DFG-Projekt:
CyberCash - Konsumpraktiken in der virtuellen Alltagsökonomie
Wer wir sind
Wir sind ein Team von Soziolog/innen an der Justus-Liebig-Universität Giessen und arbeiten an einem Forschungsprojekt zum Thema „CyberCash – Konsumpraktiken in der virtuellen Alltagsökonomie“. Neue Technologien wie Internet oder Handys haben unseren Alltag in vieler Hinsicht verändert. Wir wollen herausfinden, ob das auch für das Konsumverhalten und den alltäglichen Umgang mit Geld zutrifft.
Projektorganisation:
Dr. Jörn Lamla (sitzend)
Studentische Hilfskräfte:
Katharina Witterhold,
Paul Gebelein, Tjark Sauer
(v.l.n.r.)
Das Projekt wird durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Die DFG ist die zentrale Selbstverwaltungseinrichtung der Wissenschaft in Deutschland, die Forschung an Hochschulen und anderen Forschungsinstitutionen fördert.
Was wir wissen wollen
Im Rahmen dieses Projekts interessieren wir uns dafür, wie das Internet das Kaufverhalten und die Alltagsorganisation beeinflusst. Daraus ergibt sich eine Reihe von Fragen:
- Für welche Zwecke setzen Konsument/innen das Internet ein (z. B. Preisvergleiche, Schnäppchensuche, Testberichte, Online-Shopping, Bezahlen und Online-Banking, Downloads oder auch direkten Konsum virtueller Dienste/Angebote beim Surfen)?
- Wie wird das mittlerweile allgegenwärtige Internet in den Alltag privater Haushalte integriert? Verändert es die Organisation des Alltags? Und wenn ja, erleichtert es diese eher oder bringt es Unruhe in die gewohnten Abläufe?
- Darüber hinaus interessiert uns das Familienleben bzw. Zusammenleben in häuslichen Gemeinschaften: Verändert sich dieses Zusammenleben durch die Internetnutzung von einzelnen, mehreren oder allen Haushaltsmitgliedern?
- Welche Kompetenzen sind nötig, um mit der riesigen Informationsflut des Internets zurechtkommen zu können? Woraus speist sich die Skepsis von Personen, die Bedenken haben, das Internet für Ihren Konsumalltag zu nutzen?
zuletzt bearbeitet: [|profil.btrebitz],
05.03.2012 um 11:03 Uhr