Die Filmdokumentation des Performing Science²-Wettbewerbs ist da


Die Dokumentation der PerformanceDie filmische Dokumentation des Performing Science²-Wettbewerbs ist da. Auf drei DVDs sind nicht nur alle Beiträge der Finalisten und Finalistinnen, sondern auch die öffentliche Diskussion der Jury und die Preisverleihung zu sehen. Im September 2011 wurde vom ZMI auch die zweite Ausgabe des für Deutschland einzigartigen Wettbewerbs für innovative Wissenspräsentationen und Lecture Performances ausgerichtet. Sponsoren im Internationalen Jahr der Chemie waren die Robert Bosch Stiftung und die BASF. Die drei besten Präsentationen wurden wieder von einer hochkarätig besetzten Jury gekürt, die in öffentlicher Diskussion das Für und Wider der Vorträge gegeneinander abwog.
Die mehr als sieben Stunden Dokumentationsmaterial wurden von den Filmemacherinnen Andrea Stevens und Cornelia Schendel aufgenommen. Die DVD-Box mit Booklet kann beim ZMI für 19,80 € (zuzüglich Versandkosten) käuflich erworben werden.

Weitere Informationen und den Trailer finden Sie hier

Michael Conrad, 05.02.12

Stadtgeschichten: Vom urbanen Leben in den Megalopolen der Welt


Vortrag Michael Schindhelm Es ist sicher nicht übertrieben, das 21. Jahrhundert als Jahrhundert der Stadt zu bezeichnen: Tagtäglich werden etwa 140.000 Menschen geboren, von denen die meisten einen Großteil ihres Lebens in Städten verbringen werden. Vor diesem Hintergrund zeigte der prominente Schriftsteller und Kulturmanager Michael Schindhelm in seinem Vortrag „Culture in the City. Contemporary Narratives (Dubai, Hongkong, Skolkovo)“ am 31. Januar 2012 , wie Städte heute weltweit um Humankapital und globale Einflussnahme konkurrieren. Auch erläuterte er, wie in den neuen Superstädten des Mittleren und Fernen Ostens neue Formen urbanen (Zusammen-)Lebens erprobt und etabliert werden.

Zum Vortrag bot Michael Schindhelm ein Seminar für Doktoranden und Postdoktoranden an, um mit ihnen zusammen die im Vortrag vermittelten Themen weiter zu vertiefen. Beide Veranstaltungen fanden als Koproduktion des GCSC mit dem Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI) am 31. Januar beziehungsweise 1. Februar 2012 in den Räumen des Graduiertenzentrum GCSC der Justus-Liebig-Universität Gießen (Phil I) statt.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und zu Michael Schindhelm finden Sie hier oder auf der Homepage des GCSC.

Michael Conrad, 23.01.12

Tagung der Sektion 4: "Außenpolitik und Öffentlichkeit seit dem 19. Jahrhundert"


Tagung der Sektion 4 2012 Vom 02. bis zum 04. Februar 2012 findet eine Tagung der Sektion 4 mit dem Titel "Außenpolitik und Öffentlichkeit seit dem 19. Jahrhundert" statt. Veranstaltungsort ist der Multifunktionsraum des Graduiertenkollegs GCSC (International Graduate Centre for the Study of Culture) der Justus-Liebig-Universität Gießen. Organisiert wird die Tagung von Prof. Dr. Frank Bösch, vormaliger Sprecher der Sektion 4, und von Dr. Peter Hoeres, kommissarischer Sprecher der Sektion 4. Im Vordergrund der Tagung stehen Dynamiken und Synergien zwischen Außenpolitik und Öffentlichkeit seit dem 19. Jahrhundert.

Aus dem Abstract: "Außenpolitische Entscheidungen entstehen nicht nur in internen Aushandlungsprozessen. Vielmehr reagiert und interagiert, so die Hauptthese der Tagung, auch die Außenpolitik mit der Öffentlichkeit. In welchem Maße und auf welche Weise dies seit dem 19. Jahrhundert geschieht, bildet die Leitfrage dieser Tagung. Die Tagung verfolgt mit diesem Ansatz das Ziel, den Dialog zwischen Diplomatie-, Kultur- und Mediengeschichte zu fördern und damit ein klassisches Forschungsfeld der Geschichtswissenschaft neu zu erschließen."

Weitere Informationen finden Sie auf dem Tagungs-Flyer hier.

Michael Conrad, 17.01.12

"Lesen in kleinen Häppchen"


Vortrag Prof Lobin

(Bildautor: Franz Maywald)


"Es wird nicht weniger, aber es wird in kleinen Häppchen gelesen." Mit diesem Fazit schloss Prof. Henning Lobin, der geschäftsführende Direktor des ZMI, seinen Vortrag zum Thema "Lesen und Schreiben im digitalen Zeitalter". Der Vortrag fand im Rahmen einer medienpädagogischen Veranstaltung am 9. Dezember 2011 statt, der sich an Ausbilder, Lehrer im Vorbereitungsdienst sowie Lehrer und Mitarbeiter der JLU richtete.

Die Teilnehmer erhofften sich Input und Impulse zu den atemberaubenden Veränderungen
der Kulturtechniken des Lesens und Schreibens. Am deutlichsten würden sich diese Veränderungen dabei im Verhalten einer neuen Generation von digital natives unter den Schülern zeigen: Bei diesen Schülern finden viele Lehrer einen auffällig veränderten Umgang mit Medien und die Nutzung ebensolcher vor.

Weitere Informationen im Gießener Anzeiger

Michael Conrad, 15.12.11

Mehr als bunte Folien und trockenes Referat

Der Vortrag als Performance In ihrem Buch "Der Vortrag als Performance" untersucht Sybille Peters die besonderen ästhetischen und performativen Qualitäten des Vortrages im digitalen Zeitalter. Dabei stellt sie auch neue Formate der wissenschaftlichen Rede vor.

Im Rahmen des Forschungsverbundes "Interactive Science" am ZMI entstanden, referiert Sybille Peters in ihrer Monografie ferner den historischen Wandel des Vortrages. In diesem Kontext analysiert sie freiere und experimentellere Formate, bei denen mitunter unterschiedliche Medien zum Einsatz kommen können. Als prominentestes Beispiel der jüngeren Vergangenheit sei hierbei die lecture performance genannt, bei der ein innovativer Umgang mit der dynamischen Beziehung zwischen Redner und Zuhörer gesucht wird. Für diese ästhetisch oft ungewöhnlichen und ungewohnten Interaktions- und Kommunikationsformen ist das Internet als Ort der Produktion, Aufbewahrung und Distribution von herausragender Bedeutung.

Darüber hinaus erfährt die Präsentationssoftware Powerpoint, die stark auf visuelle Reize setzt, bei Peters eine differenzierte Betrachtung: Sie versteht diese nicht per se als Gefahr für eine Geisteskultur, die traditioneller Weise dem gesprochenen und geschriebenen Wort besonders zugeneigt ist. Vielmehr könne man Powerpoint und vergleichbare Präsentationssoftware als digitales Labor auffassen, das Spielräume der Erprobung neuartiger Formen der Wissensvermittlung, aber auch der Selbstvermarktung und -darstellung überhaupt erst eröffnet.

Weiterführende Informationen auf der Homepage des Goethe-Instituts

Michael Conrad, 15.12.11

Weihnachtskarte 2011

Björn Trebitz, 13.12.11

CfP “Lesen, Schreiben, Erzählen – digital und vernetzt”. Abschlusskonferenz des LOEWE-Schwerpunkts (28.-30. Juni 2012)


Der LOEWE-Schwerpunkt „Kulturtechniken und ihre Medialisierung“ ist ein interdisziplinärer geisteswissenschaftlicher Forschungsverbund, der seit 2008 durch die Hessische „Landesoffensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz“ (LOEWE) gefördert wird. Untersucht wird, wie sich kommunikative Kulturtechniken durch digitale Medien als Prozesse verändern, wie sich diese Veränderungen auf kulturelle Produkte und die Praktiken des Umgangs mit ihnen auswirken.

Die Abschlusskonferenz des LOEWE-Schwerpunkts stellt die kommunikativen Kulturtechniken des Lesens, Schreibens und Erzählens ins Zentrum. Die sich durch digitale Medien vollziehenden Transformationen gilt es, aus der Perspektive verschiedener Fachdisziplinen sowohl auf der Prozess- als auch auf der Produktebene zu untersuchen. In Hinblick auf die zunehmende Multimodalität, Diskontinuität, Rhizomatik, Interaktivität und Kooperativität digitaler Kommunikation sind Verschiebungen im Bereich der Wissensordnungen und der Kommunikationsmodi von besonderem Interesse. Neben den im Forschungsschwerpunkt „Kulturtechniken und ihre Medialisierung“ vertretenen Kerndisziplinen – Didaktik, Linguistik, Geschichtswissenschaft, Literatur- und Kulturwissenschaft – sind auch VertreterInnen angrenzender kulturwissenschaftlicher Disziplinen eingeladen, Beiträge einzureichen.

Download des CfP (deutsch, englisch)

weiterlesen >>

Björn Klein, 29.11.11

"Vernebelt, verdunkelt sind alle Hirne"

Kellner-TagebücherAm 30.11.2011 (20.30 Uhr) präsentiert das Literarische Zentrum Gießen die Tagebücher Friedrich Kellners, vorgestellt von den Herausgebern Sascha Feuchert und Markus Roth von der Arbeitsstelle Holocaustliteratur der JLU. Christian Lugerth (Stadttheater Gießen) wird in der Thalia Buchhandlung Gießen ausgewählte Passagen lesen.

Der Laubacher Justizinspektor Friedrich Kellner wollte der Nachwelt ein Zeugnis von der gedankenlosen Unterwürfigkeit seiner Zeitgenossen und den hohlen nationalsozialistischen Propagandaphrasen hinterlassen. Von 1939 bis 1945 schrieb er beinahe täglich seine Kritik am NS-Regime nieder und dokumentierte die vielen kleinen und großen Verbrechen der NS-Diktatur.

Diese Tagebücher zeigen, dass jeder seiner Mitbürger hätte in der Lage sein können, die nationalsozialistische Rhetorik zu durchschauen und die dahinter verborgenen Gräueltaten des "Dritten Reiches" zu erkennen.
Kellners akribische Analyse der Tagespresse, die zusammen mit zahlreichen eingeklebten Zeitungsausschnitten einen Großteil der Tagebücher einnimmt, macht diesen Text zu einer einzigartigen Quelle, die eine neue Sicht auf den Alltag im "Dritten Reich" ermöglicht.

"Der anständige Deutsche hat kaum mehr den Mut, überhaupt zu denken, geschweige denn zu sprechen. Das ist Dein Werk, Propagandaminister! Vernebelt, verdunkelt sind alle Hirne." (Friedrich Kellner)

Mittwoch, 30.11.2011 - 20.30 Uhr
Thalia Buchhandlung Gießen
Seltersweg 54, 35390 Gießen
Eintritt: 5EUR /ermäßigt 3EUR / LZG-Mitglieder frei
Der Erlös wird dem Förderverein der Arbeitsstelle Holocaustliteratur gespendet

Markus Roth, 25.11.11

Kooperationsgespräche des ZMI mit der Shanghai Theatre Academy

ChinabesuchProf. Henning Lobin (GD des ZMI) und Sabine Heymann (Geschäftsführerin des ZMI) waren kürzlich in Shanghai, um Gespräche zur Konkretisierung der Kooperation zwischen dem ZMI und der Shanghai Theatre Academy zu führen. Chairman Lou Wei (auf dem Foto rechts neben Henning Lobin auf dem Sofa) erinnerte dabei an den Besuch einer STA-Delegation in Gießen im vergangenen November, der bei allen einen sehr positiven Eindruck der JLU hinterlassen habe. Alle Beteiligten sprachen sich für eine fruchtbare Zusammenarbeit zwischen einer "großen Universität in einer kleinen Stadt (Gießen) und einer kleinen Universität in einer großen Stadt (Shanghai)" aus.

Sabine Heymann, 13.10.11

Besuchen Sie uns auf der Frankfurter Buchmesse


buecherDas ZMI wird auf der Frankfurter Buchmesse, vom 12. bis zum 16. Oktober 2011, mit einem Stand innerhalb des Technologie Transfer Netzwerk Hessen (TTN) - Pavillons vertreten sein. Messebesucher können sich am Stand P443 in Halle 4.2 über die Aktivitäten des ZMI, wie die ZMI-Publikationsreihe „Interaktiva“ informieren. Ein weiterer Schwerpunkt der ZMI-Messepräsenz bildet die Präsentation des Online-Portals der „Chronik des Gettos Lodz/Litzmannschaft“ (www.getto-chronik.de). Dieses Online-Portal ist im Rahmen des am ZMI und Herder-Institut Marburg beheimateten LOEWE-Schwerpunkts (Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökönomischer Exzellenz) „Kulturtechniken und ihre Medialisierung“ entstanden und im Juni 2011 eröffnet worden.

Björn Trebitz, 07.10.11

Performing Science 2011: Die Preisträger

Performing-Science-PreisträgerDie Würfel sind gefallen: Nach einem spannenden Finale mit abwechslungsreichen Vorträgen traf die Jury auf Basis intensiver öffentlicher Diskussionen ihre Entscheidung und kürte die Sieger des diesjährigen Performing Science Wettbewerbs.

Die Preisträger sind im Einzelnen:
1) Daniel Ladnar (Aberystwyth), „Would Joseph Beuys Have Used PowerPoint?“
2) Ellen Friis (Kopenhagen), „Six Saints: Lene Vestergaard Hau“
3) Klaus-Peter Möllmann/ Michael Vollmer (Brandenburg an der Havel), „Forschung erlebbar machen – Faszinierende Phänomene beobachtet mit Hochgeschwindigkeitskameras“ sowie Klaus Spiess/ Lucie Strecker/ Salka Rosengren (Wien), „Fictional Offender“
Der Publikumspreis ging an: Anna Schewelew mit „&C.“

Die Jury, vertreten durch Gabriele Klein, Professorin für Performance Studies in Hamburg, begründete in ihrer Laudatio auf Daniel Ladnar ihre Entscheidung damit, dass sein Wettbewerbsbeitrag „’Would Joseph Beuys Have Used PowerPoint?’ eine Lecture Performance wie aus einem performancetheoretischen Lehrbuch ist. Sie bespielt die Klaviatur dessen, was das Format der Lecture Performance ausmacht, auf verschiedenen, konzeptionell in eindrücklicher Weise miteinander verwobenen Ebenen: das Verhältnis von Präsenz und Repräsentation, von Aufführung und Dokumentation, von Wissenspräsentation und Wissensgenerierung. Zugleich reflektiert das Stück auf unterhaltsame und verschmitzte Art das technische Medium PowerPoint.“

Michael Bartel, 18.09.11

Publikumspreis für Performing Science 2011

performing_scienceBeim Performing-Science-Wettbewerb zählt jede Stimme – auch die des Publikums: Denn wie beim Vorbild des Klagenfurter Ingeborg-Bachmann-Preises werden die Preise durch eine hochkarätige Fachjury vergeben, die die Wettbewerbsbeiträge der zehn Finalistinnen und Finalisten öffentlich bespricht und kritisiert. Und wie beim Bachmann-Preis ist zu erwarten, dass das Publikum mit dem Votum dieser Fachjury nicht immer übereinstimmt. Daher haben die Veranstalter beschlossen, auch dem Publikum eine Stimme zu geben. Per Stimmzettel können die Zuschauerinnen und Zuschauer ihren Favoriten beim Finale am 17. September 2011 in der Aula der Justus-Liebig-Universität küren. Das Finale ist öffentlich. Der Eintritt ist frei.

Michael Bartel, 12.09.11

„Facebook unterstützt die Kerneigenschaft des Menschen“

Henning LobinHenning Lobin, Geschäftsführender Direktor des ZMI, hat in einem Interview mit dem Gießener Anzeiger hervorgehoben, dass Facebook eine Kerneigenschaft des Menschen unterstützt: „Bei Facebook sieht man sehr gut, dass eine neue Kommunikationsart entsteht. Im Zentrum steht die Netzwerkbildung von Menschen. Die Evolution hat uns zu sozialen Wesen gemacht. Wir sind darauf angelegt, uns miteinander zu vernetzen.“ Problematischer ist jedoch die Situation einzuschätzen, dass Unternehmen wie Facebook mit ihren Social-Media-Plattformen unvorstellbare Datenberge anhäufen. „Die wirtschaftliche Verwertung werden sie sich nicht nehmen lassen, und deshalb ist die öffentliche Kontrolle so wichtig“.

  • Zum kompletten Interview im Gießener Anzeiger.
Michael Bartel, 06.09.11

Von „Copy & Paste“ bis „Sexy Element“ – Programm für Performing Science steht

performing_science Am 17. September wird das Finale der Neuauflage des Performing Science-Wettbewerbs in der Aula der Justus-Liebig-Universität stattfinden. Zehn Finalistinnen und Finalisten messen sich untereinander mit ihren Präsentationen und Lecture Performances. Die Beiträge beschäftigten sich mit spektakulären Reaktionen aus dem Bereich der anorganischen Chemie, der Experimentalphysik, den Arts in Medicine und den Performance-Künsten.
Dabei geht es unter anderem um die Frage, wie „sexy“ einzelne chemische Elemente sein können, welchen Nutzen High-Speed-Kamerasystemen für den Physikunterricht haben, ob Joseph Beuys PowerPoint benutzt hätte und welchen Sinn bzw. Unsinn Listen in der Wissenschaft haben. Beginn der Veranstaltung ist um 10.30 Uhr.

Michael Bartel, 30.08.11

Performing Science 2011: Die Shortlist

performing_scienceEs ist soweit: Die zehn Finalistinnen und Finalisten für die öffentliche Endausscheidung des Performing Science-Wettbewerbs am 17. September 2011 stehen fest. Aus über 50 Bewerbern aus ganz Europa und den USA hat die Vor-Jury, bestehend aus Henning Lobin, Heiner Goebbels, Sybille Peters und Sabine Heymann ihre Wahl getroffen.
Die ausgewählten wissenschaftlichen Präsentationen und Lecture Performances versprechen ein abwechslungsreiches und innovatives Programm. Stefanie Dehnen, Professorin für Anorganische Chemie, an der Universität Marburg wird uns über Elektronenübertragungsreaktionen aufklären und zeigen, dass diese „Klein aber oho“ sind. Bei dem Team der Experimentalphysiker um Klaus Möllmann und Michael Vollmer von der FH Brandenburg dreht sich alles um High-Speed-Kamerasysteme und deren Nutzung im Physikunterricht. Auf eine intergalaktische Reise schickt uns der an der Universität Hannover lehrende Chemiker Franz Renz und berichtet vom „grünen Sonnenuntergang und anderen chemischen Marsgeschichten“, während Siegfried Schindler vom Institut für Anorganische und Analytische Chemie der Justus-Liebig-Universität Gießen zeigt, wie interessant das „Sexy Element“ Silicium (engl.: silicon) sein kann.
Ellen Friis aus Kopenhagen wird versuchen, die Gedanken der Physikerin Lene Vestergaard Hau performativ zu vermitteln. Daniel Ladnar aus Wales beschäftigt sich mit der Frage, ob der Aktionskünstler Joseph Beuys PowerPoint benutzt hätte und das Duo Klaus Spiess und Lucie Strecker aus Wien entwirft in ihrem „Fictional Offender“ sechs Szenen rund um einen infizierten Lymphknoten.
Die Berliner Kunstrestauratorin Gabriela Aldrete erklärt in „The Chemistry in Situ“ auf unkonventionelle Art und Weise zwei chemische Materialien. Den Gießener Theaterwissenschaftsstudenten Fabian Offert und Anna Schewelew geht es in „& C.“ um den Sinn bzw. Unsinn von Listen in der Wissenschaft. Dass auch aktuelle Themen performativ aufgegriffen werden können, zeigen die freien Theatermacherinnen Esther Steinbrecher und Manuela Weichenrieder aus Berlin bzw. Gießen mit ihrer so genannten Plagiatsperfomance „Copy – Paste“.

Michael Bartel, 12.08.11

Medienbezogenes Vorlesungsverzeichnis des ZMI online

Das medienbezogene Vorlesungsverzeichnis des ZMI für das Wintersemester 2011/12 ist online. Hierin finden sich in gewohnter Tradition an der Justus-Liebig-Universität angebotene Veranstaltungen mit Medienbezug. Die Veranstaltungen werden entsprechend der Sektionen des ZMI kategorisiert, kommentiert und mit Literaturhinweisen versehen um interessierten Studierenden eine nützliche Informationsquelle für ihre Semesterplanung anbieten zu können. Wir freuen uns, Ihnen ab sofort das medienbezogene Vorlesungsverzeichnis für das kommende Wintersemester 2011/12 präsentieren zu können, das wieder zahlreiche interessante, spannende und innovative Veranstaltungen aufweist.

Sebastian Baier, 05.08.11

Edition der Kellner-Tagebücher als Entdeckung gefeiert

Kellner-TagebücherNoch nicht erschienen und doch schon überschwänglich resenziert und über die Mediengrenzen hinweg positiv besprochen: die in Gießen entstandene Edition der Tagebücher von Friedrich Kellner: »Vernebelt, verdunkelt sind alle Hirne«. Nach einer Rezension in der Süddeutschen Zeitung folgte ein einseitiger Artikel von Markus Roth in der Wochenzeitung DIE ZEIT sowie ein Interview mit Peter Longerich zu den Tagebücher. Am Sonntag, den 31. Juli, werden die Kellner-Tagebücher in der ARD-Sendung "ttt - titel thesen temperamente" um 23.30 Uhr ebenfalls Thema sein.
Von 1939 bis 1945 schrieb Kellner beinahe täglich seine Kritik am NS-Regime nieder und dokumentierte die vielen kleinen und großen Verbrechen der NS-Diktatur. Diese Tagebücher zeigen, dass jeder in der Lage gewesen wäre, die nationalsozialistische Rhetorik zu entlarven und von den Gräueltaten des »Dritten Reiches« zu wissen. Die Süddeutsche Zeitung meint: "Kellners Tagebuch ist als zeithistorisches Dokument so bedeutsam, dass man es ohne weiteres mit Victor Klemperers "Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten" vergleichen kann." Die Mitherausgeber Sascha Feuchert und Markus Roth sind Angehörige des ZMI.

Michael Bartel, 28.07.11

Auftakt der Sendereihe zur "Getto-Chronik"

Am 1. August beginnt eine Sendereihe des Hessischen Rundfunks, zu der die feierliche Eröffnung des virtuellen Erinnerungsorts „Die Chronik des Gettos Lodz/Litzmannstadt – Das letzte Jahr“ den Auftakt bildete. Ein Jahr lang wird täglich um 12:55 Uhr, also kurz vor den Nachrichten, der entsprechende Tagesbericht aus der Chronik verlesen, um eine „Konfrontation mit der Tagesaktualität“ zu erreichen, so Dr. Hans Sarkowicz, Leiter des hr2-kultur Bereichs Kultur und Wissenschaft. Am 31. Juli, dem Tag der Auflösung des Gettos Lodz/Litzmannstadt, wird um 12:05 Uhr ein Mitschnitt der aufgezeichneten Eröffnungsveranstaltung vom Juni aus der Aula der JLU-Gießen im Rahmen der Sendung „Kulturszene Hessen“ ausgestrahlt.
getto-chronikDie letzten zwölf Monate dieses zeitgeschichtlichen Dokuments, das 2007 in fünf Bänden im Wallstein Verlag erschien, wurde durch den LOEWE-Schwerpunkt „Kulturtechnik und ihre Medialisierung“ digitalisiert und im Rahmen der Veranstaltung online verfügbar gemacht. Der von Prof. Henning Lobin moderierte Abend fand großen Anklang beim zahlreich erschienenen Publikum. Eingebettet in Vorträge von Dr. Markus Roth, welcher die historische Entwicklung des „Krepierwinkel Europas“ schilderte und Dr. Sascha Feuchert, der sich mit den Autoren der Getto-Chronik auseinandersetzte, las Ulrich Matthes Tagesberichte aus der Chronik. Der Schauspieler, bekannt aus „Der Untergang“, lieh den Opfern seine Stimme und gab in eindringlich-nüchternem Ton einen exemplarischen Einblick in die Entwicklungen des Gettos.

Michael Bartel, 27.07.11

Ausschreibung: Filmproduktion „Performing Science“

performing_scienceDas ZMI ist für die Aufzeichnung von „Performing Science“ auf der Suche nach einem semiprofessionellen Filmteam mit Erfahrungen im Bereich der Eventdokumentation. Die Aufgabe besteht in der Videoaufzeichnung der Endausscheidung des vom Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI) der Justus-Liebig Universität Gießen ausgeschriebenen „Performing Science“ - Wettbewerbs. Dieser Wettbewerb wird am 17. September 2011 in der Aula der Justus-Liebig Universität veranstaltet. Dabei werden insgesamt 10 Kandidat/innen in einem Vortrags- bzw. theatralen Setting ihre wissenschaftlichen Präsentationen oder Lecture Performances (je 20 min) vorstellen. Anschließend wird im Foyer des Uni-Hauptgebäudes eine hochrangige Jury (7 Personen) öffentlich über die Beiträge diskutieren (ähnlich wie beim Bachmann-Preis). Am selben Abend werden die drei Sieger von der Jury bestimmt und die Preise vergeben.

Michael Bartel, 26.07.11

Interaktive Vortragspräsentationen online

is-vortragNach Abschluss der Interactive Science-Vortragsreihe stehen jetzt alle Präsentationen und Vorträge online zur Verfügung. Der am ZMI angesiedelte und durch das Programm „Schlüsselthemen der Geisteswissenschaften“ der VW-Stiftung geförderte Forschungsverbund „Interactive Science“ untersuchte in den letzten drei Jahren, wie sich wissenschaftliche Kommunikation qua Digitalisierung verändert - sei es in Online-Lectures oder Powerpoint-Präsentationen, durch Blogs oder Online-Plattformen. In der Vortragsreihe wurden die Ergebnisse dieser Forschungsarbeit vorgestellt. Ein ganz praktisches Ergebnis ist die vom renommierten britischen Künstler, Joshua Sofaer, konzipierte Website LIFE LECTURE. Sie ermöglicht es einem Publikum aus dem Stand einen kollektiven Vortrag ganz ohne einen Vortragenden zu halten. Die Arbeit geht auf die Analyse der Probleme und Potenziale von Online-Lectures durch Sybille Peters zurück.

Michael Bartel, 19.07.11

Performing Science: Vor-Jury bestimmt Teilnehmer der Endausscheidung

performing_scienceWer die Wahl hat, hat die Qual: Aus über 50 Kandidatinnen und Kandidaten hat die Vor-Jury des Performing Science-Preises, bestehend aus Henning Lobin, Heiner Goebbels, Sybille Peters und Sabine Heymann, die Teilnehmer für die öffentliche Endausscheidung am 17. September 2011 in Gießen bestimmt. Jetzt läuft der Countdown bis zur offiziellen Bekanntgabe der Teilnehmer/innen am Ende des Monats.
Die Bewerber/innen stammten nicht nur aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, sondern auch aus Großbritannien, Dänemark, den Niederlanden und den USA. Neben zahlreichen Wissenschaftlern aus den Fachgebieten Chemie, Biologie, Physik, Medizin, Literatur- und Theaterwissenschaft haben sich auch eine Reihe von Performance-Künstlern beworben. Der Performing Science-Preis ist mit 5000 Euro für den 1. Preis, mit 3000 Euro für den 2. Preis und mit 1500 Euro für den 3. Preis dotiert. Eine hochrangige Jury aus Wissenschaft und Kunst wird in der öffentlichen Endausscheidung die Preisträger bestimmen.

Michael Bartel, 19.07.11

Online-Lectures – eine Chance zur Entwicklung kollektiver Vortragsformate?

is-vortragWer sich mehr als drei Minuten auf das Video eines schlecht ausgeleuchteten Redners im Postkartenformat konzentrieren kann, hat mittlerweile die Möglichkeit, an Vorlesungen von Wissenschaftlern aus aller Welt teilzunehmen. Zum ersten Mal in der Geschichte des Wissens werden Vorträge massenhaft nicht nur als Texte, sondern als Performances aufgezeichnet und online zur Verfügung gestellt - in E-Learning-Umgebungen, auf Wissenschafts- und Videoplattformen. Was man dabei zu sehen bekommt, ist allerdings oft enttäuschend. Gut, dass man - anders als im klassischen Auditorium - jederzeit weiter surfen kann. Vielleicht ist das Netz nicht dafür gemacht, dass einer allen anderen erklärt, was er weiß. Hier regiert stattdessen die Weisheit der Vielen. Hat die Beziehung von Vortrag und Internet also überhaupt Zukunft?
Im Rahmen der Forschergruppe INTERACTIVE SCIENCE (VW-Stifung - Förderprogramm "Schlüsselthemen der Geisteswissenschaften") hat Sibylle Peters Probleme und Potenziale von Online-Lectures analysiert und daraus eine Reihe von praktischen Versuchen entwickelt. In ihrer Präsentation wird sie experimentelle Online-Vorträge zwischen Kunst und Wissenschaft vorstellen, zum Beispiel die LIFE LECTURE - eine Website, die es einem Publikum ermöglicht, aus dem Stand einen kollektiven Vortrag ganz ohne einen Vortragenden zu halten. Der renommierte britische Künstler Joshua Sofaer, mit dem LIFE LECTURE entwickelt wurde, schreibt: "Life Lecture is an online resource which structures and directs an audience to deliver a lecture to themselves about themselves. It aims to create a collective autobiography of the audience while simultaneously challenging our understanding of what autobiography is."
LIFE LECTURE basiert auf der Mitkwirkung aller Anwesenden und gibt der Anekdote viel Raum. Im zweiten Teil der Veranstaltung ist das Publikum herzlich eingeladen, LIFE LECTURE selbst zu testen und zu erleben.

Michael Bartel, 05.07.11

Erfolgreiche Weiterförderung des LOEWE-Schwerpunkts "Kulturtechniken und ihre Medialisierung" bis 2012

Logo LoeweDer LOEWE-Schwerpunkt “Kulturtechniken und ihre Medialisierung” erhält eine Weiterförderung bis zum 30.6.2012! Die LOEWE-Verwaltungskommission hat Ende Juni unter Vorsitz von Staatssekretär Ingmar Jung und in Anwesenheit des Vorsitzenden des LOEWE-Programmbeirats, Prof. Karl Max Einhäupl, über die Weiterfinanzierung sowie Auslauffinanzierung von Projekten der 1. Förderstaffel und über die Förderung von Anträgen der 4. Förderstaffel entschieden. Die fünf LOEWE-Zentren und fünf LOEWE-Schwerpunkte der 1. Förderstaffel, die sich seit Mitte 2008 in der LOEWE-Förderung befinden, wurden im Zeitraum Anfang März bis Mitte April 2011 durch externe Gutachter evaluiert, der geisteswissenschaftliche Gießener Projektverbund konnte die Gutachter/innen im März überzeugen.
Allen Mitwirkenden des LOEWE-Schwerpunkts herzliche Glückwünsche und ein erfolgreiches weiteres Forschungsjahr!
Zur offiziellen Pressemitteilung des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst

Björn Trebitz, 04.07.11

Vortragsreihe: Interne Wissenschaftskommunikation im Zeitalter des Web 2.0

Am Donnerstag, den 30.06.2011, wird ein internationaler Tele-Vortrag abgehalten. Dr. Michael Nentwich (Leiter des Instituts für Technikfolgen-Abschätzung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften) hält den Vortrag aus Wien gemeinsam mit den Kollegen vor Ort in Gießen, René König und Jan Schmirmund, zum Thema "Wissenschaft 2.0 - Wie soziale Medien die Wissenschaft verändern". Bitte beachten Sie die geänderte Örtlichkeit: Der Vortrag findet im Hörsaal A5 des Philosophikums I statt.

is-vortragDer seit drei Jahren am ZMI angesiedelte Forschungsverbund „Interactive Science“ (Programm „Schlüsselthemen der Geisteswissenschaften“ der VW-Stiftung) stellt die Ergebnisse seiner Forschungsarbeit in einer Vortragsreihe vor. Die Reihe beginnt mit einer selbstreflexiven Power-Point-Präsentation und präsentiert im Weiteren neue Erkenntnisse über Mailinglisten und Soziale Netzwerke in Form von Tele-Lectures und schließt mit einer Online-Performance, bei der alle Besucherinnen und Besucher eingeladen sind, selbst ans Rednerpult zu treten. Interactive Science untersucht, wie sich wissenschaftliche Kommunikation qua Digitalisierung verändert – sei es in Online-Lectures oder Powerpoint-Präsentationen, durch Blogs oder Online-Plattformen.

