheatralisch konzipierte Arbeiten von Komponisten und Künstlern wie Alvin Lucier (»Music for solo performer«), Vinko Globokar (»?Corporel«), Dieter Schnebel (»Maul¬ werke«), Suguru Goto oder Stelarc.
Literatur: Zum Einstieg in die Thematik eignen sich:
• Stefan Drees, Körper Medien Musik: Körperdiskurse in der Musik nach 1950, Hofheim 2011.
• Julia Gerlach, Köper & Musik. Köperbilder in der musikalischen Performance sowie [in] intermedialer und partizipativer Musik (2006), multimediale Präsentation im Rahmen des Forschungsprojekts „Musik und Gender im Internet“ (http://mugi.hfmt-hamburg.de/koerpermusik).
Voraussetzungen für den Scheinerwerb: regelmäßige und aktive Teilnahme; weitere Informationen hierzu in der ersten Sitzung.

Historische Reportagen aus Hessens Geschichte

Dr. Karsten Eichner – Historisches Institut
Übung
Grundstudium / Bachelor
Blockveranstaltung (jeweils Sa 8 – 18 Uhr) 21.04., 05.05., 26.05., 09.06., 23.06., 07.07.
Phil. I, C 3
Beginn: 21.04.2012
Wie schreibt man eine spannende Reportage – speziell eine über ein historisches Thema? Wie zieht man den Leser in die Geschichte hinein, wie erzeugt man Atmo-sphäre, wie baut man Spannungsbögen auf? Und warum ist der „Mann mit der Müt-ze“ stets so wichtig? Die Übung bietet eine Einführung in das Schreiben von Repor-tagen über historische Ereignisse und ihre Akteure am Beispiel der Geschichte Hessens. Aber auch andere journalistische Formen werden behandelt, beispielsweise Reisereportagen oder Portraits.
Literatur:
Haller, Michael: Die Reportage. Ein Handbuch für Journalisten. 1. Auflage München 1987, Neuaufl. 2006
Kisch, Egon Erwin: Der rasende Reporter. 2. Auflage Berlin 1996
Zweig, Stefan: Sternstunden der Menschheit. 54. Auflage Frankfurt 2010
Die fünfte Nacht. Berlin 2012

Geschichtsdarstellungen in populären Geschichtsmagazinen

Christoph Hilgert M.A. – Historisches Institut
Proseminar
Grundstudium / Bachelor
Mi 10 – 12
Phil. I, C 11
Beginn: 11.04.2012
Geschichte boomt – auch am Kiosk. In den letzten Jahren hat das Angebot an populärwissenschaftlich orientierten Geschichtsdarstellungen auf dem Zeitschriftenmarkt deutlich zugenommen. Das Proseminar nimmt das Special Interest-Segment der populären Geschichtsmagazine genauer in den Blick. Dabei werden einerseits die spezifischen Publikationsstrategien, Darstellungsformen und Gestaltungsmittel herausgearbeitet. Leitfragen sind: Wie wird Geschichte jeweils für interessierte Laien aufbereitet? Welche historischen Phänomene, Personen und Ereignisse stehen im Mittelpunkt? Welche Bilder und Deutungen von Vergangenheit werden erzeugt? Andererseits wird diese Form des Geschichtsjournalismus auf Basis der gemeinsam erarbeiteten Erkenntnisse in praktischen Schreibübungen erprobt.
Literatur:
  • Arnold, Klaus/Hömberg, Walter/Kinnebrock, Susanne (Hrsg.): Geschichtsjournalis-mus: Zwischen Information und Inszenierung, Berlin u.a. 2010.
  • Spieß, Christian: Zwischen Wissenschaft und Unterhaltungsanspruch. Aktuelle Geschichtsmagazine im Vergleich, in: Horn, Sabine/Sauer, Michael (Hrsg.): Geschichte und Öffentlichkeit. Orte - Medien - Institutionen, Göttingen 2009, S. 169–176.
  • Spieß, Christian: Zeitgeschichte in populären Geschichtsmagazinen, in: Popp, Susanne et al. (Hrsg.): Zeitgeschichte - Medien - Historische Bildung, Göttingen 2010 (= Beihefte zur Zeitschrift für Geschichtsdidaktik; 2), S. 61–76.
  • Aktuelle Ausgaben von DAMALS, GEO Epoche, G/Geschichte, PM History, ZEIT Geschichte, SPIEGEL Geschichte, Zeitungszeugen, usw.

Geschichte des Journalismus

Christoph Hilgert M.A. – Historisches Institut
Proseminar
Grundstudium / Bachelor
Di 10 – 12
Phil. I, C 11
Beginn: 10.04.2012
Die Geschichte des modernen Journalismus setzt Anfang des 17. Jahrhunderts ein. Seither haben sich die gesellschaftlichen und technischen Rahmenbedingungen, die Selbstorganisation und das Rollenverständnis des Journalismus beständig weiterentwickelt. In diesem Proseminar wird die Geschichte des Journalismus von seinen Anfängen in der Frühen Neuzeit, über seine Professionalisierung im 19. und 20. Jahrhundert, bis hin zu den Herausforderungen des Journalismus in der Gegenwart betrachtet. Im Fokus stehen dabei insbesondere die gesellschaftliche Funktion und das Berufsbild des Journalismus, die Beziehungen zu Staat und Politik, sowie die Auswirkungen der Ökonomisierung, der Globalisierung sowie der technischen Entwicklung in unterschiedlichen Phasen der Geschichte.
Literatur:
  • Dussel, Konrad: Deutsche Tagespresse im 19. und 20. Jahrhundert, 2., erw. Aufl., Berlin u.a. 2001.
  • Requate, Jörg: Journalismus als Beruf. Entstehung und Entwicklung des Journalistenberufs im 19. Jahrhundert. Deutschland im internationalen Vergleich, Göttingen 1995.
  • Rühl, Manfred: Journalistik und Journalismen im Wandel. Eine kommunikationswissenschaftliche Perspektive, Online-Ausg., Wiesbaden 2011.
  • Stöber, Rudolf: Deutsche Pressegeschichte. Konstanz 2005.
  • Wilke, Jürgen: Massenmedien und Journalismus in Geschichte und Gegenwart, Bremen 2009.

Das Interview

Christoph Hilgert M.A. – Historisches Institut
Übung
Grund- und Hauptstudium / Bachelor und Master
Di 12 – 14
Phil. I, C 11
Beginn: 10.04.2012
Das Interview zählt zu den beliebtesten Darstellungsformen des modernen Journa-lismus. Sowohl im Rundfunk, als auch in Print- und Onlinemedien werden täglich mehr oder weniger prominente Zeitgenossen von Journalisten befragt und das Wechselspiel aus Fragen und Antworten dokumentiert. Zugleich ist das Interview ein zentrales Rechercheinstrument des journalistischen Handwerks. Die Übung führt in Theorie und Praxis des Interviews ein. Dabei werden Funktionen, Erscheinungsformen, Arbeitsschritte und mögliche Probleme gemeinsam durch Produktanalysen und eigene praktische Übungen erarbeitet. Zum Abschluss der Übung soll jeder Teilnehmer ein publikationsfähiges Interview erstellt haben.
Literatur:
  • Friedrichs, Jürgen/Schwinges, Ulrich: Das journalistische Interview, 3., überarb. Aufl., Wiesbaden 2009.
  • Haller, Michael: Das Interview. Ein Handbuch für Journalisten, 5., überarb. Auflage, Konstanz 2012.
  • Müller-Dofel, Mario: Interviews führen. Ein Handbuch für Ausbildung und Praxis, Berlin 2009.
  • Thiele, Christian: Interviews führen, Konstanz 2009.

Kolloquium zur Neueren und Mediengeschichte

PD Dr. Peter Hoeres / Sylvia Kesper-Biermann / Prof. Dirk van Laak – Historisches Institut
Kolloquium
Hauptstudium / Master
Mi 18 – 20
Phil. I, C 214
Beginn: 11.04.2012
Das Oberseminar wird diesmal von der Neueren Geschichte, der Zeitgeschichte und der Fachjournalistik Geschichte gemeinsam bestritten. Es diskutiert neuere For-schungsergebnisse mit auswärtigen Gästen und stellt laufende Arbeiten Gießener Forscher vor. Es steht allen Interessierten und Studierenden offen, insbesondere auch Master-Studierenden im Projektmodul. Der Ablaufplan wird rechtzeitig auf der Homepage des Instituts bekannt gemacht.

