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Der Newsletter als
ZMI-Newsletter 1/2013
Inhaltsübersicht
- Editorial
- News
- Neuigkeiten aus den Forschungsprojekten
- Termine
- Veranstaltungen, Events, Aktivitäten
- Personalia
- Publikationen
- Kooperationspartner-News
Editorial
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde des ZMI,
Die erste Ausgabe des Newsletters 2013 liefert neben einigem anderen Einblicke in die aktuelle Forschungsarbeit des GeoBib-Projekts, die sich u.a. auf die Suche nach biographischen Informationen zu AutorInnen früherer Holocaustliteratur richtet wie auch Ausblicke auf Ereignisse des kommenden Semesters, so z.B. die Fortsetzung der erfolgreichen Reihe „Geschichtslesesommer“ mit drei spannenden Lesungen.
Wir wünschen Ihnen eine gute vorlesungsfreie Zeit und einen angenehmen Start ins Sommersemester.
Ihre Katrin Lehnen
News
Delegation der Shanghaier Theaterakademie zu Gast beim ZMI
Der ehemalige Generalsekretär des Goethe-Instituts Prof. Hans-Georg Knopp (Strategischer Berater der Shanghaier Theaterakademie - STA) und Prof. Tian Mansha (Vizepräsidentin der STA) waren vom 13. bis zum 15. Februar zu Gast beim ZMI. Die Delegation besprach die anstehende Gründung eines Gießener Konfuzius-Instituts und verschiedene weitere Kooperationsvorhaben. Während ihres mehrtägigen Aufenthalts trafen sich die Gäste mit Vertretern des ZMI und des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft (ATW) der JLU. Empfangen wurden sie am Mittwoch den 13. Februar von Prof. Henning Lobin (Direktor des ZMI) und Sabine Heymann M.A. (Geschäftsführerin des ZMI), abends nahmen sie am „Kamingespräch“ des ZMI teil. Am Donnerstag und Freitag folgten Arbeitsbesprechungen mit Prof. Gerald Sigmund, Björn Mehlig und Prof. Heiner Goebbels von der ATW.Von links nach rechts: Die Dolmetscherin Jing Li, Hans-Georg Knopp, Sabine Heymann, Henning Lobin, Tian Mansha. Foto: ZMI
Henning Lobin über Leseverhalten im digitalen Zeitalter
Das Funkkolleg Medien richtet sich an alle, die sich zum Stand der wissenschaftlichen Diskussion zu Fragen der Medienkultur im Digitalen Zeitalter informieren möchten, Medienmacher und Mediennutzer sowie Studierende aller Fachrichtungen. Es umfasst u.a. Radiosendungen, Veranstaltungen, Begleitmaterial und Podcasts.
(Bildquelle: http://funkkolleg-medien.de/begleitbuch/)
„Impulse für die Wissenschaft“ porträtiert das ZMI-Projekt „Interactive Science“
• Den vollständigen Artikel finden Sie hier.
Relaunch: ZMI-Transfer-Website mit neuem Design
• Zur Website von ZMI-Transfer.
Neuigkeiten aus den Forschungsprojekten
Vielfältige Archivrecherchen für GeoBib
Dr. Markus Roth ist stellvertretender Leiter der Arbeitsstelle Holocaustliteratur und Mitarbeiter im Projekt „GeoBib“. Christiane Weber ist dort als wissenschaftliche Hilfskraft beschäftigt. Annalena Schmidt ist als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Herder-Institut in Marburg für das GeoBib-Projekt tätig.