Michael Bartel, 26.06.11

Performing Science: Bewerbungsfrist abgelaufen - rund 50 Bewerbungen eingegangen

BewerbungsstapelDie Bewerbungsfrist für den Performing Science-Preis 2011 des ZMI ist am 31. Mai abgelaufen. Nach einer ersten Prüfung der eingegangenen Bewerbungen erfüllten rund 50 Kandidatinnen und Kandidaten die Zulassungskriterien. Die Bewerber/innen stammen nicht nur aus dem deutschsprachigen Raum – also Deutschland, Österreich und der Schweiz - sondern auch aus Großbritannien, Dänemark, den Niederlanden und den USA. Quantitativ lässt sich ein leichter Vorsprung für die Lecture Performances gegenüber den wissenschaftlichen Präsentationen ausmachen. Doch auch Wissenschaftler/innen sind zahlreich vertreten, und zwar aus so unterschiedlichen Fachgebieten wie Chemie, Biologie, Physik, Medizin, Literatur- und Theaterwissenschaft. Die Vor-Jury – bestehend aus Henning Lobin, Heiner Goebbels, Sybille Peters und Sabine Heymann - hat nun die schwierige Aufgabe, in der ersten Julihälfte aus dem Bewerberpool die zehn Bewerber/innen auszuwählen, die am 17. September 2011 zur öffentlichen Endausscheidung nach Gießen eingeladen werden. Die Kandidat/innen werden nach der Entscheidung der Vor-Jury auf der Homepage des Performing Science Wettbewerbs vorgestellt.

„Getto-Chronik“ digital: Das letzte Jahr

getto-chronikZur feierlichen Eröffnung des virtuellen Erinnerungsortes und zum Auftakt der Sendereihe in hr2-kultur liest Ulrich Matthes in der Aula der Justus-Liebig-Universität Gießen aus der „Chronik des Gettos Lodz/ Litzmannstadt“.
Das Getto Lodz/ Litzmannstadt war eines der größten im Herrschaftsbereich der Nationalsozialisten. Es galt als „Krepierwinkel Europas“. Zwischen 1939 und 1944 pferchten die Nationalsozialisten hier nahezu 200.000 Juden zusammen. Das erschütterndste Dokument des Gettos ist die so genannte „Getto-Chronik“. Auf rund 2.000 Seiten trugen Inhaftierte täglich die wichtigsten Ereignisse aus dem Leben und Sterben zu einer Chronik zusammen, die Einblick in den Alltag und die komplexen und stets bedrohlichen Lebensbedingungen vor Ort gibt.
Bei der feierlichen Eröffnung des virtuellen Erinnerungsortes in der Aula der Justus-Liebig-Universität Gießen am Freitag, 24. Juni 2011, um 19.30 Uhr wird der Schauspieler Ulrich Matthes Passagen aus der „Getto-Chronik“ lesen. Ergänzt wird die Eröffnungsveranstaltung durch Vorträge von Sascha Feuchert und Markus Roth zur Geschichte der „Getto-Chronik“ und ihrer Autoren. In einer Podiumsdiskussion wird das Projekt einer digitalen Edition der „Getto-Chronik“ vorgestellt.
Die Lesung sowie die gesamte Veranstaltung werden vom Hessischen Rundfunk (HR) aufgezeichnet und am 31. Juli 2011 ausgestrahlt. Die Sendung ist Auftakt einer Sendereihe des Hessischen Rundfunks. Ab August 2011 wird in hr2-kultur ein Jahr lang täglich ein Chronik-Eintrag gelesen.

Michael Bartel, 15.06.11

Performing Science: Jury-Mitglieder stehen fest

performing_scienceDer Performing Science-Preis 2011 beschäftigt sich im internationalen Jahr der Chemie insbesondere mit innovativen Formen des Experimentalvortrags. Um die Wettbewerbsbeiträge adäquat bewerten zu können, konnten hochkarätige Mitglieder für die Jury gewonnen werden:

  • Professor Hanns Hatt, Inhaber des Lehrstuhls für Zellphysiologie an der Ruhr-Universität Bochum und Communicator-Preisträger der Deutschen Forschungsgemeinschaft.
  • Den Germanisten und Professor für Neuere deutsche Literaturgeschichte und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Gießen, Joachim Jacob.
  • Professorin Gabriele Klein, Leiterin des Zentrums für Performance Studies in Hamburg.
  • Cord Riechelmann, Wissenschaftsjournalist unter anderem für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die Süddeutsche Zeitung und die taz.
  • Die Literaturwissenschaftlerin, Kulturmanagerin und Intendantin der KunstFestSpiele Herrenhausen, Elisabeth Schweeger.
  • Dr. Ingrid Wünning Tschol, Leiterin des Programmbereichs Wissenschaft und Forschung bei der Robert Bosch Stiftung.
  • Gesa Ziemer, Professorin für Kulturtheorie und kulturelle Praxis an der HafenCity Universität Hamburg.

Weitere Informationen zu den Jury-Mitgliedern.

Michael Bartel, 10.05.11

Bewerbungsfrist für Performing Science-Preis 2011 verlängert

Die Bewerbungsfrist für den Gießener Preis für wissenschaftliche Präsentation & Lecture Performance wird bis zum 31. Mai 2011 verlängert. Grund ist die überaus positive Resonanz auf die Ausschreibung. Das ZMI als Veranstalter des Performing Science-Preises reagiert mit der Verlängerung der Bewerbungsfrist um einen Monat nicht nur auf die zahlreichen Anfragen, sondern will so möglichst vielfältige und spannende Wettbewerbsideen ins Rennen für die öffentliche Endausscheidung am 17. September schicken. Der vom ZMI an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) international ausgelobte Performing Science-Preis würdigt innovative Formen der Wissenspräsentation.

Michael Bartel, 29.04.11

LOEWE-Doktorand/Innen-Ringvorlesung im SoSe 2011

LOEWE-RingvorlesungDer LOEWE-Schwerpunkt „Kulturtechniken und ihre Medialisierung“ untersucht, wie sich kommunikative Kulturtechniken wie Lesen, Schreiben, Archivieren und Recherchieren durch Computer und Internet verändern und wie sich diese Veränderungen in gesellschaftlicher Perspektive niederschlagen. Die Vortragenden der Ringvorlesung sind Doktorand/innen und Postdoktorand/innen des LOEWE-Schwerpunkts, die zum Abschluss des dritten Projektjahres Einblicke in das Forschungsfeld des LOEWE-Schwerpunkts geben. Die einzelnen Beiträge decken dabei ein breites interdisziplinäres Spektrum ab und stammen aus Didaktik, Korpuslinguistik, Psychologie und Computerlinguistik sowie Geschichts- und Literaturwissenschaft. Die Ringvorlesung richtet sich an Studierende, Doktorand/innen, Postdoktorand/innen und weitere Interessierte. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Ringvorlesung findet jeweils mittwochs statt und beginnt am 20.04.2011. Ort: Phil I, GCSC-Gebäude, Raum 001.

Michael Bartel, 19.04.11

nasch-forum geht in die zweite Runde

nasch-forum„Wieder einmal geisteswissenschaftlich naschen zu können“, diese Hoffnung und diesen Vorsatz hatten alle TeilnehmerInnen nach dem ersten nasch-forum auf Schloss Eringerfeld geäußert. Die Kurzformel nasch steht für ein Forum von NachwuchswissenschaftlerInnen des Förderprogramms „Schlüsselthemen der Geisteswissenschaften" der VolkswagenStiftung. Nun steht es fest: am 18. Oktober 2011 geht das nasch-forum in die zweite Runde. Als Organisationsteam haben sich diesmal junge WissenschaftlerInnen aus zwei Projekten der „Schüsselthemen“-Initiative zusammengefunden: „Interactive Science – Interne Wissenschaftskommunikation über digitale Medien“ (Teilprojekt II „Wissenschaftliche Präsentationen – Textualität, Struktur und Rezeption“) des ZMI mit den Standorten Gießen (Dr. Malgorzata Dynkowska, Vera Ermakova ) und Trier (Phillip Niemann, Martin Krieg) sowie „SKUDI – Subjektkonstruktion und digitale Kultur“ mit Sitz in Hamburg (Jana Ballenthien) und Bremen (Corinne Büching). Das ZMI fungiert dabei wieder als fördernde und betreuende Institution.
Beim zweiten nasch-forum werden ca. 60 NachwuchswissenschaftlerInnen aus allen Schlüsselthemenprojekten für drei Tage in der Akademie Waldschlösschen bei Göttingen zusammenkommen. Darüber hinaus werden Gäste aus Wissenschaft und Wirtschaft erwartet. Schon jetzt sind die Vorbereitungen angelaufen: eine Facebook-Gruppe wurde bereits gegründet und es wird eine neue Internetpräsenz erstellt. Blog und Twitter werden folgen.

Vera Ermakova, 06.04.11

Workshop der Sektion 2 "Medien und Didaktik"

Die Sektion 2 des ZMI veranstaltet am 5. April 2011 eine Tagesworkshop zum Thema „Historisches Jugendbuch“.
Im Mittelpunkt des Workshops steht die Analyse historischer Jugendbücher aus unterschiedlichen Fachperspektiven. Exemplarisch werden die beiden folgenden Bücher betrachtet:

  • Kristen Boie, Ringel, Rangel, Rosen, Oetinger 2010.
  • Gina Meyer, Die verlorenen Schuhe, Thienemann 2010.

Veranstaltet wird der Workshop von den Sektionssprechern Prof. Dr. Katrin Lehnen und Prof. Dr. Vadim Oswalt, Beteiligt sind die folgenden Fachgebiete: Geschichtswissenschaft/-didaktik, Literaturwissenschaft/-didaktik, Sprachwissenschaft/-didaktik und Pädagogik.

  • Weitere Informationen finden Sie im beigefügtem pdf iconPDF.
Björn Trebitz, 30.03.11

Performing Science-Preis international ausgeschrieben

performing_science_englIm aktuellen Newsletter des DAAD New York hat das ZMI den Performing Science-Preis international ausgeschrieben. Damit werden Wissenschaftler und Künstler sowohl in Amerika als auch Kanada aufgerufen, sich für den am 17. September stattfindenden Wettbewerb zu qualifizieren. Der Gießener Preis für wissenschaftliche Präsentation & Lecture Performance würdigt innovative Formen der Wissenspräsentation in allen Fachgebieten. Nach Sichtung der Bewerbungen werden bis zu 10 Personen zum öffentlichen Finale nach Gießen eingeladen.

Michael Bartel, 22.03.11

„It’s the journalism, stupid“ - neues ZMI-Dossier über Journalismus im Internet

Newsletter BildMit dem Internet wurden die „Massenmedien zu Medienmassen“ und der Journalismus bekam ein Problem. Zuvor passive Rezipienten wurden via Facebook und Twitter aktiv und machen Journalisten bloggend Konkurrenz. Das aktuelle ZMI-Dossier von Michael Bartel beschreibt die bestehenden Zielkonflikte zwischen Offline- und Onlinejournalismus, benennt mediale Missverständnisse und publizistische Fehler, die in der Vergangenheit gemacht wurden und skizziert auf diese Weise genau jene Anforderungen, denen ein funktionierender (Lokal-) Journalismus im Angesicht von Internet, Social-Media und einer zunehmenden Virtualisierung der Lebenswelt von immer mehr Menschen gerecht werden muss.

Björn Trebitz, 21.03.11

Performing Science geht in zweite Runde

performing_scienceDas ZMI lobt im Internationalen Jahr der Chemie 2011 zum zweiten Mal den Gießener Preis für wissenschaftliche Präsentation & Lecture Performance aus. Performing Science würdigt innovative Formen der Wissenspräsentation aller Fachgebiete. Wissenschaftliche Vortragskunst ist hier ebenso gefragt wie forschungsorientierte Lecture Performance oder virtuoser Medieneinsatz. Eingedenk der Geschichte der Justus-Liebig-Universität wird sich Performing Science im Internationalen Jahr der Chemie mit neuen Formen des Experimentalvortrags beschäftigen. Gefragt ist also nicht nur nach dem traditionellen Experimentalvortrag, sondern vor allem nach:

  • wissenschaftlichen und künstlerischen Präsentationen, die Forschungsprozesse vor Augen führen
  • Präsentationen, die mit neuen experimentellen Verfahren, etwa mit Simulationen, arbeiten
  • Präsentationen, in denen Inhalt und Form in ein experimentelles Verhältnis eintreten, das es dem Publikum erlaubt, an der präsentierten Forschung in actu teilzuhaben
  • Präsentationen, die sich experimentell und künstlerisch mit Medien und traditionellen Formen der Wissenspräsentation auseinandersetzen.


Der Performing Science-Preis ist mit 5000 Euro für den 1. Preis, mit 3000 Euro für den 2. Preis und mit 1500 Euro für den 3. Preis dotiert. Eine hochrangige Jury aus Wissenschaft und Kunst wird in einer öffentlichen Endausscheidung am 17. September 2011 die Preisträger bestimmen. Angesprochen sind Wissenschaftler/innen aller Fachgebiete sowie Lecture Performer/innen. Der verlängerte Bewerbungsschluss ist der 31. Mai 2011. Informationen zum Verfahren und Ausschreibungsunterlagen:

Michael Bartel, 28.02.11

Christoph Bieber im Gespräch mit dradio-Kultur

Christoph_BieberDr. Christoph Bieber, Projektleiter im Forschungsverbund Interactive Science und langjähriges Mitglied des ZMI, sprach mit Deutschlandradio Kultur über die Rolle sozialer Netzwerke für den Strukturwandel von Öffentlichkeit im Zusammenhang mit den politischen Ereignissen in Ägypten. Bei der Mobilisierung von Öffentlichkeit sei demnach „eine Bedeutungsverschiebung in Richtung der neuen Medien“ zu beobachten. „Man sieht, dass es offensichtlich eine große Nachfrage nach den medialen Angeboten im Netz gibt, die in der Größenordnung tatsächlich konkurrieren können mit dem, was man klassischerweise als Medienöffentlichkeit bezeichnet.“ Hierbei ist laut Bieber nicht die Zahl der Nutzer entscheidend, sondern dass „die Kommunikation im Netz ja nicht im Netz bleibt“ und Informationen auch offline weiter getragen werden. Das Interview lief am 8. Februar live im Radiofeuilleton und kann sowohl nachgehört als auch nachgelesen werden.

Michael Bartel, 09.02.11

ZMI- und LOEWE-Mitarbeiter zu Gast beim Parlamentarischen Abend

wiesbanden_foyerIm Rahmen des Parlamentarischen Abends im Hessischen Landtag in Wiesbaden bot sich am 2. Februar Spitzenforschern, Nachwuchswissen- schaftlern, Studierenden sowie Vertretern der mittelhessischen Wirtschaft die Möglichkeit, mit Parlamentariern ins Gespräch zu kommen. Dazu gehörte auch eine kleine Delegation des ZMI und des LOEWE-Schwerpunktes „Kulturtechniken und ihre Medialisierung“. Neben Prof. Henning Lobin, Geschäftsführender Direktor des ZMI, waren die studentischen MitarbeiterInnen Carola Westermeier und Julian Nordhues anwesend. mukherjee_wiesbadenJLU-Präsident und Direktoriumsmitglied des ZMI, Prof. Joybrato Mukherjee (Foto), dankte dem Präsidenten des hessischen Landtags, Norbert Kartmann, für diese Möglichkeit. Nach Grußworten des Ministerpräsidenten Volker Bouffier und des Landtagspräsidenten konnten sich die Parlamentarier anhand von Informationstafeln, Informationsmaterialien und Exponaten an sechs Themenstationen informieren.

Julian Nordhues, 04.02.11

„SchlüsselERGEBNISSE aus den Geisteswissenschaften“ sind online

SchlüsselthemenDer von der Volkswagenstiftung geförderte Projektverbund „Interactive Science“ vermeldet erste „Schlüsselergebnisse“. Auf den neu eingerichteten Internetseiten der Volkswagenstiftung stellen die knapp 30 Projekte aus der Förderinitiative „Schlüsselthemen der Geisteswissenschaften“ ihre aktuellen wissenschaftlichen Ergebnisse, Publikationen und die an den Projekten beteiligten Personen vor. Der im ZMI beheimatete Verbund „Interactive Science – Interne Wissenschaftskommunikation über digitale Medien“ untersucht, wie die „neuen Medien“ sämtliche Bereiche und Phasen des Erkenntnisprozesses – von der Generierung über die Verteilung, Bearbeitung, Publikation und Archivierung wissenschaftlichen Wissens – affizieren.

Michael Bartel, 21.01.11

Vom ZMI unterstützter Spielfilm kommt erneut ins Kino

(c) trennscharfe, alle Rechte vorbehaltenDer für den Hessischen Hochschulfilmpreis 2010 nominierte und vom ZMI geförderte Spielfilm „Trennschärfe“ läuft in einer überarbeiteten Fassung am 24. Januar in Gießen im Kino. Der rund anderthalbstündige Kinofilm von Filmemacher Csongor Dobrotka erzählt mittels märchenhafter Bilder und einem hypnotischen Soundtrack die Geschichte eines obdachlosen Mannes und einer geheimnisvollen Frau, deren Leben aus den gewohnten Bahnen bricht.
Die Dreharbeiten fanden an insgesamt 35 Drehtagen im August und September 2008 an 22 Originalschauplätzen in 10 Städten Mittelhessens statt. Insgesamt wirkten über 60 Personen an der Produktion mit. Unterstützt wurde der Film unter anderem durch die Sektion 5 „Kunst und Medien“ des ZMI und das Institut für Angewandte Theaterwissenschaften der Justus Liebig Universität Gießen.

  • Die nächste Vorführung findet statt am Montag, den 24. Januar 2011, 20.15 Uhr im Heli Kino Gießen, in der Frankfurter Straße 34.
Michael Bartel, 20.01.11

Video-Dokumentation: 2. Meilenstein-Tagung Forschungsverbund Interactive Science

TitelfolieWie verändern sich wissenschaftliche Präsentationen durch die Digitalisierung - sei es durch Präsentations-Software oder durch die Verbindung zum Internet? Im Rahmen der Tagung "Wissenschaft auf neuer Bühne. Funktion, Struktur und Wirkung von Präsentationen in der Wissenschaft" hat das ZMI eine neue Form der Tagungs- dokumentation erprobt und kurze Zusammenfassungen aller Tagungsbeiträge online zusammengestellt.
Alle Informationen zu dem Konzept, sowie ein audiovisuelles Fazit der Tagungsbeiträge sind hier einsehbar.

Sibylle Peters, 22.12.10

Klausurtagung der hessischen Film- und Medienakademie

Klausur Unter Beteiligung des ZMI fand am letzten Novemberwochenende in Kelkheim im Taunus die erste Klausurtagung der hessischen Film- und Medienakademie (hFMA) statt. Aus dem ZMI nahm Prof. Henning Lobin, GD des ZMI, als Vorstandsmitglied an der Klausurtagung teil. Die hFMA wurde im Oktober 2007 gegründet und ist ein Netzwerk der 13 hessischen Universitäten und Hochschulen. Ziel ist die Qualitätssteigerung der Medien- Ausbildung in Lehre, Forschung und Produktion. Das ZMI vertritt in diesem Zusammenhang die Medienforschung.
Foto: (c) Horst Martin

Sebastian Baier, 01.12.10

Shanghai Theatre Academy zu Gast in Gießen

BegrüßungWas können chinesische und deutsche Theater- und Medienwissenschaft voneinander lernen? Dies war eine der Fragen, die im Fokus des Besuchs einer offiziellen Delegation der Shanghai Theatre Academy (STA) am ZMI und dem Institut für Angewandte Theaterwissenschaft der JLU Gießen war. Dabei handelte es sich um eine hochrangig besetzte Delegation, die sich auf Initiative des Goethe-Instituts auf einer Herbstreise durch Deutschland über Ausbildungskonzepte und Kooperationsmöglichkeiten informieren wollte. Zugleich war die Reise ein „Gegenbesuch“ beim ZMI, wo auf ihrer Chinareise Prof. Henning Lobin, GD des ZMI, und Sabine Heymann M.A., ZMI-Geschäftsführerin, im Oktober 2010 mit verschiedenen Vorträgen an der STA zu Gast waren. Die Delegation um Lou Wei, den Vorsitzenden des Verwaltungskomitees der STA, wurde im Senatssaal der JLU von Henning Lobin über Struktur und Treffen mit dem Präsidenten der JLU, Joybrato MukherjeeArbeitsschwerpunkte des ZMI informiert. Die Geschäftsführerin der Hessischen Film- und Medienakademie (HFMA), Anja Henningsmeyer, berichtete über Funktionsweise und Aufgabenstellung ihrer Institution. Philipp Schulte als Referent der Hessischen Theaterakademie erläuterte dieses in Deutschland einzigartige Netzwerk aus Theater-Ausbildungs- und Produktionsstätten.
Einen Höhepunkt stellte der Besuch des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft (ATW) dar. Neben der Präsentation des Instituts und des Konzepts der Angewandten Theaterwissenschaft durch Prof. Heiner Goebbels mit interessanten Filmbeispielen wurden von Studierenden der ATW Theaterprojekte aufgeführt: "computerised movement", die Videoinstallation "Large Scale" von Tobias Rosenberger und die Klang- und Lichtinstallation von David Rittenberg "Lost one". Arbeiten, die bei den chinesischen Gästen auf größtes Interesse stießen.
Gruppenfoto: Deleagation und GastgeberAm letzten Tag traf sich die Delegation zum Gedankenaustausch mit dem Präsidenten der JLU Gießen, Prof. Joybrato Mukherjee. In Anwesenheit von Julia Volz, der Leiterin des Akademischen Auslandsamtes der JLU wurden konkrete Kooperationsmöglichkeiten sondiert: vom Studierenden- und Dozentenaustausch über Theater-Koproduktionen im Rahmen des „China in Deutschland“-Jahres 2012 bis zu binationalen Promotionen (den sogenannten Cotutelle-Verfahren).
Im Anschluss an den Besuch in Gießen reiste die Delegation weiter an die Folkwang Universität der Künste Essen sowie das Institut für Theaterwissenschaften und das Institut für Kultur- und Medienmanagement an der FU Berlin.

Michael Bartel, 17.11.10

Einmal China und zurück: ZMI präsentiert eigenen Forschungsansatz in Shanghai

Shanghai_Vortrag_in_STAIn China boomt nicht nur die Wirtschaft, sondern auch die Wissenschaft. Davon konnten sich Prof. Henning Lobin, GD des ZMI, und Sabine Heymann M.A., ZMI-Geschäftsführerin, bei ihrer Reise zum 3. Europäisch-Chinesischen Kulturdialog im Oktober 2010 in Shanghai überzeugen. Mit großem Interesse folgten die Gastgeber von der renommierten Shanghai Theatre Academy (STA) dem Vortrag von Henning Lobin und Sabine Heymann über "Konzept, Struktur und Funktionsweise interdisziplinärer wissenschaftlicher Zentren an deutschen Universitäten" am Beispiel des ZMI. Die Veranstaltung fand am 19. Oktober im Virtual Simulation Laboratory für Multi-Media Performance STA (Prof. Liu Zhi Xin) statt. Sabine Heymann hielt darüber hinaus vor ca. 100 Studierenden des Chinese Opera Department der STA einen Vortrag mit dem Titel „Tanz auf Nelken. Die Methode Bausch“.
Am Vorabend des Europäisch-Chinesischen Kulturdialogs (20. – 24. Oktober 2010) organisierte der Generalsekretär des Goethe Instituts, Dr. Hans-Georg Knopp, ein Treffen der deutschen Teilnehmer mit Vertretern des Chinesischen Kultusministeriums. In Gesprächen mit Dong Junxin, dem Generaldirektor des Bureau for External Realations am Ministry of Culture wurde das Konzept „China in Deutschland“ 2012 vorgestellt und diskutiert. Themen und Kooperationsmöglichkeiten wurden sondiert. Am 3. November 2010 steht bereits der Gegenbesuch einer Delegation der Shanghai Theatre Academy in Gießen auf dem Programm. Dazu demnächst an dieser Stelle mehr.

Michael Bartel, 01.11.10

Tagungsankündigung: "widerständiges denken - politisches lesen"

widerstaendiges_denkenWas sind die Konsequenzen aktueller politischer Theoriebildung für die Geistes- und Kulturwissenschaften? Welche Perspektiven und Methoden bietet avancierte Kulturtheorie zur Reaktivierung politischer und historischer Konzeptionen wie „Widerstand“ und „Politik“ selbst, und was trägt sie zum Verständnis politischer Diskurse und zur Analyse ästhetischer Thematisierungen und Performanzen von Widerstand bei? Die vom ZMI unterstützte internationale und interdisziplinäre Tagung „THINKING – RESISTING – READING THE POLITICAL“ bringt Theater-, Literatur-, Medien-, KunstwissenschaftlerInnen, KulturtheoretikerInnen, SoziologInnen und PhilosophInnen zusammen, um gemeinsam die Möglichkeiten und Grenzen gegenwärtiger Beschreibungsmodelle und Sichtweisen zu diskutieren und neue Ansätze zu erproben. Die Tagung findet vom 11. bis 14. November in Gießen statt. Parallel dazu findet die Tagung „DANCE, POLITICS & CO-IMMUNITY“ statt.

Michael Bartel, 28.10.10

Tagungsankündigung: Archive 2.0

Wie sieht die Zukunft des (Kommunal-)Archivs aus? Mit dieser Frage beschäftigt sich am 11. November 2010 die Tagung „Archive 2.0: Die Zukunft des (Kommunal-)Archivs als Hist-Network – Kollaborative Formen eines forschend-entdeckenden Lernens“. Seit Jahren sehen sich Geschichtswissenschaft und Archive durch die Digitalisierung mit einem Wandel ihrer Inhalte und Arbeitsprozesse konfrontiert. Mit der Weiterentwicklung der technischen Möglichkeiten hin zum Web 2.0 steht die nächste Phase der Digitalisierung an. Damit werden auch die bisher eher regional bzw. lokal nachgefragten Archive Teil des globalen Google-Dorfes. Was das für die Archive und den Umgang mit Datenbeständen bedeutet, ist Thema der in Kooperation mit dem ZMI organisierten Tagung.

Michael Bartel, 27.10.10

ZMI nimmt an Chinesisch-Europäischen Kulturdialog teil

Shanghai_VortragAuf Einladung des Goethe Instituts nehmen aktuell Prof. Henning Lobin, Geschäftsführender Direktor des ZMI, und Sabine Heymann M.A., Geschäftsführerin des ZMI, in Shanghai am dritten Chinesisch-Europäischen Kulturdialog teil. Vor dem Hintergrund der Expo befasst sich der Kulturdialog in diesem Jahr in vier Panels mit den Themen:
1. City and cultural diversity (mit Blick auf das EXPO Thema “Better City Better Life” und eines seiner Subthemen “Blending of diverse Cultures in the City”).
2. Cultural and Ecological Civilization.
3. Mutual Understanding and Recognition between the European and Chinese Worlds of Art.
4. State of Art in Europe and China: Challenges and Innovation.
Auf Einladung der Shanghai Theatre Academy (STA) haben Henning Lobin und Sabine Heymann vor der Leitungsebene der Akademie einen Vortrag über Struktur und Forschungsprofil des ZMI gehalten. Sabine Heymann wird darüber hinaus im Department of Chinese Opera eine Lecture über Pina Bausch mit dem Titel "Tanz auf Nelken. Die Methode Bausch" halten.

Michael Bartel, 19.10.10

Neue Filmreihe startet: Der Atomkrieg im Film

atomkriegNach den erfolgreichen Filmreihen in den vergangenen Semestern, wird mit Beginn des aktuellen Wintersemesters erneut der Vorhang geöffnet. Thema der neuen, vom Graduiertenkolleg "Transnationale Medienereignisse" und dem ZMI veranstalteten Filmreihe ist der "Atomkrieg im Film". Die Reihe beleuchtet die filmische Inszenierung der atomaren Bedrohung, verfolgt die möglichen Szenarien nach einem Atomschlag, greift die Diskussionen über einen irrtümlich oder durch einen technischen Defekt ausgelösten Krieg auf und zeigt die Wirkung sowie die Ästhetik einer nuklearen Explosion. Jeder Film wird von einer Expertin oder einem Experten eingeleitet. Nach der Vorführung besteht die Gelegenheit zur Diskussion.
Gestartet wird am 20.10.2010 mit dem amerikanischen Dokumentarfilm „The Atomic Café“. Der Film ist eine Collage aus verschiedenen Propaganda- und Bildungsfilmen sowie einer Nachrichtensendung aus den Jahren nach den Atombomben-Angriffen auf Japan. Alle Veranstaltungen beginnen um 18.15 Uhr im Hörsaal 1 der Alten Universitätsbibliothek, Bismarckstraße 37.

Weitere Informationen und Filmprogramm.

Michael Bartel, 18.10.10

Vom Exkurs zum Diskurs

Unter dem Titel "exkurs2010 - werden zwischen sein" besinnt sich das diesjährige Diskurs-Festival, welches von Studenten der Angewandten Theaterwissenschaft in Gießen alljährlich auf freiwilliger Basis organisiert und vom ZMI unterstützt wird, auf seine Wurzeln. Es geht um das "Theater der Zukunft" - um aktuelle Entwicklungen, wie auch die Träume und Albträume des Gegenwartstheaters. Dabei geht es nicht nur darum, das Theater der Zukunft theoretisch zu entwerfen, sondern darüber hinaus während des Festivalzeitraums vom 14. bis 17. Oktober 2010 auch zu realisieren.

Michael Bartel, 14.10.10

Zweite Meilenstein-Tagung: Wissenschaft auf neuer Bühne

is_gruppenfotoAuf der zweiten Meilenstein-Tagung des Forschungsverbundes „Interactive-Science“ drehte sich alles um die wissenschaftliche Präsentation im digitalen Zeitalter. Es ging um die Frage, wie performative Formate zur Kommunikation und Darstellung von Wissen durch digitale Medien geprägt werden. Insbesondere in den letzten Jahren hat die Erforschung von Präsentationen eine Reihe von Impulsen aus der Wissenssoziologie, der Sprach- und Medienwissenschaft oder den Kulturwissenschaften erhalten. Jedoch stand hierbei meist die Präsentation als gesellschaftliches Phänomen im Fokus. Präsentationen in der Wissenschaft folgen anderen Rahmenbedingungen und schlagen sich in eigenen Formen und Strukturen nieder. Entsprechend diskutierte die Tagung, in welcher Art und Weise Präsentationen die eigentliche wissenschaftliche Praxis, Erkenntnisgewinnung, die Konjunktur von Themen und die Aushandlung wissenschaftlicher Positionen beeinflusst. Die Tagung fand vom 11. bis 13. Oktober 2010 auf Schloss Rauischholzhausen bei Gießen statt.