Reportagen aus der Weimarer Republik

PD Dr. Peter Hoeres – Historisches Institut
Hauptseminar
Hauptstudium / Master
Di 10 – 12
Phil. I, C 214
Beginn: 10.04.2012
Die Reportage ist die Königsdisziplin des Journalismus. Einen Höhepunkt erlebte dieses Genre in der Weimarer Republik, wo eindrucksvolle, geradezu klassische Reportagen entstanden, die mittlerweile gut erschlossen sind.
Im Seminar sollen einige dieser Reportagen gelesen und mit der historischen For-schung zur Weimarer Republik konfrontiert werden. Daneben soll auch gefragt wer-den, inwieweit sie heute, wo die Reportage ihre Renaissance erlebt, noch stilistisch und inhaltlich Vorbildcharakter besitzen können.
Literatur:
Michael Haller, Die Reportage - 5., überarb. Aufl., Konstanz 2006.
Peter Hoeres, Die Kultur von Weimar. Durchbruch der Moderne, Berlin 2008.
Egon Erwin Kisch, Der rasende Reporter, Köln 1983.
Siegfried Kracauer, Werke 5: Essays, Feuilletons, Rezensionen, Frankfurt am Main 2011.

Medien der Außenpolitik im globalen Kalten Krieg

PD Dr. Peter Hoeres – Historisches Institut
Vorlesung
Grund- und Hauptstudium / Bachelor und Master
Mo 14 – 16
Phil. I, A3
Beginn: 16.04.2012
Der Kalte Krieg war über vierzig Jahre eine Signatur, welche global das Verhältnis der Staaten und Gesellschaften zueinander bestimmte. In über 150 Fällen wurde der „kalte“ Krieg dabei zu einem „heißen“. Die Blöcke standen hochgerüstet mit Atomwaffen einander gegenüber. Zahlreiche Krisen führten an den Rand einer atomaren Auseinandersetzung. In diesem Szenario kam nun der Außenpolitik eine entscheidende Bedeutung zu, als Eindämmung der Atomdrohung, als Mittel der Sicherung oder Gewinnung von Terrain.
Die Vorlesung möchte ausgehend von einem weiten Medienbegriff die Medien, derer sich die Außenpolitik bediente genauso (Briefe, Depeschen, Telefonate, Gipfeltreffen, Backchannels) wie die Medien, welche die Außenpolitik beobachteten (Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen, Bücher, Meinungsforschungsinstitute), vorstellen und das Wechselspiel zwischen Außenpolitik und Medien diachron analysieren.
Literatur
Jost Dülffer, Europa im Ost-West-Konflikt 1945-1991 (= Oldenbourg Grundriss der Geschichte; Bd. 18), München 2004.
John L. Gaddis, Der Kalte Krieg. Eine neue Geschichte, Aus dem Englischen von Klaus-Dieter Schmidt, München 2007.
Peter Hoeres, Außenpolitik, Öffentlichkeit, öffentliche Meinung. Deutsche Streitfälle in den „langen 1960er Jahren“, in: Historische Zeitschrift 291 (2010), Heft 3, S. 689-720.
Bernd Stöver, Der Kalte Krieg. Geschichte eines radikalen Zeitalters, 1947-1991, München 2007.
Odd Arne Westad, Melvyn Leffler (Hrsg.), History of the Cold War, Cambridge 2001.

Historikerkontroversen im 19. und 20. Jahrhundert

PD Dr. Peter Hoeres – Historisches Institut
Hauptseminar
Hauptstudium / Master
Di 14 – 16
Phil. I, C 214
Beginn: 10.04.2012
Historikerkontroversen größeren Stils sind immer auch Orientierungsdebatten. Daher finden sie häufig öffentliche Beachtung oder werden öffentlich ausgetragen.
Das Seminar möchte prominente Debatten und ihre öffentliche Resonanz seit dem 19. Jahrhundert untersuchen, ein Schwerpunkt liegt dabei aber auf den Debatten der letzten dreißig Jahren, vom Historikerstreit bis zur Kontroverse um die Publikation „Das Amt“ und das Buch von Götz Aly über den deutschen Antisemitismus. Auch außerdeutsche Historikerkontroversen oder Resonanzen im Ausland auf deutsche Debatten sollen Berücksichtigung finden.
Literatur:
„Historikerstreit“. Die Dokumentation der Kontroverse um die Einzigartigkeit der nati-onalsozialistischen Judenvernichtung, München 1989.
Steffen Kailitz (Hg.), Die Gegenwart der Vergangenheit. Der „Historikerstreit“ und die deutsche Geschichtspolitik, Wiesbaden 2008.
Klaus Große Kracht, Die zankende Zunft. Historische Kontroversen in Deutschland nach 1945, Göttingen 2005.
Thomas Nipperdey, Deutsche Geschichte 1866–1918. Arbeitswelt und Bürgergeist. München 1990 (und weitere Auflagen).
Martin Sabrow (Hg.) Zeitgeschichte als Streitgeschichte. Große Kontroversen nach 1945, München 2003.
Barbara Schäfer (Hg.), Historikerstreit in Israel. Die „neuen“ Historiker zwischen Wis-senschaft und Öffentlichkeit, Frankfurt am Main 2000.

Radiomagazin „Geschichte“

Volker Kinkel M.A. – Historisches Institut
Übung
Grund- und Hauptstudium / Bachelor und Master
Mo 16 - 18
Phil. I, C 214
Beginn: 16.04.2012
In der Übung sollen die Grundlagen des Mediums Radio vermittelt werden. Dazu werden zunächst die Rahmenbedingungen, die Rezeptionssituation und die Ziel-gruppenausrichtung analysiert. Dann sollen die verschiedenen journalistischen Beitragsformen praktisch erarbeitet werden. Dazu ist in der zweiten Hälfte des Semesters ein eintägiges Blockseminar geplant, in dem ein Radiomagazin mit geschichtlichen Inhalten erstellt werden soll. Die Teilnahme an dem Tag ist obligatorisch.
Die Übung richtet sich im "Projektmodul I: Quellenarbeit und Berufspraxis" auch an Master-Studierende, sofern diese nicht Ihren BA in Fachjournalistik Geschichte ge-macht haben.
Literatur:
  • Arnold, Bernd-Peter: ABC des Hörfunks, 2. Auflage, Konstanz 1999 (Reihe prakti-scher Journalismus Bd. 14)
  • La Roche, Walther von; Buchholz, Axel: Radio Journalismus. Ein Handbuch für Ausbildung und Praxis im Hörfunk, 8. Auflage, München 2004
  • Wachtel, Stefan: Sprechen und Moderieren in Hörfunk und Fernsehen, 3. Auflage, Konstanz 1998 (Reihe praktischer Journalismus Bd. 23)

Medienereignisse im 19. und 20. Jahrhundert

Eva Maria Modrey M.A. – Historisches Institut
Hauptseminar
Hauptstudium / Master
Mi 10 - 12
Rathenaustraße 8, R 307
Beginn: 11.04.2012
Die Olympischen Spiele, das Erdbeben von Lissabon, der Tod von John F. Kennedy und Prinzessin Diana, 9/11 und die Mondlandung werden gerne als klassische Medienereignisse angeführt. Aber was eint die unterschiedlichen Ereignisse zu Medienereignissen? Das Seminar stellt sich verschiedenen Formen des Medienereignisses und hat das Ziel, die Kennzeichen herauszuarbeiten. Dabei fragt es, welche Rituale sich bei der Medienberichterstattung aufzeigen lassen. Welche Herausforderungen ergeben sich aus den Ereignissen für das Medienensemble und seine eigene Legitimierung? Die historische Perspektive ermöglicht, auch Ereignisse abseits des Fernsehzeitalters zu untersuchen und Fragen nach der Medialisierung zu stellen.
Literatur
• Daniel Dayan; Elihu Katz, Media Events. The Live Broadcasting of History, London u.a. 1992.
• Stephan Alexander Weichert, Die Krise als Medienereignis. Über den 11. Septem-ber im deutschen Fernsehen, Köln 2006.
• Friedrich Lenger; Ansgar Nünnig, Medienereignisse in der Moderne, Darmstadt 2008.
• Friedrich Krotz, Mediatisierung. Fallstudien zum Wandel von Kommunikation, Wiesbaden 2007, S. 255-277.

Journalistisches Schreiben

Eva Maria Modrey M.A. – Historisches Institut
Proseminar
Grundstudium / Bachelor
Di 14 - 16
Rathenaustraße 8, R 307
Beginn: 10.04.2012
Das Feld des Journalismus ist vielseitig. Verschiedene Textformen und verschiedene Medienformate fordern das Können eines Journalisten heraus. Das Seminar bietet einen Überblick über das Journalistische Schreiben. Erstens soll die eigene Textarbeit eingeübt und sich wissenschaftlich mit der historischen Entwicklung der verschiedenen Medienformate auseinandergesetzt werden. Zweitens stellen sich Journalisten des Spiegel, der Bild, der taz, dem Intro-Magazin u.a. der Blattkritik. Die eingeladenen Gäste geben Einblicke in die journalistische Praxis, sie stellen eigene Texte vor und erläutern ihr Vorgehen bei der Recherche. Gleichzeitig stellen sie ihren eigenen journalistischen Werdegang vor und thematisieren die Anforderungen der unterschiedlichen journalistischen Genres. Erste eigene journalistische Erfahrungen der studentischen Teilnehmer und erste eigene Veröffentlichungen von Texten werden erwartet.
Literatur
• Jörg Requate, Journalismus als Beruf. Enstehung und Entwicklung des Journalis-musberufs im 19. Jahrhundert, Göttingen 1995.
• Christina von Hodenberg, Konsens und Krise. Eine Geschichte der westdeutschen Medienöffentlichkeit, Göttingen 2006.
• Wolf Schneider; Paul-Josef Raue, Das neue Handbuch des Journalismus, Bonn 2006.
• Wolf Schneider, Deutsch! Das Handbuch für attraktive Texte, Hamburg 2008.