Hinter den Kulissen von GeoBib: Wikisystem auf virtuellem Server
Seit Januar 2013 wird projektintern ein internetbasiertes Redaktionssystem zur zentralen Sammlung von Informationen über Autorenbiografien und Orte der frühen Holocaustliteratur eingesetzt. Dafür kommt das Mediawiki-System zum Einsatz, welches auch die technische Grundlage der Wikipedia bildet. Das System wurde von Bastian Entrup auf dem für GeoBib genutzten virtuellen Linux-Server eingerichtet. Administrativ betreut wird der vom Hochschulrechenzentrum (HRZ) bereitgestellte virtuelle Server gemeinschaftlich vom HRZ, dem Arbeitsbereich Angewandte Sprachwissenschaft und Computerlinguistik und dem ZMI.Flankierend wurde ebenfalls von Bastian Entrup eine kurze Schulungsveranstaltung zur Benutzung des Wikisystems im Kreise der ProjektmitarbeiterInnen durchgeführt. Aufgrund der Vorerfahrung aus redaktionellen Tätigkeiten an Wikipedia sind die Einstiegshürden gering und die Motivation der Mitwirkenden hoch. Bereits Ende Januar lagen über 70 Einträge zu Autoren und Personen der frühen Holocaustliteratur vor. Diese Einträge im Wikisystem bilden die Datengrundlage für die entstehende Online-Bibliografie.
Bastian Entrup ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt „GeoBib“ am Arbeitsbereich Angewandte Sprachwissenschaft und Computerlinguistik und im Projekt für die texttechnologische Aufbereitung der gesammelten Informationen zuständig.
• Weitere Informationen zu GeoBib finden Sie auf der ZMI-Projektseite.
Termine
DGS-Jahrestagung: Situativität in medial vermittelten Kontexten
Die Sektion „Methoden der qualitativen Sozialforschung“ der Deutschen Gesellschaft für Soziologie lädt alle Interessierten herzlich zu ihrer Frühjahrstagung am Institut für Soziologie der Justus-Liebig-Universität Gießen ein. Das Thema der am 12. und 13. April stattfindenden Tagung lautet „Hier und jetzt und anderswo. Situativität in medial vermittelten Kontexten“.Ein großer Teil der qualitativen Sozialforschung hat sich vom methodologischen Individualismus der Umfrageforschung abgewendet und einen methodologischen Situationismus implizit oder explizit in sein Zentrum gerückt. Damit wird ein starker Akzent auf das ‚Hier und Jetzt’ des Sozialen, seine Hiesigkeit und Aktualität gesetzt. Dieser konzeptuelle Fokus wird naturgemäß stark herausgefordert durch alle Kommunikationsmedien, die Situationen in Echtzeit miteinander verknüpfen und Teilnehmer zeitgleich ‚hier’ und ‚anderswo’ sein lassen. Spätestens mit der rasanten Verbreitung von mobilen und konvergenten Kommunikationstechnologien werden Medien spürbar zu ubiquitären Bestandteilen sozialer Situationen. Medien sorgen für eine zeitlich und räumlich potentiell unbegrenzte Ausdehnung von Situationen bei gleichzeitiger Vervielfältigung semiotischer Referenzmöglichkeiten. Welche Implikationen hat diese Potenzierung von Bedeutungshorizonten für die qualitative Sozialforschung? Und was bedeutet diese Transsituativität für den Situationsbegriff?
Dies sind die Leitfragen der Frühjahrstagung 2013 in Gießen zu mediatisierter Sozialität. Es wird um Voranmeldung bis Ende März gebeten. Für Rückfragen und weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Prof. Dr. Heike Greschke (Heike.Greschke@sowi.uni-giessen.de).
• Hier finden Sie das komplette Tagungsprogramm.
• Hier finden Sie den Call for Papers.