Michael Bartel, 04.10.10

Sprachraum der Wissenschaft

„SprachRäume“ – so lautete das diesjährige Rahmenthema der Jahrestagung der „Gesellschaft für angewandte Linguistik“, kurz GAL, die vom 15. bis 17. September an der Universität in Leipzig stattfand. In den sechs Themenbereichen, die sich diesem Rahmenthema parallel widmeten, standen unterschiedliche SprachRäume im Mittelpunkt. Darunter beispielsweise der „SprachRaum in Europa“, „Räume des Populären“ und der „Sprachraum der Wissenschaft“. Bei letzterem spielte das ZMI, insbesondere der am ZMI beheimatete Forschungsverbund „Interactive Science“, eine maßgebliche Rolle: Mit Henning Lobin, Thomas Gloning und Hans-Jürgen Bucher als Initiatoren und Leiter dieses Themenbereiches war der Forschungsverbund an prominenter Stelle vertreten. Darüber hinaus konnten im Rahmen von drei Vorträgen aus den Reihen des Forschungsverbundes einige Ergebnisse der bisherigen Forschungsarbeit präsentiert werden: mehr

Anita Bader, 28.09.10

Heiner Goebbels wird Intendant der Ruhrtriennale

profil-goebbelsDiese Nachricht ist eine Sensation. Heiner Goebbels, Komponist, Theatermacher, Professor am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft der JLU und seit der Gründung des ZMI Direktoriumsmitglied, wird neuer Intendant der Ruhrtriennale. Damit übernimmt der 58-Jährige von 2012 bis 2014 die künstlerische Leitung für das internationale Festival der Künste im Ruhrgebiet. In den 1980er Jahren komponierte Heiner Goebbels vor allem Hörstücke, gab szenische Konzerte und schuf Kompositionen für Ensemble und große Orchester. Seit Beginn der 1990er Jahre liegt der Schwerpunkt seiner Arbeit auf Komposition und Regie eigener Musiktheaterstücke. Goebbels ist Mitglied der Akademie der Künste in Berlin und hat seit 2006 den Vorsitz als Präsident der Hessischen Theaterakademie.

Michael Bartel, 25.09.10

Tagung: Digitale Wissenschaft

Vom 20. bis 21. September 2010 fand in Köln die Tagung „Digitale Wissenschaft“ statt. Die vom Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen (hbz) in Kooperation mit dem Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) und dem ZMI veranstaltete Konferenz gab in fünf Sessions einen breiten Überblick über die aktuellen Entwicklungen im Bereich digitaler Wissenschaft. Die Leitung der Konferenz lag bei Silke Schomburg (hbz), Claus Leggewie (KWI) und Henning Lobin (ZMI). Die diskutierten Schwerpunkte waren „Open Access und E-Publishing“, „Digital Humanities“, „eScience und Forschungsdatenmanagement“, „Semantic Web“ sowie „Wissenschaftskommunikation und Web 2.0“.
Aus dem am ZMI beheimateten Forschungsverbund „Interactive Science“ trugen Michael Nentwich vom Institut für Technikfolgenabschätzung in Wien (Thema „Soziale Netzwerke und die Wissenschaft“) und Malgorzata Dynkowska vom ZMI (Thema „Usability komplexer bibliothekarischer Webangebote“) vor.
Auf der Tagung wurde aber nicht nur über digitale Möglichkeiten im Kontext wissenschaftlicher Arbeit gesprochen, die entsprechenden Möglichkeiten wurden auch intensiv genutzt. So gab es nicht nur einen Twitter-Hashtag (#diwi10) und Twitter Account (@dwissenschaft) über welche man live und auch im Nachhinein den Verlauf der Veranstaltung verfolgen konnte. Viele der Vortragenden stellten darüber hinaus Ihre Folien auf entsprechenden Plattformen im Internet zur Verfügung (die Links dazu finden sich im Twitter-Stream). Der thematisch breite Charakter der Tagung wurde von den Teilnehmern dabei ebenso positiv bewertet wie die stark Disziplinen übergreifende Ausrichtung. Für eine allgemein gewünschte Nachfolgeveranstaltung wurde jedoch angeregt, die Naturwissenschaften stärker mit einzubeziehen. Weitere Informationen finden sich unter digitalewissenschaft.de.

Michael Bartel, 23.09.10

Jetzt wird gezwitschert

LOGO-Netzgezwitscher-200 Es ist soweit. Das erste „Netzgezwitscher“, die Kolumne des ZMI im Gießener Anzeiger, hat das Licht der Welt erblickt. Sie erscheint ab sofort wöchentlich immer freitags in der Print- und Online-Ausgabe des Gießener Anzeigers und wird von Mitgliedern des ZMI verfasst. Thematisch dreht sich alles um die Verlockungen und Missverständnisse der digitalen Welt. Ein Glossar auf den Seiten des ZMI ergänzt die Kolumne.

Michael Bartel, 03.09.10

Medienbezogenes Vorlesungsverzeichnis des ZMI online

Das medienbezogene Vorlesungsverzeichnis des ZMI für das Wintersemester 2010/11 ist online. Hierin finden sich in gewohnter Tradition an der Justus-Liebig-Universität angebotene Veranstaltungen mit Medienbezug. Die Veranstaltungen werden entsprechend der Sektionen des ZMI kategorisiert, kommentiert und mit Literaturhinweisen versehen um interessierten Studierenden eine nützliche Informationsquelle für ihre Semesterplanung anbieten zu können.

Sebastian Baier, 18.08.10

ZMI-Internationalisierung: Englische Website online

Schritt für Schritt wurden in den letzten Monaten die deutschen Seiten der Homepage des ZMI ins Englische übersetzt, so dass die auf Englisch verfügbare Version der ZMI-Website frei geschaltet werden konnte. Zu erreichen ist sie unter: www.zmi.uni-giessen.de/en.
Damit geht das ZMI den eingeschlagenen Weg der Internationalisierung konsequent weiter. Unter der Federführung von Christian Schwöbel wurden bisher die Strukturseiten des ZMI, die fünf Sektionen und die Seiten der laufenden Projekte „Cultural Techniques“ und „Interactive Science“ übersetzt. In einem nächsten Schritt werden die persönlichen Profilseiten der Angehörigen des ZMI ins Englische übertragen. Hintergrund dieses Schrittes ist die internationalere Ausrichtung des ZMI mit angestrebten oder bereits etablierten Kooperationen unter anderem mit Partnern in Brasilien, China, den USA und Kanada. Die Website soll als Plattform dienen, um diesen Partnern zeitnah Informationen und News rund um das ZMI auf Englisch zur Verfügung zu stellen.

Michael Bartel, 10.08.10

Das ZMI wird Wissensunternehmer

zmitransfer Das Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI) an der Justus-Liebig-Universität hat Nachwuchs bekommen: ZMI Transfer. Bei ZMI-Transfer handelt es sich um eine Vertriebsplattform für wissenschaftsnahe Dienstleistungen, die aus dem Forschungskontext des ZMI heraus entwickelt werden. Ab sofort forscht das ZMI also nicht mehr nur anwendungsorientiert und praxisbezogen, sondern berät mit seiner Ausgründung ZMI Transfer auch Bildungsinstitutionen, Unternehmen sowie Organisationen aus den Bereichen Kunst und Kultur bei ihren Digital-Business-Aktivitäten. Im Fokus steht dabei die Konzeption, Entwicklung, Evaluation und Optimierung sämtlicher Aktivitäten im Internet und Web 2.0. Alle Mitarbeiter von ZMI Transfer sind zugleich Mitglieder des Zentrums für Medien und Interaktivität.

Michael Bartel, 13.07.10

Wissenschaftlicher Mitarbeiter gesucht

Das Zentrum für Medien und Interaktivität sucht zum 01.07.2010 eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in. Die halbe Stelle ist zunächst bis zum 30.06.2011 befristet, mit der Option auf Verlängerung. Zum Aufgabenprofil gehören wissenschaftliche Dienstleistungen im Forschungsprojekt B3 „Electronic Literacy im Geschichts- und Fremdsprachenlernen“ im Rahmen des LOEWE-Schwerpunktes „Kulturtechniken und ihre Medialisierung“. Bei der ausgeschriebenen Stelle handelt es sich um die Weiterführung eines laufenden Vorhabens zur Auswertung historischer transnationaler Schülerprojekte. Die Möglichkeit zur eigenen wissenschaftlichen Weiterbildung ist neben der Arbeit am Projekt gegeben.

Michael Bartel, 08.06.10

Gießener Geschichtslesesommer 2010

GELESO-Flyer Geschichte wird in Geschichten transportiert. Und das Geschichtsbewusstsein ist meist mehr durch die fiktionale Verarbeitung von Geschichte geprägt als durch den Geschichtsunterricht. Deswegen stellen fiktionale Verarbeitungsformen an der Professur für die Didaktik der Geschichte der Justus-Liebig-Universität einen Schwerpunkt in Forschung und Lehre dar. In Zusammenarbeit mit der Sektion „Medien und Didaktik“ des ZMI beschäftigen sich im laufenden Semester drei Projektseminare unter der Leitung von Dr. Jeannette van Laak, Rita Rohrbach und Monika Rox-Helmer mit historischen Jugendbüchern. Als Manifestationen der Geschichtskultur sind sie sowohl Herausforderung für den Geschichtsunterricht als auch eine besondere Chance, Geschichte in Geschichten zu vermitteln.
In den Seminaren werden die Einsatzmöglichkeiten im fächerübergreifenden Lernen und Lehren ausgelotet sowie an konkreten Beispielen diskutiert und konkretisiert. Integraler Bestandteil dieser Seminare ist der Gießener Geschichtslesesommer (GELESO), der die Seminararbeit entsprechend dem Projektgedanken einer größeren Öffentlichkeit zugänglich macht. Fünf bekannte Jugendbuchautoren werden aus ihren historischen Romanen lesen und für Werkstattgesprächen zur Verfügung stehen.

Michael Bartel, 19.05.10

CfP: Digitale Wissenschaft – Stand und Entwicklung digital vernetzter Forschung in Deutschland

Das Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI) der Justus-Liebig-Universität ist unter der Federführung von Prof. Dr. Henning Lobin, Geschäftsführender Direktor des ZMI, Mitorganisator der am 20./21. September in Köln stattfindenden Tagung „Digitale Wissenschaft – Stand und Entwicklung digital vernetzter Forschung in Deutschland“. Zusammen mit dem Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) und dem Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen (hbz) werden auf der Tagung Stand und Perspektiven der Forschung, der Lehre und der Wissenschaftskommunikation im digitalen Zeitalter diskutiert. Entsprechende nationale wie internationale Projekte sollen vorgestellt werden. Hauptziel der Tagung ist es, Wissenschaft und Informationseinrichtungen im Hinblick auf die anstehenden Aufgaben des multimedialen Forschens und Lehrens stärker zu vernetzen.

Michael Bartel, 11.05.10

Das Ende der Schriftkultur und die Renaissance der Bibliotheken

Wenn es stimmt, dass sich mit der Digitalisierung und dem Internet eine Revolution vollzieht, dann steht nicht nur unser durch die Schriftkultur geprägtes kulturelles Selbstverständnis zur Disposition, sondern auch die Rolle der Bibliotheken. Denn mit den Kommunikationsmitteln – der Sprache, der Schrift, also den Kulturtechniken – ändere sich auch die Kommunikation. Dieser These folgend, wurde unter dem Motto „Wissen teilen | Verteiltes Wissen“ auf dem Hessischen Bibliothekstag 2010 am 10. Mai in Gießen die Konsequenzen dieses Wandels verhandelt. Prof. Dr. Henning Lobin, Geschäftsführender Direktor des Zentrums für Medien und Interaktivität an der Justus-Liebig-Universität Gießen, setzte sich in seinem Einführungsvortrag „Lesen und Schreiben nach Ende der Schriftkultur“ kritisch mit diesem „Revolutionsdiskurs“ auseinander. Er zeigte welche Veränderungen sich bei den Kulturtechniken des Lesens und Schreibens tatsächlich beobachten lassen und wie diese zu bewerten seien.

Michael Bartel, 11.05.10

Sie hören zu – wir zahlen!

Studienteilnehmer gesucht!
Wir suchen Studierende der Justus-Liebig-Universität Gießen, die im Rahmen einer Experimentalstudie einem Vortrag beiwohnen. Dabei hören Sie einem Redner zu und beantworten im Anschluss einige Fragen. Das Experiment dauert etwa 30 Minuten und findet am 10.06. und 17.06.2010, nachmittags im Philosophikum I in Gießen statt. Als Aufwandsentschädigung erhält jeder Teilnehmer 10 Euro.
Zur Anmeldung für die Teilnahme an der Studie.

Kontakt:
experimente@zmi-giessen.de
Tel. 0641-99-16370 oder -16355

ZMI-Dossier: Facebook und der Datenschutz

Die Anlässe sind so austauschbar wie beliebig: Egal ob Facebook eine neue Datenschutzrichtlinie zur Diskussion stellt oder Google einen neuen Dienst lanciert – jedes Mal wird aufs Neue der Datenschutz im Web 2.0 diskutiert. Mit dem offenen Brief der Verbraucherschutzministerin, Ilse Aigner (CSU), an Facebook hat die Datenschutzdebatte in Deutschland einen neuen Höhepunkt erreicht. Das neue ZMI-Dossier „Facebook und der Datenschutz: Eine unendliche Geschichte“ versammelt die wichtigsten Akteure sowie Wortmeldungen zum Thema und wird fortlaufend aktualisiert. Mehr >>

Michael Bartel, 19.04.10

„Medienwissenschaft – Made in China“ zu Gast im ZMI

Treffen mit Vize-Präsidentin Die Prodekanin der School of Media Management der Communication University of China, Prof. Dr. Ren Jinluan, hat im März das Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI) der Justus-Liebig-Universität (JLU) Gießen besucht. Dabei handelt es sich um den ersten Gegenbesuch eines chinesischen Universitätsvertreters, der auf die China-Reise des geschäftsführenden Direktors des ZMI, Prof. Dr. Henning Lobin, im vergangenen Oktober zurückgeht. In den Gesprächen zwischen der Zweiten Vize-Präsidentin der JLU, Prof. Dr. Katja Becker, Prof. Dr. Henning Lobin und der Geschäftsführerin des ZMI, Sabine Heymann, wurden Perspektiven für weitergehende Partnerschaften und Kooperationen zunächst diskutiert und schließlich konkretisiert.

In einem Vortrag über „Art Creativity and Technology Innovation“ machte Ren Jinluan deutlich, welche Potentiale eine Medienwissenschaft chinesischer Prägung heute bieten kann. Bei einem anschließenden Rundgang informierte sich Frau Prof. Ren über die Forschungstätigkeit des ZMI. Von der wissenschaftlichen Geschäftsführerin des LOEWE-Schwerpunktes, Jana Klawitter, ließ sie sich die Projekt- und Forschungsverbünde „Kulturtechniken und ihre Medialisierung“ sowie „Interactive Science“ erläutern. Dabei sprach Sie mit mehreren Mitarbeitern Rundgang durchs ZMI über die Themen und Fragestellungen der Teilprojekte. In einem Gespräch mit der Leiterin des Akademischen Auslandsamtes, Julia Volz, wurden verschiedene Möglichkeiten der Zusammenarbeit diskutiert. Als ein erstes Ergebnis der Kooperation zwischen dem ZMI und der School of Media Management in Peking studieren bereits zwei chinesische Austauschstudenten für ein Semester an der JLU.

Zur Pressemitteilung.

Michael Bartel, 30.03.10

Geschichte gestalten – Design-Wettbewerb für Lodzer "Getto-Chronik" ausgeschrieben

Das Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI) der Justus-Liebig-Universität Gießen und der LOEWE-Projektverbund "Kulturtechniken und ihre Medialisierung" haben für das Entwicklungsprojekt "Multimedialisierung der Chronik des Gettos Lodz / Litzmannstadt" einen Design-Wettbewerb ausgeschrieben. Nachdem "Die Chronik des Gettos Lodz /Litzmannstadt" im Jahr 2007 erstmals in Buchform erschienen ist, werden jetzt die letzten zwölf Monate der Chronik digitalisiert und über ein entsprechendes Informationsportal im Internet zugänglich gemacht.
Ziel des Wettbewerbes ist die Gestaltung eines Logos sowie der Entwurf eines Farbschemas für das entstehende Informationsportal. Die Wettbewerbsbeiträge sollen dabei vor allem einen der Thematik angemessenen und dennoch kreativen Ansatz widerspiegeln. Neben den Entwürfen selbst, soll eine kurze Beschreibung der zugrunde liegenden Idee mit eingereicht werden. Der Sieger erhält einen Werkvertrag und damit die Möglichkeit, die eigenen Ideen professionell im Gesamtkonzept der multimedialen "Getto-Chronik" umzusetzen.

Einsendeschluss ist der 15. Mai 2010.
Weitere Informationen und Teilnahmebedingungen

Björn Trebitz, 18.03.10

Drittes Meeting des VW-Verbundes "Interactive Science" in Trier

Die Projektpartner des VW-Forschungsverbundes aus Gießen, Hamburg, Wien und Trier trafen sich am 12. und 13. Februar 2010 in Trier, um sich über den aktuellen Stand der Teilprojekte auszutauschen und den Arbeitsplan für 2010/11 zu besprechen: Veranstaltungen, Publikationen, Präsentation in der
Teilnehmer des Trierer VerbundtreffensÖffentlichkeit. Im Mittelpunkt stand die Vorbereitung der Meilensteintagung im Oktober in Rauischholzhausen. Teilnehmer der Veranstaltung (Foto) waren Prof. Henning Lobin (GD des ZMI), Prof. Gerd Fritz, Prof. Thomas Gloning, Dr. Sybille Peters, Sabine Heymann, Dr. des. Malgorzata Dynkowska, Jan Schmirmund, Anita Bader, Kerstin Vieritz, Betül Özsarigöl, Jurgita Baranauskaite, Sarah Rögl (alle ZMI), Philipp Niemann, Martin Krieg, René König, sowie Dr. Michael Nentwich (Österreichische Akademie der Wissenschaften, Wien). Eingeladen hatte der Trierer Medienwissenschaftler Prof. Hans-Jürgen Bucher (auf dem Foto 2. Reihe, 2. von rechts).

Björn Trebitz, 17.02.10

Uni-TILt - Von Füßen und Bällen

Fußball in Kultur und Wissenschaft – Zweite Veranstaltung von „Uni TiLt“ am 11. Februar 2010
Tilt Bild Nach dem erfolgreichen Start im vergangenen Jahr widmet sich „Uni TiLt“ zur Eröffnung des WM-Jahres 2010 dem Phänomen der elf Freunde und dem, was ins Eckige muss. “Uni-TiLt“ ist eine Kooperation des Stadttheaters mit dem Institut für Germanistik der Universität Gießen und dem ZMI. In diesem Jahr werden Albert Ostermaier (Autor), Dr. Dr. Yvonne Wübben (FU Berlin) und Mitglieder des Schauspielensembles des Stadttheaters Gießen zu Gast sein.
Der Dramatiker und Lyriker Albert Ostermaier, der als Torwart die unbestrittene Nummer 1 der deutschen Autorennationalmannschaft ist und am Abend vor „Uni TiLt“ mit dem Brecht-Preis der Stadt Augsburg ausgezeichnet wird, liest aus seinen zahlreichen Texten über Tragödien, Triumphe und scheiternde Helden auf dem grünen Schlachtfeld. Die Literaturwissenschaftlerin Yvonne Wübben wird die Halbgötter in kurzen Hosen von streng wissenschaftlicher Seite her betrachten, das Schauspielensemble erweckt szenisch und musikalisch manche Legende zum Leben. Und nach dem Anstoß wird getanzt, bis die Wade krampft.
Anpfiff ist am Donnerstag, den 11. Februar 2010 um 20.00 Uhr auf der TiL-studiobühne im Löbershof.
pdf iconTILt Flyer

Björn Trebitz, 10.02.10

Freie Journalisten gründen e-Mag "MAGDA"

Über den Journalisten Stefan Schomann, der im Oktober im ZMI einen Vortrag über den Wissenschaftsstandort China gehalten hat ("Der lange Marsch des Wissens"), ist der Kontakt zum Online-Magazin MAGDA zustande gekommen. Hochkarätige freie Journalisten stellen dort zu verschiedensten Themen ihre Reportagen ins Netz. Das ZMI gehört zu den Partnern von MAGDA, im Rahmen einer neuen "Usability-Watch"-Initiative ist dort auch die Expertise des ZMI gefragt. In der Pressemitteilung heißt es:
„'MAGDA. Das Magazin der Autoren' geht online. Damit stürzt sich das im Mai 2006 gegründete Journalisten-Netzwerk 'Autoren+Reporter' in ein Abenteuer. In sieben Ressorts und acht Kolumnen bieten 22 Autoren und Mitgesellschafter des neuen Online-Magazins Wichtiges und Abseitiges, Empörendes und Erhellendes aus dem wirklichen Leben. Ob es bei MAGDA um 'Leidenschaften' geht oder um 'Streit', ob die Kolumnen 'Paulas Welt', 'TomTom' oder 'E-Mail und die Detektive' heißen: MAGDA ist subjektiv, einfühlsam und unberechenbar. Das 'Magazin der Autoren' ist ein journalistisches Experiment in einer Welt ohne Geschäftsmodelle. In dieser Welt müssen auch Journalisten sich erst noch zurechtfinden. Aber genau das haben wir gelernt: Uns auf unbekanntes Terrain zu begeben, neugierig zu bleiben und Antworten auf drängende, nie gestellte oder angeblich unsinnige Fragen zu suchen. Die Autoren von MAGDA arbeiten unter neuen redaktionellen Bedingungen: ohne Apparat, ohne Aufpasser, ohne Sicherheiten. Als freie Journalisten sind wir erstmals wirklich frei, und das heißt: für alle Unzulänglichkeiten und Geniestreiche selbst verantwortlich."
Das Magazin ist online unter www.magda.de, einen Hintergrundbericht zur Entstehungsgeschichte das Magazins findet sich hier.

Björn Trebitz, 27.01.10

Powerpoint-Debatte in der SZ unter Beteiligung mehrerer ZMI-Akteure

PPT-DebatteUm die Jahrtausendwende – also vor ziemlich genau einem Jahrzehnt – entbrannte eine Debatte über Sinn und Unsinn, Fluch und Segen des Präsentationsprogramms „Powerpoint“. Von nicht wenigen wurden die computer- und projektorgestützten digitalen Präsentationen im Rücken des Vortragenden als mindestens überflüssig, meist sogar schädlich empfunden, lenken Sie doch – so der verbreitete Vorwurf – vom gesprochenen Wort ab und sind zu diesem meist noch redundant. Seither ist die Debatte etwas abgeflacht, wohl auch deshalb, weil lange Zeit auf eine systematische wissenschaftliche Vertiefung des Themas verzichtet wurde. Zwei nahezu zeitgleich erschienene deutschsprachige Publikationen verliehen der Debatte um Powerpoint neue Fahrt. Mittendrin befinden sich gleich mehrere Mitglieder des ZMI. Anlass der neuen Powerpoint-Debatte war ein Beitrag des Redakteurs Thomas Steinfeld in der Süddeutschen Zeitung (30.11.2009), in dem er die Neuerscheinung des Bandes „Powerpoint Macht und Einfluss eines Präsentationsprogramms“ von Wolfgang Coy und Claus Pias zum Anlass nahm, die Kritik an digitalen Präsentationen zu erneuern. Nur gut eine Woche später hielt Henning Lobin, Geschäftsführender Direktor des ZMI und Autor des jüngst im Rahmen der Interaktiva-Reihe des ZMI erschienenen Bandes „Inszeniertes Reden auf der Medienbühne“, in der gleichen Zeitung (SZ, 8.12.2009) entgegen, dass nicht das Medium, sondern bestenfalls der Redner schlecht sei, denn dieser müsse gleich mehrere Rollen parallel wahrnehmen: Autor, Regisseur, Bühnenbildner, Rhetor und Darsteller. Im Blog des ZMI-Forschungsverbundes "Interactive Science" wirft der Trierer Medienwissenschaftler Hans-Jürgen Bucher Steinfeld denn auch vor, die alten, von Technikdeterminismus getriebenen Ressentiments gegen Powerpoint aufzuwärmen, die in der Mediengeschichte längst nicht mehr vertreten würden. Mit Sibylle Peters hat sich mittlerweile neben Lobin und Bucher ein Drittes Mitglied des „Interactive Science“-Forschungsverbundes in die Debatte eingeschaltet. Unter dem Titel „Wir Schauspieler“ veröffentlichte sie in der pdf iconSüddeutschen Zeitung ihre Sichtweise zu der neuerlich aufkommenden Debatte um Präsentationen.
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Fabian Pingel, 13.01.10

Das ZMI wünscht Frohe Weihnachten

ZMI-Weihnachtspostkarte

Björn Trebitz, 21.12.09

Tagung „Innovation, Recht, öffentliche Kommunikation“

Die Sektion 1 des ZMI tagte am 3. und 4. Dezember 2009 im Dekanat des FB Rechtswissenschaft

„Innovation, Recht, öffentliche Kommunikation“ war der Titel der Tagung des Zentrums für Rechtswissenschaftliche Innovationsforschung (CERI) Hamburg in Zusammenarbeit mit dem ZMI Gießen.
Damit baut die Sektion 1 des ZMI ihren thematischen Schwerpunkt weiter aus. Bereits die Herbsttagung im vergangenen Jahr, zu der am 9. November 2009 der Tagungsband im Campus-Verlag mit dem Titel „Soziale Netze in der digitalen Welt“ erschienen ist, behandelte das Thema „Das Internet zwischen egalitärer Teilnahme und ökonomischer Vermachtung“.
Neben Prof. Dr. Martin Eifert (Tagungsbeitrag: „Verantwortungskultur im Netz: Rechtliche Umhegung der Herausbildung angemessener Verhaltensstandards im Internet“) sprach auch das Sektionsmitglied Dr. Christoph Bieber zu dem Thema „Social-community-Plattformen und öffentliche Kommunikation – Eine politikwissenschaftliche Fallstudie“. Weitere Gäste waren u.a. RiBVerfG a. D. Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann-Riem (Hamburg) oder PD Dr. Wolfgang Schulz, Geschäftsführender Direktor des Hans-Bredow-Instituts (Hamburg).
Weitere Informationen und das Tagungsprogramm >>

Björn Trebitz, 25.11.09

Aktuelle Filmreihe

Das ZMI zeigt "Filme, die Geschichte schrieben"

FilmreiheIm Anschluss an die erfolgreiche Reihe „Literatur, die Geschichte schrieb“ veranstaltet das ZMI im Wintersemester 2009/10 die Filmreihe „Filme, die Geschichte schrieben“.
Darin werden Filme vorgestellt, deren Inhalt und deren Wirkung Geschichte schrieben.
Bei jeder Sitzung führt ein Gießener Experte kurz in den Film, sein Entstehen und seine Wirkung ein. Anschließend wird der Film gezeigt, und danach besteht noch die Möglichkeit zu einer kurzen Diskussion.
Der Eintritt ist kostenlos, und alle Filminteressierten sind herzlich willkommen. Die Filmreihe findet jeweils Mittwoch, um 18.00 Uhr c.t. im Margarete Bieber-Saal, Ludwigstraße 34 (direkt neben dem ZMI), statt.
Mehr Informationen >>
Flyer als PDF

Julian Nordhues, 18.11.09

Zwei neue Bände der „Interaktiva“-Publikationsreihe des ZMI

„Inszeniertes Reden auf der Medienbühne“ von Henning Lobin und „Soziale Netze in der digitalen Welt“ von Bieber/Eifert/Groß/Lamla (Hg.) erschienen

Doppelneuerscheinung_smallIn der Publikationsreihe „Interaktiva“ des Zentrums für Medien und Interaktivität (ZMI) der Justus-Liebig-Universität Gießen sind im November gleich zwei neue Bände erschienen: die Monografie „Inszeniertes Reden auf der Medienbühne“ von Henning Lobin und der Tagungsband „Soziale Netze in der digitalen Welt“ von Christoph Bieber, Martin Eifert, Thomas Groß, Jörn Lamla (Hg.).
Prof. Dr. Henning Lobin, Geschäftsführender Direktor des ZMI, ist Autor des achten Bandes „Inszeniertes Reden auf der Medienbühne – Zur Linguistik und Rhetorik der wissenschaftlichen Präsentation“, der die Besonderheiten der Kommunikationsform Präsentation erläutert und dabei ihre Multimodalität und Theatralität betont. Er bildet eine unverzichtbare Grundlage für jede zukünftige wissenschaftliche Beschäftigung mit diesem Gegenstand.
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Fabian Pingel, 11.11.09


Henning Lobin: Inszeniertes Reden auf der Medienbühne Trailer zum 8. Band der Interaktiva-Reihe

Björn Trebitz, 07.11.09

Internationale Herbsttagung des ZMI

"Medien der Auferstehung"
Gießen, 12.-14.November 2009, Margarete-Bieber-Saal
Medien der AuferstehungDie Konferenz "Medien der Auferstehung" stellt sich die Frage, inwiefern die Medienkultur Europas seit der Renaissance vom Denken der Auferstehung geprägt wurde - und inwiefern die verschiedenen Dogmatiken und die Aporien der Auferstehung auch die heutige Medienpraxis noch prägen. Die Vorträge internationaler Theater-, Literatur-, Religions- und Kunstwissenschaftler spannen einen weiten Bogen von einer Lektüre der kanonischen Bibelstellen über die Auferstehungsmaschinen im Renaissancetheater bis hin zu Auferstehungsphantasien in wissenschaftlichen Experimenten des 19. Jahrhunderts und dem Weiterleben des Denkens der Auferstehung in zeitgenössischem Tanz, Kino, Fernsehen und Computerspielen. Zuletzt erscheint der "Cyberbody" des "second life" als zeitgenössische Inkarnation des Auferstehungsglaubens.
Von besonderem Interesse sind sicherlich die beiden Veranstaltungen mit Prof. Michel Chion (Paris), der als Theoretiker wichtige Forschungen zum Phänomen der Akusmatik, also der Stimme eines unsichtbaren Sprechers, im Film vorgelegt hat und zugleich ein bedeutender Vertreter der "musique concrète" ist. Am Freitag, den 13. November, wird Chion um 17.00 Uhr in der keynote adress "Mabuse in the Internet Era" die Frage nach der Aktualität des Akusmatischen für das Zeitalter des Internet stellen; im Gespräch mit dem berühmtenTheatermacher und Komponisten Prof. Heiner Goebbels vom Institut für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen wird er am selben Tag um 20.30 Uhr unter dem Titel "Towards a Mediatist Concrete Music" die Rolle der neuen Medien für die zeitgenössische Musik erörtern. Beide Veranstaltungen finden in englischer Sprache statt. Zudem werden künstlerische Arbeiten von Studierenden des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft gezeigt: Am 12. November um 22.00 Uhr die Diplominszenierung von Sebastian Blasius, A P P R O P R I AT I O N . PA R A S I T E N . K R A P P ?S L A S T TA P E . (AT), die bereits erfolgreich im i-camp/neues theater münchen gezeigt wurde; zudem während der Konferenzzeit die Installation "Projektion 1675. Leibniz-Monument" von Tobias Rosenberger.
Weitere Informationen
Tagungsflyer (5,5 MB)

Fabian Pingel, 22.10.09

Chinareise von Henning Lobin

Reisebericht im "Uni-Forum"
In der aktuellen Ausgabe des "Uni Forums" der Justus-Liebig-Universität findet sich unter anderem ein Reisebericht von der China-Reise des Geschäftsführenden Direktors des ZMI, Prof. Dr. Henning Lobin. Im Rahmen der Reise wurden zahlreiche Kontakte geknüpft, die in den nächsten Jahren zu einer festen Kooperation mit chinesischen Einrichtungen ausgebaut werden soll.
Nachzulesen ist der bebilderte reisebericht auf Seite 11 des pdf icon"Uni-Forums" 4/2009 (PDF)

Fabian Pingel, 21.10.09

Wissenschaft in China

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Stefan Schomann zu Gast am ZMI
Auf Initiative des ZMI ist der freie Journalist und Autor Stefan Schomann für zwei Tage zu Gast in Gießen. Am Donnerstag, 22. Oktober wird er um 18 Uhr c.t. zum Thema „Der lange Marsch des Wissens. China auf dem Weg zur Supermacht der Forschung?“ referieren. Für eine Reportage besuchte Schomann über mehrere Monate Universitäten und Institute und führte zahlreiche Gespräche mit Studenten, Professoren und Funktionären.
Bereits am Mittwoch, 21. Oktober wird er im Rahmen der Reihe „Journalisten im Gespräch“ unter dem Titel „Großmacht im Aufbruch: Als freier Journalist in China“ Rede und Antwort stehen. Beginn ist um 16 Uhr im Hörsaal E103a am Philosophikum I (Otto-Behagel-Str. 10). Am gleichen Tag lädt die Thalia-Buchhandlung Gießen gemeinsam mit dem ZMI zu einer Lesung mit Stefan Schomann aus seinem Buch „Letzte Zuflucht Schanghai“. Beginn ist um 19.30 Uhr. Der Eintritt für die Lesung beträgt 6 Euro (ermäßigt 4 €). Bei den anderen beiden Veranstaltungen ist der Eintritt frei.
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Fabian Pingel, 07.10.09

Gastvorträge der Educational Linguistics

Der Forschungsverbund Educational Linguistics und die gleichnamige Sektion des ZMI veranstalten auch im aktuellen Wintersemester 2009/10 wieder eine Gastvortragsreihe mit auswärtigen Sprechern zu aktuellen Themen in der Educational Linguistics:
17.11.09: Prof. Dr. Thomas Herbst (Institut für Anglistik und Amerikanistik, Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg) zum Thema "Valenz - Lernerwörterbücher - Patternbank"
08.12.09: Prof. Dr. Danuta Rytel-Schwarz (Institut für Slavistik, Universität
Leipzig) zum Thema "Wo die kontrastive Beschreibung Deutsch-Polnisch scheitert"
19.01.10: Dr. Sílvia Melo-Pfeifer (CIDTFF, Universidade de Aveiro, Portugal) zum Thema "Plurilingual collaborative writing in Romance languages and co-construction of intercomprehension"
26.01.10: Prof. Dr. Peter Auer (Deutsches Seminar, Albert-Ludwigs-Universität
Freiburg) zum Thema "Competence in performance: Code-switching und andere Formen bilingualen Sprechens"
Die Vorträge beginnen jeweils um 18 c.t. im Hörsaal A5 des Philosophikum I.