Einfluss und Rolle der Medien im globalen Fußballspiel

Dr. Kristian Naglo – Institut für Soziologie
Proseminar
Bachelor
Di 10 - 12
Phil. II, E 207
Beginn: 10.04.2012

Law and Literature

Prof. Greta Olson – Institut für Anglistik
Hauptseminar / Kolloquium
Master
Mi 16 - 18
Phil. I, B 409
Beginn: 11.04.2012
Law and Literature is a sub-discipline that emerged in the United States during the 1970s in response to what was seen as the narrowly doctrinal nature of law school education. It attempts to open up both disciplines by bringing their respective texts and methodologies into a dialogue. We shall read foundational theoretical texts as well as primary ones and discuss newer medial presentations of the law.

Presidential Biographies and Self-Fashionings

Prof. Greta Olson – Institut für Anglistik
Proseminar
Bachelor
Do 16 – 18
Phil. I, B 440
Beginn: 12.04.2012
In this class we will analyze presidential candidates’ life writings as well as other medial sources that offer information about the candidates. We will depart from cam-paign advisor David Axelrod’s insight that in the current cultural moment presidential campaigning has little to do with policy and much more to do with per-sonal narrative. Since non-print media forms now play major roles in presidential politics, we shall also discuss how campaign ads contribute to the presentations of the candidates as well as websites and social media. Interest will be placed in the ways in which various media change the nature of how candidate’s identities are constructed.

Presidential Politics and the 2012 U.S. Elections

Prof. Greta Olson – Institut für Anglistik
Vorlesung
Bachelor / Master
Do 14 - 16
Phil. I, A 2
Beginn: 12.04.2012
This interactive lecture series covers the history of the U.S. American presidency in order to offer a better understanding of central issues in the 2012 elections. The central Constitutional premise of establishing a balance of powers will be reviewed as will the continuing struggles between the executive and legislative branches of government. Looking at the history of the presidency, particularly in the post-WW II period, will allow us to grapple with some of the central issues that will influence the 2012 campaigns. These include the economy and unemployment, political divisiveness and a polarity of attitudes concerning social issues such as health care, homosexual marriage, and abortion. Our texts will include the Constitution, historical writings, presidential autobiographies, web sites, and attack ads. Thus a further concern will be to better understand how the presidency has been mediated in the past and today.

Fotos für die Presse

Günter Osterloh – Historisches Institut
Übung
Fr 14 - 16
Phil. I, C 214
Beginn: 13.04.2012
Das heute bei Tageszeitungen, Magazinen, Zeitschriften und Broschüren
modulare Layout mit Text, Foto und Grafik verlangt auch von
Text-Journalisten, dass sie mit Bildern umgehen können, um erfolgreich
zu arbeiten. Ziel dieses Seminars ist es, den Studierenden zu
vermitteln, wie sie Fotos von allgemeinem Interesse - also Bilder, die
für Veröffentlichungen benötigt werden - fundiert und damit sicher
beurteilen können. Die systematische Schulung des Sehens, d. h. kennen
zu lernen, wie wir unsere Umwelt wahrnehmen (physiologisch -
psychologisch) und wie die Abbildungen, also die Fotos von der Umwelt,
vom Betrachter gelesen und gedeutet werden, steht immer im Mittelpunkt
aller Ausführungen und Übungen.
Auch wenn das Erlernen einer Bild Analysetechnik den eigentlichen
Schwerpunkt dieses Seminars bildet, um das Beurteilungsvermögen für
Motive und Fotos zu schärfen, kommt die für das Fotografieren nötige
Theorie (physikalisch, chemisch, elektronisch) und deren Umsetzung durch
Übungen in der Praxis nicht zu kurz.
Literatur:
G. Osterloh, Leica M - Hohe Schule der Kleinbildfotografie, Frankfurt
a.M. 2002;
Chr.-M. Pohlert, Bilder in der Zeitung, München 1999;
Ernst A. Weber, Sehen, Gestalten und Fotografieren, Basel 1990

Der Holocaust im Fernsehen

René Schlott – Historisches Institut, Fachjournalistik Geschichte
Proseminar
Bachelor
Einführung: Mittwoch, 11. April 2012, 12 bis 14 Uhr, Phil. I, C 214
Block I: 4. und 5. Mai 2012 10-18 Uhr (Fr.) und 10-16 Uhr (Sa.), Phil. I, B 24
Block II 15. Und 16. Juni 2012 10-18 Uhr (Fr.) und 10-16 Uhr (Sa.), Phil. I, B24
Die Vernichtung der europäischen Juden als geschichtliches Ereignis wird heute, da es immer weniger überlebende Zeitzeugen gibt, vor allem über die Medien vermittelt. Das Fernsehen spielt dabei eine besondere Rolle, da sein Aufstieg zum Massenmedium in zeitlicher Koinzidenz mit der Etablierung des Holocaust als Forschungsgegenstand der Geschichtswissenschaft verlief. Ziel des Seminars ist die transatlantische Entwicklung der Holocaustdokumentationen und -spielfilme seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges - auch gemeinsam am Bildschirm - zu verfolgen und sich genauer der Frage zu widmen, wie das Medium Fernsehen „Geschichte schreibt“ und bei seinem Publikum weitverbreitete Geschichtsbilder formt. Das Seminar findet nach einer Einführung als Blockseminar statt, um zeitlich konzentriert auch längere deutsch- und englischsprachige Dokumentationen und Spielfilme gemeinsam sehen und analysieren zu können. Vorkenntnisse zur Geschichte des Holocaust und seiner wissenschaftlichen Erforschung sind unerlässlich - siehe auch Literatur zur Einführung.
Literatur
• Wolfgang Benz, Der Holocaust, München 7. Aufl. 2008.
• Dieter Pohl, Verfolgung und Massenmord in der NS-Zeit 1933-1945, Darm-stadt 2011.
• Frank Bösch, Bewegte Erinnerung. Dokumentarische und fiktionale Holo-caustdarstellungen im Film und Fernsehen seit 1979, in: Gerhard Paul/Bernhard Schoßig (Hgg.), Öffentliche Erinnerung und Medialisierung des Nationalsozialismus. Eine Bilanz der letzten dreißig Jahre, Göttingen 2010, S. 39-61.
• Frank Bösch, Der Nationalsozialismus im Dokumentarfilm. Geschichtsschrei-bung im Fernsehen 1950-1990, in: Frank Bösch/Constantin Goschler (Hgg.), Public History. Darstellungen des Nationalsozialismus jenseits der Ge-schichtswissenschaft, Frankfurt a.M. 2009, S. 52-76.

Bibelübersetzungen vor Luther

Anja Voeste – Institut für Germanistik
Seminar
Bachelor / Grund- und Hauptstudium
Di 16 - 18
Raum: siehe Stud IP
Beginn: 10. April 2012
Schon vor Luther gab es Bibelübersetzungen, die als Handschriften oder Frühdrucke erhalten sind. Im Seminar werden wir uns mit Digitalisaten und Faksimiles u.a. der Wenzelsbibel (1390/1400), der Mentel- (Strassburg 1466) und ihren Abschriften sowie mit der niederdeutschen Lübecker Bibel (1494) beschäftigen. Folgende Fragen stehen dabei im Mittelpunkt: Welche sprachlichen Besonderheiten weisen diese Werke auf? Wie verhalten sich die frühen Drucke zu den Handschriften? Welche Rolle spielen die Leserinteressen für Schreiber und Setzer? Von den Teilnehmern wird erwartet, dass sie sich unter Anleitung in die Handschriftenlektüre einarbeiten.



Sektion V: Kunst und Medien


Theaterkritik

Kai Bremer – Institut für Germanistik
Seminar
Bachelor
Do 12 - 14
Phil. I, B 106
Beginn: 12. April 2012
In dem Seminar wird zunächst die historische Entwicklung der Theaterkritik unter-sucht, um so Kriterien zu entwickeln, die für sie zentral sind. Ergänzend dazu sollen auch wichtige Theaterkritiker vorgestellt und im Hinblick auf ihre Texte untersucht werden. In der zweiten Hälfte des Seminars werden zeitgenössische Theaterkritiken untersucht und bei Interesse auch selbst verfasst.