Tagung „Transatlantic Risk Governance: New Security Risks“
Am 6. Mai 2013 findet in Berlin die Tagung „Transatlantic Risk Governance: New Security Risks“ statt. Der englischsprachige Workshop führt ausgewiesene WissenschaftlerInnen aus den USA und Europa zusammen, die Erkenntnisse und Handlungsperspektiven im Umgang mit Risiken diskutieren. Organisatoren der Veranstaltung sind die Stiftung „Wissenschaft und Politik“, die „Johns Hopkins University“ und das Netzwerk „Technikfolgenabschätzung“. PD Dr. Stephan Bröchler (assoziiertes Mitglied des ZMI) ist Mitorganisator und Referent der Tagung.Geschichtslesesommer 2013
Die Lesungen, die sowohl in die Sektionsarbeit als auch in geschichtsdidaktische sowie literaturwissenschaftliche Lehrveranstaltungen und Projekte mit Partnerschulen eingebunden sind, sind öffentlich und kostenfrei. Die Termine im Überblick:
• 13. Mai 2013: Lesung aus Georg B, KIZ, Beginn 18:15 Uhr, Moderation: NN
• 23. Mai 2013: Klaus Kordon „1848“, Stadtbibliothek, Beginn 19:00 Uhr, Moderation: Norman Ächtler
• 17. Juni 2013: Rolf Schmidt „Warten auf die Flut“, Margarete-Bieber-Saal, Beginn 18:15 Uhr,
Moderation: Rita Rohrbach
Starke Gießener Präsenz auf der 34. ICAME Jahreskonferenz
An der diesjährigen 34. Jahreskonferenz des International Computer Archive of Modern and Medieval English (ICAME) vom 22. bis 26. Mai 2013 in Santiago de Compostela (Spanien) nehmen aus dem Team der Gießener anglistischen Sprachwissenschaft in diesem Jahr sieben WissenschaftlerInnen teil: Tobias Bernaisch, Stefanie Dose, Dr. Sandra Götz, Prof. Dr. Magnus Huber, Prof. Dr. Joybrato Mukherjee, Magnus Nissel und Bianca Widlitzki. Alle Gießener TeilnehmerInnen, darunter vier Mitglieder des Forschungsverbunds Educational Linguistics, halten Vorträge.Stimmen aus der Praxis: ZDF-Chefredakteur zu Gast an der JLU
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Stimmen aus der Praxis“ kommt am 25. Juni 2013 der stellvertretende Chefredakteur des ZDF Elmar Theveßen nach Gießen und wird mit uns über die Zukunft des Fernsehens und seine Herausforderungen im 50. Jubiläumsjahr des ZDF diskutieren.
Veranstaltungen, Events, Aktivitäten
Vortrag von Anja Voeste in Berlin
An der gemeinsamen Konferenz „Historische Textkorpora für die Geistes- und Sozialwissenschaften. Fragestellungen und Nutzungsperspektiven“ des Deutschen Textarchivs (DTA) und CLARIN-D, die am 18. und 19. Februar 2013 in Berlin stattfand, beteiligte sich Prof. Anja Voeste mit dem Vortrag „Von Schlaufen, Typen und von Schreibarbeit. Graphische Fragen und historische Korpora“.Auf der Konferenz wurden Fragen behandelt, die im Zusammenhang mit dem Aufbau, der Pflege und linguistischen Anreicherung sowie der Nutzung historischer Textkorpora stehen. Themen waren die notwendige und wünschenswerte Größe und Güte von Korpora, Verfahren und Qualität der linguistischen Annotation und Kriterien für die Auswahl und Zusammensetzung solcher Korpora.
• Weitere Informationen finden Sie bei H-SOZ-U-KULT.
„Filme des Kalten Krieges, der Kalte Krieg im Film“
ZMI Vortragsreihe „Gießener die Geschichte schrieben“ endete mit den „Illusionisten“
Gießener Arbeitsgruppe beteiligt an Clarin-Kurationsprojekt
Im Verbund mit Partnern an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel und dem Institut für deutsche Sprache in Mannheim ist eine Gießener Arbeitsgruppe beteiligt am Clarin-Kurationsprojekt „Integration und Aufwertung historischer Textressourcen des 15. – 19. Jahrhunderts in einer nachhaltigen CLARIN-Infrastruktur“, das von 2012 bis 2014 läuft. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.Das Projekt wurde 2012 auf der Frankfurter Loewe-Tagung „Historical Corpora 2012“ und in einem eigenen Panel der Digital Humanities Hamburg (2012) vorgestellt. Das Hamburger Panel ist als E-Lecture dokumentiert und hier online abrufbar.
Personalia
Venia Legendi für Christoph Bieber
Jana Klawitter verlässt das ZMI
Neue Mitarbeiterinnen am ZMI
Joybrato Mukherjee Mitglied der Delegation des Ministerpräsi-denten nach Südamerika
Thomas Gloning erneut in den Lenkungskreis von Clarin-D gewählt
Thomas Gloning ist Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat des „Digitalen Wörterbuchs der Deutschen Sprache“ und seit 2012 im Wissenschaftlichen Beirat von DARIAH-DE (Digital Research Infrastructure for the Arts and Humanities).