Fabian Pingel, 14.09.09

Generalsekretär des Goethe-Instituts zu Gast im ZMI


Besuch Knopp ZMI small2Der Generalsekretär des Goethe-Instituts, Dr. Hans-Georg Knopp, hat am 1. September das ZMI besucht. In mehrstündigen Gesprächen mit dem GD des ZMI, Prof. Henning Lobin und der Geschäftsführerin, Sabine Heymann, hat sich Dr. Knopp eingehend über die Forschungsschwerpunkte des ZMI informiert. Perspektiven künftiger Zusammenarbeit zwischen Goethe-Institut und ZMI wurden ins Auge gefasst. Prof. Lobin wird im Oktober zunächst in der Zentrale des Goethe-Instituts in München im Rahmen der Reihe „Im Gespräch mit…“ die Arbeit des ZMI vorstellen. Ebenfalls im Oktober wird er an einer Tagung im Rahmen des Chinesisch-Europäischen Besuch Knopp ZMI smallKulturdialogs in Kopenhangen teilnehmen, einer Veranstaltung der EUNIC (Zusammenschluss der europäischen Kulturinstitute) und der chinesische Academy of Arts. - Bei einem Rundgang durch den Sitz des ZMI in der Ludwigstr. 34 ließ sich Dr. Knopp von den wissenschaftlichen MitarbeiterInnen der beiden Großprojekte "Interactive Science" und "Kulturtechniken und ihre Medialisierung" die Themen und Fragstellungen der Teilprojekte erläutern.
Zur Fotogalerie.
Zum Goethe -Institut.

Fabian Pingel, 02.09.09

Das ZMI bei der Wahl im Web

SuperwahljahrZum dritten Mal nach der hessischen Landtagswahl im Januar und der Europawahl im Juni dieses Jahres hieß es am vergangenen Sonntag im ZDFinfokanal: Die Wahl im Web. Unter Moderation des früheren MTV-Moderators Markus Kavka wurde parallel zur Hauptsendung über die Landtagswahlen in Thüringen, Sachsen und dem Saarland auf dem Infokanal speziell das Geschehen zur Wahl im Netz beobachtet. Wie bereits in den früheren Sendungen war das ZMI gleich doppelt mit im Einsatz: Dr. Christoph Bieber analysierte als Experte für Politik im Netz das Geschehen am Wahlabend aus politikwissenschaftlicher Perspektive; Fabian Pingel gehörte einem dreiköpfigen "Twitter-Team" an, dass Reaktionen aus dem Kurznachrichtendienst "Twitter" einfing. Beide werden auch bei der gleichnamigen Sendung zur Bundestagswahl am 27. September zum Einsatz kommen.

Fabian Pingel, 01.09.09

"Web as Culture" - Internationales Symposium

Das World Wide Web als kultureller Handlungsraum: ethnographische, linguistische & didaktische Perspektiven"
Vom 16. - 18. Juli 2009 fand das internationale Symposium „Web as Culture: Ethnographische, linguistische & didaktische Perspektiven“ statt. Das Ziel der Tagung war es, die Prozesse und Praktiken der Konstruktion und Tradierung von Erinnerungen, Wissen, Sprache, sozialen Strukturen und kulturellen Narrativen im World Wide Web in den Blick zu nehmen. Aus den unterschiedlichsten kultur- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen diskutierten 40 internationale Wissenschaftler ihr Erkenntnisinteresse am World Wide Web als kulturellem Handlungsraum. Das breite interdisziplinäre Spektrum der Beiträge umfasste dabei medienwissenschaftliche, linguistische, didaktische, ethnologische, soziologische und philosophische Perspektiven auf das Thema „Web as Culture“.
Veranstaltet wurde das Symposium von der Research Area „Language, Culture and the New Media“ des International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) sowie vom ZMI.
Weitere Infos unter http://webasculture.de

Fabian Pingel, 11.07.09

Prof. Dr. Joybrato Mukherjee neuer Präsident der JLU

Erfolg im ersten Wahlgang

MukherjeeProf. Dr. Joybrato Mukherjee, der Sprecher von Sektion 3 - Educational Linguistics des ZMI, wurde am 8. Juli 2009 zum neuen Präsidenten der JLU gewählt. Er erhielt bereits im ersten Wahlgang 20 von 34 Stimmen. „Ich freue mich sehr darauf, die große Geschichte der Universität Gießen in den nächsten Jahren ein Stück weiterschreiben zu dürfen“, sagte er nach seiner Wahl. Prof. Mukherjee, derzeit noch Erster Vizepräsident der JLU, wird sein Amt am 16. Dezember antreten und dann voraussichtlich der jüngste Präsident einer öffentlichen Universität in Deutschland sein.
Prof. Mukherjee ist seit 2003 Professor für Englische Sprachwissenschaft an der JLU. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der computergestützten Korpuslinguistik, der angewandten Linguistik, der englischen Syntax sowie in der Varietätenforschung. Er ist Principal Investigator des International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC), Sektionssprecher im ZMI und Projektleiter im LOEWE-Schwerpunkt "Kulturtechniken und ihre Medialisierung". Darüber hinaus ist er in verschiedenen internationalen Kooperationen engagiert. Trotz mehrerer Rufe, unter anderem auf Lehrstühle an den Universitäten Zürich und Salzburg, ist er an der JLU verblieben.

Björn Trebitz, 09.07.09

"Die ZMI-Wissenschaftslounge"

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Auftakt der Reihe "Die ZMI-Wissenschaftslounge" mit der Frage "Wem gehört das Wissen?"
Mit der Podiumsdiskussion „Wem gehört das Wissen? Die Debatte um Google Books, Open Access und den Heidelberger Appell“ startete am Donnerstag, 9. Juli 2009 um 18 Uhr die Reihe „Die ZMI-Wissenschaftslounge“ des ZMI. Künftig wird das ZMI auf die großen aktuellen Debatten zum Themenkomplex „Medien und Interaktivität“ möglichst zeitnah reagieren und im Rahmen der Reihe in unregelmäßigen Abständen weitere Diskussionsveranstaltungen anbieten. Eines der nächsten Themen wird die Frage „Zeitungssterben durch Internet?“ sein.
Den Auftakt bildete die Gesprächsrunde am 9. Juli über die in Feuilletons und Blogs ausgetragenen Kontroversen um die Digitalisierung von Büchern durch „Google Books“ und die Bestrebungen von Wissenschaftlern und Wissenschaftsverbänden zur unentgeltlichen Zugänglichmachung von wissenschaftlichen Texten unter dem Stichwort „Open Access“.

Die Veranstaltung wurde aufgezeichnet und kann unter folgendem Link angeschaut werden.
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Fabian Pingel, 29.06.09

„,Störungen‘ −Kriegsdiskurse in Literatur und Medien von 1989 bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts“

Tagung in Verbindung mit dem ZMI vom 29.06. bis 01.07. 2009 auf Schloss Rauischholzhausen

Stoerungen PlakatBei Kriegen handelt es sich – ähnlich wie bei Revolutionen – um fundamentale Störungen der gesellschaftlichen Systemzustände, um einen sozialen ‚Ausnahmezustand’. Literatur als Form der „Selbstbeobachtung von Gesellschaften“ (H. Böhme) wiederum stellt ein Medium dar, in dem die durch Kriege hervorgebrachten Störungszustände thematisiert werden können. Allerdings haben sich die externen und internen Bedingungen, unter denen das Thema ‚Krieg’ zum Gegenstand literarischer Darstellung wird, in den letzten Jahrzehnten stark verändert. An die Stelle einer ‚binären’ Systemopposition, wie sie für das 20. Jahrhundert noch weithin bestimmend war, ist eine Vielzahl neuer ‚unübersichtlicher’ Konfliktlagen getreten, die vielfach nicht mehr nach dem alten, allzu reduktionistischen Muster des Kampfes zwischen verfeindeten Nationalstaaten sowie der Systemkonfrontation zwischen zwei feindlichen Blöcken zu interpretieren sind. Hinzu kommt die wachsende Bedeutung der sogenannten Neuen Medien als kulturelles Archiv und soziales Kommunikationsinstrument, aber auch als Mittel der strategischen Kriegsführung und der politischen Rhetorik. Die Tagung setzt sich zum Ziel, diesen aktuellen Vorgängen anhand der Kriegsdiskurse in Literatur und Medien zwischen 1989 und der Gegenwart nachzugehen. Ausführliche Informationen über die von Prof. Dr. Carsten Gansel (ZMI/Universität Gießen) und Prof. Dr. Heinrich Kaulen (Universität Marburg) veranstalteten Tagung finden sie im pdf iconProgrammheft .

Sebastian Baier, 16.06.09

ZMI-Projekte mit eigenen Webpräsenzen

Erweiterung der ZMI-Homepage
Nach dem Relaunch der ZMI-Webpräsenz im vergangenen Jahr sind in den vergangenen Wochen weitere ausgegliederte Webangebote des ZMI hinzugekommen.
Mit einer projektspezifischen Website präsentiert sich seither der LOEWE-Schwerpunkt "Kulturtechniken und ihre Medialisierung" unter http://www.kulturtechniken.info. Der Forschungsverbund hat unter der Federführung des ZMI im letzten Jahr seine Arbeit aufgenommen und wird durch das hessische Programm „LOEWE – Landesoffensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz“ bis 2011 gefördert. 11 Teilprojekte widmen sich der Erforschung kommunikativer Kulturtechniken, im Speziellen dem Lesen und Schreiben.
Über den aktuellen Stand der Dinge im Forschungsverbund "Interactive Science" - dem zweiten großen Förderprojekt des ZMI - können Sie sich auf der Projektwebseite http://www.wissenschaftskommunikation.info informieren. Dort finden Sie auch Links zu den zahlreichen Wissenschaftsblogs der einzelnen Projektmitarbeiter: Neben dem Blog des Geschäftsführenden Direktors des ZMI und Koordinators des Forschungsverbundes Prof. Henning Lobin, sind dort weitere interessante Personen- und Gruppenblogs aggregiert.
Mit "Erinnerungskultur 2.0. Kommemorative Kommunikation in digitalen Medien", herausgegeben von Erik Meyer, erschien in den vergangenen Tagen der sechste Band der "Interaktiva-Reihe", der Publikationsreihe des ZMI beim Campus-Verlag. Seitdem präsentiert sich die Reihe, zu der noch in
diesem Jahr zwei weitere Publikationen hinzukommen werden, mit einer eigenen Webseite. Unter http://interaktiva.info sind alle Informationen rund um die Reihe, die Herausgeber sowie die einzelnen Publikationen zusammengestellt. Die Seite wird künftig mit Rezensionen und Links weiter ausgebaut.
Weitere Informationen zu den neuen Seiten pdf iconfinden Sie hier.

Fabian Pingel, 12.06.09

Wahl im Web zur Europawahl

Christoph Bieber und "Twitter-Scouts" der JLU Gießen vom ZDF erneut als Experten eingeladen

Wal im NetzBereits zum dritten Mal fand die Online-Wahlbeobachtung des ZDF mit ZMI-Beteiligung statt. Aus dem alten Telegraphenamt in Berlin meldete sich der Moderator Markus Kavka, tatkräftig unterstützt von dem Politikwissenschaftler und Netzexperten Christoph Bieber (Sektion 1), um über Trends, Prognosen, Beobachtungen und Tweets aus dem Netz zu berichten. Wieder mit an Bord waren die Twitterscouts Fabian Pingel (@fabianpingel) vom ZMI sowie Christian Marx (@Herr_Marx) und Malte Krohn (@malte_politicus), beide Studierende der JLU. Zusammen mit anderen Studierenden aus ganz Europa wurde in der dreistündigen Live-Sendung versucht, ein Onlinemeinungsbild des wählenden Europas zu vermitteln.
Dass das Thema Online-Wahlkampf im Hinblick auf das Superwahljahr 2009 eine immer wichtigere Stellung einnimmt, zeigte sich an der Tatsache, dass die Spitzenkandidaten von Union und den Grünen in Europa, Hans-Gert Pöttering und Reinhard Bütikofer, sich in einem Live-Chat, direkt im Anschluss an die Wahl, den Fragen der Zuschauer stellten. Mehr Quellen:
http://twitter.com/wahlimweb
http://blog.zdf.de/wahlimweb/
Zusammenfassung der Sendung in der ZDF-Mediathek: "Wahl im Web" in der Suchmaske eingeben

Björn Trebitz, 11.06.09

Erinnerungskultur 2.0 - Der Trailer

Björn Trebitz, 04.06.09

1989 in Zentraleuropa - Die Wende als transnationales Diskurs- und Medienereignis

Tagung und Podiumsgespräch an der Justus-Liebig-Universität Gießen18./19. Juni 2009

„20 Jahre Mauerfall“ - die Wende von 1989 ist im Jubiläumsjahr 2009 überall präsent. Während sich aber die meisten Veranstaltungen zum 20. Jahrestag um die Ereignisse in der DDR und die deutsch-deutsche Wiedervereinigungsgeschichte drehen, beschreitet diese Tagung einen anderen Weg. Hier werden Historiker, Journalisten und Zeitzeugen aus Deutschland und Ostmitteleuropa über die Wende als grenzüberschreitendes Phänomen diskutieren.
Es gab nicht nur ein, sondern viele „1989“ in Ostmitteleuropa, mit jeweils unterschiedlichen Vorgeschichten und Verlaufsformen. Gleichzeitig war die Wende ein Medienereignis – nicht nur als Medienthema, sondern auch als Medienprodukt. Das ZMI, das Herder-Institut Marburg, das Gießener Zentrum Östliches Europs (GiZO) und das Graduiertenkolleg "Transnationale Medienereignisse" laden am 18. und 19 Juni 2009 zu einer gemeinsamen Tagung ins Hauptgebäude der Justus-Liebig-Universität. Das Veranstaltungsprogramm und weiterführende Informationen entnehmen Sie dem Tagungsflyer.
Ein Programmhighlight dürfte das, vom Hessischen Rundfunk moderierte, Podiumsgespräch, „Der Wendeprozess oder der lange Weg zur Freiheit“ werden. Es steht am 18. Juni um 18 Uhr in der Universitäts-Aula auf dem Plan, weitere Informationen auf der Pressemitteilung.

Update 12.06.09: Das Herder Institut hält auf einer Webseite zur Tagung zahlreiche weitere Informationen bereit.

Fabian Pingel, 31.05.09

Tagung: Schlachtfeld, Bildungsstätte, Traumfabrik Film und Kino in der Weimarer Republik

ZMI fördert Tagung zum Thema "Schlachtfeld, Bildungsstätte, Traumfabrik Film und Kino in der Weimarer Republik"

Am 3. bis 7. Juni 2009 findet im Deutschen Historischen Museum, Berlin und dem Zeughauskino, Berlin eine Tagung mit zugehöriger Filmreihe statt, die vom ZMI, der Medienwissenschaft der Universität Trier und der Kinemathek des Deutschen Historischen Museums gemeinsam gefördert wird. Organisatoren sind Brigitte Braun (Trier), Kai Nowak (Gießen) und Philipp Stiasny (Berlin). Die Veranstaltung befasst sich mit der Etablierung einer Film- und Kinokultur in den Jahren der Weimarer Republik, die die Umbrüche, Verunsicherungen und Herausforderungen der Epoche und des zurückliegenden Ersten Weltkrieges verarbeitete.
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Fabian Pingel, 28.05.09

Sechster Band der ZMI-Publikationsreihe "Interaktiva"

Neuerscheinung: "Erinnerungskultur 2.0. Kommemorative Kommunikation in digitalen Medien"

Meyer: Erinnerungskultur20Unter dem Titel "Erinnerungskultur 2.0. Kommemorative Kommunikation in digitalen Medien" ist der sechste Band der Publikationsreihe "Interaktiva" des Zentrums für Medien und Interaktivität (ZMI) der Justus-Liebig-Universität Gießen erschienen. Der Band versammelt Autoren aus Architektur, Geschichts-, Kommunikations-, Literatur- und Politikwissenschaft, um die aktuellen Veränderungen zu reflektieren, die sich durch neue, digitale Medien für Erinnerungskultur und Geschichtsvermittlung ergeben. Die Beiträge arbeiten aktuelle Entwicklungen in der digitalen Welt auf: von Computerspielen und E-Learning über die digitale Rekonstruktion zerstörter Synagogen und andere Formen virtuellen Gedenkens bis hin zur Online-Enzyklopädie Wikipedia. Diese Entwicklungen im Zusammenhang mit den "Neuen Medien" werden aus gedächtnistheoretischer und medienwissenschaftlicher Perspektive analysiert.

Herausgeber Dr. Erik Meyer, Politikwissenschaftler der Universität Gießen, verdeutlicht, wie digitale Medien nicht nur die Gegenwart gesellschaftlicher Kommunikation prägen, sondern zunehmend auch das Verständnis der Vergangenheit bestimmen und neue Formen von Geschichtsvermittlung und Opfergedenken begründen. Der Band ist aus der ZMI-Tagung "Virtual Memory, Virtual History" hervorgegangen. Im Mittelpunkt steht dabei die Charakterisierung von Anwendungen und Akteuren: Welche Formen der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ermöglichen Computerspiele, CD-ROMs, Online-Datenbanken und Plattformen zur Publikation nutzergenerierter Inhalte und Portale? Welche Auswirkungen haben die medialen Formate auf die Darstellung historischer Ereignisse und die Erinnerung an die Opfer von Krieg und Terror? Wie unterscheiden sich in dieser Hinsicht digitale, interaktive Medien von Orten wie Archiv, Denkmal und Gedenkstätte sowie historischen Darstellungen in Fernsehen, Film und Literatur? Weiter wirft der Band die Frage auf, wie sich bereits etablierte Anbieter und Initiativen interessierter Laien angesichts der unüberschaubaren Anzahl von Angeboten positionieren und welche Anwendungen und Akteure die durch kommunikationstechnologische Innovationen entstehende "Erinnerungskultur 2.0" prägen.

Ausführliche Informationen finden Sie auf der neu eingerichteten Webseite der Interaktiva-Reihe

Fabian Pingel, 22.05.09

"Störungen"-Tagung von DFG und ZMI

"Störungen. Kriegsdiskurse in Literatur und Medien von 1989 bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts"

Vom 29. Juni bis 1. Juli 2009 findet im Schloss Rauischholzhausen bei Gießen eine Tagung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) in Verbindung mit dem ZMI statt. Die Tagung unter dem Titel "Störungen. Kriegsdiskurse in Literatur und Medien von 1989 bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts" befasst sich mit der auseinandersetzung mit dem Thema ›Krieg‹ in der deutschsprachigen Literatur des 20. Jahr­
hunderts, die nicht zuletzt auf Grund der deutschen Täterrolle im Ersten und Zweiten Weltkrieg eine zentrale Rolle einnimmt. Veranstalter sind Prof. Dr. Carsten Gansel (ZMI/Universität Gießen) und Prof. Dr. Heinrich Kaulen von der Universität Marburg.

Weitere Informationen im pdf iconTagungsprogramm

Fabian Pingel, 22.05.09

Internationale Tagung "Kampf der Karten"

Das Herder Institut Marburg und die Professur für Didaktik der Geschichte der Justus-Liebig-Universität Gießen veranstalteten vom 6.-8. Mai 2009 eine internationale Tagung zum Thema „'Kampf der Karten'. Propaganda- und Geschichtskarten als politische Instrumente und Identitätstexte in Europa seit 1918“.
Dabei thematisierte die Tagung methodische Herangehensweisen auf Karten als Text, ebenso wie ihre Medialisierung unter kartographiegeschichtlichen oder ikonographischen Gesichtspunkten (etwa zu Fragen der Intermedialität). Auch fokussierte die Tagung die Verwendung von Karten im diplomatischen, geschichts- und identitätspolitischen, sowie in geschichtsdidaktischen Kontexten (z.B. im Rahmen von Schulpolitik und bei Inhalten im Geographie- und Geschichtsunterricht).

Die Veranstalter, der Direktor des Herder Instituts Prof. Dr. Peter Haslinger und der Inhaber der Professur für Geschichtsdidaktik, Prof. Dr. Vadim Oswalt, sehen in der gemeinsam konzipierten Tagung einen Anstoß zur innovativen Erweiterung der Thematik, die auch zu neuen Forschungsverbünden und -kooperationen führen wird. Außerdem ist die Thematik an beiden veranstaltenden Institutionen seit längeren im Rahmen von Forschungsinitiativen präsent, die zum Teil gemeinsam durchgeführt werden. So ist das Herder Institut Kooperationspartner der Professur für Didaktik der Geschichte bei dem DFG-Projekt „Geschichtsatlanten in Europa“. Auch das Herder Institut hat in seiner Forschungstätigkeit dem Thema historischer und aktueller Karten durch seine einschlägigen Sammlungen und dem daraus erwachsenen Forschungs- und Publikationsprojekt „Historisch-topographischer Atlas Schlesischer Städte“ (gefördert von der DFG) einen besonderen Schwerpunkt gesetzt. In Hinblick auf Geschichtskartographie und Historische Kartographie sind beide Organisatoren einschlägig ausgewiesen und kooperieren bereits im Kontext anderer Forschungsverbünde wie dem im Rahmen der Hessischen Forschungsinitiative LOEWE eingeworbenen Schwerpunkt „Kulturtechniken und ihre Medialisierung“ an der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Weitere Informationen finden Sie im pdf iconResümee der Tagung. Der Tagungsband ist in Vorbereitung.

Fabian Pingel, 05.05.09

Hein-Heckroth-Bühnenbildpreis an Robert Wilson verliehen

Laudatio von Prof. Heiner Goebbels
WGW

Von links nach rechts: Robert Wilson, Heiner Goebbels, Angela Winkler. Foto: (c)Rolf Wegst



Am 19. April 2009 wurde Robert Wilson im Stadttheater Giessen der Hein-Heckroth Bühnenbildpreis verliehen. Die Auszeichnung wurde ihm von der Hessischen Ministerin für Wissenschaft und Kunst Eva Kühne-Hörmann überreicht. In der Begründung der Jury heißt es: "Robert Wilson zählt - von den 70er Jahren bis heute - zu den einflußreichsten und originellsten Theatermachern der Gegenwart und macht überall auf der Welt seine Herkunft aus der Bildenden Kunst in seinen vielfältigen Arbeiten immer wieder durch Licht- und Bühnenräume deutlich, die künstlerische Erfahrung und elementare Wahrnehmung zusammenbringen: in dem er den Zuschauern Zeit gibt, zu sehen und zu hören."
ZMI-Mitglied Prof. Heiner Goebbels hielt die Laudatio. Wilsons Akzentuierung der einzelnen Theatermittel und die szenische Trennung von Bewegung und Sprache, von Sprache vom Körper, der Körper voneinander und die ungewöhnliche Fragmentierungsleistung des typischen Wilson-Lichts zugunsten eines Denkraums für den Betrachter, mache ihn maßgeblich zu einem der größten Künstler auf dem Theater der letzten 40 Jahre. "Bob, I said, you changed my life", rief Goebbels Wilson zu. Die bekannte Schauspielerin Angela Winkler (Die verlorene Ehre der Katharina Blum) sang, am Klavier begleitet von Adam Benzwi, Brecht-Lieder - lauter Lieblingsstücke von Robert Wilson.

Björn Trebitz, 20.04.09

Literatur, die Geschichte schrieb (II)

Vortragsreihe über Literatur, die realgeschichtliche Wirkungen entfaltet, wird fortgesetzt

Literatur, die Geschichte schrieb PosterIm Wintersemester 08/09 startete mit großem Erfolg eine vom ZMI und dem Historischen Institut veranstaltete Vortragsreihe über ,Literatur, die Geschichte schrieb'. Die Reihe wird im Sommersemester 09 fortgesetzt, der erste Termin ist am 15. April 2009 mit einem Beitrag von Roland Borgmeier über H.G. Wells "The First Man in the Moon" im Margarete-Bieber-Saal, Ludwigstr. 34 (neben dem ZMI) um 18.00 Uhr c.t.. Die weiteren Veranstaltungen finden wöchentlich statt und richten Sie richtet sich an alle Interessierten in Stadt und Universität und stellt auf unterhaltsame Weise literarische Werke vor, die den Lauf der Geschichte präg(t)en.
Nähere Informationen zu den Vortragenden und Titeln der Vorträge finden Sie in der angehängten pdf iconPDF-Datei, oder hier.

Björn Trebitz, 07.04.09

ZMI kooperiert mit Universidade de Brasilia

Die Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) und die Universidade de Brasilia in Brasilien werden künftig noch enger zusammenarbeiten: Beide Seiten unterzeichneten nun das Kooperationsabkommen. Die Kooperation der Universitäten gründet sich maßgeblich auf die mehrjährige Zusammenarbeit von Prof. Dr. Henning Lobin, Geschäftsführender Direktor des ZMI, mit Prof. Dr. Cláudio Gottschalg-Duque vom Zentrum für Informations- und Dokumentationswissenschaft der Universität Brasilia. Im Mittelpunkt der Kooperation steht daher zunächst das ZMI und das Zentrum von Gottschalg-Duque, und hier insbesondere die Graduiertenförderung.
Lesen Sie die pdf iconvollständige Pressemitteilung

Fabian Pingel, 18.02.09

Neues Forschungsprojekt zu Europabildern im 20. Jahrhundert genehmigt


Unter dem Titel "Lost in Translation? Europabilder und ihre Übersetzungen. Vom ersten Weltkrieg bis zur Gegenwart" hat das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (BMBF) im Januar 2009 ein Drittmittelprojekt in Höhe von rund einer Millionen Euro genehmigt. Antragsteller sind vom Historischen Institut der Universität Gießen Prof. Dr. Frank Bösch (Sektion IV) und Prof. Dr. Winfried Speitkamp sowie Prof. Dr. Simone Lässig von der TU Braunschweig/Georg-Eckert Institut für internationale Schulbuchforschung.
Das bis 2012 laufende Projekt untersucht den Wandel von Begriffen, Bildern und Ideen von Europa und ihre zeit- und kontextbezogenen Übersetzungen in und durch verschiedene Medien. Das Projekt fragt insbesondere, inwieweit Vorstellungen über Europa aus einem Zusammenspiel von Zentrum- und Peripheriedeutungen entstanden und wie die jeweilige nationale Bedeutung Europas wechselseitig übertragen wurde. Im Unterschied zur bisherigen Forschung beschränkt sich das Projekt weder auf die ideengeschichtliche "Höhenkamm-Literatur" noch auf die mediale Darstellung des EU-Entstehungsprozesses.
Vielmehr wertet es jenseits von politischen Verengungen Medien im weitesten Sinne aus. Als Quellen stehen etwa die internationale Presse, Schulbücher, Parlamentsdebatten und die Denkmalpolitik im Vordergrund.

Björn Trebitz, 16.02.09

"Mediengattungen"-Tagung in Gießen


„Mediengattungen: Ausdifferenzierung und Konvergenz“ ist das Thema einer zweitägigen
gemeinsamen Tagung der Fachgruppe „Mediensprache und Mediendiskurse“ der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DG PuK) und der Sektion „Medienkommunikation“ der Gesellschaft für Angewandte Linguistik (GAL). Veranstaltet wird die Tagung von den ZMI-Mitgliedern Prof. Dr. Katrin Lehnen (Sprecherin der Sektion II), Prof. Dr. Thomas Gloning (Sektion III), dem ZMI-Beirats-Mitglied Prof. Dr. Hans-Jürgen Bucher und Prof. Dr. Daniel Perrin (Universität Zürich).
Die Tagung findet am 13. und 14. Februar 2009 in Gießen statt. Veranstaltungsort ist das Alexander‐von‐Humboldt‐Haus (Uni-Gästehaus), Rathenaustraße 24 A, 35394 Gießen. Die Teilnahmegebühr beträgt 30 Euro (15 Euro für Studierende).

Das vollständige Tagungsprogramm und die Anmeldeinformationen finden Sie pdf iconhier.

Fabian Pingel, 02.02.09

ZDF-Wahlsendung „Die Wahl im Web“ live aus dem ZMI


wiw02s Fast drei Stunden lang übertrug der ZDFinfokanal am Sonntagabend aus dem Margarete-Bieber-Saal am ZMI die Wahlsondersendung „Die Wahl im Web“. Moderator Markus Kavka – bekannt aus dem Musiksender MTV – führte das Publikum im umgebauten Hörsaal durch die fast dreistündige Live-Sendung. Als Experten standen ihm der Parteienforscher Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte und Dr. Christoph Bieber vom ZMI mit Fachgebiet Netzpolitik zur Seite. Sie wurden gerahmt von mehreren Studenten des Lehrforschungsprojektes „Medialisierung von Wahlen“ von Christoph Bieber, die das Fernsehen und vor allem das Internet in Form von Weblogs und der Microblogging-Plattform „Twitter“ beobachteten und der Expertenrunde regelmäßig Bericht erstatteten.
Mit dem Sendungsformat wurde vom ZDF ein weiterer Versuch unternommen, das „alte“ Medium Fernsehen und die Neuen Medien interaktiv zu verknüpfen. Ein Twitter-Account zur Sendung und ein Chat bildeten die Schnittstellen für die Zuschauer, die der Sendung im ZDFinfokanal oder per Livestream auf heute.de folgten. Fragen der User wurden von den Menschen hinter den Rechnern direkt beantwortet oder an die Runde um Kavka weitergegeben. Zugleich wurde im Netz das Geschehen der Sendung angeregt diskutiert. Jeweils zwei Studenten beobachteten die anderen Fernsehsender sowie die in Bezug auf die Landtagswahl nicht allzu aktive deutsche „Blogosphäre“.