Heiner Müller

Kai Bremer – Institut für Germanistik
Seminar
Master
Do 10 - 12
Phil. I, B 128
Beginn: 12. April 2012
Heiner Müller ist vielleicht der wichtigste deutsche Dramatiker der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts. In dem Seminar werden wir uns vor allem seinen frühen Werken wid-men, die in Auseinandersetzung mit den Anfängen der DDR stehen. Bei Interesse ist eine Ausweitung auf seine späteren Arbeiten möglich.

Lessing

Kai Bremer – Institut für Germanistik
Seminar
Bachelor
Di 10 – 12
Rath 109/110
Beginn: 10. April 2012
Lessing ist der 'Vorklassiker' der bis heute im Lehrplan ein 'Klassiker' ist. Unter deut-licher Berücksichtigung des hessischen Lehrplans werden wir uns seinen Werken nähern und Präsentationsformen für den Unterricht ausprobieren und erörtern.

Literaturkritik

Kai Bremer – Institut für Germanistik
Seminar
Master
Di 16 – 18
Rath B 106
Beginn: 10. April 2012
In dem Seminar wird zunächst die historische Entwicklung der Literaturkritik unter-sucht, um so Kriterien zu entwickeln, die für eine Literaturkritik zentral sind. In der zweiten Hälfte des Seminars werden am Beispiel aktueller Neuerscheinungen Literaturkritiken verfasst. In Kooperation mit dem Literarischen Zentrum Gießen (LZG) ist sodann eine Präsentation der Literaturkritiken vorgesehen.

Musik im Trickfilm und ihre Vermarktung

Prof. Claudia Bullerjahn – Institut für Musikwissenschaft
Seminar
Grund- und Hauptstudium / Bachelor und Master
Di 10 – 12
Phil. II, D 07
Zum Thema: Trickfilme werden auf der ganzen Welt produziert und ihnen gemein-sam ist die bedeutende Rolle von Musik und Geräuschen. Musik hat dabei nicht nur die Aufgabe, Defizite im Vergleich zum Realfilm auszugleichen und Komik zu stei-gern, sondern ist darüber hinaus für die häufig wie Filmmusicals gestalteten Trickfil-me ein zusätzlicher Vermarktungsgegenstand. Behandelt werden im Seminar sowohl frühe Trickfilme mit häufig klassischer Musik (z.B. Die Abenteuer des Prinzen Achmed, Fantasia) und bedeutende Trickfilmkomponisten wie Carl Stalling als auch Musik in Disneys wie Broadwaymusicals gestalteten Trickfilmen (z.B. The little Mermaid, The Lion King), Tim Burtons animierten Gothic-Horror Musicalkomödien, Yellow Submarine der Beatles, japanischen Kinderfernsehserien und Animes, The Simpsons und neueren Trickfilmen (z.B. Shrek, Ice Age, Happy Feet). Außerdem geht es allgemein um die Vermarktung populärer Filmmusik und ausgewählte empirische Studien zur Wirkung von Musik in Animationsfilmen.
Literatur: Brosius, Hans-Bernd & Kepplinger, Hans Mathias (1991): Der Einfluß von Musik auf die Wahrnehmung und Interpretation einer symbolisierten Filmhandlung. In: Rundfunk und Fernsehen, 39. Jg., H. 4, S. 487–505; Brysch, Klemens/Bullerjahn, Claudia/Haug, Tanja (1999): Musik im japanischen Trickfilm am Beispiel AKIRA. In: H. Krah, E. Pabst & W. Struck (Hg.), FFK 11: Dokumentation des 11. Film- und Fernsehwissenschaftliches Kolloquium an der Christian-Albrecht-Universität Kiel, Oktober 1998. Hamburg, S. 166–174; Bullerjahn, Claudia (2009): Von Hollywoods Studiosystem zur Vermarktung populärer Kinohits. In: C. Bullerjahn & W. Löffler (Hg.), Musik und Ökonomie. Finanzieren und Vermarkten von und mit Hilfe von Musik – Musikästhetisches und musikpädagogisches Haushalten. Hildesheim, S. 299–350; Cook, Nicholas (1998): Disney’s Dream: The Rite of Spring Sequence from ‘Fantasia’. In: Ders., Analysing Musical Multimedia. Oxford und New York, S. 174–214; Cooke, Mervyn (2008): Animation. In: Ders., A History of Film Music. New York, S. 287–308; Coyle, Rebecca (Hg.) (2010): Drawn to Sound: Animation Film Music and Sonicity. London; Emons, Hans (2005): Von Mäusen und Menschen – Klassische Musik im Zeichentrickfilm und in der Computeranimation. In: Ders., Für Auge und Ohr: Musik als Film. Berlin, S. 82–111; Goldmark, Daniel (2005): Tunes for ‘Toons. Music and the Hollywood Cartoon. Berkeley/Los Angeles/London; Goldmark, Daniel & Taylor, Yuval (Hg.) (2002) The Cartoon Music Book. Chicago; Grant, Barry Keith (2006): Jazz, Ideology and the animated Cartoon. In: I. Conrich & E. Tincknell (Hg.), Film’s Musical Moments. Edinburgh, S. 17–27; Hill, Michael (1998): Life in the bush: the orchestration of nature in Australian animated feature films. In: R. Coyle (Hg.), Screen Scores. Studies in Contemporary Australien Film Music. Sydney, S. 164–179; Lissa, Zofia (1965): Die Musik in Zeichen- und Trickfilmen/Das Komische in der Filmmusik. In: Dies., Ästhetik der Filmmusik. Berlin, S. 339–352; Marshall, Sandra K. & Cohen, Annabel J. (1988): Effects of Musical Soundtracks on Attitudes toward Animated Geometric Figures. In: Music Perception, Bd. 6, Nr. 1, S. 95–112; Smith, Jeff (1998): The Sounds of Commerce. Marketing Popular Film Music. New York; Thiel, Wolfgang (1976): Musik im Trickfilm. In: Musik und Gesellschaft, 26. Jg., November, S. 663–669.
Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Anforderungen für 03 BA Mus 21, 03 BA Mus 24, 05-BA-ATW-Muw-17, 03 MA Mus 01, 03 MA Mus 09, 03 MA Mus 10, 05-MA-ATW-Muw-07b: Teilnahmeschein bei regelmäßiger Teilnahme und aktiver Mitarbeit, Leistungsschein bei zusätzlichem Referat mit schriftlicher Ausarbeitung oder Hausarbeit; Anforderungen für 03 Ma AMW 13 und 03 MA GK 07: neben regelmäßi-ger Teilnahme und aktiver Mitarbeit begleitendes Forschungsprojekt, das schriftlich dokumentiert und mündlich präsentiert wird
Teilnahmevoraussetzungen: keine