Publikationen
Dabei wird deutlich, dass das europäische Bewusstsein im hohen Maße durch die Auseinandersetzung mit den Rändern des Kontinents geprägt wurde. Entsprechend stehen die Wahrnehmung der Länder im Norden, Osten und Süden des Kontinents, aber auch die Begegnung mit den USA und den Kolonien im Vordergrund. Im Unterschied zu klassischen Darstellungen, die vor allem die Einigung Westeuropas nach 1945 oder ideengeschichtliche Entwürfe im Fokus haben, entsteht auf diese Weise ein deutlich anderes Bild. So lassen sich bereits im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts vielfältige Europa-Entwürfe jenseits der Politik und von Gelehrtenkonzepten nachweisen. Durch seine kulturhistorische Perspektive zeigt der Band zudem, wie durch öffentliche Diskurse und gesellschaftliche Praktiken vielfältige und weit verbreitete Vorstellungen von dem »Europäischen« aufgebracht und angeeignet wurden - sei es durch Medien, Begegnungen, Vereinstätigkeiten oder Reisen. Das Buch bildet den 5. Band der von Frank Bösch und Martin Sabrow herausgegebenen Reihe „Geschichte der Gegenwart“.
• Weitere Informationen finden Sie hier.
Florian Greiner ist zudem Verfasser des Artikels „Der "Mitteleuropa"-Plan und das "Neue Europa" der Nationalsozialisten in der englischen und amerikanischen Tagespresse“, in: Zeithistorische Forschungen 9 (2012), Nr. 3, S. 467-476. Der Artikel ist hier online verfügbar.
Kaum eine historische Phase des 20. Jahrhunderts ist so oft und immer wieder aufs Neue mediatisiert worden wie das Dritte Reich und der Zweite Weltkrieg. Und kaum ein Ereignis hat so viele mediale Bearbeitungen erfahren wie der Holocaust. Der vorliegende Band untersucht die Geschichte und die verschiedenen Ausformungen dieser Mediatisierung. Kinofilme, Fernsehsendungen, Romane, Comics und Websites werden daraufhin befragt, wie sie eine unablässige Aufarbeitung und Remediatisierung des Holocausts organisieren und damit das mediale Spektrum unserer Erinnerungskultur erweitert haben.
Welche materialen Probleme ergeben sich bei der medialen Darstellung des Holocausts? Wie kann Authentizität hergestellt oder gewahrt werden, auch wenn Zeitzeugen nicht mehr leben oder materiale Spuren der Vernichtung verloren sind? Welche Rolle spielen dabei mediale Eigendynamiken? Welchen neuen Spielregeln folgt eine mediatisierte Erinnerung? Stehen wir gar vor einem epochalen Wandel der Gedenkkultur? Diesen Fragen widmen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ganz unterschiedlicher disziplinärer und nationaler Herkunft.
• Weitere Informationen sowie eine Leseprobe finden Sie hier.
• Zum Inhaltsverzeichnis.
• Weitere Informationen finden Sie hier.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.03.2013:
Ein packendes Beispiel dafür, dass die Gedanken frei sind, findet Anja Hirsch in dem Roman „Zorngebete“ von Saphia Azzedine. Die Autorin erzählt von einer jungen marokkanischen Frau namens Jbara, für die, als unterstes Glied einer patriarchalen Gesellschaft, Vergewaltigungen an der Tagesordnung sind. Hirsch ist beeindruckt von der „Sprache ohnmächtiger Wut“, mit der sich das Dienstmädchen in inneren Gesprächen an Allah wendet und ihr Schicksal hinterfragt, und sieht darin einen Akt der Emanzipation. Abgesehen von ein paar romantischen Einsprengseln, etwa wenn Jbara ein Koffer mit Geld vor die Füße fällt, sei die Geschichte düster und direkt, aber trotzdem „vitalisierend“. Die Rezensentin schätzt, dass das Buch für dieser Welt fremde Leser mit einem Glossar mit Worterklärungen ausgestattet ist. „So grenzwertig genau liest man selten aus einer nach außen gut abgedichteten Welt“, lautet das Fazit der begeisterten Rezensentin.