Impressionen von der Sendung: Kleine Fotogalerie

Das Urteil der User fiel überaus positiv aus. Hier eine Auswahl an Twitter-Beiträgen:

  • paulinepauline: vielen dank @wahlimweb war ne super sendung! bitte ab jetzt bei jeder wahl! Smiley #wahlimweb #zdf-info
  • OlafBathke: Also die @wahlimweb Sendung fand ich gut. Ich habe junge Menschen lange nicht mehr so gebannt Politik verfolgen sehen. #vernetzung
  • Sk4tz: @wahlimweb Klasse Sendung unbedingt wiederholen und unbedingt wieder mit @markuskavka
  • bewegdeinherz: @wahlimweb ist eine perfekte Symbiose aus Web und TV. Hoffentlich bleibt sie uns auch bei den nächsten Wahlen erhalten
  • schnutingerschnutinger: Fazit: Wahl im Web ist eine schöne, weil unaufgeregte & analytische Alternative zum massenmedialen Allgemein-Bla-Bla der Politiker. #Toll


Meinungen zur Sendung:

Sie haben noch mehr Meinungen zur Sendung gefunden? Bitte einfach den Link an fabian.pingel@zmi.uni-giessen.de senden!

Fabian Pingel, 19.01.09

Tagung "Schlüsselthemen der Geisteswissenschaften"

Lobin Plakat
Vom 12. bis 14. Januar 2009 fand in Berlin die von der Volkswagenstiftung und dem Zentrum für Literatur- und Kulturforschung veranstaltete Tagung “Schlüsselthemen der Geisteswissenschaften” statt.
Auch aus dem Forschungsverbund Interactive Science waren insgesamt neun Mitarbeiter aus allen Teilprojekten angreist. Unter Ihnen auch der geschäftsführende Direktor des ZMI und Projektkoordinator des Forschungsverbundes, Prof. Henning Lobin.

Einige Mitarbeiter haben ihre Eindrücke von der Tagung auf dem neu eingerichteten Tagungsblog beschrieben.

Während der Agora präsentierte Prof. Lobin das Projekt-Poster (pdf) des Forschungsverbundes (Foto).

Jan Schmirmund, 19.01.09

Live aus dem ZMI

ZDF-Wahlberichterstattung aus dem Margarete-Bieber-Saal


Studierende und Experten beobachten und kommentieren den Abend am 18. Januar aus Internet-Perspektive - Übertragung der Sendung in die Aula

ZDF Wahl LogoZur Hessenwahl am 18. Januar 2009 sendet das ZDF unter anderem direkt aus Gießen. Das ZMI lädt an diesem Abend Studierende zu einer Wahlparty in den Margarete-Bieber-Saal ein. Mit einer Besonderheit: Das ZDF berichtet darüber live in der Sendung "Wahl im Web". Die Onlinesendung, die auch im ZDF-Infokanal ausgestrahlt wird, beobachtet, begleitet und ergänzt den TV-Wahlabend aus Internet-Perspektive. Interessierte Gießener können die komplette Sendung, die in Live-Schaltungen mit der Hauptübertragung im Fernsehen verzahnt wird, gleichzeitig nebenan in der Uni-Aula verfolgen. Der Eintritt ist kostenlos.

Nach dem Muster der Online-Berichterstattung zur US-Präsidentschaftswahl im ZDF setzen sich Moderator Markus Kavka und seine Gäste mit den Web-Ereignissen des hessischen Wahlkampfs auseinander. Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte (Universität Duisburg-Essen) und Dr. Christoph Bieber (ZMI) diskutieren die Hessenwahl im Kontext der wichtigsten Entwicklungen zum Auftakt des "Superwahljahres" in Deutschland. Zusätzlich beobachten im Rahmen der Sendung Studierende des Gießener Lehrforschungsprojektes "Medialisierung von Wahlen" den Wahltag im Netz und berichten über die Reaktionen in Blogs, Online-Communities oder dem Sofortnachrichtendienst Twitter.

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Fabian Pingel, 13.01.09

Auszeichnung für Michael K. Legutke

"Hessischer Hochschulpreis für Exzellenz in der Lehre" geht an ZMI-Mitglied

LegutkeProf. Dr. Michael K. Legutke (Sektion 3) ist mit dem diesjährigen "Hessischen Hochschulpreis für Exzellenz in der Lehre" - der höchstdotierten staatlichen Ehrung dieser Art in Deutschland - ausgezeichnet worden. An Freitag erhielt er in Wiesbaden den mit 60.000 Euro ausgestatteten Preis. Mit der Verleihung eines Projektpreises an "Performing Science"-Preisträger Prof. Dr. Siegfried Schindler und Prof. Dr. Richard Göttlich war die Justus-Liebig-Universität ein zweites Mal erfolgreich.
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Fabian Pingel, 05.01.09

Das ZMI wünscht fröhliche Feiertage

Weihnachtskarte














Fabian Pingel, 23.12.08

Wissenschaftsjournalist Gert Scobel neues Mitglied des ZMI-Beirats

Scobel Foto

Foto: (c)Klaus Weddig, Frankfurt a. M.
Das Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI) der Giessener Justus-Liebig-Universität freut sich über ein neues Mitglied in seinem Beirat. Seit wenigen Tagen gehört der Wissenschaftsjournalist und Grimme-Preisträger Gert Scobel zu diesem Gremium. Zur Wahl Scobels in den Beirat erläuterte der Geschäftsführende Direktor des ZMI, Prof. Dr. Henning Lobin: "Gert Scobel verbindet erfolgreiche Fernseharbeit mit der philosophischen Durchdringung zentraler wissenschaftlicher Fragestellungen. Es wird als herausragender Wissenschaftsjournalist der Arbeit des ZMI wichtige Impulse geben können."

1959 in Aachen geboren, studierte Scobel Philosophie und katholische Theologie an der Jesuiten-Hochschule St. Georgen in Frankfurt am Main, wo er 1983 das Diplom ablegte, und an der University of California in Berkeley, wo er ebenfalls einen Abschluss machte. Zurück in Frankfurt am Main, studierte er an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Wissenschaftstheorie und Sprachphilosophie und lehrte drei Monate an der University of San Francisco. Zweimal erhielt er das EICOS-Stipendium, u.a. am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Martinsried bei München. Parallel dazu arbeitete er für das Magazin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sowie beim Hessischen und Westdeutschen Rundfunk. Seit 1995, also von Anfang an, bis Dezember 2007, war er einer der Anchormen des täglichen 3sat-Magazins Kulturzeit. Zusätzlich moderierte er von 2001 bis 2003 das ARD-Morgenmagazin, ab 2004 außerdem die Sendung delta, ebenfalls bei 3sat, und seit April 2008 die Wissenschafts-Sendung scobel. 2005 wurde er für die Moderation und Redaktion von Kulturzeit und delta mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet. Im selben Jahr kürte ihn das Branchenblatt Medium-Magazin zum »Kulturjournalisten des Jahres«. Sein neues Buch "Weisheit: Über das, was uns fehlt" ist gerade bei DuMont erschienen. Darin verfolgt er die Weisheit bis zu ihren Ursprüngen, ins Mittelalter und in den fernen Osten, und bezieht neue Erkenntnisse aus Psychologie, Neurowissenschaften, Biologie, Glücks- und Komplexitätsforschung ein. „Kaum etwas fehlt uns so sehr wie Weisheit: Im Umgang mit der Welt, mit anderen und uns selbst“, sagt Gert Scobel.
Mitglieder des ZMI-Beirats sind außer Gert Scobel der Trierer Medienwissenschaftler Hans-Jürgen Bucher, der Kulturwissenschaftler Diedrich Diederichsen, die Sprachwissenschaftler Werner Holly und Andreas Jucker, der Politikwissenschaftler Claus Leggewie und der Hirnforscher Wolf Singer.

Sabine Heymann, 22.11.08

Das ZMI zu Gast in Wien

Arbeitstreffen des Forschungsverbundes "Interactive Science" bei der Östereichischen Akademie der Wissenschaften
Interactive Science Treffen Wien Nov 2008
Das erste Arbeitstreffen des Projektverbunds „Interactive Science - Interne Wissenschaftskommunikation über digitale Medien“ (VW-Stiftung – Schlüsselthemen der Geisteswissenschaften) fand am 7. November 2008 in Wien statt. PD Dr. Michael Nentwich (Institut für Technikfolgen-Abschätzung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften) hatte die Teilprojektleiter und Mitarbeiter des Verbundes nach Wien eingeladen, wo unter der Leitung von Prof. Dr. Henning Lobin (Projektkoordinator und GD des ZMI) der aktuelle Stand der Teilprojekte vorgestellt und diskutiert wurde. Neben Strategien der Darstellung des Verbundes in der Öffentlichkeit und der Möglichkeit verstärkter Nutzung virtueller Tools zur Kommunikation innerhalb der Teilprojekte stand vor allem die Arbeitsplanung auf der Tagesordnung sowie die Präsentation des Verbundes beim Statussymposium der VW-Stiftung (12. – 14. Januar in Berlin).

Sabine Heymann, 11.11.08

Literatur, die Geschichte schrieb

Vortragsreihe über Literatur, die realgeschichtliche Wirkungen entfaltet

Literatur, die Geschichte schrieb PosterDas Oberseminar zur Neueren und Neuesten Geschichte der Professoren Frank Bösch, Dirk van Laak, Friedrich Lenger und Winfried Speitkamp sowie die Arbeitsgruppe „Medien und Geschichte“ des Gießener „Zentrums für Medien und Interaktivität“ organisieren im Wintersemester eine Vortragsreihe über Literatur, die realgeschichtliche Wirkungen entfaltet hat. Hierbei geht es ausdrücklich nicht um geistes‐ oder literaturgeschichtliche Bedeutsamkeit im Sinne eines abstrakten Kanons, sondern um konkrete Veränderungen in Politik, Gesellschaft oder Kultur, die durch die Veröffentlichung eines fiktiven Werks sowie die hieran anschließenden Diskussionen verursacht wurden. Die Reihe begann am 5. November 2008 mit einem Einführungsvortrag von Dirk van Laak im Margarete-Bieber-Saal, Ludwigstr. 34 (neben dem ZMI) um 18.00 Uhr c.t.. Die Veranstaltung findet ab dem 12. November 14-tägig statt und richtet sich nicht nur an Studierende und Mitglieder der Justus-Liebig-Universität, interessierte Bürger sind herzlich willkommen.
Nähere Informationen zu den Vortragenden und Titeln der Vorträge finden Sie in der angehängten PDF-Datei.
pdf iconMehr Informationen

Björn Trebitz, 05.11.08

Es sind alles Geschichten aus meinem Leben

Tagung aus Anlass des 100. Geburtstages von Hans-Werner Richter

Deckblatt Richter TagungDie in Kooperation von Prof. Dr. Carsten Gansel (ZMI), Prof. Dr. Werner Nell (Universität Halle), Prof. Dr. Pawel Zimniak (Universität Zielona Góra) und Martin Bartels (Hans-Werner Richter-Haus, Bansin) veranstaltete Tagung zielt auf eine neue Beschäftigung mit dem lange Zeit von der Germanistik vernachlässigten Werk des Autors und Literaturpolitikers Hans Werner Richter, die insbesondere aus der seit den neunziger Jahren neuen Quellen- und Materiallage wesentliche Impulse erhalten hat.
Anliegen der Tagung ist es, das literarische wie intellektuelle Profil Richters neu zu bestimmen und ihn in den Kontext jener Autoren-Generation zu stellen, die in den letzten Jahren vor allem durch ihre spezifische literarische Erinnerungsarbeit eine öffentliche Debatte ausgelöst hat. Ein weiteres Anliegen gilt deshalb dem Austausch mit Vertretern dieser Generation über Hans Werner Richter und die deutsche Literatur.
Die Tagung findet vom 12.-14. November 2008 in Bansin/Insel Usedom statt, das genaue Programm entnehmen Sie bitte dem beigefügten pdf iconProgrammheft.

Björn Trebitz, 04.11.08

Dokumentation Tagung Web 2.0

Download der Präsentationen zur Tagung "Das Internet zwischen egalitärer Teilhabe und ökonomischer Vermachtung

Über das Weblog können seit einigen Tagen die Präsentationen der Tagungsteilnehmer heruntergeladen werden. Zudem wird im kommenden Jahr ein Tagungsband erscheinen. Informationen dazu werden Sie zur gegebenen Zeit über diese Seite erhalten.

Den Live-Tweet zu beiden Konferenztagen können Sie hierüber erreichen.

Fabian Pingel, 24.10.08

"Das Internet zwischen egalitärer Teilhabe und ökonomischer Vermachtung"

ZMI-Herbsttagung am 24. und 25. Oktober 2008

Flyer Ausschnitt "Das Internet zwischen egalitärer Teilhabe und ökonomischer Vermachtung" ist der Titel der zweitägigen internationalen Herbsttagung des ZMI (veranstaltet von Sektion 1), zu der Gäste aus den USA und dem europäischen Ausland erwartet werden. Die Tagung findet am 24. und 25. Oktober 2008 im Margarete-Bieber-Saal (neben dem ZMI) statt. In vier Panels werden soziale, ökonomische, politikwissenschaftliche und juristische Fragen erörtert. Dabei wird zunächst von dem Oberbegriff "Web 2.0" ausgegangen, der seit einer Konferenz im Herbst 2004 als Ikone einer neuen Ära des Internets steht. Der Begriff "Web 2.0" beschreibt nicht so sehr eine technische Weiterentwicklung des Internets, sondern vielmehr eine Veränderung der Anwendungsmöglichkeiten. Der Konsument des Internets wird gleichzeitig zum Produzenten von Inhalten. Klassische Beispiele dafür sind u.a. die Videoplattform YouTube oder auch zahlreiche Weblogs, Tauschbörsen etc. Mit den veränderten Anwendungsmöglichkeiten gehen aber auch Probleme einher, die sich nicht konkret auf ein wissenschaftliches Gebiet spezifizieren lassen. Die vier Panels versuchen, in ihrem wissenschaftlichen Teilgebiet die Ausprägungen des Web 2.0 zu erfassen. Neben Einzelvorträgen sind Diskussionsphasen geplant, die die Möglichkeiten eröffnen, zwischen den einzelnen Wissenschaftsteilen Querverbindungen aufzuweisen und zu diskutieren.
Das Programm der Tagung entnehmen Sie bitte dem angehängten Flyer.

Zum Tagungsprogramm
pdf iconFlyer "Das Internet zwischen egalitärer Teilhabe und ökonomischer Vermachtung"
Weitere Informationen auch im Weblog zur Tagung

Björn Trebitz, 22.10.08

Staatsministerin Silke Lautenschläger eröffnet LOEWE-Schwerpunkt "Kulturtechniken und ihre Medialisierung"


UrkundenueberreichungStaatsministerin Silke Lautenschläger eröffnet am 22. Oktober 2008 im Rahmen einer Feierstunde im Margarete-Bieber Saal der Justus-Liebig-Universität den LOEWE-Schwerpunkt "Kulturtechniken und ihre Medialisierung". Am 30.6. des Jahres war der JLU das Verbundprojekt "Kulturtechniken und ihre Medialisierung" vom Land bewilligt worden. Im Rahmen der hessischen Landesoffensive zur Entwicklung wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz (LOEWE) wird dieser Schwerpunkt in den kommenden drei Jahren mit mehr als 2,8 Mio finanziert. Nach der Begrüßung durch Uni-Präsident Prof. Dr. Stefan Hortmuth, dem Grußwort des Geschäftsführenden Direktors des ZMI, Prof. Dr. Henning Lobin, und dem Grußwort des Direktors des Herder-Instituts Marburg, Prof. Dr. Peter Haslinger, wird Staatsministerin Frau Silke Lautenschläger den offiziellen Startschuss für die Arbeit des Schwerpunkts gegeben. Nach der Rede der Ministerin wird Prof Dr. Henning Lobin als Koordinator des Projektes den Schwerpunkt kurz vorstellen.

Björn Trebitz, 21.10.08

LOEWE-Schwepunkt bewilligt

LOEWE

Björn Trebitz, 17.10.08

LOEWE-Schwerpunkt "Kulturtechniken und ihre Medialisierung" wird gefördert

Erfolgreiches Abschneiden des ZMI beim Förderprogramm des HMWK

LOEWE LogoDie Justus-Liebig-Universität (JLU) Gießen hat bei der ersten Staffel des hessischen Forschungsförderprogramms LOEWE (Landes-Offensive zur Entwicklung wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz) erfolgreich abgeschnitten. Wie das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst mitteilte, wurde dem Antrag des Zentrums für Medien und Interaktivität (ZMI) auf Förderung des LOEWE-Schwerpunkts "Kulturtechniken und ihre Medialisierung" stattgegeben. "Die Ergebnisse sind eine Bestätigung der strategischen Entscheidungen der Universität Gießen im Rahmen ihrer langfristigen Entwicklungsplanung", betonte Universitätspräsident Prof. Dr. Stefan Hormuth.

Die Federführung des bis 2010 mit insgesamt rund 2,3 Millionen Euro geförderten Schwerpunkts "Kulturtechniken und ihre Medialisierung" liegt bei Prof. Dr. Henning Lobin vom Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI). "Mit der LOEWE-Förderung wird die kontinuierliche Aufbauarbeit am ZMI in den
letzten Jahren honoriert und zugleich auf eine neue Ebene gehoben. Dem ZMI wird es zusammen mit seinen Partnern nun ermöglicht, sich in den nächsten Jahren zu einem führenden Forschungszentrum für medienkulturwissenschaftliche Fragestellungen zu entwickeln", zeigte sich Prof. Dr Henning Lobin erfreut.

Der LOEWE-Schwerpunkt befasst sich mit den Auswirkungen des gegenwärtig stattfindenden gewaltigen medientechnischen und gesellschaftlichen Umbruchs auf die kommunikativen Kulturtechniken des Lesens und Schreibens und die darauf aufbauenden Kulturtechniken. Methodisch soll dies aus der Perspektive der Medialisierung erforscht werden, wobei sprach-, kultur-, sozial- und geschichtswissenschaftliche Herangehensweisen miteinander kombiniert werden. Dabei werden durch die Kooperationen mit dem außeruniversitären Herder-Institut (Prof. Dr. Peter Haslinger, Direktor des Instituts) und der Fachhochschule Gießen-Friedberg zusätzlich anwendungsorientierte sowie medientheoretische und -technologische Perspektiven eröffnet.
Mehr Informationen

Björn Trebitz, 24.06.08

Arbeitsgespräch zum Thema E-Voting

Diskussionsrunde am Institut für Politikwissenschaft
Im Rahmen des Lehrforschungsprojektes "Medialisierung von Wahlen" findet am Dienstag, den 24.6. ein Arbeitsgespräch zum Thema E-Voting - Wahlcomputer für Deutschland? statt. Von 14-16 Uhr diskutieren am Phil II (Haus E, Raum 106) : Constanze Kurz (Humboldt-Universität Berlin/Chaos Computer Club), Bernhard Emrich (Wahlamtsleiter der Stadt Langen) und Christoph Bieber (IfP/ZMI).

Den Hintergrund bildet die Debatte um den Einsatz elektronischer Wahlgeräte bei den Landtagswahlen in Hessen, eine Zusammenfassung der Ereignisse des Frühjahrs findet sich hier. Im Rahmen des ZMI-Antrags "Kulturtechniken und ihre Medialisierung" im LOEWE-Förderprogramm des Landes Hessen ist ein Teilprojekt zu dieser Thematik am ZMI vorgesehen.

Ikonographie des Terrors? 30 Jahre Deutschland im Herbst

Formen filmischer und literarischer Erinnerung an den Terrorismus in der BRD 1978-2008.

Der Workshop zur Filmreihe Ikonographie des Terrors?, ausgerichtet vom ZMI in Zusammenarbeit mit dem Institut für Germanistik und der Arbeitsstelle für Literatur und Mediensozialisation (LIMES) an der JLU, findet vom 23. – 24. Juni 2008 im Uni-Gästehaus (Alexander von Humboldt-Haus) statt.
Eine Lesung mit Autorengespräch mit dem Autor Leander Scholz ("Rosenfest") rundet die Veranstaltung am 23. Juni ab.
Mit Edgar Rai ("Die fetten Jahre sind vorbei") findet am 24. Juni eine Lesung mit anschließender Filmsichtung statt. Der Film wird wieder in der Alten UB gezeigt.

pdf iconAusführliches Programm des Workshops
Exposé zur Filmreihe

Björn Trebitz, 17.06.08

Heiner Müller sprechen

Künstlerisches und wissenschaftliches Symposium

Heiner Müller sprechen-Poster ArtWie spricht man Heiner Müllers Texte? Wie soll man mit ihrer Vielstimmigkeit und ihrer provokativen Unspielbarkeit umgehen? Diese Fragen stehen im Zentrum eines internationalen künstlerischen und wissenschaftlichen Symposiums, zu dem das Institut für Angewandte Theaterwissenschaft der Justus-Liebig-Universität vom 26.-29. Juni 2008 nach Gießen einlädt. Erwartet werden Künstler, Experten zu Müllers Werk, Philosophen, Theater-, Medien-, Literatur- und Musikwissenschaftler. Auf dem Programm stehen neben Vorträgen auch Erfahrungsberichte, Workshops, öffentliche Diskussionen, ein Schau- und Hörraum, praktische Versuche auf unterschiedlichsten Szenen und in unterschiedlichster Form (Installationen, Performances, Hörstücke, Inszenierungen), Gastspiele sowie künstlerische Präsentationen. Erforscht werden sollen neue Ansätze des Umgangs mit Müller und den Fragen, die seine Arbeit weiter stellt.

Die Veranstaltung wird gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes, die Hessische Theaterakademie (HTA), das Kulturamt der Stadt Gießen sowie durch das ZMI, den Asta und das Präsidium der Justus Liebig-Universität, Gießen.

Weitere Informationen auf der Symposiums-Webseite.

Björn Trebitz, 10.06.08

Performing Science liefert Inspiration

Performing Science Wettbewerb inspiriert "science.art.music." bei den Wiener Festwochen

Die Hörsäle der Technischen Universität Wien öffnen sich am Wochenende der Kunst: Im Rahmen der Veranstaltung "science.art.music." präsentieren Künstler Performances in den urtypischen Räumen wissenschaftlicher Lehre. Gezeigt werden soll damit die Interaktion von Kunst und Wissenschaft. Die Inspiration für diese Veranstaltung holte sich Kurator Wolfgang Schlag beim ZMI-Wettbewerb Performing Science, ließ er die österreichische Zeitung derstandard wissen.

Fabian Pingel, 21.05.08

Forschungsverbund "Interactive Science" von der VolkswagenStiftung bewilligt

Das ZMI untersucht die Auswirkungen Neuer Medien auf die interne Wissenschaftskommunikation

Der Antrag des ZMI auf Förderung eines Forschungsverbundes "Interactive Science" im Rahmen des Programms "Schlüsselthemen der Geisteswissenschaften" ist von der VolkswagenStiftung Hannover positiv beschieden worden. Das auf drei Jahre angelegte, mit knapp einer Million Euro dotierte Forschungsprojekt nimmt die Wirkungen Neuer Medien auf die Produktion, Distribution und Evaluation beziehungsweise Kritik wissenschaftlichen Wissens in den Blick und verbindet multidisziplinär linguistische, medien- und sozialwissenschaftliche, wissenschaftshistorische und theaterwissenschaftliche Sichtweisen. "Erstmalig werden damit in dieser fachlichen Konstanz die Veränderungen der Wissensproduktion in den Blick genommen, die durch die Digitalisierung und Vernetzung bewirkt werden", erklärt der Sprecher des Verbundes Prof. Henning Lobin, Leiter des ZMI. mehr

Die Pressemitteilung der VolkswagenStiftung

Björn Trebitz, 28.04.08

Call for Papers: „Es sind alles Geschichten aus meinem Leben“

Tagung aus Anlass des 100. Geburtstages von Hans-Werner Richter

Die in Kooperation von Prof. Dr. Carsten Gansel (ZMI), Dr. Roman Luckscheiter (Universität Heidelberg), Prof. Dr. Pawel Zimniak (Universität Zielona Góra) und Martin Bartels (Hans-Werner Richter-Haus, Bansin) veranstaltete Tagung zielt auf eine neue Beschäftigung mit dem lange Zeit von der Germanistik vernachlässigten Werk des Autors und Literaturpolitikers Hans Werner Richter, die insbesondere aus der seit den neunziger Jahren neuen Quellen- und Materiallage wesentliche Impulse erhalten hat.

Anliegen der Tagung ist es, das literarische wie intellektuelle Profil Richters neu zu bestimmen und ihn in den Kontext jener Autoren-Generation zu stellen, die in den letzten Jahren vor allem durch ihre spezifische literarische Erinnerungsarbeit eine öffentliche Debatte ausgelöst hat. Ein weiteres Anliegen gilt deshalb dem Austausch mit Vertretern dieser Generation über Hans Werner Richter und die deutsche Literatur.

Die Tagung findet vom 12.-14. November 2008 in Bansin/Insel Usedom statt.
Informationen zu Konzept, Leitfragen und Struktur der Tagung finden Sie im beigefügten pdf iconCall for Papers.

Björn Trebitz, 21.03.08

Call for Papers "Normen in der Educational Linguistics"

Poster -  Normen in der Educational Linguistics
Das erste internationale Symposium für NachwuchswissenschaftlerInnen aus dem Bereich Educational Linguistics am 1. und 2. September 2008 in Gießen wird die Normen in der Educational Linguistics aus sprachwissenschaftlicher, didaktischer und kulturwissenschaftliche Perspektiven beleuchten.

Vorschläge für Beiträge in deutscher oder englischer Sprache zu den drei Themengebieten

  • Sprachpolitik als Ausdruck kultureller Normen
  • Norm, Standard, Abweichung
  • Zielnormen im Fremdsprachenunterricht


reichen Sie bitte bis zum 15.04.2008 auf der Website http://www.uni-giessen.de/nel08 ein.

pdf iconAusführliche Informationen in deutscher und englischer Sprache

Björn Trebitz, 12.03.08

Performing Science-DVD in der "wisskomm wochenschau"

Die "wisskomm wochenschau" befasst sich in ihrer aktuellen Ausgabe 5/2008 unter anderem mit der kürzlich erschienenen Komplett-Dokumentation des Wettbewerbs "Performing Science" auf DVD. Mit kurzen Videoausschnitten aus den Performances und Vorträgen berichtet das wöchentlich erscheinende Online-Videomagazin über die DVD. Die wisskomm wochenschau kann auch als Podcast abonniert werden.

Fabian Pingel, 12.02.08

Performing Science auf DVD

Performing Science-DVD-CoverPerforming Science, der sehr erfolgreiche Wettbewerb um die beste wissenschaftliche Präsentation und Lecture Performance, liegt schon einige Monate zurück. Jetzt veröffentlicht das Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI) der Justus-Liebig-Universität Gießen eine Komplett-Dokumentation der Endausscheidung im Oktober 2007. Mehr als sieben Stunden Filmmaterial auf insgesamt fünf DVDs zeigen die neun Lecture Performances und sieben wissenschaftlichen Vorträge mit den Jury-Diskussionen und Preis-Verleihungen.

Das umfangreiche Filmmaterial wurde ursprünglich zur internen Dokumentation erstellt, so dass von kleineren Mängeln in Bild- und Tonqualität abzusehen ist. Wegen der großen Nachfrage von Seiten der Veranstaltungsteilnehmer, der Medien wie auch von Personen, die nicht an der Endausscheidung teilnehmen konnten, haben sich die Initiatoren dazu entschlossen, die Aufzeichnung in professionell geschnittener Form zu veröffentlichen. Die fünf DVDs sind in einer attraktiv gestalteten Box mit Booklet zum subventionierten Preis von 19,80 Euro beim ZMI erhältlich.

Bestellungen können Sie an zmi@uni-giessen.de schicken.

Vollständige Pressemitteilung

Björn Trebitz, 03.02.08

Call for Papers "Ikonographie des Terrors"

Unter dem Titel "Ikonographie des Terrors? 30 Jahre Deutschland im Herbst. Formen filmischer und literarischer Erinnerung an den Terrorismus in der BRD 1978-2008" veranstaltet das ZMI in Zusammenarbeit mit dem Institut für Germanistik und der Arbeitsstelle für Literatur und Mediensozialisation (LIMES) von April bis Juni eine Filmreihe mit Autorengesprächen und Diskussionsrunden.
Zum Abschluss dieser Reihe wird es vom 23. bis 25. Juni einen dreitägigen Workshop geben, für welchen noch Beiträge angenommen werden. Den kompletten CfP-Text finden Sie pdf iconOnline als PDF

Fabian Pingel, 29.01.08

Kurzfilm "Heute Morgen" feiert am 20. Januar Preview

Heute MorgenAm 20. Januar 2008 um 12 Uhr findet im Kino Traumstern in Lich die Preview des Kurzfilms "Heute Morgen" von Angela Mages und Jens Thurmann statt. Der Film bildet die Abschlussarbeit der beiden Künstler am Institut für Drama – Theater – Medien der JLU. Zu den Förderern des Filmes gehört unter anderem das ZMI. Der Film erzählt die Geschich-
te des jungen, schüchternen Eugen, der - auf der Flucht vor einer grassierenden Krankheit - in einer autarken Kommune lebt. Das Leben in der Kommune gerät durcheinander, als eine Überlebende der tot geglaubten Außenwelt hinzustößt - in Form einer jungen, kecken Frau...
Weitere Infos unter http://www.konglomeratfilm.de.

Fabian Pingel, 15.01.08

Anträge des ZMI bei LOEWE und VW-Stiftung in der 2.Runde

Im Wettbewerbsverfahren des neuen hessischen Forschungsförderungsprogramms "LOEWE -- Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz" sind erste Zwischenentscheidungen gefallen. Der LOEWE-Programmbeirat und die LOEWE-Verwaltungskommission haben in einer gemeinsamen Sitzung entschieden, dass von den in der ersten Runde eingereichten 28 Förderantragsskizzen hessischer Hochschulen und außeruniversitärer Forschungseinrichtungen fünf Antragsteller für LOEWE-Zentren (Förderlinie 1) und neun Antragsteller für LOEWE-Schwerpunkte (Förderlinie 2) zur Einreichung von Vollanträgen aufgefordert werden. Das ZMI ist mit dem Antrag "Kulturtechniken und ihre Medialisierung" (Förderlinie 2) in der zweiten Runde dabei. Bis zum 15. Februar 2008 ist nun ein umfangreicher Vollantrag einzureichen. Der beantragte LOEWE-Schwerpunkt untersucht aus der Perspektive der Medialisierung die Veränderung von Kulturtechniken, die Auswirkung dieser Prozesse auf die "kulturellen Produkte" und die gesellschaftlichen Praktiken des Umgangs mit ihnen.

Gute Nachrichten gibt es auch von der Volkswagenstiftung. Das ZMI hat die schriftliche Begutachtung des Antrags "Interactive Science" im Rahmen der "Schlüsselthemen der Geisteswissenschaften" wohlbehalten überstanden und darf ihn nun am 20. Dezember in Hannover vorstellen. Das Forschungsprojekt "Interactive Science" verbindet in multidisziplinärer Perspektive linguistische, medien- und sozialwissenschaftliche, wissen­schaftshistorische und theaterwissenschaftliche Sichtweisen und nimmt die Wirkungen "neuer Medien" auf Generierung, Distribution und Evaluation bzw. Kritik wissenschaftlichen Wissens in den Blick.