Sound

Prof. Claudia Bullerjahn – Institut für Musikwissenschaft
Seminar
Grund- und Hauptstudium / Bachelor und Master
Do 8 – 10
Phil. II, D 07
Zum Thema: Sound bzw. Klang(farbe) ist ein zentrales Merkmal der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts. Besonders deutlich wird dies bei ästhetischen Grenzüber-schreitungen zwischen Musik und Bildender Kunst, der Klangkunst bzw. Sound Art, und in angewandten Bereichen wie dem Sound Design bzw. der Produktion funktionaler und funktioneller Klänge. Zudem versuchen sich seit einigen Jahren die sog. Sound Studies als neuer wissenschaftlicher Forschungszweig zu etablieren. Das Seminar vermittelt Informationen zu kulturgeschichtlichen und musikpsychologischen Grundlagen, urbanen Soundscapes, theoretischen Konzeptionen der Sound Studies, exemplarischen Künstlern und Werken der Klangkunst und Sound Art, ausgewählten Klangmaschinen sowie Beispielen von Sound Design im Film, akustischen Produktdesign und speziell Sound-Engineering im Automobilbereich.
Literatur: Behrens, R./Büsser, M./Ullmaier, J. (Hg.): Testcard Nr.3: Sound. Ventil Ver-lag 1996; Daniels, D./Naumann, S. (Hg.): See this Sound. Audiovisuology. Essays, Histories and Theories of Audiovisual Media and Art: 2. Köln 2011; Flückiger, B.: Sound Design: Die virtuelle Klangwelt des Films. Marburg 2007; Friedrich, M.: Urba-ne Klänge: Popmusik und Imagination der Stadt. Bielefeld 2010; Fuchs, M.: Sinn und Sound. Berlin 2010; Genuit, K. (Hg.): Sound-Engineering im Automobilbereich: Methoden zur Messung und Auswertung von Geräuschen und Schwingungen. Berlin/Heidelberg 2010; Gethmann, D. (Hg.) Klangmaschinen zwischen Experiment und Medientechnik. Bielefeld 2010; Helms, D./Phleps, Th. (Hg.): Sound and the City: Populäre Musik im urbanen Kontext. Bielefeld 2007; Phleps, Th./Appen, R. von (Hg.): Pop Sounds. Klangtexturen in der Pop- und Rockmusik. Basics – Stories – Tracks. Bielefeld. 2003; la Motte-Haber, H. de (Hg.): Klangkunst: Tönende Objekte und klingende Räume (= Handbuch der Musik im 20. Jahrhundert 12). Laaber 1999; la Motte-Haber, H. de/ Osterwold, M./Weckwerth, G. (Hg.): sonambiente berlin 2006: klang kunst sound art. Heidelberg 2006; Lensing, J.U.: Sound-Design – Sound-Montage – Soundtrack-Komposition: Über die Gestaltung von Filmton. Berlin 2009; Liedtke, R.: Die Vertreibung der Stille: Leben mit der akustischen Umweltverschmutzung. Vollst. überarb. Neuausg. München 2004; Rainer, C./Rollig, St./Daniels, D./Ammer, M.(Hg.): See this Sound. Versprechungen von Bild und Ton. Köln 2010; Schafer, R.M.: Die Ordnung der Klänge: Eine Kulturgeschichte des Hörens. Mainz 2010; Schulze, H. (Hg.): Sound Studies (Vol. 1): Traditionen – Methoden – Desiderate. Eine Einführung. Bielefeld 2008; Segeberg, H./Schätzlein, F. (Hg.): Sound. Zur Technologie und Ästhetik des Akustischen in den Medien. Marburg 2005; Spehr, G. (Hg.): Funktionale Klänge: Hörbare Daten, klingende Geräte und gestaltete Hörerfahrungen. Bielefeld 2009; Tadday, U. (Hg.) Klangkunst. edition text + kritik 2008; Thurmann-Jajes, A./Breitsameter, S./Pauleit, W. (Hg.): Sound Art : zwischen Avantgarde und Popkultur (= Schriftenreihe für Künstlerpublikationen 3). Salon Verlag 2006.
Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Anforderungen für 03 BA Mus 10, 03 BA Mus 21, 03 BA Mus 23, 03 BA Mus 24, 05-BA-ATW-Muw-17, 03 MA Mus 01, 03 MA Mus 05, 03 MA Mus 06, 05-MA-ATW-Muw-07b sowie Lehramt- u. Psychologiestudie-rende: Teilnahmeschein bei regelmäßiger Teilnahme und aktiver Mitarbeit, Leis-tungsschein bei zusätzlichem Referat mit schriftlicher Ausarbeitung oder Hausarbeit; Anforderungen für 03 Ba MW 08 u. 03 MA Mus 07 LV 2: neben regelmäßiger Teilnahme und aktiver Mitarbeit begleitendes Forschungsprojekt, das schriftlich dokumentiert und mündlich präsentiert wird.
Teilnahmevoraussetzungen: Möglichst abgeschlossenes Grundstudium.

Dub

Dr. André Doehring – Institut für Musikwissenschaft
Seminar
Grund- und Hauptstudium / Bachelor und Master
Mi 8 – 10
Phil. II, D 09
Zum Thema: Die Spielart des Dub ist selten Bestandteil musikwissenschaftlicher Seminare, dabei wird sie, etwa von Michael Veal, als elementar für die Entwicklung heutiger Formen elektronischer Tanzmusik beschrieben. Im Seminar widmen wir uns zunächst den historischen, sozialen, technischen und ästhetischen Wurzeln des Dub, seinen Produzenten und ihren Studios sowie ihren musikalischen Verfahrensweisen wie bspw. dem versioning. Im zweiten Teil geht es um die Frage, ob und falls ja: wo und wie Einflüsse des Dub in der Popmusikgeschichte wie auch in der aktuellen populären Musik zu erkennen sind. In einem Nebenstrang des Seminars werden wir immer wieder Aspekte der Analyse dieser Musiken diskutieren.
Literatur: Veal, Michael E. (2007). Dub. Soundscapes and shattered songs in Jamai-can reggae. Middletown: Wesleyan University Press.
Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Regelmäßige und aktive Teilnahme. Näheres in der Veranstaltung.
Teilnahmevoraussetzungen: Keine

Körper – Medien – Musik

Dr. Stefan Drees – Institut für Musikwissenschaft
Seminar
Grund- und Hauptstudium / Bachelor und Master
Di 12 – 14
Phil. II, D 07
Zum Thema: Seit den 1950er Jahren ist in intermedialen Kunstformen wie Happening und Performance, aber auch in der komponierten Musik ein verstärktes Interesse am menschlichen Körper zu beobachten. Das Seminar fragt nach den ästhetischen und gesellschaftlichen Voraussetzungen entsprechender Kunstformen sowie nach dem jeweils zugrunde liegenden Körperverständnis. Thematisiert werden dabei u.a. der Umgang mit der Stimme bei Performerinnen wie Meredith Monik, Laurie Anderson und Cathy Berberian, die zum Teil auf der umfassenden Nutzung von audiovisuellen Medien basierende künstlerische Zusammenarbeit von Nam June Paik und Charlotte Moorman sowie teils musiktheatralisch konzipierte Arbeiten von Komponisten und Künstlern wie Alvin Lucier (»Music for solo performer«), Vinko Globokar (»?Corporel«), Dieter Schnebel (»Maul¬ werke«), Suguru Goto oder Stelarc.
Literatur: Zum Einstieg in die Thematik eignen sich:
• Stefan Drees, Körper Medien Musik: Körperdiskurse in der Musik nach 1950, Hofheim 2011.
• Julia Gerlach, Köper & Musik. Köperbilder in der musikalischen Performance sowie [in] intermedialer und partizipativer Musik (2006), multimediale Präsentation im Rahmen des Forschungsprojekts „Musik und Gender im Internet“ (http://mugi.hfmt-hamburg.de/koerpermusik).
Voraussetzungen für den Scheinerwerb: regelmäßige und aktive Teilnahme; weitere Informationen hierzu in der ersten Sitzung.

Bibelübersetzungen vor Luther

Anja Voeste – Institut für Germanistik
Seminar
Bachelor / Grund- und Hauptstudium
Di 16 - 18
Raum: siehe Stud IP
Beginn: 10. April 2012
Schon vor Luther gab es Bibelübersetzungen, die als Handschriften oder Frühdrucke erhalten sind. Im Seminar werden wir uns mit Digitalisaten und Faksimiles u.a. der Wenzelsbibel (1390/1400), der Mentel- (Strassburg 1466) und ihren Abschriften sowie mit der niederdeutschen Lübecker Bibel (1494) beschäftigen. Folgende Fragen stehen dabei im Mittelpunkt: Welche sprachlichen Besonderheiten weisen diese Werke auf? Wie verhalten sich die frühen Drucke zu den Handschriften? Welche Rolle spielen die Leserinteressen für Schreiber und Setzer? Von den Teilnehmern wird erwartet, dass sie sich unter Anleitung in die Handschriftenlektüre einarbeiten.