Eindringlich schildern Andrea Löw und Markus Roth in dem soeben im Verlag C.H. Beck, München erschienenen Buch „Das Warschauer Getto. Leben und Widerstand im Angesicht der Vernichtung“ die Geschichte des Gettos und seiner Menschen. Sie hungerten und wurden krank, sie litten und sie hatten Angst. Aber diese Menschen reagierten auf vielfältige Art und Weise auf Verfolgung und Erniedrigung. Viele von ihnen kämpften ohne Waffen ebenfalls einen heroischen Kampf, sie kämpften gegen Hunger und Krankheiten, für die Bildung ihrer Kinder, für ihr kulturelles Leben und um ihre körperliche und geistige Selbstbehauptung. Ihre Bemühungen, sich ein Leben zu organisieren, in dem es Kultur und Musik, Hilfe für andere, Liebe und Freundschaft gab, stehen im Mittelpunkt dieses Buches. Dabei kommen die Verfolgten selbst durch Tagebücher und Erinnerungen ausführlich zu Wort. Erstmals erhalten die deutschen Leser so ein lebendiges Bild vom Alltag der Menschen im Getto.
Dieser Band nimmt erstmals die gesamte Überlieferungsgeschichte vom 15. bis zum frühen 19. Jahrhundert interdisziplinär in den Blick. Ganz konkret werden die verschiedenen Überlieferungsstränge in ihren Abhängigkeiten und Besonderheiten in Buch, Typographie, Text und Illustration dargestellt.
Kooperationspartner-News
GCSC InfoDay und PhDnet Symposium bringen Studierende aus ganz Europa zusammen
Unter dem Motto „Was Sie schon immer über das Promovieren in den Kulturwissenschaften wissen wollten und bisher nicht zu fragen wagten“ lud das International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) am 28. Januar 2013 zu seinem jährlich stattfindenden Informationstag für Promotionsinteressierte. Die Veranstaltung richtete sich insbesondere an Studierende der Sozial- und Kulturwissenschaften, die eine Promotion in Betracht ziehen und sich über entsprechende Perspektiven an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) informieren wollten.Die TeilnehmerInnen konnten sich in Infomodulen, Gruppenberatungen und im ganztägigen InfoCafé mit MitarbeiterInnen des Graduiertenzentrums sowie DoktorandInnen und Post-doktorandInnen austauschen, über das Promotionsprogramm am GCSC sprechen und erste Kontakte knüpfen. Darüber hinaus bot sich den Promotionsinteressierten auch die Möglichkeit, in Einzelsprechstunden konkrete Forschungsvorhaben mit potentiellen BetreuerInnen an der JLU zu diskutieren. Auf diese Weise konnten die jungen WissenschaftlerInnen die Entscheidungsfindung pro oder contra Promotion entscheidend vorantreiben. Insbesondere in den zahlreichen persönlichen Gesprächen mit den MitarbeiterInnen sowie in der allgemeinen Feedbackrunde zeigten sich die TeilnehmerInnen begeistert von dem Promotionsprogramm des Graduiertenzentrums.
Die DoktorandenInnen präsentierten den Fortschritt ihrer Dissertationen und stellten dem Plenum ausgewählte Kapitel aus ihren Arbeiten vor. Feedback gab es für die internationalen Nachwuchswissenschaftler sowohl von ihren KommilitonenInnen als auch den vielfach ausgewiesenen Literatur- und KulturwissenschaftlernInnen, die das Tagungsprogramm ihrerseits mit Vorlesungen zu aktuellen literatur- und kulturwissenschaftlich relevanten Themen anreicherten. Auf diese Weise bekam der wissenschaftliche Nachwuchs nicht nur die Gelegenheit, das Dissertationsthema mit einem internationalen Expertenteam auf Augenhöhe zu besprechen, sondern er erhielt überdies interessante Einblicke in unterschiedlichste Wissenschaftskulturen und deren Umgang mit komplexen, wissenschaftstheoretischen Fragestellungen.
zuletzt bearbeitet: [|profil.btrebitz],
05.06.2012 um 14:06 Uhr