Das Internet zwischen egalitärer Teilhabe und ökonomischer Vermachtung

24./25. Oktober 2008

Tagung des Zentrums für Medien und Interaktivität der Justus-Liebig-Universität Gießen

Tagung "Das Internet zwischen egalitärer Teilhabe und ökonomischer VermachtungSeit einer Konferenz im Herbst 2004 wird der Begriff „Web 2.0“ verwendet, um neue Nutzungsmöglichkeiten des Internets zu beschreiben, die sich weniger durch grundlegend andere Techniken als vielmehr durch dezentrale Anwendungen auszeichnen, die den „user generated content“ in den Mittelpunkt stellen. Jeder Nutzer des Netzes wird gleichzeitig als potentieller Produzent von Inhalten angesehen. Bekannte Beispiele sind weblogs, Wikis oder Tausch¬börsen. Damit entfernt sich das weltweite Netz noch weiter von den klassischen Massenmedien als es ohnehin in seiner interaktiven technischen Struktur angelegt ist. Der Begriff „Web 2.0“ ist aber unscharf und verdeckt, dass auch diese neuen Formen der Generierung und Verbreitung von Inhalten in soziale, ökonomische und juristische Strukturen eingebunden sind, die dem Ideal der egalitären Teilhabe aller Nutzer Grenzen setzen.
Die Powerpoint-Präsentationen zu den Vorträgen werden nach und nach auf dem Weblog zur Tagung veröffentlicht.

Programm


Freitag, 24.10.2008
9.00 Uhr
Begrüßung: Henning Lobin, Geschäftsführender Direktor des ZMI, Universität Gießen

9.15 Uhr
Einführungsvortrag: Karl-Heinz Ladeur, Universität Hamburg

10.30 Uhr Kaffeepause

11.00 Uhr
Panel 1: Netzverein vs. Ortsverein - Zur Zukunft politischer Partizipation

15.30 Uhr
Panel 2: Marketing und Verbrauchervernetzung – kulturelle Spannungslinien?


Samstag, 25.10.2008
9.30 Uhr
Panel 3: Transformation des Urheberrechts durch das Internet

12.00 Uhr Mittagspause

14.00 Uhr
Panel 4: Persönlichkeitsentfaltung zwischen Eigenverantwortung, gesellschaftlicher Selbstregelung und staatlicher Regulierung

17.00 Uhr
Zusammenfassung: Thomas Groß


Kontakt
Prof. Dr. Thomas Groß

Weitere Informationen
zuletzt bearbeitet: [|profil.btrebitz], 19.08.2009 um 17:08 Uhr