Interdisziplinäre Lehrveranstaltungen


Musik im Trickfilm und ihre Vermarktung

Prof. Claudia Bullerjahn – Institut für Musikwissenschaft
Seminar
Grund- und Hauptstudium / Bachelor und Master
Di 10 – 12
Phil. II, D 07
Zum Thema: Trickfilme werden auf der ganzen Welt produziert und ihnen gemein-sam ist die bedeutende Rolle von Musik und Geräuschen. Musik hat dabei nicht nur die Aufgabe, Defizite im Vergleich zum Realfilm auszugleichen und Komik zu stei-gern, sondern ist darüber hinaus für die häufig wie Filmmusicals gestalteten Trickfil-me ein zusätzlicher Vermarktungsgegenstand. Behandelt werden im Seminar sowohl frühe Trickfilme mit häufig klassischer Musik (z.B. Die Abenteuer des Prinzen Achmed, Fantasia) und bedeutende Trickfilmkomponisten wie Carl Stalling als auch Musik in Disneys wie Broadwaymusicals gestalteten Trickfilmen (z.B. The little Mermaid, The Lion King), Tim Burtons animierten Gothic-Horror Musicalkomödien, Yellow Submarine der Beatles, japanischen Kinderfernsehserien und Animes, The Simpsons und neueren Trickfilmen (z.B. Shrek, Ice Age, Happy Feet). Außerdem geht es allgemein um die Vermarktung populärer Filmmusik und ausgewählte empirische Studien zur Wirkung von Musik in Animationsfilmen.
Literatur: Brosius, Hans-Bernd & Kepplinger, Hans Mathias (1991): Der Einfluß von Musik auf die Wahrnehmung und Interpretation einer symbolisierten Filmhandlung. In: Rundfunk und Fernsehen, 39. Jg., H. 4, S. 487–505; Brysch, Klemens/Bullerjahn, Claudia/Haug, Tanja (1999): Musik im japanischen Trickfilm am Beispiel AKIRA. In: H. Krah, E. Pabst & W. Struck (Hg.), FFK 11: Dokumentation des 11. Film- und Fernsehwissenschaftliches Kolloquium an der Christian-Albrecht-Universität Kiel, Oktober 1998. Hamburg, S. 166–174; Bullerjahn, Claudia (2009): Von Hollywoods Studiosystem zur Vermarktung populärer Kinohits. In: C. Bullerjahn & W. Löffler (Hg.), Musik und Ökonomie. Finanzieren und Vermarkten von und mit Hilfe von Musik – Musikästhetisches und musikpädagogisches Haushalten. Hildesheim, S. 299–350; Cook, Nicholas (1998): Disney’s Dream: The Rite of Spring Sequence from ‘Fantasia’. In: Ders., Analysing Musical Multimedia. Oxford und New York, S. 174–214; Cooke, Mervyn (2008): Animation. In: Ders., A History of Film Music. New York, S. 287–308; Coyle, Rebecca (Hg.) (2010): Drawn to Sound: Animation Film Music and Sonicity. London; Emons, Hans (2005): Von Mäusen und Menschen – Klassische Musik im Zeichentrickfilm und in der Computeranimation. In: Ders., Für Auge und Ohr: Musik als Film. Berlin, S. 82–111; Goldmark, Daniel (2005): Tunes for ‘Toons. Music and the Hollywood Cartoon. Berkeley/Los Angeles/London; Goldmark, Daniel & Taylor, Yuval (Hg.) (2002) The Cartoon Music Book. Chicago; Grant, Barry Keith (2006): Jazz, Ideology and the animated Cartoon. In: I. Conrich & E. Tincknell (Hg.), Film’s Musical Moments. Edinburgh, S. 17–27; Hill, Michael (1998): Life in the bush: the orchestration of nature in Australian animated feature films. In: R. Coyle (Hg.), Screen Scores. Studies in Contemporary Australien Film Music. Sydney, S. 164–179; Lissa, Zofia (1965): Die Musik in Zeichen- und Trickfilmen/Das Komische in der Filmmusik. In: Dies., Ästhetik der Filmmusik. Berlin, S. 339–352; Marshall, Sandra K. & Cohen, Annabel J. (1988): Effects of Musical Soundtracks on Attitudes toward Animated Geometric Figures. In: Music Perception, Bd. 6, Nr. 1, S. 95–112; Smith, Jeff (1998): The Sounds of Commerce. Marketing Popular Film Music. New York; Thiel, Wolfgang (1976): Musik im Trickfilm. In: Musik und Gesellschaft, 26. Jg., November, S. 663–669.
Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Anforderungen für 03 BA Mus 21, 03 BA Mus 24, 05-BA-ATW-Muw-17, 03 MA Mus 01, 03 MA Mus 09, 03 MA Mus 10, 05-MA-ATW-Muw-07b: Teilnahmeschein bei regelmäßiger Teilnahme und aktiver Mitarbeit, Leistungsschein bei zusätzlichem Referat mit schriftlicher Ausarbeitung oder Hausarbeit; Anforderungen für 03 Ma AMW 13 und 03 MA GK 07: neben regelmäßi-ger Teilnahme und aktiver Mitarbeit begleitendes Forschungsprojekt, das schriftlich dokumentiert und mündlich präsentiert wird
Teilnahmevoraussetzungen: keine

Sound

Prof. Claudia Bullerjahn – Institut für Musikwissenschaft
Seminar
Grund- und Hauptstudium / Bachelor und Master
Do 8 – 10
Phil. II, D 07
Zum Thema: Sound bzw. Klang(farbe) ist ein zentrales Merkmal der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts. Besonders deutlich wird dies bei ästhetischen Grenzüber-schreitungen zwischen Musik und Bildender Kunst, der Klangkunst bzw. Sound Art, und in angewandten Bereichen wie dem Sound Design bzw. der Produktion funktionaler und funktioneller Klänge. Zudem versuchen sich seit einigen Jahren die sog. Sound Studies als neuer wissenschaftlicher Forschungszweig zu etablieren. Das Seminar vermittelt Informationen zu kulturgeschichtlichen und musikpsychologischen Grundlagen, urbanen Soundscapes, theoretischen Konzeptionen der Sound Studies, exemplarischen Künstlern und Werken der Klangkunst und Sound Art, ausgewählten Klangmaschinen sowie Beispielen von Sound Design im Film, akustischen Produktdesign und speziell Sound-Engineering im Automobilbereich.
Literatur: Behrens, R./Büsser, M./Ullmaier, J. (Hg.): Testcard Nr.3: Sound. Ventil Ver-lag 1996; Daniels, D./Naumann, S. (Hg.): See this Sound. Audiovisuology. Essays, Histories and Theories of Audiovisual Media and Art: 2. Köln 2011; Flückiger, B.: Sound Design: Die virtuelle Klangwelt des Films. Marburg 2007; Friedrich, M.: Urba-ne Klänge: Popmusik und Imagination der Stadt. Bielefeld 2010; Fuchs, M.: Sinn und Sound. Berlin 2010; Genuit, K. (Hg.): Sound-Engineering im Automobilbereich: Methoden zur Messung und Auswertung von Geräuschen und Schwingungen. Berlin/Heidelberg 2010; Gethmann, D. (Hg.) Klangmaschinen zwischen Experiment und Medientechnik. Bielefeld 2010; Helms, D./Phleps, Th. (Hg.): Sound and the City: Populäre Musik im urbanen Kontext. Bielefeld 2007; Phleps, Th./Appen, R. von (Hg.): Pop Sounds. Klangtexturen in der Pop- und Rockmusik. Basics – Stories – Tracks. Bielefeld. 2003; la Motte-Haber, H. de (Hg.): Klangkunst: Tönende Objekte und klingende Räume (= Handbuch der Musik im 20. Jahrhundert 12). Laaber 1999; la Motte-Haber, H. de/ Osterwold, M./Weckwerth, G. (Hg.): sonambiente berlin 2006: klang kunst sound art. Heidelberg 2006; Lensing, J.U.: Sound-Design – Sound-Montage – Soundtrack-Komposition: Über die Gestaltung von Filmton. Berlin 2009; Liedtke, R.: Die Vertreibung der Stille: Leben mit der akustischen Umweltverschmutzung. Vollst. überarb. Neuausg. München 2004; Rainer, C./Rollig, St./Daniels, D./Ammer, M.(Hg.): See this Sound. Versprechungen von Bild und Ton. Köln 2010; Schafer, R.M.: Die Ordnung der Klänge: Eine Kulturgeschichte des Hörens. Mainz 2010; Schulze, H. (Hg.): Sound Studies (Vol. 1): Traditionen – Methoden – Desiderate. Eine Einführung. Bielefeld 2008; Segeberg, H./Schätzlein, F. (Hg.): Sound. Zur Technologie und Ästhetik des Akustischen in den Medien. Marburg 2005; Spehr, G. (Hg.): Funktionale Klänge: Hörbare Daten, klingende Geräte und gestaltete Hörerfahrungen. Bielefeld 2009; Tadday, U. (Hg.) Klangkunst. edition text + kritik 2008; Thurmann-Jajes, A./Breitsameter, S./Pauleit, W. (Hg.): Sound Art : zwischen Avantgarde und Popkultur (= Schriftenreihe für Künstlerpublikationen 3). Salon Verlag 2006.
Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Anforderungen für 03 BA Mus 10, 03 BA Mus 21, 03 BA Mus 23, 03 BA Mus 24, 05-BA-ATW-Muw-17, 03 MA Mus 01, 03 MA Mus 05, 03 MA Mus 06, 05-MA-ATW-Muw-07b sowie Lehramt- u. Psychologiestudie-rende: Teilnahmeschein bei regelmäßiger Teilnahme und aktiver Mitarbeit, Leis-tungsschein bei zusätzlichem Referat mit schriftlicher Ausarbeitung oder Hausarbeit; Anforderungen für 03 Ba MW 08 u. 03 MA Mus 07 LV 2: neben regelmäßiger Teilnahme und aktiver Mitarbeit begleitendes Forschungsprojekt, das schriftlich dokumentiert und mündlich präsentiert wird.
Teilnahmevoraussetzungen: Möglichst abgeschlossenes Grundstudium.