Björn Trebitz, 11.12.07

Performing Science Galerie online

ps galerie

Björn Trebitz, 04.12.07

Performing Science-Seite online

Performing Science Seite online















Björn Trebitz, 01.10.07

Rundfunk 2.0

SPD und CDU mit Vorschlägen zur Zukunft des Mediensystems
Die Debatte um die Umgestaltung, Neuorganisation, oder einfach: Modernisierung des Mediensystems in Deutschland gewinnt an Dynamik. An ganz unterschiedlichen Stellen, mit unterschiedlichen Absichten und zum Teil äußerst kontroversen Standpunkten. Das ist einerseits kein schlechtes Zeichen, weil offenbar an mehreren Enden des Diskurses die Dringlichkeit des Themas angekommen ist. Auf der anderen Seite führt es zu einem teilweise fulminanten Durcheinander, wie verschiedene Ereignisse aus der letzten Woche zeigen können. SPD und CDU legen neue Ideen für einen "Rundfunk 2.0" vor, allerdings mit einer enormen Spannweite zwischen Regulierung und Radikalumbau, Privatsender und öffentlich-rechtliche Anstalten zanken sich um die Online- und Digitalkompetenzen und einmal mehr werden GEZ-Methoden an den Pranger gestellt

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Update : Das Rundfunkurteil des Bundesverfassungsgerichts vom 11. September 2007

PowerPoint-Debatte

Josef Joffe will das Abendland retten
Nachdem es lange ziemlich ruhig war in der deutschen Diskussion um Nutzen und Nachteil des Präsentationsprogrammes PowerPoint, hat sich nun mit Josef Joffe endlich wieder ein Großautor und Folienversteher zu Wort gemeldet (“An die Wand geworfen”, Die ZEIT vom 26.7.2007). Und wie könnte es anders sein, auch Herr Joffe lässt kein gutes Haar an der bösen Software aus dem Hause Gates. Offenbar bewirbt er sich um den Titel des deutschen PP-Chefkritikers und will den mittlerweile emeritierten Stuttgarter Germanisten Heinz Schlaffer beerben.
Im Rahmen des Artikelpaketes “Schadensbericht Deutsch” wettert Joffe nicht nur gegen “die Verengung des Geistes und der Sprache”, nein, es darf schon ein bisschen mehr sein: Der geistig-kulturelle Untergang nicht nur Deutschlands, sondern des gesamten Abendlandes wird implementiert, wenn nicht gar verwirklicht durch PowerPoint. Na bravo - angesichts dieser Tirade wirkt selbst Schlaffers Polemik noch vergleichsweise zahm und elegant.
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"Grounded Theory der virtuellen Alltagsökonomie"

Am 26. und 27.07.2007 veranstaltet das DFG-Projekt "CyberCash -- Konsumpraktiken in der virtuellen Alltagsökonomie" im ZMI einen Workshop zum Thema "Grounded Theory der virtuellen Alltagsökonomie". Aus der Ankündigung: Mit dem Internet ist die äußerst dynamische Entwicklung von Kulturräumen und Marktplätzen verbunden. Second Life, eBay, iTunes, YouTube oder studiVZ sind die bekanntesten dieser vielgestaltigen Phänomene. Was bedeutet es, eine "Grounded Theory" dieser kulturellen, ökonomischen und zivilgesellschaftlichen Strukturdynamiken schreiben zu wollen? Bei aller Offenheit des Forschungsparadigmas besteht eine methodologische Grundentscheidung darin, alltägliche Interaktionen und Praktiken zum Ausgangspunkt der empirisch verankerten Theoriebildung zu nehmen. Auf dieser Ebene, die im Projekt "CyberCash" anhand der "Konsumpraktiken" in der "virtuellen Alltagsökonomie" untersucht wird, spielt die Fortsetzung oder Herausbildung von Routinen eine maßgebliche Rolle. Zwischen der Logik des Alltags und übergreifenden dynamischen Strukturwandlungen der Internet-Ökonomie und -Kultur vermitteln Lern- und Veränderungsprozesse, die sich in lebensgeschichtlicher Perspektive als Bildungsprozesse untersuchen lassen. Aber wie hängen a) Alltagspraktiken, b) kulturelle, technische und ökonomische Strukturdynamiken, und c) biographische Bildungsprozesse zusammen? Wie lassen sich diese Zusammenhänge typologisieren? Diese Fragen werden im Workshop an qualitativen Datenmaterialien mit auswärtigen Wissenschaftlern erörtert, die insbesondere im Bereich der "Medienbildung" forschen (Prof. Dr. Winfried Marotzki und Dr. Benjamin Jörissen, Uni Magdeburg sowie Dr. Kai-Uwe Hugger, Universität Bielefeld).

Teilnahmeinteressierte können sich bei Dr. Jörn Lamla per Email anmelden und das empirische Datenmaterial zur eigenen Vorbereitung anfordern (s. Kontakt).

Veranstaltungsort: Zentrum für Medien und Interaktivität der Justus-Liebig-Universität Gießen (Ludwigstr. 34, 35390 Gießen, 1. OG, Sitzungsraum)
Zeiten: Do., 26.07 von 14.30 bis 18.30 Uhr und Fr., 27.07. von 9.00 bis 13.00 Uhr
Kontakt: Dr. Jörn Lamla (joern.lamla@zmi.uni-giessen.de)

Björn Trebitz, 24.07.07

ZMI-Blockseminar: Offene Standards im Internet

Wer betreibt wie und warum Standardisierung im IT-Bereich?
Das ZMI veranstaltet am 20. Juli ein Blockseminar des Zentrums für Medien und Interaktivität (ZMI) der JLU mit Felix Sasaki (im Auftrag des World Wide Web Consortiums W3C) über die Rahmenbedingungen der Standardisierung. Im Mittelpunkt steht die Frage, warum hat sich das World Wide Web so schnell durchgesetzt wie kein anderes Medium zuvor?.
Das Seminar findet von 10-12 und von 14-16 Uhr im Gustav-Krüger-Saal (Hauptgebäude der Justus-Liebig-Universität) statt und richtet sich an Interessenten aus allen Fachbereichen. Es erfordert keine Vorkenntnisse und umfasst Übungen, anhand derer die Teilnehmer das "Wie" und "Warum" von Standardisierung unmittelbar nachvollziehen können. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung bis zum 15. Juli 2007 ist auf Grund der beschränkten Anzahl an Plätzen erforderlich.
weitere Informationen und Anmeldung

Fabian Pingel, 26.06.07

Prof. Bernard Comrie am 3. und 4. Juli zu Gast in Gießen

"Kulturelle Korrelate sprachtypologischer Variation"
Dem Forschungsverbund Educational Linguistics ist es gelungen, den weltweit bekannten und angesehenen Sprachtypologen Bernard Comrie nach Gießen zu holen. Prof. Comrie ist Direktor des Instituts für Linguistik am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig und einer der prominentesten Vertreter der linguistischen Typologie. Er wird am 4. Juli 2007 von 9:30 bis 13:00 im Rahmen des Gießener Graduate Centre for the Study of Culture eine Master Class zum Thema "Kulturelle Korrelate sprachtypologischer Variation" leiten. MEHR...

Zudem referiert Comrie am Vorabend, 3. Juli 2007, um 18 Uhr c.t. im Philosophikum I, Hörsaal A5 zum Thema "Was können wir von der Sprachtypologie lernen?"

Fabian Pingel, 19.06.07

Erinnerungskultur als Aufgabe der Universitäten

Historiker, Geschichtsdidaktiker und Medienwissenschaftler diskutieren Felder erinnerungskultureller Manifestationen unter kulturwissenschaftlichen Perspektiven
Universitäten sind ein zentraler Bestandteil und Träger unserer Erinnerungs- und Geschichtskultur. Sie ermitteln und vermitteln nicht nur historisches Wissen, sondern reflektieren darüber hinaus den gesellschaftlichen Umgang mit Geschichte. Wie Hochschulen, aber auch andere wissenschaftliche Einrichtungen diese Aufgaben lösen und welche neuen geschichtskulturellen Herausforderungen künftig auf sie zukommen, ist Thema der Tagung „Erinnerungskultur als Aufgabe der Universitäten“ am 29. Juni – 1. Juli 2007 im Gästehaus der Justus-Liebig-Universität Gießen. Historiker, Geschichtsdidaktiker und Medienwissenschaftler werden dort in Vorträgen und Workshops die einzelnen Felder erinnerungskultureller Manifestationen unter kulturwissenschaftlichen Perspektiven diskutieren.

Mit einem einführenden Beitrag zu „Geschichtskultur und Historisches Lernen“ eröffnet der Hallenser Geschichtsdidaktiker Hans-Jürgen Pandel am Freitag, den 29. Juni 2007 um 16 Uhr, den Vortragsreigen. Bis Sonntagmittag folgen dann eine Vielzahl von Beiträgen zur Geschichts- und Erinnerungskultur in Film, Fernsehen, Werbung, Komödie, Literatur, Bildern und Fotografien sowie zu Denkmälern, Museen und Archiven. Ein Beitrag widmet sich zudem der „Geschichte als Straftatbestand“.
Veranstalter der Tagung sind die Gießener und Hallenser Professuren für Geschichtsdidaktik, der Gießener Sonderforschungsbereich Erinnerungskulturen sowie das Zentrum für Medien und Interaktivität. Gefördert wird die Tagung nicht nur von den beiden letztgenannten Institutionen, sondern auch von der FAZIT-Stiftung, der Gerda Henkel-Stiftung sowie der Gießener Hochschulgesellschaft.
Der Link zum Tagungsprogramm befindet sich im Internet auf der Geschichtsdidaktikseite der Uni Gießen: http://www.uni-giessen.de/geschichte/home/bereich-10.php unter „Aktuelles“. Das Programm und weitere Informationen können auch bei christine.roth@geschichte.uni-giessen.de angefordert werden.

Björn Trebitz, 13.06.07

Politik zum Anfassen und Mitmachen

Planspiel "Politik im Blick – Schüler diskutieren mit"
Planspiel "Politik im Blick" Foto: Christian Marx
Pro und Contra diskutieren, Lösungen erarbeiten, im Plenum eine Rede halten: Wie parlamentarische Demokratie funktioniert, erfuhren 140 Schülerinnen und Schüler bei einem Planspiel in Gießen. Initiator und Leiter der Parlamentssimulation war der Vizepräsident des Deutschen Bundestages Dr. Hermann Otto Solms.
Für einen Tag war das Hauptgebäude der Justus-Liebig-Universität Zentrum der Macht. Die Aula der Universität wurde kurzerhand zum Plenum umgestaltet, die Hörsäle waren Fraktionsräume oder dienten als Orte für die jeweiligen Ausschüsse. Die inhaltliche Diskussion fand aber schon lange vorher statt - im Internet... Zum vollständigen Artikel auf „mitmischen.de“, dem Jugendforum des Deutschen Bundestages

[|profil.cmarx], 12.06.07

Inszeniertes Reden auf der Powerpoint-Bühne

Zur Linguistik und Rhetorik der wissenschaftlichen Präsentation

Der geschäftsführende Direktor des ZMI, Prof. Henning Lobin hält am 5. Juni 2007 seine Vorlesung innerhalb der Ringvorlesung Educational Linguistics (siehe linke Spalte): Obwohl Präsentationen in der Wissenschaft seit einigen Jahren zu einer selbstverständlichen Kommunikationsform geworden sind, sind sie bislang kaum Gegenstand der linguistischen Betrachtung. Dabei handelt es sich um eine Textsorte, die für die Linguistik auch von großem theoretischen Interesse ist, denn in ihr werden mehrere Modalitäten miteinander verbunden - Rede, Text, Grafik, Bild, ggfs. Ton und Video - und konstituieren im optimalen Fall ein kohärentes Ganzes. In dem Vortrag sollen Ansätze zu einer theoretischen Rekonstruktion der Textsorte Präsentation mit linguistischem Instrumentarium erörtert werden.
Eine zweite naheliegende Sichtweise auf wissenschaftliche Präsentationen ist die der klassischen Rhetorik. Viele Gestaltungs- und Strukturelemente von Präsentationen, die auf wissenschaftliche Vorträge zurückzuführen sind, lassen sich mit Prinzipien der klassischen Rhetorik in Verbindung bringen. Besonders betrifft dieses den allgemeinen Aufbau sowie die in die Wissenschaftssprache übernommenen Formen der Argumentation. Ein zentrales Problem bei der Betrachtung von wissenschaftlichen Präsentationen nach Maßstäben der klassischen Rhetorik liegt jedoch darin, dass diese auf bestimmte Typen von Reden bezogen war, von denen keine auf den wissenschaftlichen Vortrag oder gar die Präsentation im modernen Sinne übertragen werden kann.
Aus der Betrachtung der linguistischen und rhetorischen Aspekte werden im Vortrag schließlich zehn Thesen abgeleitet, die die Funktion wissenschaftlicher Präsentationen im wissenschaftlichen Kommunikationszusammenhang beschreiben.

Björn Trebitz, 30.05.07

Universität in der Provinz

Vorstellung von Umfrageprojekt und Imagestudie

Wie sehen Studierende und Mitarbeiter der Justus-Liebig-Universität ihre Hochschule und ihre Stadt? Sind sie zufrieden, können sie sich mit Gießen identifizieren? Und was sagen Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik dazu? Über diese Fragen wurde anhand einer Online-Umfrage am Fachbereich 03 der Justus-Liebig-Universität zum Thema „Universität in der Provinz“ am 16. Mai im Gießener Mathematikum diskutiert. Ergänzt wurde die Studie durch Experteninterviews mit Meinungsbildnern der Stadt Gießen. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion stellten die Projektmitarbeiter Anna Kaczmarek und Heiko Moryson die Kernergebnisse der Studie vor, kommentiert wurden die Resultate von Universitätspräsident Prof. Dr. Stefan Hormuth und dem Gießener Kulturdezernenten Dr. Reinhard Kaufmann. Die Umfrage unter Studierenden und Mitarbeitern der Universität fand unter der Leitung von Prof. Dr. Claus Leggewie und Prof. Dr. Peter Schmidt vom Institut für Politikwissenschaft statt. Dabei wurde unter anderem nach den möglichen Vorteilen einer „Provinz-Universität“ sowie Merkmalen einer typischen Universitätsstadt gefragt. Aus der Studie hat das Autorenteam Empfehlungen abgeleitet, wie die Identifikation mit Stadt und Hochschule noch verbessert werden kann. Nach Abschluss der redaktionellen Arbeiten wird die Studie auf der ZMI-Website zum Download bereitstehen.

Björn Trebitz, 17.05.07

THE ART OF DEMONSTRATION

Eine Vortragsperformance über den wissenschaftlichen Vortrag, das Ereignis der Evidenz und die Kunst der Wissenschaft

Im Rahmen des zentralen ZMI-Forschungsprojektes "Interactive Science - Interne Wissenschaftskommunikation über Digitalmedien" zeigt das ZMI am 11. Mai 2007 um 17.00 Uhr im Margarete-Bieber-Saal die Lecture-Performance THE ART OF DEMONSTRATION. Die Autoren Sibylle Peters und Matthias Anton nehmen in ihrer kurzweiligen Vortragsperformance den Vortrag selbst zum Thema und verschieben "durch kleine Tricks die Form gegen den Inhalt, um so über das Vortragen während des Vortrags nachdenken zu können" (FAZ).
Art of Demonstration-Postkarte


















Aus der Ankündigung:
wir testen die allmähliche verfertigung der gedanken beim reden,
erzählen die geschichte vom geistesblitz,
erklären die figur des zerstreuten professors,
beweisen unsere thesen,
beschwören die stimmen der toten,
entzünden ein feuerwerk der rede,
beantworten alle denkbaren fragen und zwingen Sie zum mitschreiben!

Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei.

Sabine Heymann, 07.03.07

Zum 60. Todestag von Hans Fallada

Plakat Fallada-Tagung
"Zeit vergessen, Zeit erinnern" ist der Titel einer Tagung anlässlich des 60. Todestags von Hans Fallada, die sich vor allem der Thematik "Hans Fallada und das ,kulturelle Gedächtnis'" widmen wird. Schwerpunkte sind die Aspekte "Nachkriegsliteratur --Rückkehr und ,kollektives Gedächtnis'", "Gedächtnis der Literatur -- Fallada und das Prinzip Erinnerung" sowie "Fallada erinnern -- Aspekte einer Rezeption". Prof. Dr. Carsten Gansel (Sektion 2 des ZMI) ist Mitveranstalter dieser Tagung des P.E.N.-Zentrum Deutschland mit dem Fallada-Forum und der Mecklenburgischen Literaturgesellschaft, die vom 21. -- 23. Februar 2007 in der Landesvertretung des Landes Mecklenburg-Vorpommern (Berlin) stattfindet.

Zum pdf iconProgramm

Björn Trebitz, 05.02.07

400 Jahre politische Bildung in Gießen

"Ein notwendiger Bestandteil aller Menschenbildung"
CD Cover politische Bildung in Giessen
sei die politische Bildung, so der Gießener Wissenschaftler Kurt Gerhard Fischer. Anläßlich des 400-jährigen Jubiläums der Universität Gießen forschten Prof. Dr. Wolfgang Sander (Sektion 2) und Studierende in einem Lehrforschungsprojekt zur Geschichte dieser Bildungsaufgabe am Beispiel der Gießener Bildungslandschaft. Die Geschichte der Universität gibt mehrfachen Anlass für eine solche Untersuchung, denn Gießener Wissenschaftler spielten insbesondere um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert sowie in den 1960er- und 1970er-Jahren eine herausragende Rolle bei der Entwicklung der politischen Bildung in Deutschland.
Die Ergebnisse dieser Arbeit findet man nun auf einer im Wochenschau-Verlag erschienenen, interaktiven CD-ROM.
Nähere Informationen finden sich auf der Projektseite.

Björn Trebitz, 29.01.07

Hartplatzhelden im Fernsehen

Das ARD-Nachtmagazin hat in der Nacht zum Samstag einen Beitrag über die Hartplatzhelden gesendet.

hartplatzhelden.de ist die neue Video-Plattform für Amateur- und Hobbyfußball und wird vom ZMI-Freund Oliver Fritsch und seinen Kompagnons betrieben. Fritsch ist auch Gründer und Leiter der Fußball-Presseschau indirekter-freistoss.de, einem Projekt das das ZMI ideell und technisch unterstützt.

Weitere Pressestimmen über hartplatzhelden.de:

Björn Trebitz, 16.01.07

Geistiges Eigentum und Innovation

Konferenz zu "Geistigem Eigentum und Innovation" in Gießen

vom 25. - 27. Januar findet in der Alten Universitätsbibliothek Gießen die Tagung "Geistiges Eigentum und Innovation" statt, die im Rahmen des von der VW-Stiftung geförderten Projektes "Innovationsrecht" von der Professur für Öffentliches Recht der JLU in Zusammenarbeit mit der Forschungsstelle für Recht und Innovation (CERI), Hamburg, veranstaltet wird. Das Ziel des Gesamtprojekts ist es, die Einwirkung des staatlich gesetzten Rechts auf die Innovationsprozesse und deren Ergebnisse im Bereich der Technikentwicklung näher zu untersuchen. Auf der Tagung zum soll das Grundkonzept des geistigen Eigentums als Anreiz für Innovationen rekonstruiert und auf seine Anpassungsfähigkeit wie --notwendigkeit angesichts der tatsächlichen Veränderungen in seinen zentralen Teilelementen näher untersucht werden. Einen genaueren Einblick in die vorgesehenen Themen und ihre Abfolge ermöglicht das pdf iconProgramm.

Björn Trebitz, 15.01.07

Weblogs, Podcasting und Videojournalismus


Weblogs, Podcasting und Videojournalismus "Rampensäue, bitte zurücktreten! Vom Blogger-Narzissmus zum Paradigma Kollaboration" heißt der Beitrag, den Claus Leggewie für den Band der im September 2005 vom ZKM durchgeführten Tagung: "Weblogs, Podcasting und Videojournalismus. Neue Medien zwischen demokratischen und ökonomischen Potenzialen" verfasste. Die zentrale Frage ist dabei: Wie kann kollaboratives Wissensmanagement im Internet zum Zwecke deliberativer Elite-Kommunikation eingesetzt werden? Eine überraschende Antwort: Obwohl das Netz ozeanisch ausgreift, funktioniert es eher im Kleinen. Das demokratisch-interaktive Potential des Online-Diskurses lässt sich erst in einer moderierten Umgebung von kleinen Akteursgruppen verwirklichen. Die Zeigelust von Bloggern, von denen sich die meisten dem interaktiven Potential der digitalen Medien programmatisch verweigern, trage hingegen die Züge eines Populismus, den man aus den Massenmedien kennt. Den Anspruch vieler Blogger, eine neue Form der Kommunikation prägen zu wollen, entlarvt Leggewie daher als Lippenbekenntnis.

Björn Trebitz, 07.12.06

Filmreihe "Lehre im Film"

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Setzen, Sechs. Schule und Lehre im FIlm
Seit es die Schulpflicht gibt, gehört Schule zur Lebenserfahrung jedes Einzelnen. Meist ist dies eine lange, prägende Erfahrung, im Guten wie im Schlechten; kaum verwunderlich also, dass die Medien sich dieser Institution von Anfang an angenommen haben. Auch der Film hat sich immer wieder mit der Schule befasst - dokumentarisch und fiktional, kritisch und nostalgisch, amüsiert und visionär. Die Reihe "Setzen, Sechs!" spannt einen Bogen über 60 Jahre. Wir zeigen drei Spielfilme und drei dokumentarische Filme, die sich mit Schule und Lehre befassen, aus der Zeit zwischen 1944 und 2004.
Am 15.11., 13.12. und 31.1. zeigt das ZMI je zwei Filme im Margarete-Bieber-Saal. mehr...

Fabian Pingel, 20.11.06

"Virtual Memory, Virtual History"

memobild Herbsttagung des Sonderforschungsbereichs Erinnerungskulturen, des ZMI und des GCSC
Die Vergegenwärtigung von Vergangenheit in Neuen Medien war Thema einer zweitägigen Tagung an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Durchgeführt wurde die Veranstaltung vom Sonderforschungsbereich (SFB) Erinnerungskulturen in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI) und dem International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) am 17. und 18. November 2006. Unter dem Titel „Virtual Memory, Virtual History - Digitale Verbreitungsmedien: Konkurrenz und Komplementarität?“ hatte Prof. Dr. Claus Leggewie als Leiter des Teilprojektes im SFB Vortragende aus diversen Fachrichtungen zu einem interdisziplinären Austausch in den Margarete-Bieber-Saal eingeladen.

weiterlesen

Fabian Pingel, 19.11.06

Ringvorlesungen

Medienereignisse in der Moderne

Das ZMI, der SFB Erinnerungskulturen, das Graduiertenkolleg Trans-
nationale Medienereig-
nisse und das Internatonal Graduate Centre for the Study of Culture laden Sie ein, eine Ringvorlesung unter dem Titel Mediener-
eignisse in der Moderne zu besuchen. Die Vorlesungen von Wissen-
schaftlern aus ganz Deutschland finden im Großen Biologischen Hörsaal statt. Die Termine entnehmen Sie bitte unserem Kalender.

Educational Linguistics

Am 24.10. startete eine 14-tägliche Ringvorlesung des Forschungsverbandes "Educational Linguistics". Unter Educational Linguistics werden an der JLU alle Forschungs- und Lehraktivitäten zusammengefasst, die sich auf die wechselseitige Verbindung von sprachwissenschaftlichen Fragestellungen, Konzepten und Modellen mit der Beschreibung und Analyse von Spracherwerbs- und Sprachvermittlungs- prozessen beziehen. Die Termine entnehmen Sie bitte unserem Kalender.

Björn Trebitz, 11.10.06

Jubiläumswettbewerb des ZMI


Wettbewerbslogo Das ZMI veranstaltet anlässlich des Universitäts-Jubiläums einen Wettbewerb zum Thema "Wissenschaftliche Präsentation"
Informationen darüber finden Sie hier

Fabian Pingel, 01.10.06

Vom Elfenbein- zum Messeturm

Panel-Diskussion mit ZMI-Beteiligung bei der Kulturzone06

Im Rahmen der erstmalig durchgeführten Kulturzone06 diskutierte Dr. Christoph Bieber mit dem Herausgeber des Online-Magazins "Telepolis" Florian Rötzer (München) und dem Zürcher "Medienarbeiter" Harald Taglinger über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft "Digitalisierter Gemeinschaften". Im Forum der Messe Frankfurt bildete die Gesprächsrunde den Auftakt des Abschlusstages des aufwändig organisierten und viel beachteten Festivals mit Kongress-, Kinder- und Kulturprogramm.

Zur Website der Kulturzone | Bericht bei kulturzeit (3sat) | Notiz bei taglinger.de

ZMImedienSPORTstudio

ZMI veranstaltet Diskussionen über Fußballbilder und "Medien, Sport, Pop"

ZMImedienSPORTstudioAus Anlass der Publikation von "Wettbewerbsspiele" fanden am Montag, 12. Juni 2006 im Margarete-Bieber-Saal im Rahmen eines ZMImedienSPORTstudios mehrere Diskussionsrunden mit Autoren des Sammelbandes und einigen Gastreferentinnen und -referenten statt. Themen der Gesprächsrunden waren unter anderem "Fußballbilder" mit Blick auf filmische oder computertechnische Darstellungen des Fußballs im Vordergrund und die zahlreichen Verbindungen und Beziehungen von "Medien, Sport und Popkultur". Daneben wurde über "das Recht der FIFA", "Fußball und Konsum" sowie den italienischen Fußball gesprochen. Außerdem wurden die Vorrundenbegegnungen des Tages live gezeigt.

Zur Veranstaltung

Fabian Pingel, 10.07.06

Amerikanischer Gastwissenschaftler am ZMI

Prof. Cassell forscht über Open-Source-Systeme in der öffentlichen Verwaltung

Prof. Marc CassellWarum sollten sich kommunale Verwaltungen für die Anwendung von Open-Source-Software entscheiden? Was sind die Risiken und die Vorteile, wenn man sich von Bill Gates und Microsoft trennt? Dies sind Fragen, denen Marc Cassell, Professor an der Kent State University, während seines Gastaufenthaltes am Zentrum für Medien und Interaktivität nachgehen wird. Bis Anfang Juli führen die Recherchen Professor Cassell in verschiedene Städte in Deutschland und Österreich, darunter München, Schwäbisch-Hall, Freiburg, Treuchtlingen und Wien. Alle Städte haben sich verpflichtet, politische und ökonomische Ressourcen in erheblichem Umfang für die Einführung und Integration von Open-Source-Software bereitzustellen.

Cassells zentrales Forschungsinteresse gilt dem Vergleich von Ansätzen zur Verwaltungsmodernisierung. In seinem früheren Buch “How Governments Privatize: The Politics of Divestment in the United States and Germany” (Georgetown University Press, 2002) hat Professor Cassell die Privatisierungserfahrungen der Treuhandanstalt mit denen einer US-Behörde verglichen. Die derzeitigen Studien zur Einführung von Open-Source-Software auf kommunaler Ebene sind Teil eines großen internationalen Projekts und wird letztendlich in einer Buchpublikation münden.

[|profil.ischultheis], 30.05.06

Gedächtnis und Literatur im Real-Sozialismus

Tagung vom 29. - 31. Mai 2006 im Uni-Gästehaus

Das Institut für Germanistik der JLU veranstaltet von Montag bis Mittwoch, 29. bis 31. Mai 2006 eine Tagung zum Thema „Gedächtnis und Literatur in den ‚geschlossenen Gesellschaften’ des Real-Sozialismus zwischen 1945 und 1989“. Veranstalter ist u.a. Prof. Dr. Carsten Gansel, Sprecher der Sektion 2 des ZMI. Ausgehend von der kulturwissenschaftlichen Unterscheidung in kommunikatives, kulturelles und kollektives Gedächtnis befasst sich die Tagung mit der Frage, auf welche Weise das „Gedächtnis der Literatur“ in den real-sozialistischen Staaten funktioniert hat.

Die Tagung wird von mehreren Begleitveranstaltungen, darunter Autorenlesungen und eine Ausstellungseröffnung ergänzt.

Programm und mehr Informationen

Fabian Pingel, 22.05.06

Das ZMI in Wien

Workshop und Vortrag am Institut für die Wissenschaften vom Menschen

Geschäftsführendes Direktorium in WienAm 9. Mai 2006 hielt das ZMI sein geschäftsführendes Direktorium in Wien ab (Foto), wo GD Prof Dr. Claus Leggewie am Institut für die Wissenschaften vom Menschen zur Zeit als Visiting Fellow der Körber-Stiftung zum Thema „European History and Memory“ forscht. Im Anschluss an seinen Abendvortrag zum Thema „Wem gehören Wissen und Information?“ (ebenfalls 9. Mai) war der Informationswissenschaftler Prof. Dr. Rainer Kuhlen (Universität Konstanz) dort am 10. Mai Keynote Speaker im Rahmen des ZMI-Workshops „Paradigma Kollaboration“, bei dem diskutiert wurde, wie computervermittelte Kommunikation (auto-)evaluative Lernprozesse und die Produktion von Wissenschaft fördern kann. Teilnehmer des Workshops waren u. Prof. Dr. Michael Nentwich (Österreichische Akademie der Wissenschaften), Prof. Dr. Gerhard Fröhlich (Universität Linz) sowie vom ZMI Prof. Dr. Henning Lobin, Dr. Christoph Bieber und Sabine Heymann. Moderiert wurde der Workshop, der im Rahmen des ZMI-Projektes „Wissenschaftskommunikation“ stattfand, von Claus Leggewie.

Sabine Heymann, 14.05.06

Wettbewerbsspiele

Band 3 der ZMI-Reihe Interaktiva erschienen

In der vom ZMI und dem Campus-Verlag herausgebenen Reihe "Interaktivität" ist soeben Band 3: Wettbewerbsspiele erschienen. Das Buch, herausgegeben von Jürgen Schwier und Claus Leggewie untersucht Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Sport und Politik.

Ob Bundestagswahl oder Fußball-Weltmeisterschaft – beide Ereignisse beherrschen den Blätterwald und die Fernsehbilder über Wochen. Sie stellen beide einen Wettbewerb dar, der jeweils mit ähnlichen Mitteln in Szene gesetzt wird – als Drama und Spektakel, mit den Mitteln der Emotionalisierung und Personalisierung. Im Mittelpunkt der Beiträge des vorliegenden Bandes steht insgesamt die Suche nach den Gemeinsamkeiten, Unterschieden, Wechselbeziehungen und Rückkopplungen zwischen den massenmedialen Inszenierungen von Sport und Politik.

mehr

Björn Trebitz, 10.05.06

"Demokratiemaschine Internet"

Themenausgabe von "Das Parlament" erschienen

Die Wochenzeitschrift "Das Parlament" hat in ihrer Ausgabe vom 24. April ein umfangreiches Special zum Thema "Internet und Politik" veröffentlicht. In ihrem Beitrag "Innovationen von den Rändern" skizzieren Claus Leggewie und Christoph Bieber ein Bild der neuen politischen Kommunikationslandschaft, die sich gerade im Umfeld von Anwendungen wie Weblogs, Podcasts oder Wikis formiert.

Zur Online-Ausgabe des Themenheftes

Nachschlag bei der kulinarischen Filmreihe des ZMI

Trinken im Film

Nachschlag: Trinken im FilmAuf Grund der sehr positiven Zuschauerentwicklung über die vier Veranstaltungstermine der ZMI-Filmreihe "Das große Fressen. Essen und Kochen im Film" hinweg wird es unter dem Motto "Trinken im Film" einen kleinen "Nachschlag" geben: Am 3. Mai 2006 zeigt das ZMI um 18.15 Uhr im Margarete-Bieber-Saal (Ludwigstraße 34) den Film "Sideways".

