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Prof. Dr. Thomas Gloning

  • Projektleiter im Forschungsverbund "Interactive Science"
  • Direktoriumsmitglied

Kontakt

Institut für Germanistik
Justus-Liebig-Universität Gießen
Otto-Behaghel-Straße 10B
D 35394 Gießen
Tel: (+49) 641 99-29040

Kurzbiografie

  • Geboren 1960 in Rottweil a.N.;
  • 1980-86: Studium Germanistik und Sportwissenschaft (Uni Tübingen);
  • 1987-92: Mitarbeit am DFG-Projekt "Entstehung und Entwicklung der Zeitungssprache im 16. und 17. Jahrhundert" (Uni Tübingen);
  • 1994: Promotion an der Universität Tübingen mit einer Arbeit zur handlungstheoretischen Semantik;
  • 1992-1999: wissenschaftlicher Mitarbeiter, seit 1994 wissenschaftlicher Assistent am Institut für deutsche Sprache und mittelalterliche Literatur der Universität Gießen.
  • Habilitationsthema: "Organisation und Entwicklung historischer Wortschätze. Lexikologische Konzeption und exemplarische Untersuchungen zum deutschen Wortschatz um 1600". Ausgezeichnet mit dem Preis der Justus-Liebig-Universität Gießen für das Jahr 2003.
  • 1999-2006: Hochschuldozent am Institut für Germanistische Sprachwissenschaft der Philipps-Universität Marburg
  • 2006: Professor am Institut für Germanistik der Universität Wien.
  • 2007: Professor am Institut für Germanistik der Universität Gießen.

Forschungsschwerpunkte

  • Wortgebrauch und Wortschatz im 19., 20. und 21. Jahrhundert.

  • Exemplarische Untersuchungen zum Zusammenhang von Wortgebrauch und Kommunikation, zur Wortschatzarchitektur, zur Wortgebrauchsdynamik sowie zur kultur- und sozialgeschichtlichen Einbettung von Aspekten des Wortgebrauchs und der Wortschatzentwicklung.

  • Texttypen beschreiben, Texttypen lehren:
    • Spielarten der Kritik (Theaterkritik, Filmkritik, Musikkritik, Buchkritik)
    • Spielarten des Personenportraits in den Medien
    • Zur Methodik der Beschreibung und des Lehrens von Texttypen
    • Diskussion textlinguistischer Grundlagen.

  • Verständlichkeit und Brauchbarkeit von Texten: Informationsmedien für Kinder

  • Untersuchungen zur sprachlichen Gestalt literarischer Texte des 20. und 21. Jahrhunderts.
    • Schwerpunkte: Wortgebrauch, Darstellungsformen
    • Autoren: u.a. Ernst Jünger, Rainald Goetz, Helmut Krausser, Heimito von Doderer, Christoph Meckel.

  • Historische Texte: Sprachliche Strukturen und Funktionen
    • Schwerpunkte: Wortgebrauch, Textorganisation, funktionale Syntax
    • Texttypen/Kommunikationsbereiche: Kräuterbücher, Kochrezepte, medizinische Texte, literarische Texte, Streitschriften/ polemische Texte
    • Textedition: u.a. Schorer, 'Sprachverderber', 1644; Hildegard von Bingen, 'Physica', ed. Hildebrandt; digitale Texte


Schwerpunkte in der Lehre

  • Kerngebiete der Sprachwissenschaft: u.a. Semantik/ Bedeutungstheorie, Lexikologie, Wortbildung, Grammatik/ Syntax, Spracherwerb, Fachsprachenforschung, Pragmatik, Corpuslinguistik, Referenz-Theorie, Gebrauchsweisen von Modalverben

  • Sprachverwendung/ Sprachgebrauch/ Kommunikationsanalyse: Textorganisation, Textproduktion, Dialoganalyse/ Gesprächsanalyse, Beschreibung von Texttypen und Kommunikationsformen, Sprachgebrauch in den Medien, sprachliche Höflichkeit

  • Sprach(verwendungs)geschichte: Wortgebrauchs- und Wortschatzgeschichte, Textsortengeschichte, Geschichte von Kommunikationsformen, Geschichte der Pressesprache, Geschichte von Kontroversen, historische Fachsprachen, Textedition, digitale Textsammlungen

  • Anwendungs- und berufsfeldbezogene Themen der Sprachwissenschaft: u.a. Hypertext-Linguistik, Textproduktion und Textoptimierung, Verständlichkeits- und Brauchbarkeitsforschung, Gebrauchsinformationen für Arzneimittel, Textproduktion für neue Medien

Publikationen