Dub

Dr. André Doehring – Institut für Musikwissenschaft
Seminar
Grund- und Hauptstudium / Bachelor und Master
Mi 8 – 10
Phil. II, D 09
Zum Thema: Die Spielart des Dub ist selten Bestandteil musikwissenschaftlicher Seminare, dabei wird sie, etwa von Michael Veal, als elementar für die Entwicklung heutiger Formen elektronischer Tanzmusik beschrieben. Im Seminar widmen wir uns zunächst den historischen, sozialen, technischen und ästhetischen Wurzeln des Dub, seinen Produzenten und ihren Studios sowie ihren musikalischen Verfahrensweisen wie bspw. dem versioning. Im zweiten Teil geht es um die Frage, ob und falls ja: wo und wie Einflüsse des Dub in der Popmusikgeschichte wie auch in der aktuellen populären Musik zu erkennen sind. In einem Nebenstrang des Seminars werden wir immer wieder Aspekte der Analyse dieser Musiken diskutieren.
Literatur: Veal, Michael E. (2007). Dub. Soundscapes and shattered songs in Jamai-can reggae. Middletown: Wesleyan University Press.
Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Regelmäßige und aktive Teilnahme. Näheres in der Veranstaltung.
Teilnahmevoraussetzungen: Keine

Körper – Medien – Musik

Dr. Stefan Drees – Institut für Musikwissenschaft
Seminar
Grund- und Hauptstudium / Bachelor und Master
Di 12 – 14
Phil. II, D 07
Zum Thema: Seit den 1950er Jahren ist in intermedialen Kunstformen wie Happening und Performance, aber auch in der komponierten Musik ein verstärktes Interesse am menschlichen Körper zu beobachten. Das Seminar fragt nach den ästhetischen und gesellschaftlichen Voraussetzungen entsprechender Kunstformen sowie nach dem jeweils zugrunde liegenden Körperverständnis. Thematisiert werden dabei u.a. der Umgang mit der Stimme bei Performerinnen wie Meredith Monik, Laurie Anderson und Cathy Berberian, die zum Teil auf der umfassenden Nutzung von audiovisuellen Medien basierende künstlerische Zusammenarbeit von Nam June Paik und Charlotte Moorman sowie teils musiktheatralisch konzipierte Arbeiten von Komponisten und Künstlern wie Alvin Lucier (»Music for solo performer«), Vinko Globokar (»?Corporel«), Dieter Schnebel (»Maul¬ werke«), Suguru Goto oder Stelarc.
Literatur: Zum Einstieg in die Thematik eignen sich:
• Stefan Drees, Körper Medien Musik: Körperdiskurse in der Musik nach 1950, Hofheim 2011.
• Julia Gerlach, Köper & Musik. Köperbilder in der musikalischen Performance sowie [in] intermedialer und partizipativer Musik (2006), multimediale Präsentation im Rahmen des Forschungsprojekts „Musik und Gender im Internet“ (http://mugi.hfmt-hamburg.de/koerpermusik).
Voraussetzungen für den Scheinerwerb: regelmäßige und aktive Teilnahme; weitere Informationen hierzu in der ersten Sitzung.

Kulttexte der Phantastik

Prof. Gansel / Julian Wessel – Institut für Germanistik
Seminar
Grund- und Hauptstudium / Bachelor
Mi 10 – 12
Phil. I, F 6

Zwischen Information und Unterhaltung? Journalistische Textsorten und er-folgreiche Geschäftsführung einer Tageszeitung

Prof. Gansel / Lutz Schumacher – Institut für Germanistik / Geschäftsführer Nordkurier
Oberseminar
Bachelor / Master
Di 16 – 18
Phil. I, G 25

Opening the Black Box of the Brain: Investigating language processing

Prof. Susanne Göpferich – Institut für Anglistik
Hauptseminar
Bachelor / Master
Di 14 – 16
Raum 115 und PC-Raum 117 (ZfbK, Karl-Glöckner-Str. 5A)
The course will be taught in English.
How can we gain insights into what happens in a reader's mind while reading a text, in a writer's mind while producing a text or in a translator's mind while transferring a text from one language to another? What are the differences in the cognitive pro-cesses between novices and experts who perform these tasks? This seminar famil-iarizes its participants with research methods that can be applied to answer these questions. These methods include think-aloud, dialogue protocols and retrospective interviews, screen recording, keystroke logging and eye-tracking. Apart from the ad-vantages and disadvantages these methods of data collection have, the documenta-tion, transcription and publication of process data in electronic media, approaches of data analysis and interpretation, process models and a selection of studies conduct-ed using these methods will be discussed.
Reading: A 'Semesterapparat' will be available on closed reserve in the main library. An electronic 'Semesterapparat', a detailed bibliography as well as training material will be provided in Stud.IP.
Registration: By FlexNow and Stud.IP.
Prerequisites: Students of modularized programs (BA, modularisiertes Lehramt): successful completion of the 'Basismodul English Linguistics'; students of modular-ized MA: no pre-requisites; students of non-modularized programs: Zwischenprüfung or Vordiplom.
Credit:
Ungraded: Regular attendance, oral presentation and active participation
Graded:
BA/MA: In addition to the above, a written assignment (term paper/project descrip-tion; deadline: 15 September, 2012)
L3: In addition to the above, a written exam (45 Minutes on 10 July, 2012)

Presidential Biographies and Self-Fashionings

Prof. Greta Olson – Institut für Anglistik
Proseminar
Bachelor
Do 16 – 18
Phil. I, B 440
Beginn: 12.04.2012
In this class we will analyze presidential candidates’ life writings as well as other medial sources that offer information about the candidates. We will depart from cam-paign advisor David Axelrod’s insight that in the current cultural moment presidential campaigning has little to do with policy and much more to do with perso-nal narrative. Since non-print media forms now play major roles in presidential poli-tics, we shall also discuss how campaign ads contribute to the presentations of the candidates as well as websites and social media. Interest will be placed in the ways in which various media change the nature of how candidate’s identities are constructed.

Dickens and Politics

Prof. Greta Olson – Institut für Anglistik
Hauptseminar
Master
Mi 10 - 12
Phil. I, B 428
Beginn: 11.04.2012
Charles Dickens was a political writer whose fictional and journalistic writings inter-acted with and impacted on Victorian social mores and policy. We take the occasion of his two hundredth birthday to ask how his writings and film adaptations of them speak to the cultural politics of our own moment in time.

Law and Literature

Prof. Greta Olson – Institut für Anglistik
Hauptseminar / Kolloquium
Master
Mi 16 - 18
Phil. I, B 409
Beginn: 11.04.2012
Law and Literature is a sub-discipline that emerged in the United States during the 1970s in response to what was seen as the narrowly doctrinal nature of law school education. It attempts to open up both disciplines by bringing their respective texts and methodologies into a dialogue. We shall read foundational theoretical texts as well as primary ones and discuss newer medial presentations of the law.

Presidential Politics and the 2012 U.S. Elections

Prof. Greta Olson – Institut für Anglistik
Vorlesung
Bachelor / Master
Do 14 - 16
Phil. I, A 2
Beginn: 12.04.2012
This interactive lecture series covers the history of the U.S. American presidency in order to offer a better understanding of central issues in the 2012 elections. The central Constitutional premise of establishing a balance of powers will be reviewed as will the continuing struggles between the executive and legislative branches of government. Looking at the history of the presidency, particularly in the post-WW II period, will allow us to grapple with some of the central issues that will influence the 2012 campaigns. These include the economy and unemployment, political divisiveness and a polarity of attitudes concerning social issues such as health care, homosexual marriage, and abortion. Our texts will include the Constitution, historical writings, presidential autobiographies, web sites, and attack ads. Thus a further concern will be to better understand how the presidency has been mediated in the past and today.



Grundlagen


Apperative Medienpraxis

Dr. André Doehring – Institut für Musikwissenschaft
Seminar
Grundstudium / Bachelor / Master
Fr 12 – 14
Phil. II, D 07
Zum Thema: Die Beherrschung des Umgangs mit Geräten zum (Re-)Produzieren von Medien ist für Musikpädagogen von elementarer Bedeutung. Ob der Anschluss eines mp3-Players und (welchen?) Mikrofons an ein Mischpult oder die Verkabelung von Beatbox und Controller mit dem Laptop – eine medienpraktische Grundkompetenz erlaubt, die musikpädagogische Praxis erheblich zu verbreitern und an aktuelle Produktionsweisen (nicht nur!) populärer Musik anzupassen. Im Seminar werden verschiedene Felder vorgestellt und erprobt.
Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Regelmäßige und aktive Teilnahme, Prä-sentation von Arbeitsergebnissen; Näheres in der Veranstaltung.
Teilnahmevoraussetzungen: Keine.

Empirische Forschungsmethoden I

PD Dr. Richard von Georgi – Institut für Musikwissenschaft
Seminar
Grund- und Hauptstudium / Bachelor und Master
Mi 8 – 10
Phil. II, D 019
Im Rahmen der Veranstaltung werden die Grundlagen des empirischen Forschens (experimentelle Versuchsplanung) und der statistischen univariaten und multivariaten Auswertung sowie testtheoretische Grundlagen behandelt.
Literatur:
Bortz, J. (2005). Statistik für Human- und Sozialwissenschaftler. 6. Auflage. Berlin, Heidelberg, New York: Springer.
Bortz, J. & Döring, N. (2003): Forschungsmethoden und Evaluation. Berlin, Heidel-berg, New York: Springer.
Sedlmeier, P. & Renkewitz, F. (2008). Forschungsmethoden und Statistik in der Psy-chologie. München: Pearson Studium.
Scheinvoraussetzung: Regelmäßige aktive Teilnahme, Sitzungsprotokoll, Klausur.