Mehr Infos zur Filmreihe

Fabian Pingel, 18.04.06

Geschichte zum Anklicken

Bild ohne BeschreibungMultimedia-Zeitleiste: Mitbestimmungsgesetz 1976

Am 18. März 1976 stimmte eine überwältigende Mehrheit der Abgeordneten im Bundestag für den Mitbestimmungskompromiss und brachte damit eine über zwei Jahrzehnte andauernde und zum Teil erbittert geführte Auseinandersetzung zum Abschluss.
Zum dreißigsten Jahrestag des Mitbestimmungsgesetzes von 1976 hat das ZMI für die Hans-Böckler-Stiftung eine Multimedia-Zeitleiste erstellt, die in Bild, Ton, Film und Originaldokumenten die Entstehungsgeschichte des Gesetzes dokumentiert.
Konzeption und Realisierung: Dr. Eike Hebecker und Michael Schultheiß

Eike Hebecker, 24.03.06

Wissenschaft zum Mitschreiben

Seminar an der Universität Trier zum "Netzwerkmedium Internet"

Unter Anleitung des Trierer Medienwissenschaftlers Steffen Büffel ist im Laufe des vergangenen Semesters eine stattliche Materialsammlung zum Thema "Netzwerkmedium Internet" zusammen gekommen. Gemeinsam mit Studierenden hat Büffel aktuelle Phänomene der Online-Kommunikation durchleuchtet, unter anderem Suchmaschinen, Chats, Wikis, Blogs, Pod- und Vodcasts. Im Rahmen des Seminars führten die Teilnehmerinnen und -teilnehmer nicht nur eigene Recherchen oder Experteninterviews durch, sondern präsentierten die Resultate ihrer Arbeiten zugleich in einem frei zugänglichen Online-Angebot.

Wissenschaft zum Anhören

Universität Gießen produziert Internetradio zur politischen Bildung
Bild ohne Beschreibung
Neue Wege in der Wissenschaftskommunikation geht die Justus-Liebig-Universität im Bereich der politischen Bildung: Die Professur für Didaktik der Sozialwissenschaften publiziert eine Podcastreihe "Politische Bildung", deren erste Ausgabe jetzt erschienen ist.
Professor Wolfgang Sander (Sektion 2), in dessen Arbeitsbereich die Podcast-Reihe produziert wird, will mit diesem neuen Angebot deutschlandweit vor allem Pädagogen in der Praxis und Studierende im Fach ansprechen. Die Podcasts, so Sander, seien eine komfortable Möglichkeit, sich mit wenig Zeitaufwand über interessante Themen und Entwicklungen in der Wissenschaft zu informieren.
Passend zum Medium Podcast befasst sich die erste Ausgabe mit dem Thema "Digitale Medien und politische Bildung".
Die Podcasts sowie weitere Informationen sind über das entsprechende Fenster auf der Homepage der Professur für Didaktik der Sozialwissenschaften unter der Internetadresse www.uni-giessen.de/fb03/didaktik/didaktik.htm zu erreichen. Nutzer des iTunes-Musicstore von Apple können auch einfach den Begriff "Politische Bildung" in das Suchfeld der iTunes-Software eingeben, um zum Gießener Podcast zu gelangen.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie pdf iconhier.

Björn Trebitz, 06.03.06

Wissenschaft zum Anschauen

Politische Ikonen

Ikonen sind Bilder, die jeder kennt. Sie haben unmittelbare Wirkung, wie ihre Vorbilder, die Heiligendarstellungen des frühen Christentums. Trotz dieser ins Auge springenden Popularität und Aura gibt es häufig unbekannte Geschichten hinter den Bildern, und viele Ikonen haben eine überraschende Rezeptionsgeschichte und Bildkarriere durchlaufen. Unter dem Titel "Politische Ikonen - Von Caesar bis Abu Ghraib" ist seit dem 8. Februar eine Ausstellung des Seminars "Visuelle Politik" am Institut für Politikwissenschaft der JLU im gesamten Haus E am Philosophikum II zu sehen.

Leitung: Prof. Dr. Claus Leggewie

[|profil.kklier], 09.02.06

ZMI-Filmreihe erfolgreich beendet


Mit den beiden Filmen "Der Koch, der Dieb, seine Frau und ihr Liebhaber" und "Delicatessen" endete am Mittwoch, 8. Februar die vierteilige ZMI-Filmreihe "Das große Fressen. Essen und Kochen im Film".
Auf Grund der sehr positiven Zuschauerentwicklung über die vier Veranstaltungstermine hinweg wird es eine kleine Zugabe geben unter dem Motto "Trinken im Film". Voraussichtlich Anfang des kommenden Semsters im April wird im Margarethe-Bieber-Saal der Film "Sideways" gezeigt. Der genaue Termin wird an dieser Stelle rechtzeitig bekannt gegeben.

Fabian Pingel, 08.02.06

Schiller und die Medien

"Schiller, Medien, Politik" ist der Titel eines Vortrags, den Prof. Dr. Claus Leggewie im Rahmen der von den Germanisten der JLU veranstalteten Ringvorlesung "Schiller" am Montag, 6. Februar 2006 um 20.00 im Margarete-Bieber-Saal gehalten hat.

Sabine Heymann, 02.02.06

Powerpoint-Karaoke


Erst war es nur ein Rauschen in der Blogosphäre, seit dieser Woche ist es im Mainstream-Journalismus angekommen. Die Rede ist von der Idee der Berliner Zentrale Intelligenz Agentur: Powerpoint-Karaoke. Im Gegensatz zu den vorherigen Disputationen um den Nutzwert einer schönen Powerpoint-Präsentation zielt diese Idee auf den Amüsement-Faktor einer herrlich "gehirnabtötenden" (Zitat auf der Website der ZIA) Powerpoint-Präsentation.
Die üblichen Verdächtigen sprangen auf diesen Zug auf, und schon wurde ein Event der Sonderklasse auf die Beine gestellt.
An der Schnittstelle zwischen Unternehmenskommmunikation und Performance Lectures fand am 25. Januar im Club nbi die Weltpremiere der neuen Extrem-Sportart statt.
Übrigens, die Siegerpowerpoint von Roland kann man als zip-datei herunterladen, um in vertrauter Atmosphäre an seiner Bullshit-Technik zu üben.
Eine kleine Linkliste mit aktualisierten Presselinks, "Fotos folgen" und überhaupt der Einführung in diese Hirnakrobatik findet der geneigte Interessent hier.

Eine Geschichte der Debatte um Powerpoint zeichnete Mathias Mertens in einem ZMI-Dossier nach.

Björn Trebitz, 01.02.06

ZMI-Filmreihe

Flyer das große Fressen
Die ZMI-Filmreihe des Wintersemesters ist kulinarisch. "Das große Fressen. Kochen und Essen im Film" ist am 14. Dezember 2005 mit zwei Filmen zur "Asiatischen Küche" gestartet. Am 25. Januar 2006 geht es weiter mit der "Retro Küche". Es folgt noch ein Abend zur "Kannibalistischen Küche". Jeweils 18.15 Uhr im Margarete-Bieber-Saal, Ludwigstr. 34. Mehr zum Programm finden Sie hier

Björn Trebitz, 30.01.06

Das Reale und die (neuen) Bilder.

Bild ohne Beschreibung
Repräsentationen des Anderen oder Terror der Bilder? Im Rahmen des Projekts "Inszenierung in Neuen Medien" hat vom 11.-13. November 2005 ein zweitägiges interdisziplinäres wissenschaftliches Kolloquium stattgefunden, das mit maßgeblichen internationalen Theoretikern die Frage der theoretischen und ästhetischen Grundlagen der neuen Bilder in dem nach dem 11.September auch im Hinblick auf die Frage der Inszenierung und Repräsentation in den neuen Medien radikal veränderten gesellschaftlichen Kontext diskutierte.

Björn Trebitz, 01.01.06

Wissenschaftler bloggen hart


Bild ohne Beschreibung Die Debatte, inwiefern sich Weblogs auch als Instrument wissenschaftlicher Kommunikation eignen, wird seit einiger Zeit auch in Deutschland lebhaft geführt. Die Meinungen sind gespalten - nun versucht ein Manifest mit dem programmatischen Titel "I am a hard bloggin´ scientist" einen weiteren spin in die Diskussion einzubringen.

Erinnern in Tokyo

Logo "Goethe-Institut Tokyo"
Prof. Dr. Claus Leggewie wird auf Einladung des Goethe-Instituts Tokyo in Kooperation mit dem Französischen Kulturinstitut vom 13. bis 15. Dezember 2005 an einer internationalen Tagung zum Thema "Erinnern und Gedenken" teilnehmen und einen Vortrag zum Thema "Visualisierung und Virtualisierung von Erinnerung" halten.

Nähere Informationen zum Tagungsprogramm finden Sie hier

Björn Trebitz, 10.12.05

Spiegel der Forschung

"Ob beim Kanzlerduell vor der Bundestags-Wahl, beim Anschlag auf das World Trade Center oder beim Krieg im Irak: Bilder machen Politik. Politik wird in der Mediengesellschaft häufig als 'bloße Inszenierung' oder 'Theater' kritisiert. Dabei mussten kollektiv verbindliche Entscheidungen - die zentrale Aufgabe des politischen Systems -, die in der Regel auf der "Hinterbühne" getroffen werden, immer schon auf der "Vorderbühne" dargestellt und vermittelt werden." In ihrem Artikel "Auch Bilder machen Politik. BiPolAr: ein Archiv mit Bildern für die Politikwissenschaft" plädieren Prof. Dr. Claus Leggewie und Dr. Benjamin Drechsel dafür, Politikwissenschaft auch als Bildwissenschaft zu eatblieren. Den Artikel aus der aktuellen Ausgabe des "Spiegels der Forschung" im PDF-Format finden Sie hier.

Weitere Informationen zum politischen Bildarchiv auf der BiPolAr-Site.

Björn Trebitz, 06.12.05

Erkundungen der Blogosphäre


Das Online-Magazin kommunikation@gesellschaft hat kürzlich einen Schwerpunkt mit dem Titel "Erkundungen des Bloggens. Sozialwissenschaftliche Ansätze und Perspektiven der Weblogforschung" veröffentlicht. Zu lesen sind darin u.a. Beiträge zur Nutzung von Weblogs als Beteiligungsinstrument oder der noch unklaren Rolle von Weblogs im Bundestagswahlkampf.

Heraus gegeben wird die Publikation von Jan Schmidt (Bamberg), Klaus Schönberger (Hamburg/Wien) und Christian Stegbauer (Frankfurt), die auch einen instruktiven Forschungsüberblickzum Thema vorgelegt haben.

Wahlkampf im Internet: Angst vor der Kontroverse

Die Online-Angebote der Parteien gehen zu wenig auf die Wünsche der jungen Wähler ein, so lautet das Fazit von Dr. Eike Hebecker (Sektion I) in dem im Parlament erschienen Artikel. Er untersuchte den Internetauftritt der Parteien während des Bundestagswahlkampfs 2005 im Hinblick auf junge Wähler.

Björn Trebitz, 02.11.05

Von der Politik- zur Gesellschaftsberatung?

Von der Politik- zur Gesellschaftsberatung? Medien öffentlicher Konsultation

Am 20. und 21. Oktober 2005 fand unter den Titel Von der Politik- zur Gesellschaftsberatung? Medien öffentlicher Konsultation eine Konferenz statt, die sich mit der ins Gerede gekommenen Politikberatung befasste. (mehr)

Fabian Pingel, 28.10.05

Live-Blog zur Konferenz "Gesellschaftsberatung"


Während der zweitägigen ZMI-Konferenz Von der Politik- zur Gesellschaftsberatung am 20./21.10. ist ein umfangreicher "Live-Blog" entstanden, der über Vorträge und Diskussionen berichtet. Gast-Blogger Christian Hochhuth von der Initiative iDemokratie hat Impressionen zweier spannender Tage zusammengetragen und kommentiert. Mit dem Live-Blog betritt das ZMI wieder einmal neues Terrain - die wissenschaftliche Weblog-Landschaft.

SAP-Blochakademie 2005

Bild ohne Beschreibung
Vom 6. bis 8. Oktober 2005 fand im Ernst-Bloch-Zentrum in Ludwigshafen die SAP-Blochakademie 2005 zum Thema Bildung und soziale Medienkompetenz im digitalen Zeitalter statt.

Zu diesem interdisziplinären Diskurs waren 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingeladen. Gastreferenten waren u.a. Doris Ahnen (rheinland-pfälzische Ministerin für Bildung, Frauen und Jugend) und Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Daxner (1986 bis 1998 Präsident der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg) Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen wurden bereits im Laufe der Akademie in einem twiki dokumentiert und sollen weiter bearbeitet werden.

Eike Hebecker, 10.10.05

Online-Anzeigen werben visuell und interaktiv


Die kürzlich eröffnete Ausstellung "Opt in to Advertising´s New Age" in der New York Public Library vergleicht noch bis zum 31.12.2005 unterschiedliche Formen von Werbeanzeigen. Neben klassischen Print-, Radio- und TV-Anzeigen werden auch Online-Anzeigen gezeigt, praktischer Weise auch in einer Online-Exhibition. Die Konzentration auf visuelle Elemente sowie die Einbindung des Betrachters in kleine Spiel- oder Erzählsequenzen sind die Besonderheiten dieser jüngsten Werbeform. Und die unverhohlene Nachfrage nach individuellen Benutzerdaten, die schon im Titel der Ausstellung angesprochen wird.

Dossier zum Podcast-Thementag

Thementag-Podcast-Dossier










Björn Trebitz, 05.10.05

60 Jahre Hessen

Der Direktor des ZMI Claus Leggewie hat am 2.Oktober mit Ministerpräsident Roland Koch, US-Botschafter a.D. Richard Holbrooke, Prof. Arno Lustiger und Jugend debattiert-Bundessiegerin Maria Brier im Rahmen der 60-Jahr-Feier des Landes Hessen über die deutsch-amerikanischen Beziehungen seit 1945 diskutiert.
Nähere Informationen unter FAZ.net

Björn Trebitz, 04.10.05

Stellenausschreibung BiPolAr

Das digitale Bildarchiv BiPolAr am Zentrum für Medien und Interaktivität sucht zum 1. Januar 2006 eine wissenschaftliche bzw. studentische Hilfskraft. Die Stelle ist zunächst bis Ende Juni 2006 befristet. Eine Weiterbeschäftigung ist möglich.
Allgemeine Voraussetzungen:

  • Studierende/r der Justus-Liebig-Universität Gießen mit Vordiplom/Zwischen-prüfung oder Abschluss eines kultur- oder sozialwissenschaftlichen Studien-gangs mit folgenden Informatik-/Programmierkenntnissen

weiter

Björn Trebitz, 30.09.05

Kommission zum Kanzlerduell: Stellungnahme

Eine unabhängige Kommission von Wissenschaftlern und Journalisten hat die Rituale und Wirkungen des TV-Duells zwischen Gerhard Schröder und Angela Merkel beobachtet und analysiert. Der Kommission (unter Federführung des Instituts für Medien- und Kommunikationspolitik Berlin/Köln) gehörte auch der Geschäftsführende Direktor des ZMI Claus Leggewie an. pdf iconHier ist die zusammenfassende Bewertung der Kommission zu lesen.

Sabine Heymann, 22.09.05

Leggewie in ausländischen Medien

Der geschäftsführende Direktor des ZMI, Claus Leggewie, wurde zum Ausgang der Bundestagswahl 2005 in internationalen Zeitungen interviewt.
Das Interview mit Le Monde finden Sie hier, die Äußerungen in der New York Times und der International Herald Tribune finden Sie hier.

Björn Trebitz, 21.09.05

Podcasts etc.

Eine Tagung zum Thema "Weblogs, Podcasting & Videojournalismus - Neue Medien zwischen demokratischen und ökonomischen Potentialen" findet am 23. und 24. September 2005 im ZKM Karlsruhe statt. Der geschäfstführende Direktor des ZMI, Claus Leggewie, führt theoretisch ins Thema ein. Das Tagungsprogramm finden Sie hier. Verweise auf Erträge aus dem "Themenforum Podcast" werden im ZMI-Dossier "Podcasts als Medium politischer Kommunikation" (siehe oben) berücksichtigt.

Björn Trebitz, 14.09.05

Stimmenhandel bei eBay

In den letzten beiden Wochen vor der Wahl ist auf der Auktionsplattform ebay unter dem Suchstichwort "Bundestagswahl" ein kleiner Domino-Effekt zu beobachten: zahlreiche Nutzer bieten den Verkauf ihrer Erst- oder Zweitstimme an oder stellen den Versand der Wahlunterlagen in Aussicht. Am morgen des 8. September waren mindestens acht Angebote zum Verkauf von Erst- und Zweitstimmen online. Die Weblogs metablocker und wahlblog05 berichten bereits darüber.

Wirklich überraschend ist das jedoch nicht, denn bereits im vergangenen Bundestagswahlkampf gab es diverse Aktivitäten rund um den Stimmenhandel im Netz. Ein knappes Resümee der diesjährigen Ereignisse hat Christoph Bieber verfasst.

Björn Trebitz, 08.09.05

Experten-Panel zum Thema Arbeit bei wahlthemen.de

Ab Montag, den 5. September, diskutieren prominente Expertinnen und Experten das Wahlkampfthema Nummer Eins: Arbeit. Was muss am Arbeitsmarkt geschehen, damit wieder mehr Menschen eine Arbeit finden? Oder sind die Zeiten der Vollbeschäftigung endgültig vorbei? Wahlthemen bietet ihnen Informationen und Positionen aus erster Hand. Die Teilnehmerinnen und -Teilnehmer sind:

· Prof. Dr. Jutta Allmendinger
· Dr. Ursula Engelen-Kefer
· Dr. Dieter Hundt
· Prof. Dr. Birger Priddat
· Prof. Dr. Stefan Sell

Wahlthemen.de ist ein Online-Dossier zur Bundestagswahl, das das
ZMI in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung und arte-online gestaltet.

Björn Trebitz, 05.09.05

TV-Duell am 4. September

Politik auf allen Kanälen: Am Sonntag abend müssen sich Angela Merkel und Gerhard Schröder den Fragen von Sabine Christiansen (ARD), Maybritt Illner (ZDF), Thomas Kausch (SAT1) und Peter Klöppel (RTL) erwehren. Ob man diese ungleiche Konstellation noch als "Duell" bezeichnen kann, scheint fraglich. Mit dieser und anderen Merkwürdigkeiten setzt sich - wie schon 2002 - ein unabhängiges Gremium aus Wissenschaftlern und Journalisten auseinander. Die Kommission wird das TV-Duell in Berlin live verfolgen, der Deutschlandfunk überträgt ab 22.05 Uhr die anschließende Diskussion. ZMI-Direktor Claus Leggewie gehört ebenso zur Beobachterriege wie der Leiter des Kölner Instituts für Medien- und Kommunikationspolitik (IfM), Lutz Hachmeister. Außerdem dabei sind Tina Hildebrandt (Die Zeit), Bernd Gäbler (ehemaliger Leiter des Grimme-Instituts) und Richard Meng (Frankfurter Rundschau).

Mehr zum Duell:

"Adlershof. Die Soap zum Duell". Text- und Materialsammlung im Rahmen von wahlblog05, u.a. mit Beiträgen von Christoph Bieber.

www.wahltagebuch.de

Screenshot "Wahltagebuch""Der politische Meinungsstreit ist zu wichtig, um ihn allein den Parteien zu überlassen. Das gilt auch für den aktuellen Wahlkampf" schreibt Ralf Fücks im Editorial der Website www.wahltagebuch.de, die von der Heinrich-Böll-Stiftung ins Netz gestellt wurde. 23 prominente AutorInnen aus Politik, Wissenschaft, Kunst und Publizistik wurden verpflichtet, den Wahlkampf mit Analysen, Kommentaren, Polemiken zu begleiten und in "einem fortlaufenden politischen Feuilleton im Netz" (vielleicht) in eine große gesellschaftliche Debatte darüber einzusteigen, wohin die Reise gehen soll. Die Leser sind eingeladen, sich an dieser Diskussion zu beteiligen. Was bisher zu sehen ist, sind sehr unterschiedliche, sehr persönliche Formen von tagebuchartigen Eintragungen, Essays, Kolumnen, Notaten, die zum Teil die Bälle der anderen Mitspieler auffangen und untereinander und mit Teilnehmern von außerhalb in Kommunikation treten. Neben Andrea Fischer, Adrienne Goehler, Barbara Sichtermann, Julia Zeh, Ulrich K. Preuß, Gerd Koenen ist auch Claus Leggewie (GD des ZMI) einer der AutorInnen, die sich in täglichem Wechsel mit wahlkampfrelevanten Themen befassen.

Sabine Heymann, 31.08.05

Jetzt kostenlos bestellen: die freistoss-Presseanalyse Confed-Cup 2005

"Im Fall Klinsmann hat die Süddeutsche Zeitung massiv Politik gemacht", sagt Gregor Derichs, freier Journalist, im Rückblick auf die Verpflichtung Jürgen Klinsmanns als Fußball-Bundestrainer vor einem Jahr. "Die Huuuth-Rufe der Fans sind kein Kompliment für uns", gibt Bild-Sportredakteur Walter M. Straten zu. Bild kritisierte Robert Huth für dessen Leistung im Confederations Cup hart; doch die Zuschauer in den Stadien haben sich lautstark auf die Seite des Spielers geschlagen - eine bemerkenswerte Reaktion und eine deutliche Aussage über Macht und Einfluss der Medien. Ist die SZ nun also das neue Leitmedium im deutschen Fußball, hat sie die Bild-Zeitung abgelöst? Der indirekte freistoss, die Fußball-Presseschau des ZMI, geht dieser Frage auf den Grund - und vielen anderen Fragen: Was und wer haben die Berichterstattung rund um den Confed-Cup und die deutsche Elf beeinflusst? Wie bewerten Journalisten die Zusammenarbeit mit Klinsmann und seine Kommunikation? Wo lauern die Gefahren für ihn, wo die Chancen? Welches Verdienst schreiben ihm die Journalisten zu? Welche Trends in der Berichterstattung lassen sich voraussagen? Welches Zwischenfazit kann man nach "einem Jahr Klinsmann" ziehen?
Der Confederations Cup ist der Testlauf für die WM 2006 - nicht nur auf dem Spielfeld und für die Organisation, sondern auch für die Medien und die Zusammenarbeit der DFB-Führung mit den Medien. Die Aufmerksamkeit der großen Redaktionen für die "kleine WM" ist sehr gründlich gewesen; die FAZ etwa hat ihr den Umfang einer "normalen WM" gewidmet. Was bleibt und dauert? Wer, das Pauschal-Etikett "die Medien" ist schon immer falsch und ungenau, wer also vertritt welche Position? Der indirekte freistoss trennt Wichtig von Unwichtig; der indirekte freistoss schaut genau hin, wenn geschrieben wird, vom 10. Juni bis 4. Juli 2005 aber besonders genau Eine qualitative Presseanalyse ausgewählter Tageszeitungen und Magazine ergänzen wir durch Hintergrundgespräche mit Journalisten, die die deutsche Elf seit Jahren begleiten: Michael Horeni (FAZ), Michael Ashelm (FAZ), Christof Kneer (SZ), Berries Boßmann (Sport Bild), Walter M. Straten und Gregor Derichs.
Die freistoss-Presseanalyse "Die Fußballnationalmannschaft im Umbruch" können Sie nun hier als PDF (~ 2 MB) kostenlos in Ihren E-Mail-Eingang bestellen.

Oliver Fritsch, 16.08.05

Wahlthemen.de geht online

Wahlthemen2005 Banner
Wahlthemen.de ist wieder online. Auch zur vorgezogenen Bundestagswahl 2005 gestaltet das ZMI in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung und arte-online ein Online-Dossier. Das Angebot setzt sich aus Artikeln und Hintergrundinformationen sowie Infografiken, Flashanimationen, Bildern und Wahlspots zusammen. Darüber hinaus finden Expertenpanels und Chats statt, die sich um die Themen Arbeit, Sozialstaat, Europa und Umwelt gruppieren. Zielsetzung ist es einerseits, die politischen Positionen ausgewogen darzustellen. Andererseits wird auch das Zustandekommen der vorgezogenen Wahl, von der Vertrauensfrage bis zur Koalitionsbildung begleitet.
Damit knüpft das Projekt unmittelbar an seinen erfolgreichen Vorläufer an, der zur Bundestagswahl 2002 erstellt wurde. Ein Rückblick auf die alten Positionen und Kontroversen lohnt sich immer noch und wirft ein besonderes Licht auf den aktuellen Wahlkampf.
Wir werden an dieser Stelle regelmäßig auf neue Inhalte und aktuelle Ereignisse bei wahlthemen.de hinweisen.

Eike Hebecker, 09.08.05

ZMI stellt Gastautor im Wahlblog05

Im Vorfeld der "geplanten Bundestagswahl 2005" kommentiert das Wahlblog05 das Geschehen im Netz. Mit von der Partie ist Dr. Christoph Bieber, der für das ZMI als Gastautor den aufblühenden Internetwahlkampf kommentieren soll. In loser Folge berichtet er über Entwicklungen und Besonderheiten der digitalen Kampagne, zuletzt dem Vorgeplänkel zum Fernsehduell am 4. September.
www.wahlblog05.de

Björn Trebitz, 03.08.05

ZMI in europäischem Forschungsverbund

Das Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI) der Universität Gießen ist seit diesem Sommersemester Konsortiumspartner des unter dem Namen "Ludwig Boltzmann Institute for European History and Public Spheres" neu gegründeten Instituts der in Wien ansässigen Ludwig-Boltzmann-Gesellschaft. Beteiligt sind ferner so renommierte Einrichtungen wie das Robert Schuman Center der European University in Florenz, das Europa-Institut der Universität Basel und der Forschungsbereich Öffentlichkeit und Gesellschaft (FÖG) der Universität Zürich.(mehr)

Björn Trebitz, 27.07.05

Wahlkampf-Projekt zur Erfassung von Nichtwähler-Gründen gestartet


Am Donnerstag, 21.07.2005, begann halb-offiziell der Wahlkampf 2005. Jetzt werben wieder alle Parteien um die Gunst der Wähler. Nicht so dieses Projekt von politik-digital.de: Auf der Webseite http://www.ich-gehe-nicht-hin.de/ "wird Nichtwählern eine Stimmme gegeben". Hier können sie ihre Gründe darlegen, wieso sie nicht wählen gehen.

Björn Trebitz, 24.07.05

Ratifizierung der Verfassung

Landkarte Europa
Am 29. Mai 2005 hat Frankreich als zehntes von 25 Mitgliedsländern über den Verfassungsvertrag entschieden - und ihn als erstes abgelehnt. Drei Tage darauf stimmten auch die Niederlande mehrheitlich gegen die Verfassung, und verschärften damit die Krise der Europäischen Union. Zwar wird der Ratifizierungsprozess weiter fortgesetzt, doch zunächst kann die Verfassung nicht in Kraft treten. Das Ende eines langen Weges ist wieder ungewiss: Vier historische Anläufe hatte es gebraucht, zweieinhalb Jahre wurde entworfen und verhandelt, bis die EU-Staats- und Regierungschefs 2004 den "Vertrag über eine Verfassung für Europa" unterzeichneten. Er soll dem wachsenden Europa ein Fundament geben und seine Institutionen wieder handlungsfähig machen. (mehr...)

Björn Trebitz, 01.06.05

Interactivity of Digital Texts

Digitale Texte und das Schlüsselkonzept der Interaktivität standen im Zentrum des wissenschaftlichen Interesses bei einer Tagung vom 20-22 Mai 2005 an der Universität Münster (organisiert von Joachim Frenk, Christian Krug, Katrin Althans). Über drei Tage diskutierten Literatur- und Kulturwissenschaftler Poetiken, Typologien, und Ökologien interaktiver Texte. Schwerpunkte des Forschungsinteresses des Münsteraner DFG-Projekts sind Spieltheorie, Geschichtssimulationen und digitale Bibliotheken sowie Archivierung.(mehr..)

Björn Trebitz, 23.05.05

Brickfilm-Festival in Gießen

Bild ohne Beschreibung




Kleine Steine werfen ihre Schatten voraus. Am 28. Mai 2004 findet das 1. deutsche Brickfilm-Festivals statt. Von 12 Uhr bis 16.30 Uhr werden Brickfilme im Margarete-Bieber-Saal, Ludwigstr. 34 (ZMI) gezeigt. Weitere Informationen gibt es unter www.steinerei.de.

Björn Trebitz, 11.05.05

1. elearning- und Medientag an der JLU, 26.4.2005

Bild ohne BeschreibungDas eLearning- und Medien-Netzwerk der JLU Gießen elemenTs veranstaltet am 26. April 2005 den ersten eLearning- & Medien-Tag an der JLU Gießen. Im Hauptgebäude der JLU Gießen werden von 9.00 bis 16.30 Uhr eLearning- und Medienprojekte die Möglichkeit haben, sich der Öffentlichkeit und gegenseitig zu präsentieren.

elemenTs haben sich Anfang Mai 2004 aus den Zentren

geformt und die gemeinsame Arbeit aufgenommen.

Björn Trebitz, 21.04.05

europathemen-Workshop in Strasbourg

Bild ohne BeschreibungZur Vorbereitung des Projektes europathemen.de, das in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung, ARTE Multimedia und der Netzeitung durchgeführt wird, veranstaltete das ZMI am 23. Februar einen eintägigen Workshop in Strasbourg. Unter der Leitung von ZMI-Direktor Claus Leggewie diskutierten die Europa-Experten Daniel Cohn-Bendit (MdEP, Die Grünen), Henri de Bresson (Le Monde, Paris) und Adam Krzeminski (Polytika, Warschau) die bestimmenden Themen und Gegenstände der bevorstehenden Europawahlen. Die Wahlforscher Dieter Roth (Forschungsgruppe Wahlen, Mainz) und Andreas Wüst (Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung) berichteten über die aktuelle Europa-Stimmung in der Bevölkerung, während Andreas Helle (Mitglied im Planungsstab des SPD-Parteivorstandes) die Perspektive der Parteien auf Wahlen und Wahlkampf in Europa skizzierte. Weitere Inputs lieferten der Soziologe Alfred Grosser (Paris) und der Politikwissenschaftler Fernando Vallespín (Universidad Autónoma de Madrid).

Die Resultate der lebhaften Diskussionen dienen dem ZMI-Redaktionsteam als wichtige Anregung und Basis für die endgültige Gestaltung und Ausrichtung der Website, die ab März 2004 online sein wird. Ein ausführlicher Bericht ist in der Zeitschrift "Das Parlament" erschienen.

Forum zur US-Wahl online

Seit wenigen Tagen ist das begleitende Forum zur US-Wahl online. Diskutieren Sie mit anderen Interessierten zweisprachig, auf Deutsch und/ oder auf Englisch.

Björn Trebitz, 01.01.05

The greatest show not on earth

Nach dem erfolgreichen Auftakt unserer Reihe "Medienereignisse im Film" am vergangenen Dienstag mit einer sehr "langen Nacht der Präsidenten" steht am Dienstag, 9. November auf dem Programm: The greatest show not on earth.Unternehmen Capricorn (Peter Hyams, 1978), Margarete-Bieber-Saal, Ludwigstr. 34, 20:15 Uhr. Einführung: Mathias Mertens.
Jede Berichterstattung ist prinzipiell dem Verdacht ausgesetzt, zumindest bis zu einem gewissen Grad Erfindung zu sein. Einfach deshalb, weil die Bezeugung immer ein mediales Erzeugnis ist, also gemacht wird. Und diese ständige Möglichkeit der Simulation affiziert dann auch solche Ereignisse, deren Realität außer Frage zu stehen scheint. Wie zum Beispiel die Mondlandung. Es hält sich hartnäckig die These, dass sie nur im Filmstudio stattgefunden habe. Als Ereignis, dem man nur über die Kameravermittlung beiwohnen konnte, haftet ihr immer der Verdacht an, nur er- und nicht bezeugt zu sein. Zuletzt spielte William Karel mit solchen Unsicherheiten in seinem Para-Dokumentarfilm Kubrick, Nixon und der Mann im Mond, aber bereits 1978 zeichnete Peter Hyams in seinem Spielfilm "Unternehmen Capricorn" das Bild von einer Gesellschaft, die auf große Ereignisse als Momente des Erhabenen angewiesen ist und dafür Einzelne zu opfern bereit ist. Das Medienereignis Marslandung wird hier zur Parabel auf das, was wir glauben sollen, wollen und müssen. Der Film hat eine zusätzliche ironische Note,indem Hauptdarsteller O.J. Simpson dreifach medienereignisrelevant ist: als ehemaliger Football-Star, als Darsteller eines Medienereignisopfers und als späterer Star-Mordverdächtigter.

