Prof. Dr. Friedrich Lenger
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Historisches Institut - Neuere Geschichte I
Justus-Liebig-Universität Gießen
Otto-Behaghel-Str. 10 C
D-35394 Gießen
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Tel: +49 (0641) 9928160
Fax: +49 (0641) 9928169
Kurzbiografie
- 1957 geb. in Gelsenkirchen
- 1976-1985 Studium der Geschichte und Sozialwissenschaften an den Universitäten Düsseldorf und Bielefeld; Studium der Geschichte, der Kulturanthropologie und der Politischen Wissenschaften als Fulbright-Stipendiat an der University of Michigan (Ann Arbor)
- 1979 M.A. (History) - University of Michigan
- 1985 Dr. phil - Universität Düsseldorf
- 1985-1994 wiss. Angestellter und Hochschulassistent am Historischen Seminar der Universität Tübingen
- 1991-1993 Habilitationsstipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft
- 1993 Habilitation für Neuere Geschichte
- 1994 Verleihung eines Heisenberg-Stipendiums der Deutschen Forschungsgemeinschaft
- 1994/95 Lehrstuhlvertretungen an den Universitäten Bielefeld und Tübingen
- 1995-1998 Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Erlangen
- 1997/98 Visiting Fellow am St. Antony`s College in Oxford
- seit 1999 Professor für Mittlere und Neuere Geschichte (mit besonderer Berücksichtigung des 19. und 20. Jahrhunderts) an der Universität Gießen dort Mitarbeit im Graduiertenkolleg Mittelalterliche und neuzeitliche Staatlichkeit und dem Sonderforschungsbereich Erinnerungskulturen (stellvertretender Sprecher, 2000ff.) sowie Sprecher des Graduiertenkollegs "Transnationale Medienereignisse von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart" (2003ff.)
- 2001/02 Konrad Adenauer-Lehrstuhl am Center for German and European Studies der Georgetown University, Washington, D.C.
Publikationen
Monografien
- Stadt-Geschichten. Deutschland, Europa und die USA seit 1800, Frankfurt a.M. 2009;
- Sozialwissenschaft um 1900. Studien zu Werner Sombart und einigen seiner Zeitgenossen, Frankfurt a.M. 2009;
- Industrielle Revolution und Nationalstaatsgründung(=Gebhardt. Handbuch der deutschen Geschichte, Zehnte, neu bearbeitete Auflage, Bd. 15), Stuttgart 2003;
- Urbanisierung als Suburbanisierung: Grundzüge der amerikanischen Entwicklung im 20. Jahrhundert, Bochum 2003;
- Werner Sombart (1863-1941): Eine Biographie, München 1994 (zweite Auflage 1995);
- Sozialgeschichte der deutschen Handwerker seit 1800, Frankfurt am Main 1988;
- Zwischen Kleinbürgertum und Proletariat. Studien zur Sozialgeschichte der Düsseldorfer Handwerker 1816-1878, (=Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft, Bd. 71) Göttingen 1986;
Herausgegebene Bücher
- Medienereignisse der Moderne, (gemeinsam mit Ansgar Nünning)Darmstadt 2008 (im Druck).
- Die europäische und die amerikanische Stadt,(= Informationen zur modernen Stadtgeschichte 1/2007, gemeinsam mit Dieter Schott)Berlin 2007;
- Die europäische Stadt im 20. Jahrhundert. Wahrnehmung - Entwicklung - Erosion (gemeinsam mit Klaus Tenfelde), Köln 2006.
- Kriegsniederlagen: Erfahrungen und Erinnerungen (gemeinsam mit Horst Carl/Hans-Henning Kortüm/Dieter Langewiesche), Berlin 2004;
- Dieter Langewiesche: Liberalismus und Sozialismus. Gesellschaftsbilder – Zukunftsvisionen – Bildungskonzeptionen, Bonn 2003;
- Towards an urban nation: Germany since 1780, Oxford 2002;
- Handwerk, Hausindustrie und die historische Schule derNationalökonomie: wissenschafts- und gewerbegeschichtliche Perspektiven, Bielefeld 1998;
Aufsätze (in Auswahl)
- Detektive und Historiker – Detektivgeschichten und Geschichtswissenschaft, in: Barbara Korte/Sylvia Paletschek (Hg.), Geschichte und Krimi, Stuttgart 2008.
- Medienereignisse in der Moderne, in: Friedrich Lenger/Ansgar Nünning (Hg.), Medienereignisse der Moderne, Darmstadt 2008;
- Hermann Aubin und Theodor Mayer. Landesgeschichte – Volksgeschichte – politische Geschichte, in: Panorama. 400 Jahre Universität Giessen. Akteure, Schauplätze, Erinnerungskultur, Frankfurt a.M. 2007, 114-119.
- Zur Funktion und Geschichte von Medienereignissen, in: Unvergessliche Augenblicke. Die Inszenierung von Medienereignissen, Katalog zur Ausstellung im Museum für Kommunikation, Frankfurt 2006, 8-15 (gemeinsam mit Claus Leggewie).
- Netzwerkanalyse und Biographieforschung – einige Überlegungen, BIOS. Zeitschrift für Biographieforschung, Oral History und Lebensverlaufanalysen XVIII:2(2005), 180-185.
Eine vollständige Liste aller Publikationen finden Sie auf der Seite des historischen Instituts.