Mediensozialisation

Michaela Goll – Institut für Soziologie
Proseminar
Grundstudium
Di 10 - 12
Phil. II, Haus E
Beginn: 10. April 2012
Unser Leben ist heutzutage wesentlich von Medien bestimmt. Sie spielen bei der Identitätsbildung und im Prozess der Sozialisation eine große Rolle und sind als eigene Sozialisationsinstanz neben die traditionellen Instanzen Familie, Peer-Group und Schule getreten. Unterschiede in der medialen Sozialisation werden vor allem durch das Elternhaus bedingt. Aber auch die medialen Präferenzen der (zumeist im Bezug auf Geschlecht und Bildung homogenen) Peer-Group nehmen Einfluss auf die Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen, die immer auch Medienwelten sind, da Alltag und Medien einander durchdringen. Dabei wird die Medienlandschaft zunehmend komplexer: So dienen Medien nicht nur der Information und Kommunikation, sondern auch der Unterhaltung sowie als Ausdrucksmittel (bis hin zur Distinktion), und sie werden zumeist im Verbund genutzt. Im Rahmen der Veranstaltung sollen daher zu folgenden Fragestellungen vertiefte Kenntnisse erworben werden: Welche Bedeutung haben Medien in unserer Gesellschaft? Wie werden Medien angeeignet? Wie sieht die Mediensozialisation von Kindern und Jugendlichen je nach angestrebtem Schulabschluss, Geschlechtszugehörigkeit oder mit Migrationshintergrund aus? Welche sozialen Kontextbedingungen beeinflussen die Lesesozialisation? Welcher Stellenwert kommt den verschiedenen Medien im Alltag zu und ist hier ein Wandel zu beobachten? Verändern Medien den Sprachhaushalt? Machen Medien einsam oder gewalttätig? Wie sehen Formen der Selbstdarstellung und Identitätsarbeit im Netz aus? Usw.

Medienkulturanalyse

Dr. York Kautt – Institut für Soziologie
Seminar
Master
Mi 10 - 12
Phil. II, Haus E, Raum E02
Beginn: 11. April 2012

Aufnahme von Instrumenten am Computer (Kurs A und B)

Hans-Karl Kroll – Institut für Musikwissenschaft
Seminar
Grundstudium / Bachelor
Fr 8 – 10 / 10 - 12
Phil. II, D 029
Zum Thema: Arbeiten mit Cubase SX . Bearbeiten von Loops, Midi und Audio. Ein-satz von Plugins und VST Instrumenten. Mix, Mastermix. Übersicht über Musikpro-gramme und PC Hardware.
Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Regelmäßige Teilnahme sowie das Erstel-len verschiedener Musiktitel am PC.
Teilnahmevoraussetzungen: Grundkenntnisse am PC.

Musik und Computer (Kurs A und B)

Hans-Karl Kroll – Institut für Musikwissenschaft
Seminar
Grundstudium / Bachelor
Do 10 – 12 / 14 - 16
Phil. II, D 029
Zum Thema: Arbeiten mit Cubase SX . Bearbeiten von Loops, Midi und Audio. Ein-satz von Plugins und VST Instrumenten. Mix, Mastermix. Übersicht über Musikpro-gramme und PC Hardware.
Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Regelmäßige Teilnahme sowie das Erstel-len verschiedener Musiktitel am PC.
Teilnahmevoraussetzungen: Grundkenntnisse am PC.

Empirische Forschungsmethoden II

Dr. Karsten Mackensen – Institut für Musikwissenschaft
Seminar / Kolloquium
Master
Mo 14 - 16
Phil. II, D 07
Zum Thema: Empirische Forschung in der Musiksoziologie rekurriert im Allgemeinen auf ein quantitatives Paradigma der Sozialforschung, neigt aber - mit dem Verdikt Tibor Kneifs über Alphons Silbermann - zuweilen zu historischer Blindheit und zur Blindheit gegenüber der Historizität der eigenen Position. Gerade für den Bereich der Musiksoziologie bieten sich ergänzend qualitative Methoden an, wenngleich diskutiert werden muss, ob für diesen Bereich ein wissenschaftstheoretisches Modell von einer ähnlichen Überzeugungskraft, Explizitheit und Kohärenz wie das hypothetiko-deduktive Paradigma existiert (Kelle 1994). Im Seminar sollen methodologische Grundlagen qualitativer Forschung genauso zur Sprache kommen wie ihre konkrete Anwendung. Besondere Stärken zeigt der Ansatz beispielsweise im Bereich der begriffsgeschichtlich orientierten und computerunterstützen Inhaltsanalyse, die im Seminar praktisch erprobt wird.
Einführende Literatur:
Qualitative Forschung. Ein Handbuch, hrsg. v. Uwe Flick et al., Reinbek: Rowohlt 2000
Udo Kelle, Empirisch begründete Theoriebildung. Zur Logik und Methodologie inter-pretativer Sozialforschung (Status Passages and the Life Course, Bd. 6), Weinheim: Deutscher Studien Verlag 1994.
Anselm L. Strauss, Grundlagen qualitativer Sozialforschung. Datenanalyse und Theoriebildung in der empirischen soziologischen Forschung, München: Wilhelm Fink Verlag 1991.
Philipp Mayring, Qualitative Inhaltsanalyse. Grundlagen und Techniken, Weinheim 1983.
Barney G Glaser / Anselm L.Strauss, The Discovery of Grounded Theory: Strategies for Qualitative Research, New York: Aldine de Gruyter 1967

Einfluss und Rolle der Medien im globalen Fußballspiel

Dr. Kristian Naglo – Institut für Soziologie
Proseminar
Bachelor
Di 10 - 12
Phil. II, E 207
Beginn: 10.04.2012

Einführung in die Videoproduktion (Kamera, Recorder, Schnittgeräte)

Dipl. Ing. Peter Reisinger – ZIL, Referat Medien- und Textwissenschaften
Übung
Zeit nach Vereinbarung
Ort siehe Aushang

Tonstudiotechnik in Theorie und Praxis

Georg Wissner M.A. – Institut für Musikwissenschaft
Proseminar / Seminar
Hauptstudium / Bachelor / Master
Fr 8 - 10
Phil. II, D 019
Im Blockseminar „Tonstudiotechnik in Theorie und Praxis“ sollen zu Beginn die physikalischen, psychologischen und technischen Grundlagen der Akustik aufgearbeitet werden und ein Einblick in die Möglichkeiten der Schallerzeugung, Schallausbreitung sowie Schallwahrnehmung und -Wirkung erarbeitet werden. Anschließend sollen unterschiedliche Eigenschaften von Mikrofonen, deren Verwendung hinsichtlich der Aufnahme unterschiedlicher Instrumente und Aufnahmesituationen sowie weitere Möglichkeiten der Aufnahme analoger und digitaler Signalquellen im Fokus stehen. Darüber hinaus sind Aufbau, Arbeitsweise und Technik im Tonstudio Inhalte des Seminars. Dabei spielen sowohl das Mischpult, digitale Schnittstellen, Aufnahmesoftware (Cubase, Logic) als auch der Einsatz von Signalprozessoren für Dynamik-, Frequenz- oder Effektbearbeitung und deren praktischer Einsatz in modernen Musikproduktionen eine Rolle. Abschließend soll in einer konkreten Situation eine musikalische Darbietung aufgenommen und abgemischt werden.
Literatur
  • Dickreiter, Michael (2008): Handuch der Tonstudiotechnik. 7., 2 Bände. München: Saur
  • 16. Raffaseder, Hannes (2010): Audiodesign. München: Hanser.
  • Görne, Thomas (2004): Mikrofone in Theorie und Praxis. 7. Aufl. Aachen: Elektor-Verl.
  • Bremm, Peter (2004): Das digitale Tonstudio. Praktische Hilfe zur digitalen Tonstu-diotechnik: PPVMedien.
  • Kuttruff, Heinrich (2004): Akustik. Eine Einführung. Stuttgart: Hirzel.
  • Hall, Donald E.; Goebel, Johannes (2003): Musikalische Akustik. Ein Handbuch. 2. Aufl. Mainz: Schott.
Voraussetzungen für den Scheinerwerb:
Teilnahme: Regelmäßige Teilnahme, aktive Mitarbeit, Mitarbeit an abschließender Produktion
Leistungsschein: Referat und schriftliche Ausarbeitung, Mitarbeit an abschließender Produktion
Teilnahmevoraussetzungen: Keine




zuletzt bearbeitet: [|profil.btrebitz], 05.03.2012 um 11:03 Uhr