Sabine Heymann, 01.01.05

Veranstaltungsreihen des ZMI

Bild ohne Beschreibungim laufenden Wintersemester 2004/05 bietet das ZMI in Kooperation mit dem Graduiertenkolleg Kulturwissenschaften (GGK),dem Graduiertenkolleg Transnationale Medienereignisse und dem SFB Erinnerungskulturen die Vorlesungsreihe "Visualisierung in den Wissenschaften" an.

Außerdem bietet das ZMI in Zusammenarbeit mit dem Graduiertenkolleg Transnationale Medienereignisse die Filmreihe "Medienereignisse im Film" an. Die Reihen finden abwechselnd dienstags im Margarete-Bieber-Saal (neben dem ZMI)statt.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen (Referenten, Filme;Anfangszeiten) entnehmen Sie bitte dem Veranstaltungskalender

Björn Trebitz, 01.01.05

McJesus

Wir entnehmen der Rubrik Heute in den Feuilletons des aktuellen Perlentauchers, und hier der Übersicht zu den heutigen Artikeln in der taz: Auf der Meinungsseite fürchtetder Politologe Claus Leggewie den Fundamentalismus vor allem bei den Protestanten in Amerika: "Der fundamentalistische Protestantismus ist in den Sog einer extremistischen Häresie geraten, deren Neigung zu Manipulation und Politisierung nicht nur Agnostikern Sorge bereitet, sondern auch Gläubige aller Konfessionen beunruhigen muss. Ähnlich wie im islamischen Fundamentalismus wird Religion für weltlich-reaktionäre Zielsetzungen missbraucht. Europa muss sich also nicht 'antireligiös' betätigen. Es muss gerade im Namen seiner religiös-politischen Tradition den Kampf gegen die autoritären Dunkelmänner aufnehmen."

Sabine Heymann, 01.01.05

"Oh say, can't you see?"


Das ZMI und das Graduiertenkolleg "Transnationale Medienereignisse von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart" laden ein zur LANGEN NACHT DER PRÄSIDENTEN .

Am 2. November um 22:00 Uhr startet im Margarethe-Bieber-Saal der Universität Gießen (Ludwigstraße 34 ) ein Abend mit Filmen, Clips, amerikanischen Spezialitäten, Liveschaltungen ins internationale Fernsehprogramm und Gesprächen mit Politikwissenschaftlern, Kulturkorrespondenten, Medienbeobachtern und freien Autoren.

Der Eintritt ist frei, das Ende offen - je nachdem, wann das Ergebnis der Auszählung feststeht...

Die Veranstaltung ist der Auftakt zu einer Reihe mit Filmen über Medienereignisse , in der in unregelmäßigem Abstand Dienstags um 20:15 Uhr ein einschlägiger Film gezeigt und durch einen Vortrag ergänzt wird.

Am 9. November geht es weiter mit einem Abend zur Mondlandung mit dem Dokumentarfilm "Kubrick, Nixon und der Mann im Mond", am 23. November wird das Thema Präsidentschaftswahl noch einmal mit dem Spielfilm "Wag the Dog" aufgegriffen. Weitere Termine werden der 14. Dezember, 4. Januar, 25. Januar und 15. Februar sein. Das genaue Programm wird dann noch an dieser Stelle bekanntgegeben.

Mathias Mertens, 23.10.04

Die US-Wahlen unter Manipulationsverdacht?

In einem Beitrag für den neuen Medienpartner des Projekts "die USA wählen", die tageszeitung Berlin, stellt Prof. Dr. Claus Leggewie diese Frage.

Paneldiskussion gestartet:

Seit gestern ist das Kernstück des Projekts, die Paneldiskussion mit internationalen Experten online. Unter http://www.bpb.de/die-usa-waehlen diskutieren unter anderem fogende renommierte Wissenschaftler:

  • Prof. Dr. Benjamin Barber (ehemaliger Berater Clintons, University of Maryland)
  • Prof. Dr. Adam Sheingate (John Hopkins University)
  • Prof. Dr. Peter Filzmaier (Universität Klagenfurt)
  • Prof. Dr. Martin Schain (New York University)
  • Prof. Dr. Detlef Pollack (New York University)
  • François Vergniolle de Chantal (französisches Zentrum für USA-Studien CFE/IFRI, Université de Bourgogne)
  • Prof. Dr. Christiane Lemke (zur Zeit University of North Carolina)
  • Prof. Dr. Claus Leggewie (ZMI,Uni Gießen), Moderation.

Chat-Termine stehen fest:

Ein erster Chat findet im Anschluss an den Themenabend "USA-die unverstandene Großmacht" von Medienpartner ARTE am 26.10. Mag Bortin, Journalistin der International Herald Tribune in Parisstellt sich Ihren Fragen.
Weitere Chats finden am 27. Oktober mit Dr. Ludger Volmer (Bündnis 90/Die Grünen) und am 28. Oktober mit Karsten Voigt, dem Koordinator für deutsch-amerikanische Zusammenarbeit im Auswärtigen Amt, statt.

Björn Trebitz, 22.10.04

Die USA wählen

Am 2. November wählt Amerika seinen Präsidenten: George Bush oder John Kerry? Der Ausgang ist offen, die Entscheidung bleibt spannend. Mit welchen Themen versuchen die zwei Kandidaten, die Wähler auf ihre Seite zu ziehen? Worüber diskutiert die amerikanische Öffentlichkeit? Welche Bedeutung hat die Wahl für Deutschland und Europa sowie die transatlantische Partnerschaft?

Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) und das Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI) der Justus-Liebig-Universität Gießen produzieren in Zusammenarbeit mit der Online-Redaktion des Senders ARTE ein Online-Dossier zur US-Wahl: "Die USA wählen", seit dem 12. Oktober ist die fünfteilige Plattform online.

Herzstück ist das Panel, eine transatlantische Expertenrunde. Ab dem 19. Oktober debattieren täglich renommierte Wissenschaftler aus den USA, Deutschland und Österreich die wichtigsten Aspekte der US-Wahl: Prof. Dr. Benjamin Barber (ehemaliger Berater Clintons), Adam Sheingate (John-Hopkins-Universität), Prof. Dr. Claus Leggewie(Universität Gießen), Prof. Dr. Peter Filzmaier (Universität Klagenfurt), Prof. Dr. Detlef Pollack (New York University).

Zweitens schreiben internationale Politiker, Wissenschaftler und Experten Kommentare und Essays in sechs Rubriken: Wahlkampf, Gesellschaft und Werte, Irak-Konflikt, Sozialpolitik, Wirtschaft und Finanzen, Terrorismus. Zur Vertiefung bieten wir drittens Hintergrundtexte, Videos und Analysen. Viertens ist ab dem 21. Oktober ein dreisprachiges Forum (englisch, französisch, deutsch) geschaltet. Fünftens finden Chats mit prominenten Politikern und Funktionsträgern statt, etwa am 28. Oktober mit Karsten Voigt, dem Koordinator für deutsch-amerikanische Zusammenarbeit im Auswärtigen Amt.

"Die USA wählen" ist das Nachfolgeprojekt von wahlthemen.de, das mit dem europrix 2002 ausgezeichnet worden ist; es wird unter der Leitung von Prof. Dr. Claus Leggewie und Dr. Eike Hebecker am ZMI erstellt

Björn Trebitz, 13.10.04

Call for Paper: Politisierter Konsum - konsumierte Politik


Politik und Konsum sind vielfältig miteinander verschränkt. Die Tagung pdf icon"Politisierter Konsum - konsumierte Politik" will die Relationen zwischen diesen Handlungssphären und ihren institutionellen Komplexen aus zwei Blickrichtungen beleuchten. Die Veranstaltung betrachtet die Politisierung des Konsums und spürt dem Konsumismus in der Politik nach.

Vortrags-Exposés senden Sie bitte bis zum 15.01.2005 an Dr. Jörn Lamla, Institut für Soziologie, Justus-Liebig-Universität Gießen, Karl-Glöckner-Str. 21 E, 35394 Gießen, E-Mail: Joern.Lamla@sowi.uni-giessen.de Nähere Informationen zur Tagung finden Sie unter www.konsum-soziologie.de

Thematisch ähnlich gelagert ist auch das im Wintersemester 2004/2005 angebotene Lehrforschungsprojekt "Mediennutzung zwischen Politik und Konsum" von Dr. Jörn Lamla und Dr. Christoph Bieber.

Björn Trebitz, 12.10.04

Film meets Cultural Heritage

Bild ohne Beschreibung"Film" und Kulturerbe" in einem Gattungsbegriff in Beziehung zu setzen ist in Deutschland durchaus unüblich, in jedem Fall aber umstritten ("Heimatfilm?"). Der englischsprachige Sammelband wirft einen Blick nach Großbritannien, wo der Begriff des "heritage film" (entwickelt vor allem von Andrew Higson) seit Mitte der 1980er Jahre die Forschungsdiskussion dominiert.
mehr...

Björn Trebitz, 07.10.04

ZMI-Veröffentlichungen: Die Kultkaffeekanne

Bild ohne Beschreibung
Mathias Mertens, Post-Doc im Graduiertenkolleg "Transnationale Medienereignisse", erzählt freitags gelegentlich Geschichten aus der Kindheit des Internet: Diesmal klärt er die Frage, wie eine einfache Kaffeemaschine zur "Supernova des Netzes" werden konnte. Denn auf der antiken Website www.cl.cam.ac.uk/coffee/coffee.htm wurde nichts weiter gezeigt, als der aktuelle Pegelstand einer Kaffeekanne, die im Flur vor dem "Trojan Room" in einem Museumsbau der Universität Cambridge aufgestellt hatte. Nur ein kleines Schwarzweißbild einer Krups Pro Aroma, daneben die Aufforderung "Click here for an up to date picture of the Trojan Room Coffee Machine".

Der Text ist in freitag Nr. 39/2004 vom 17.9.2004 erschienen.

Offene Innovationen?

Vom 16. bis 17. September begibt sich die Berliner Konferenz Open Innovation! "auf die Suche nach neuen Leitbildern". Aus der Ankündigung: "Innovation ist mit der modernen, fortschrittsorientierten Gesellschaft unauflösbar verbunden. Die Politik redet von ihr gerade dann immer, wenn es hakt mit dem Fortschreiten. Doch auch Innovationsmodelle fallen nicht vom Himmel und müssen dem Neuen, das nicht zuletzt durch die technische und mediale Entwicklung möglich geworden ist, Raum geben. Die Konferenz Open Innovation! will ausloten, welche Anregungen für eine zeitgemäße Innovationsoffensive aus dem Geist des Internet zu gewinnen sind, der wichtigsten Basisinnovation der vernetzten, digitalen Gesellschaft."

Die Konferenz wird organisiert von der Heinrich-Böll-Stiftung in Zusammenarbeit mit der TU Berlin (Fachgebiet Informatik und Gesellschaft) und der Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für Informatik). Tagungsort ist die Landesvertretung Schleswig-Holstein, laut Wegbeschreibung "das letzte Gebäude vor dem Holocaust-Mahnmal".

Vorlesungsverzeichnis online


Liebe Studierende,

ab sofort ist das pdf iconkommentierte Vorlesungsverzeichnis für das Wintersemester 2004/2005 online.

Björn Trebitz, 01.09.04

Bloggen in Boston


Im Bostoner FleetCenter, sonst das zu Hause der Boston Celtics (Basktetball) und Bruins (Eishockey) treffen sich Ende Juli die Demokraten zu ihrer vierjährlichen Krönungsmesse. Die Ostküstenmetropole, sonst bekannt für seine überbordenden Teeparties, Baustellen oder eine der höchsten Hochschulkonzentrationen weltweit, wird dann auch das Auge im Sturm der Blogosphäre sein: bereits mehrfach wurde berichtet, dass erstmals eine Art "offizielle Blogberichterstattung" diesen politischen Mega-Event kommentiert. Neben dem Eigenblog der Demokraten mit dem schönen Titel "Kicking Ass" sind vor allem die der unabhängigen Blogger interessant. Ach ja, bloggen konnte man aus Boston auch schon früher, ganz ohne Weblogs. Sieht inzwischen etwas seltsam aus... ;-)

AUS! AUS! AUS! DAS SPIEL IST AUS!

Bild ohne BeschreibungSonderpressespiegel: 50 Jahre Wunder von Bern, 30 Jahre WM ´74

Der indirekte freistoss spielt zwei Rückpässe in die Tiefe des historischen Raumes: In den Specials 4. Juli 1954 und 8.7.1974 hat die if-Redaktion die zeitgenössische Qualitätspresse gesichtet und die bemerkenswertesten Echos zusammen getragen. Außerdem noch online: die große Materialsammlung zur Euro2004, die Bundestrainerfrage und vieles mehr.

Björn Trebitz, 04.07.04

www.europathemen.de - Informationsplattform zur Europawahl


Müssen wir nach der EU-Erweiterung künftig bereit sein, für eine Arbeitsstelle in einem anderen Land zu leben? Wie gestalten Europas Politiker eine gemeinsame Forschung und Bildung? Wie viel ist uns unsere Sicherheit wert? Wen wählen wir? Fragen, die alle Menschen in Europa betreffen und bewegen. Auf Europathemen äußern sich mehr als 100 Politiker, Wissenschaftler und Experten aus mehr als 15 Ländern zu aktuellen Kontroversen: Ost-Erweiterung, Arbeitsmarkt, EU-Beitritt der Türkei u.v.m. Zur Vertiefung bereitet Europathemen Hintergrundtexte, Studien und Analysen auf.

Europathemen ist das Internet-Angebot der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) zur Europawahl. Es wurde unter der Leitung von Prof. Dr. Claus Leggewie und Dr. Eike Hebecker am Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI) der Universität Gießen erstellt. Als Kooperationspartner konnten ARTE Multimedia und netzeitung.de gewonnen werden.

Björn Trebitz, 13.06.04

Googles gute Menschen

Bild ohne BeschreibungDer Börsengang von Google wirft seine Schatten voraus, seit der (das?) Initial Public Offering (IPO) beschlossene Sache ist, spielen Analysten und Anleger verrückt. Das zugehörige "Registration Statement", verfügbar über die US-Börsenaufsicht, wurde in den vergangenen Tagen so oft heruntergeladen, dass man sich beinahe in die "gute alte Zeit" der New Economy zurück versetzt fühlte. Neben vielen Zahlen enthält das Papier aber auch einen lesenswerten "Brief an die Shareholder", verfasst von den beiden Gründervätern Larry Page und Sergey Brin. Unter Überschriften wie "Don´t be evil" oder "Making the world a better place" formulieren sie Grundsätze und Verantwortung für ihre Milliardenmission. Skizziert wird dabei eine Art "compassionate capitalism", der die Wegmarken für die künftige Entwicklung vom "privaten" zum "öffentlichen" Unternehmen setzen soll. Was wohl eher gelesen wird - harte Zahlen oder weiche Worte?

Update: Weiteres Material liefert ein hilfreicher Artikel von Alfred Krüger in Telepolis Online.

Computer-Alphabetismus

Da hat man uns seit 20 Jahren erzählt, daß Computer immer einfacher zu bedienen wären, daß die graphischen Oberflächen sich immer besser selbst erklären würden und unser ganzes Leben nur noch Plug and Play sei. Interessanterweise gibt es aber jetzt die ersten Volkshochschulkurse, die die Benutzung der "Nach Angeboten stöbern"- und "Anmelden"-Buttons auf Ebay erklären müssen. Bild ohne BeschreibungDie Autorität, die Internet-Konzepte entwickelt haben, scheint inzwischen so viel Ehrfurcht auszulösen, daß man sich nicht mehr traut, selber mal auszuprobieren, was geht.

Aber auch solche kulturellen Implikationen werden inzwischen vermittelt. An der University of Washington googelt Joe Janes mit seinen Studenten, um herauszufinden, wie sich die Informationsflüsse der Welt verändert haben. Dabei geraten auch Guerillaphänomene wie das Googlewhacking - Suchanfragengestaltungen, die nur ein Ergebnis haben -, das "Google-bombing" - zum Beispiel das Suchergebnis zu "miserable failure"- oder das "Google-spoofing" - etwa das erste Suchergebnis zu "weapons of mass destruction". Einzig das deutsche schnitzelmitkartoffelsalat hat es noch nicht über den Atlantik geschafft.

Mathias Mertens, 26.02.04

Angst vor der Oberfläche

Bild ohne BeschreibungBis heute findet man in den Sozialwissenschaften und vor allem in der politischen Bildung immer wieder eine tief sitzende Furcht vor Oberflächen und Erscheinungen, vor Ästhetisierung und Verblendung. Doch lassen sich Ästhetik und Politik heute überhaupt noch sinnvoll trennen? In ihrem Buch Angst vor der Oberfläche. Zum Verhältnis ästhetischen und politischen Lernens im Zeitalter Neuer Medien widerspricht Anja Besand (Sektion II des ZMI) einer solchen Vorstellung energisch. Sie zeigt, dass das Ästhetische im Medienzeitalter ein wichtiger Bezugs- und Reflexionspunkt für Politik und Gesellschaft geworden ist und dass ästhetische Fragestellungen deshalb auch aus der Beschäftigung mit Politik nicht ausgespart bleiben dürfen. Doch mit diesem Befund gibt sich die Autorin noch nicht zufrieden. Ihr geht es nicht nur darum, die Bedeutung des Ästhetischen im Gegenstandsbereich der politischen Bildung nachzuweisen, sondern das Ästhetische als Reflexionskategorie der Politikdidaktik umfassend zu erschließen und damit nicht zuletzt auch die ästhetische Verfassung des Faches selbst genauer in den Blick zu nehmen. Das Resultat dieser Analyse ist amüsant zu lesen, fällt aber für die politische Bildung einigermaßen desaströs aus.

Sabine Heymann, 23.02.04

Lost in Translation

Bild ohne Beschreibung Die Geschichte des SS-Manns Hans Schwerte, der es nach dem Krieg unter dem Namen Hans-Ernst Schneider bis zum Rektor der Universität Aachen brachte, erzählt Claus Leggewie in dem 1998 bei Hanser erschienenen Buch Von Schneider zu Schwerte. Das ungewöhnliche Leben eines Mannes, der aus der Geschichte lernen wollte. Dieser spektakuläre Etikettenschwindel interessiert offenbar auch die Japaner. Von Schneider zu Schwerte ist gerade in der Übersetzung des japanischen Germanisten Hisao Saito erschienen. Der Titel des Buches lautet auf Japanisch allerdings "Abwendung" vom Nationalsozialismus - das betrügerische Leben eines Rektors.

Sabine Heymann, 13.02.04

Das Internet macht nicht einsam!

Auch wenn bisher das Internet im Verruf stand, seine Nutzer zu einsamen, kontaktscheuen Menschen (vorzugsweise mit pickliger Haut und Nickelbrille) zu verdammen, so gehört diese Ansicht nun auch offiziell zum alten Eisen.
Eine internationale Internet-Studie, die das UCLA Center for Communication Policy in Zusammenarbeit mit zahlreichen Forschungsinstituten durchgeführt hat, kommt zu dem Ergebnis, dass die User des Netzes eben nicht zu Einsiedlern mutieren, sondern im Gegenteil sozial sogar wesentlich aktiver als Fernsehzuschauer sind -- sie verbringen mehr Zeit mit anderen Menschen und lesen mehr Bücher, mit Ausnahme der User in den USA und -- Deutschland, was z.B. die Ergebnisse der PISA-Studie ins rechte Licht rückt.
Insgesamt wurden rund 3000 Menschen in 14 Ländern zu ihrem Nutzerverhalten und sonstigen sozialen Kontakten befragt.
Zu Lasten der Internet-Nutzung geht der Flimmerkasten: wer häufig online ist und Dienste wie eMail, WWW und Chat benutzt, reduziert seinen Fernsehkonsum -- immerhin um rund fünf Stunden pro Woche. Das macht zwar beim anschließenden Besuch beim Optiker nur einen geringen Unterschied, verbindet aber immer mehr Menschen weltweit miteinander.
Einzig Sprachbarrieren hindern Surfer an einer wirklich weltweiten Kommunikation -- nur wenige trauen ihren Englischkenntnissen so weit, dass sie sich auch im englischsprachigen Bereich des Netzes aktiv beteiligen.
Desweiteren gibt die Studie Auskunft über einige andere interessante Aspekte: Informationen, die im Internet gefunden werden, werden oft eine hohe Authentizität zugestanden -- ein Ergebnis, das doch überrascht.

Weiter Infos finden sich unter http://newsroom.ucla.edu/page.asp?RelNum=4849

ZMI-Hinweis: Berater gesucht

Viel hat der Heise Verlag schon für die Computerkultur getan. c`t und iX sind die Standardblätter qualitativ hochwertigen Technikjournalismus, Telepolis.de ist eine Institution des Online-Journalismus geworden. Wenn Heise nun eine/n "Online-Mediaberater/in" sucht,dann denkt man sofort, sie würden nun ihre Netz-Kompetenz in Consulting - Zusammenhängen zur Verfügung stellen wollen. Hinter der vielversprechenden Berufsbezeichnung verbirgt sich allerdings Folgendes: "Das Aufgabenspektrum [...] umfasst den telefonischen Verkauf von Online-Werbung" oder "die telefonische und persönliche Betreuung von Kunden und Agenturen in allen technischen Fragen von Online-Werbung".

Gut zu wissen, daß nach der blumigen New-Economy-Sprache jetzt die altbewährte Rabulistik in der Digitalwirtschaft einzieht.

Mathias Mertens, 06.02.04

ZMI-Hinweis: Halbzeitunterhaltung

Der "Unfall" während der Super Bowl Halftime Show, als Justin Timberlake seiner Duett-Partnerin Janet Jackson das Oberteil abriß und eine ihrer Brüste zu sehen war, ist das Ereignis, das die meisten Suchanfragen im Internet an einem einzigen Tag auf sich vereinen konnte. Bisheriger Spitzenreiter war der 11.September, wobei sich die Anfragen dabei auf viele verschiedene Ziele richteten (World Trade Center, New York City, Osama Bin Laden, Nostradamus).

Mathias Mertens, 06.02.04

ZMI-Hinweis: Mönchischer Think-Tank?

Big Brother V mit Akademikern geplant

Während die Politik noch über Elite-Unis zur Wirtschaftsankurbelung nachdenkt, hat das Fernsehen schon die realen Verhältnisse erkannt. Als Stellenanzeige erschien am Wochenende ein Aufruf zur Bewerbung für das Akademiker Big-Brother: "Sie haben momentan auf Grund der wirtschaftlich angespannten Situation in Deutschland leider keine adäquate Anstellung. Wir bieten Ihnen die Alternative: Versuchen Sie Ihr Glück und werden Sie Millionär/Millionärin". Neben "mindestens" einem Hochschulabschluß, Eloquenz und Sicherheit auf dem gesellschaftlichen Parkett, wird auch ein Wissensspektrum von - A wie Algebra bis Z wie Zönobit - als Qualifikation erwartet. Der Big-Brother-Container als Benediktinerkloster, in dem der anachoretische/einsiedelnde Akademiker der Old-Economy zum millionenschweren zönobitischen/mitbrüderlichen New-Economy Genossen erzogen wird. Für-sich-Sein und Mit-Geld-Sein im mönchischen Think-Tank - vielleicht sollte Ministerin Bulmahn ihre Staatssekretäre für Feldstudien anmelden. (Kontakt: 0178/7644101 oder bb5-casting@endemol.de)

Mathias Mertens, 03.02.04

ZMI-Veröffentlichungen: Interaktivität und Intelligenz

Bild ohne Beschreibung Die Maschine, die es gut mit Ihnen meint

Mathias Mertens, Post-Doc im neuen Graduiertenkolleg "Transnationale Medienereignisse", schreibt über das Verhältnis von Interaktivität und Intelligenz: Ob Computer oder Kaffeemaschine, der Mensch will die Kontrolle behalten, dabei hätte er vielleicht mehr davon, wenn er sie abgibt.

Der Text ist in Ausgabe Nr. 3/2004 auf S. 11 erschienen.

Björn Trebitz, 01.02.04

ZMI-Sektionen - Mission Statement zur Interaktivität

"Soziale Emergenzen im Cyberspace"


Anlässlich der Konferenz "Grenzen der Interaktivität" haben die WissenschaftlerInnen und Wissenschaftler am ZMI ihre bisherigen Überlegungen zum Thema Interaktivität in einem "Mission Statement" gebündelt. Unter dem Titel "Soziale Emergenzen im Cyberspace" stehen die grundsätzlichen Überlegungen zur Konzeptualisierung von Interaktivität, die in der Arbeit am ZMI kontinuierlich weiter entwickelt werden, zur Diskussion.

Claus Leggewie, 01.02.04

ZMI-Sektionen - Veranstaltungshinweis

Gastvortrag: Prof. Dr. Ronald Hitzler (Univ. Dortmund)

Im Rahmen des "Soziologischen Kolloquiums" am Lehrstuhl von Prof. Dr. Sighard Neckel (Sektion 1) findet am 3. Dezember 2003 von 16-18 Uhr ein Gastvortrag zum Thema Hedonismus und Vergemeinschaftung. Genese, Aspekte und (mögliche) Folgen einer mentalen Disposition statt (Ort: Philosophikum II, Haus E, Raum E 02 ).

Ronald Hitzler gehört zu den bekanntesten deutschen Kultursoziologen und hat sich in seinen zahlreichen Büchern und Aufsätzen in letzter Zeit vor allem mit der Phänomenologie moderner Erlebniswelten, mit Jugendszenen, Events und Medienereignissen befasst. Zuletzt erschien: "Irritierte Ordnung. Zur gesellschaftlichen Verarbeitung des Terrors" (2003).

ZMI-Konferenz - Lektüre-Hinweis

Bild ohne Beschreibung

Meine Erinnerungen an den Kongreß sind schemenhaft und unzuverlässig. Ich habe alles vernichtet, was mit dem Kongreß zusammenhing. die offiziellen Tagungsunterlagen mit der Veranstaltungsvorschau, die Sonderdrucke, die ich bei den verschiedenen Veranstaltungen sammelte, meine Aufzeichnungen von den Vorträgen, die ich besuchte, und natürlich meinen eigenen Vortrag.

Ernst-Wilhelm Händler (zuletzt: "Wenn wir sterben") beschreibt in seinem Roman von 1996 die Schwierigkeiten eines jungen Wissenschaftlers auf dem Weg durch Instituts- und Fakultätsangelegenheiten. Lesenswert.

ZMI-Sektionen: Grammy für Heiner Goebbels?

Eislermaterial" für Grammy Award nominiert

"Eislermaterial", die neueste CD-Produktion von Heiner Goebbels, wurde von der Recording Academy in Los Angeles in der Kategorie "Best Small Ensemble" für einen Grammy Award nominiert. Aufgenommen wurde "Eislermaterial" mit dem Schauspieler Josef Bierbichler und dem Ensemble Modern bei dem Münchner Label ECM. Der Grammy Award entspricht im Musikbereich dem "Oscar" für Filmschaffende und wird am 8. Februar 2004 vergeben.

ZMI-Konferenz - Rückblick

ZMI-Konferenz erfolgreich beendet

Bild ohne BeschreibungDie internationale Konferenz Grenzen der Interaktivität vom 13.-15. November 2003 ist abgeschlossen. Die Konferenz-Seiten werden allmählich um Bildmaterial von den Konferenztagen ergänzt. Ausgewählte Pressestimmen sind online einsehbar.

Die Materialsammlung Interaktivität - Gestern, Heute, Morgen bleibt auch weiterhin online.

ZMI-Konferenz - Nachwuchspanel

Ph.-D.-Panel am 15.11.2003 (14-16 Uhr)

Ein weiterer Programmpunkt der Interaktivitätskonferenz steht nun fest: am Samstag, den 15.11. erhalten im Rahmen eines "Ph.-D.-Panels" vier PromovendInnen die Gelegenheit Resultate aus ihren Promotionsprojekten vorzustellen. Die Hans-Böckler-Stiftung ermöglichte die Ausschreibung so genannter "Konferenzstipendien", die an die Präsentation eigener Projekte geknüpft sind. Nach Gießen eingeladen wurden Alexandra Manske (TU Berlin), Benjamin Burkhardt (JLU Gießen), Malte Krückels (Berlin/Univ. Dortmund) und Matthias Trénel (Wissenschaftszentrum Berlin). Moderiert wird das Panel von Dr. Eike Hebecker (Hans-Böckler-Stiftung/ZMI).


ZMI-Konferenz - Eröffnungsveranstaltung

Neu: Zwei Eröffnungsvorträge am 13.11.2003

Für den ersten Konferenztag hat sich eine Änderung ergeben - auf den Eröffnungsvortrag "Flohmärkte und Fanzines - Die kulturelle Dynamik des Internet und seiner Vorläufer" von Diedrich Diederichsen folgt ein zweiter Abendvortrag. Dabei stellt der in London lebende Autor und Kurator Armin Medosch Auszüge aus seinem neuen Buch "Freie Netze" vor. Der Vortragstitel lautet "Frei wie in Freiheit - neue soziale Bewegungsräume in partizipativen und selbstorganisierten Netzstrukturen".

Claus Leggewie, 01.01.04

ZMI-Sektionen - Förderungsantrag eingereicht


Die ZMI-Sektion Kunst und Medien hat zum 18. September 2003 einen Antrag auf Forschungsförderung bei der DFG eingereicht. Die Antragsteller Prof. Dr. Helga Finter, Prof. Heiner Goebbels (Angewandte Theaterwissenschaft), Prof. Dr. Jürgen Schwier (Sportwissenschaft) und Prof. Dr. Claus Leggewie (Politikwissenschaft) haben die Arbeiten am Projektantrag "Inszenierungen in Neuen Medien" erfolgreich abgeschlossen. Das Resultat der gemeinsamen Überlegungen ist ein umfangreiches Papier, das ein komplexes Forschungslayout entwickelt hat. In insgesamt sechs Einzelprojekten sollen in einem Zeitraum von 36 Monaten die Inszenierungspraktiken unterschiedlicher Online-Angebote untersucht werden. Gegenstand der Teilprojekte sollen u.a. künstlerische Web-Sites, Online-Sportjournalismus oder virtuelle Wahlkampagnen sein.

Sabine Heymann, 01.01.04

ZMI-Sektionen - Neue Lernplattform eingerichtet

eLearning-Server im Testbetrieb!

Das Hochschulrechenzentrum der JLU Gießen hat in Kooperation mit dem ZMI einen Server eingerichtet, auf dem die beiden eLearning-Plattformen "Stud.IP" und "ILIAS" installiert sind. Das Angebot dient als Vorgeschmack für das Förderfondsprojekt 2003 "Konzeptionierung, Einrichtung und technische Erweiterung einer zentralen eLearning-Plattform an der Justus-Liebig Universität", beantragt von Prof. Dr. Claus Leggewie (ZMI), Prof. Dr. Henning Lobin und Georg Rehm M.A. (beide Angewandte Sprachwissenschaft und Computerlinguistik), sowie PD Dr. Claudia Leopold (Institut für Informatik). Im Rahmen des Projekts wird das ZMI ab Januar 2004 ein Angebot an Dienstleistungen rund um das Thema eLearning anbieten. Momentan befindet sich der Server mit einigen ausgewählten Veranstaltungen im Testbetrieb. Nähere Informationen finden sich unter http://elearning.uni-giessen.de.

  • DVD Box Performing Science 2
  • LOEWE-Schwerpunkt 'Kulturtechniken und ihre Medialisierung'
  • Forschungsverbund Interactive Science
Björn Trebitz, 01.01.03